R.

Rügen – Februar 2018

im jaich Rügen

Im Februar hatte ich das Glück, arbeitstechnisch ein paar Tage auf Rügen bei im jaich zu verbringen. Am letzten Tag bin ich unter die Frühaufsteher gegangen und war mit Hund, Kamera, Stativ und Linda bereits vor Sonnenuntergang unterwegs, um ein wenig zu fotografieren und die Ruhe festzuhalten. Das war schön und ich möchte bitte bald wieder dort hin.

R.

Rückblende und so

Irland – Giant's Causeway

Es ist so weit. Heute ist der 1. Mai. Das mit den Rückblenden lief in diesem Jahr bis hierhin ziemlich fantastisch. Um nicht zu sagen: gar nicht.

Ohne Kooperationen hätte ich wohl wirklich nicht viel zustande gebracht. Das Leben hat mich mal wieder mit seiner vollen Breitseite getroffen und jobtechnisch ist auch nicht an Durchatmen zu denken. Ich bin wieder an dem Punkt, an den jeder Freelancer mindestens einmal in seiner Selbstständigkeit kommt: Pure Überforderung. Warum? Weil man jeden Auftrag annimmt, niemanden vergrätzen will und ja nie weiß, wie es denn in ein, zwei Monaten mit der Auftragslage aussieht.
Was passiert? Man verzettelt sich. Nimmt auch kleine, unstrukturierte Dinge an – und macht sich damit die guten, großen Aufträge stressiger, als sie sein müssten, weil die kleinen immer wieder reingrätschen.
Konsequenz: Das Privatleben bleibt ein wenig auf der Strecke. Was auch nicht gerade zu mehr Entspannung führt. Das Gefühl des Versagens und Nicht-Ausreichens wird dein ständiger Begleiter, auf den man getrost verzichten kann.

Nach emotional sehr anstrengenden vergangenen Tage ist klar, dass das wieder aufhören muss. Aufräumen ist angesagt. Privat. In Projekten. Wohnungstechnisch. Ballast los werden und wieder besser organisieren und eine Struktur einhalten.

Februar – Wellness, Satisfyer und Autosuche

Aber was ist denn nun so in den letzten Monaten nennenswertes passiert? Ich werfe mal einen Blick in den Kalender, mein zuverlässiger Partner in stürmischen Zeiten.
Fangen wir mit dem Februar an. Da wurde ich nämlich von dem besten Mann zu unserem Jahrestag nach Rügen entführt in ein wunderschönes Wellness-Hotel. Der verrückte Kerl hatte alles geplant – ich musste lediglich meine Tasche packen, dann ging es los. Das war wirklich sehr schön und ich freute mich sehr über die kleine gemeinsame Auszeit.
Passend zum Valentinstag waren wir beim Event von EIS.de und dem Satisfyer eingeladen. Ann Marlene Henning war da, die ich sehr schätze und in der Goodie Bag befanden sich dann alle vorgestellten Gerätschaften. Das war mal ein guter Abend.
Dann ging die Suche nach einem neuen Auto los. Zugegeben: Ich bin kein guter Berater in dieser Hinsicht. Für Autos habe ich mich nie wirklich interessiert, da ich auch nie ein eigenes hatte. Daher sind meine Ansprüche nicht unbedingt die ausgereiftesten. Ich versuchte mich also mit unqualifizierten Aussagen ins Aus zu katapultieren – vergeblich. Also höre ich weiter geduldig zu und offensichtlich sind wir der Entscheidung mittlerweile näher gekommen.

März – Snowboarden, Heimat und Theater

Der Februar startete mit dem Jahresurlaub Snowboarden. Eine Woche bei phänomenalen Bedingungen. Die Gruppe war in diesem Jahr großartig, die Hütte mit der Lage mitten im Skigebiet ein Traum, die Pisten fabelhaft. Und während ich so in Erinnerungen schwelge, klopft mein Herz und ich freue mich schon wie Bolle auf nächstes Jahr. Die Reservierung der Appartments ist bereits getätigt. Jetzt muss nur noch die Zeit bis dahin vergehen. Wie hab ich es vermisst. Und wie gut, dass das nun schon das zweite Jahr in Folge geklappt hat. Das muss so bleiben.
Wieder zurück in der Heimat leider keine so erfreulichen Nachrichten. Ich muss für die Beerdigung meiner Oma nach Hause fahren. Fast das gleiche Datum, der gleiche Ablauf, die gleiche Traurigkeit wie zwei Jahre zuvor bei meinem Opa. Jetzt sind sie alle weg.
Wieder zurück in Hamburg fahren wir zur Praxiseinweihung einer Logopäden-Freundin und abends Theater. Panikherz. Wie konnte ich nur vergessen, welch grandioser Wortakrobat von Stuckrad-Barre ist? Für immer Fan. Im Anschluss daran direkt das Buch bestellt.
Der März endet mit Babysitten der Nichte des Mannes und mexikanisch Essen mit vielen Margaritas.

April – Irland, David und Angrillen

Auch der April startet mit einer Reise: Endlich Irland. Linda und ich fliegen nach Dublin, fahren direkt mit dem Zug weiter nach Belfast und verbringen dort die ersten Tages des Urlaubs. Ich habe mich in den Linksverkehr gewagt – und nur einen leichten Schaden am Auto verursacht. Die Vollkasko-Versicherung hat sich also gelohnt und wir immerhin lebendig durch den Tag gekommen. Muss ich aber nicht unbedingt wieder haben und wir einigten uns darauf, die nächsten Tage auf die uns zur Verfügung stehenden anderen Verkehrsmittel auszuweichen. Es ist einfach doch sehr anstrengend im Kopf ständig umzudenken.
Aber: Irlands Landschaft ist wunderschön. Die Iren sehr freundlich. Kann man machen. Außerdem auffällig: Egal, wo wir aßen, es war immer fantastisch. Absolute Empfehlung also.
Zurück in Hamburg ging es auf zum Konzert von David Hasselhoff. Eine so große feiernde Meute habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Alleine dafür hat es sich gelohnt. Und die trashigen 80er-Jahre Videos auf der Leinwand. Ja. Gute Show. Kann man mal gemacht haben.
Außerdem feierte der Mann Geburtstag und wurde ausgeführt (später dann noch die größere Party) und ich grillte mit einer Freundin spontan an.

Das in aller Kürze.
Hinzu kamen dann noch allerlei Arbeitsprojekte. Aber heute ist noch Feiertag. Da vernachlässigen wir das mal. Statt zu Arbeiten habe ich bisher heute auch nur am Blog gewerkelt. Updates, kleine Verschönerungen und Anpassungen. Fällt nicht unbedingt auf, aber ich finde es besser. Jetzt warte ich darauf, dass der Mann auftaucht und wir uns für eine Abendessensoption entscheiden. Ich habe nämlich doll Hunger.

Und was habt ihr so getrieben? Ist überhaupt noch jemand hier? Hallo? 😀

E.

Ein Freunde-Nachmittag-Filmmarathon auf dem QLED TV von Samsung [Werbung]

Filmnachmittag mit dem Samsung QLED-TV

Das Projekt: Wohnzimmer neigt sich allmählich dem Ende zu. Mittlerweile ist mein Lieblingsraum in der Wohnung definitiv das Wohnzimmer. Das Sideboard mit der Holzplatte sorgt für Wärme, die Pflanzen liefern den grünen Eyecatcher, helle Vorhänge, die auch zugezogen weiterhin ordentlich Licht in das Zimmer lassen, das zur Südseite zeigt. Bunt gestrichene Wände, Regale, neue Couch, neuer Fernseher (mein Samsung QLED TV, der übrigens immer noch fröhlich an der Wand hängt und den Alltagstest aus Netflix, HD TV, Serien und Filmen definitiv bestanden hat!), und und und. Einiges passiert. Eine absolute Verbesserung und ich fühle mich richtig wohl.
Nichtsdestotrotz: Das Gesamtkonzept muss ausgiebig getestet werden. Und wie testet man das Setting aus Couch und Fernseher besser, als gemeinsam mit guten Freunden und einem Filmmarathon an einem Samstagnachmittag?  Weiterlesen

A.

Abschied nehmen

Ich bin auf dem Land. Es herrscht Stille. Vereinzelt fahren ein paar Autos durch das Dorf.
Der Hahn des Nachbarn kräht seit zwei Stunden aus mir schlichtweg unerfindlichen Gründen immer mal wieder und auch ich liege seit 1.30 Uhr wach. Meine Gedanken kreisen. Erlebnisse aus einer längst vergessen geglaubten Vergangenheit bahnen sich ihren Weg in die Erinnerung. So ist das wohl, wenn eine Ära zu Ende geht, wenn sich eine Generation verabschiedet.

Ich hatte als Kind immer einen bestimmten Albtraum, an den ich mich auch heute noch erinnere. Dieser Traum kam immer wieder, lief immer wieder gleich ab. Dieser Traum machte mir Angst. Ein Auto. Eine Abfahrt. Ein Umdrehen und wissen: dies ist ein Nie-Mehr-Wiedersehen. Das Ende. Immer und immer wieder. Aufwachen. Schweiß gebadet. Und alle sind noch da. Welch ein Glück. Es war nur ein Traum. Seit damals habe ich ihn niemals wieder geträumt. Doch jetzt ist er zur Wirklichkeit geworden.

Früher verbrachte ich viel Zeit bei meinen Großeltern im Dorf. Es war schön. Unbeschwert. Ich erinnere mich an die Sommer. Den Garten. Den Bach, der das Haus von der großen Rasenfläche trennte, die durch eine Straße vom Wald abschnitten war. Dieser Bach. Die Wiese. Der Fluss auf der anderen Seite. Butterbrote und Kakao zum Frühstück. Das bedeutet Sommer. Sommerferien. Endlos viel Zeit zum Spielen. Lesen. Sein. Uralte Benjamin-Blümchen-Kassetten finden. Hören. Wiederholen. Und sobald man die Geschichte mitsprechen konnte, war das Ende der Sommerferien gekommen.

Das wiederholte sich Jahr um Jahr. Es war ein verlässlicher Prozess. Ich wurde älter und die Dauer der Ferien immer kürzer. Irgendwann verbrachte ich sie nicht mehr bei meinen Großeltern. Und irgendwann gab es sie für mich gar nicht mehr. Erwachsenwerden. Ausziehen. Umziehen. Das eigene Leben leben.

Vieles so selbstverständlich. Nach Hause fahren. Besuchen. Ja, man müsste sich mal öfter melden. Mal schreiben. Telefonieren. Das geht doch alles. Alles Gute zum Geburtstag. Schon wieder Weihnachten. Guten Rutsch. Alles Gute zum Geburtstag. Fröhliche Weihnachten. Gutes Neues Jahr!

Dann folgt die Zeit des Abschieds. Das Unabänderliche. Man rechnet immer damit, aber man rechnet nicht damit. Es überrascht. Spontane Heimreise. Abschied. Die Zeit der Unwirklichkeit. Und die Zeit der Sorge. Der erste Teil ist gegangen. Wie wird es der zweite überstehen? Damit klarkommen? Wieder ins Leben zurückfinden?

Zwei Weihnachten ohne ihn. Auf den Tag genau ein Jahr und elf Monate später. Sie kam nicht mehr wieder richtig klar. Sie war im Leben, aber doch nicht mehr so glücklich, wie sie es mit ihm war. Es hatte sich vieles verändert, nicht zuletzt sie selbst.

Ein Jahr und elf Monate später sind wir alle wieder am gleichen Ort wie damals. Wir kennen den Ablauf. Er ist der gleiche wie damals. Und doch schmerzt es nicht weniger. Im Gegenteil. Beide sind gegangen, wieder vereint. Aber es fehlt nun so ein großes Stück Familie. Eine Generation ist einfach nicht mehr da. Die Geschichten sind noch in unseren Köpfen, aber sie werden nicht mehr von den Protagonisten erzählt. Sie sind lediglich überliefert. Es ist nichts mehr, wie es war.

Und so kommen sie, die Erinnerungen an längst vergessen geglaubte Zeiten. Dinge, an die man Jahrzehntelang nicht mehr dachte, sind auf einmal wieder präsent. Zaubern ein Lächeln und wärmen so sehr. Möchte sie aufschreiben, festhalten, nicht wieder vergessen. Denn so lange wir erinnern, lebt die Geschichte weiter.

P.

Projekt Wohnzimmer: Das Kabelchaos findet ein Ende [Werbung]

Das Projekt: Wohnzimmer geht weiter und allmählich auch in den Endspurt. Sideboard, neue Couch, Wände streichen, Wandregale und sowieso ein neues Regal fürs Wohnzimmer waren die ersten Etappen. Dank Samsung sollte nun auch endlich der Kabelsalat im Wohnzimmer sein Ende nehmen. Nach 5 Jahren LED Fernseher darf ich jetzt einen High-End QLED Fernseher mein Eigen nennen. Außerdem wollte ich den Fernseher schon seit immer an die Wand hängen, habe mich aber nie getraut, weil mir das komplette Prozedere viel zu umständlich war. Weiterlesen

G.

German Roamers: Foto-Ausstellung bei Heimplanet

© Roman Königshofer

Wer auf Instagram fotografisch unterwegs ist, sich für Reisen und Landschaft interessiert, der kommt an den ganzen Roamers kaum vorbei. Selbstverständlich ist auch Deutschland mit einem 14 Mann starken Kollektiv vertreten: Die German Roamers. Sie wollen das Potenzial der besten deutschen Outdoor-Fotografen bündeln und auf die wunderbare Natur Deutschlands aufmerksam machen. Deutschland hat durchaus schöne Ecken und wird meiner Meinung nach gerne mal unterschätzt, was Natur und Landschaft angeht. Warum also in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah?
Ich bin schon ganz gespannt, wann das Kollektiv mal eine Frau dazu gewinnt. Könnte dem Ganze gut tun und würde ich sehr begrüßen. Weiterlesen

D.

Der ungewöhnlichste Geburtstagsgeschenke-Fundus (Werbung)

Geburtstagsgeschenke

Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, in dem alle Freunde und Bekannte arbeiten, sich nicht mehr nur von Praktikum zu Praktikum hangeln, sondern mittlerweile ein ganz gutes Gehalt verdienen, das nicht mehr nur zum Überleben reicht, sondern auch dazu, eigene Wünsche zu erfüllen, ist das Thema Geburtstagsgeschenke echt immer ein schweres Thema. Ich selbst weiß nie, was ich mir wünschen soll, wenn ich mal gefragt werde, denn ich kann mir alles eigentlich auch selbst erfüllen. Und die Wünsche, die ich mir eben nicht so einfach selbst erfüllen kann, die kann ich mir auch von niemand anderem wünschen. So geht es nicht nur mir, sondern vielen aus meinem Freundeskreis. Hilft aber nix, jedes Jahr kommen diese Geburtstage wieder aufs Neue – und was schenke ich diesmal?

Ich liebe es ja, Menschen eine Freude zu machen, oder sie mit etwas zu überraschen. Ja, sicher, oft greife ich auch zum Gutschein (es ist eine Hassliebe!) für gemeinsame Zeit oder zum Einlösen in einem speziellen Laden, bei dem ich weiß, dass die- oder derjenige dort sicher etwas findet. Aber das überrascht doch nicht wirklich. Das begeistert niemanden. Nur wo bekommt man denn jetzt die Knalleridee her?

Eine gute Inspirationsquelle liefert in der Tat radbag mit der Übersicht an Geburtstagsgeschenken, die ich noch dazu nach allem Möglichen filtern kann:

  • Will ich einen Mann oder eine Frau beschenken?
  • Wieviel darf es kosten?
  • In welchem Alter ist der zu Beschenkende?
  • Wie außergewöhnlich darf es sein?

Denn das muss man neidlos anerkennen: Langweilig gibt’s hier nicht! Selbst personalisierte Geburtstagsgeschenke sind zu finden. Dadurch wird das Schenken gleich wieder etwas Besonderes, da man eine gemeinsame Geschichte verschenken kann, oder etwas, das einen miteinander verbindet. Ich verschenke also nicht nur irgendwas, das am Ende eh verstaubt oder weiterverschenkt werden kann, sondern etwas mit einer persönlichen Nachricht – damit es noch passender und noch besonderer wird. Und das Gute dabei (oder auch das Blöde, je nach Standpunkt)? Man findet bei der Recherche auch ganz schön viel für sich selbst. Dinge, die man sich nicht nur selbst kaufen kann, sondern sich auch einfach mal wünschen kann.
Mir hat es dieser Laptop-Tisch ein wenig angetan, da ich, seit die neue Couch da ist, deutlich mehr Zeit im Wohnzimmer, als an irgendwelchen Schreibtischen verbringe.

Es folgt nun eine weitere kleine Auswahl an schönen Geschenken, die ich beim Stöbern gefunden habe. Ich übernehme keine Verantwortung, für den eventuellen Zeitverlust. Mittlerweile habe ich in diesem Shop bereits Stunden an Lebenszeit verbracht. Aber es kam immer was witziges dabei herum. 🙂

Personalisierbare Geschenke

Personalisierbare GeburtstagsgeschenkeDer Freundin oder dem Freund einfach mal die eigenen Kennenlerngeschichte zum An-die-Wand-hängen schenken? Ist möglich! Oder ein Songzitat aus dem gemeinsamen Lieblingssong in hübsch teilen? Auch da findet sich was zum Erstellen für diejenigen unter uns, die nicht Photoshop-affin sind und gerne was fertig gestaltetes haben wollen.

Weißt du noch, damals… – Personalisiertes Poster
Songtexte – Personalisierbares Poster

 

Geburtstagsgeschenke für Weltenbummler

Geburtstagsgeschenke für Reise-FreundeWir sind doch alle Reisende oder kennen zumindest jemanden, der immer mal wieder unterwegs ist. Ich selbst habe eine Rubbel-Weltkarte zu meinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen. Die hängt jetzt im Schlafzimmer und so lassen sich gleich noch besser Reisen planen: Man will ja unbedingt ein neues Land freirubbeln und die Karte damit weiter freilegen. Guter Ansporn.

Rubbel-Weltkarte für eine Reise um die Welt
Krabben Multiwerkzeug

Spezielles

Spezielle GeburtstagsgeschenkeZu guter Letzt noch zu den kleinen Besonderheiten. Wie putzig ist denn die Tasse? Für Einhorn-Fans ist natürlich auch was dabei und für die Pflanzenliebhaber mit dem guten Grünen Daumen findet sich auch eine Besonderheit. Und wie clever sind denn diese Blumentöpfe? Zunge nass halten und die Pflanze gedeiht.

ecocube – Pflanzen im Holzwürfel
Einhorn Lampe mit viel Magie
Narwal Tasse
Peropon Tierische Blumentöpfe mit Wasserversorgung

Und was davon schenke ich jetzt mir selbst?

F.

Feedreader sind tot, lang lebe der Feedreader

Vernetzung von Bloggern

Seit Jahren wird immer wieder gesagt, dass Blogs tot sind – und doch gibt es täglich neue. Zugegeben: Durch Twitter und Instagram ging das Schreiben bei vielen meiner Blog-Bekannten und auch mir stark zurück. So ein Tweet ist schneller formuliert, als ein Blogpost, ein Bild mobil schneller bei Instagram gepostet, als über die WordPress-App im eigenen Blog. Das hat mitunter aber auch mit Perfektionismus zu tun. Wenn ich einen Post hier veröffentliche, sollte er eine gewisse Länge haben, zu Fotos soll eine Geschichte geschrieben werden und überhaupt muss alles supergut sein und hübsch aussehen. Das steht mir oft im Wege und blockiert mich. Nur um ein Beispiel von vielen zu nennen: Die Fotos aus Thailand und die Geschichte dazu sind immer noch nicht veröffentlicht – ist im März diesen Jahres aber bereits zwei Jahre her. Dennoch möchte ich auf mein Blog nicht verzichten. Das Ding hier ist nach dem Abitur mit mir gewachsen, so viele Geschichten aus mittlerweile fast 13 Jahren stecken hier drin. Ich stöbere immer gerne mal wieder in alten Beiträgen, schäme mich teilweise oder schüttele den Kopf. Ich habe nur wenige alte Beiträge irgendwann mal auf privat gestellt, weil ich dazu stehe (38 Stück sind es, wovon aber 30 Styles’n’Photos-Artikel sind, die ich irgendwann aufgrund der Abmahnungswelle lieber zurückgezogen habe, bevor sowas bei mir landet). Bei manchen Beiträgen könnte ich mir jedoch nicht vorstellen, sie heute noch mal so zu veröffentlichen. Reichweite. Bekanntheit. Nicht mehr hinter einem Pseudonym verstecken können, sondern wirklich mit dem eigenen Namen und der Adresse dafür zu stehen. Da denkt man manchmal schon zweimal nach, ob das jetzt so klargeht. Andererseits machen es aber auch andere Besserwisser schwer, die eigene Meinung zu äußern. Es ist ja immer was falsch dran, was man so meint, denkt, äußert. Irgendjemand weiß es immer besser.

Ich lese Blogs auch sehr gerne. Lieber, als irgendwelche langen Instagram Bildbeschreibungen. Der Text ist besser formatiert, lesbarer, übersichtlicher und meist mit mehreren verschiedenen Bildern bebildert. Früher gab es mehr gute Texte. Mittlerweile ist das stark gesunken oder ich finde die Perlen nicht mehr so schnell. Was ich allerdings seit Jahren nutze, ist ein installierter Feedreader. Der beste war Google Reader. Nachdem dieser jedoch eingestellt wurde, wanderte ich zu feedly, da ich mit Bloglovin‘ nicht so wirklich warm wurde (falls ihr die Plattform als Feedreader verwendet, freue ich mich, wenn ihr mein Bloglovin‘ Profil abonniert). Dort sind meine abonnierten Feeds immer noch, gelesen wird aber via Reeder. Das ist meine Hauptquelle. Dann gibt es noch Blogs, die ich immer mal so ansteuere, wenn ich Lust drauf habe, oder wenn ein Link via Twitter oder Facebook in meine Timeline kommt, der sich interessant anhört und eh die Blogroll meiner Liebsten rechts unten. Blogrolls vermisse ich übrigens bei sehr vielen Blogs. Früher war also doch auch mehr Vernetzung.

Das soll sich aber bitte ändern! Aber wie komme ich da denn jetzt drauf? Ganz einfach. Via Maik stieß ich auf Daniels Post mit seinen abonnierten Feeds. Dies nahm ich zum Anlass, meinen Feedreader mal wieder etwas auszumisten und aufzuräumen:

  • Alle Blogs die nicht mehr erreichbar sind, löschen.
  • Alle Blogs, die in den letzten 3 Monaten nichts veröffentlichen haben, löschen.

Außerdem fand ich die Liste eine gute Idee, auch mal wieder neues zu finden, daher kommt hier meine:

Copy Cat
Anna Wolfers
Comfort Zone
Anna Frost
Gilly
Masha Sedgwick
Fräulein Anker
Gesa
Johannes
Hafenmädchen Anne
if i were audrey
Jestil
Knuspermagier
Langeweiledich.net
Lina Mallon
Luise liebt
OHHH MHHH
UARRR
Vanilla Mind
Visuelle Gedanken
Wihel.de

Fräulein Meer backt

Kwerfeldein
Mein Foto-Portfolio
julia.

im gegenteil
Mit Vergnügen Hamburg

170QM
My Scandinavian Home
Wohngoldstück

Anne Häusler
But first create
Rechtsanwalt Wahlers

J.

Januar – The return of the #Rückblende

Fotowalk #rundumdiealster Hamburg Alsterhaus

Na, merkt ihr was? Ja genau, ich starte mal wieder einen Versuch. Da ich bereits direkt in den ersten Wochen des Jahres mit dem Vorhaben scheiterte, kann es jetzt nur noch besser werden. Wöchentlich, monatlich, oder nach einem Versuch direkt gar nicht mehr? Man weiß es nicht. Aber man wird es erfahren.

Ich weiß auch wieder nicht, wie sich das Format weiterentwickelt. Ob ich Überschriften habe, Tag für Tag erzähle oder nur Stichwörter. Wir werden sehen. Ihr kennt das ja.

Aber was war denn nun so los im Januar und wieso komme ich nicht so richtig aus dem Quark?

KW 1

  • Den Neujahrstag verbringen wir gemütlich mit Filmklassikern auf der Couch. Ich muss noch ein bisschen was arbeiten, wie das manchmal so ist und der Mann puzzelt munter vor sich hin.
  • Im März steht der nächste Snowboardurlaub an und da meine im vergangenen Urlaub ein wenig gelitten hat und Teile ausgetauscht werden mussten, möchte ich diesmal eine neue Bindung haben. Die Beratung bei PlanetSports war ganz großartig und ich weiß nun, welche es werden soll. Beim nächsten PlanetSports-Besuch wird sie gekauft und montiert.
  • Aufgrund von vermehrten Rückenschmerzen, weiteren Gebrechen und auch einer Gewichtszunahme, die ich nicht mehr feierlich finde, schaue ich mir mal wieder ein Fitnessstudio von innen zur Probe an. Bei mir um die Ecke, um alle Hürden so gering wie möglich zu halten. Es fühlte sich gut dort an und vielleicht sieht man sich bald öfter.
  • Neues Jahr, neue Reisemöglichkeiten. Ich treffe mich mit Linda, sie macht uns leckeres Essen und wir stimmen Zeiträume und Ziele ab. Dublin/Belfast im April sind bereits gebucht und ich freue mich sehr auf Nordirland. Das wird fantastisch.
  • Wochenenden sind zum Gut-Esssen-Gehen da. Wir gehen mit Freunden in die Pekingente und essen – Pekingente. Lecker.

Interior IKEA Vittsjö Regal

KW 2

  • Nach zwei Urlaubswochen starte ich in die erste Woche mit Arbeit. Hinzukommt eine Urlaubsvertretung. Intelligent geplant war das nicht. Nach dem ersten Tag bin ich jedenfalls komplett kaputt und weiß nicht so recht, was ich eigentlich alles gemacht habe.
  • Der Hund muss zum Frisör. Sie hasst es, sieht danach aber wieder besonders hübsch aus. Dieses Flauschefell :inlove:
  • Mein MacBook ist ein Staingate-Opfer. Apple sagt, sie möchten ihn 3-5 Tage behalten. Aber ich muss doch arbeiten!!! Ersatzgeräte gibt es nicht. Mit meinem langsam Notebook möchte ich nicht arbeiten. Also ist der Austausch vertagt. Vielleicht ja dann, wenn ich mit Board am Berg weile.
  • Kontaktlinsenanpassung mal wieder, diesmal Tageslinsen.
  • Januar ist Trash-TV-Monat: Endlich wieder Der Bachelor. Und dann auch noch so ein unsympathischer und langweiliger. Nundenn.
  • Ich habe einen Kunden, den ich hauptsächlich in internationalen Angelegenheiten betreue. Ein osteuropäisches Land hat sich während meines Urlaubs gedacht, man möge doch die Webseite in der zweiten Januarwoche launchen. Und was soll ich sagen? Ich hab’s mit meinem Team hinbekommen. Da darf man sich mal auf die Schulter klopfen und Prozesse loben, die sich etabliert haben. Weil sie funktionieren.
  • Treffen mit Sophia bei Vapiano (und wieso ist das Personal dort immer so unfreundlich?)
  • Fotografierspaziergang mit Martin
  • Und wie schon gesagt: Wochenenden sind zum Gut-Essen-Gehen da. Also gibt es All You can Eat Sushi bei Kofookooo.
  • Samstags aufräumen und Dinge erledigen und endlich mal wieder Waffeln essen mit Kim
  • Bis Abends am Werkeln.
  • Sonntag ausschlafen und ein wenig Arbeiten.

KW 3

Interior Sofa

  • Weiterhin viel Arbeit, weil Urlaubsvertretung, aber ziemlich stolz auf mich, weil alles doch ganz gut klappt und ich einiges weggeschafft bekomme.
  • Allerdings vergesse ich Yaskas 3. Geburtstag. Abends fällt es mir ein und ich teile mein Fisch-Abendessen aus schlechtem Gewissen mit ihr. Wir lieben Fisch und Yaska kennt das Konzept Geburtstag eh nicht.
  • Außerdem gehe ich ins Kino Theater. Maria Stuart im Ernst Deutsch Theater. Es war beklemmend schön. Schaut es euch an.
  • Am Wochenende sollte es eigentlich in den Harz gehen, allerdings abgesagt aufgrund von Wetter. Die Zeit wurde genutzt, um die letzten Regale im Wohnzimmer an die Wand zu bringen. Jetzt fehlt nur noch eine große Sache und das Projekt Wohnzimmer ist vorerst beendet.

KW 4

  • Die erste Woche ohne Urlaubsvertretung. Fühlt sich direkt an, wie Urlaub.
  • Außerdem verliere ich einen Kunden. Nicht ganz unerwartet, aber unangekündigt und dann doch recht plötzlich. Kosten sparen. Lieber versuchen, das intern abzudecken. Ich mache also eine kurze Übergabe mit meinen Learnings und Insights aus den letzten 3 Jahren der Zusammenarbeit und beende das Projektkapitel mit gemischten Gefühlen. Traurig, weil ich hier viel gelernt habe und es einer meiner ersten großen eigenen Kunden war. Glücklich, weil wieder Platz für neues. Finanziell ein bisschen ängstlich, aber bisher hat ja immer alles irgendwie geklappt und das wird es auch weiterhin.
  • Der erste Trainer- und Beratertag von plus3trainings zum Thema G Suite steht an. Nach ziemlich genau einem Jahr Zusammenarbeit darf ich mich seit Kurzem offiziell Senior Beraterin nennen, bin stolz wie Oskar, schreibe nun G Suite-Produktivitätstipps und freue mich auf die nächsten Schulungen. Es ist ein tolles Team, eine tolle Firma mit tollen Menschen und digitale Transformation ist eh der heiße Scheiß.
  • Bei gutem Wein, Tapas und schönen Gesprächen lassen wir den Tag ausklingen und ich bin wieder sehr froh darüber, wie die letzten zwei Jahre so gelaufen sind.
  • Der Freund benutzt ja jetzt auch G Suite auf meine Empfehlung und ist zufrieden. Funktioniert halt einfach alles. Ich sag’s ja nur.
  • Arbeit. Arbeit. Arbeit. Arbeit.
  • Ausflug zu IKEA, um das Thema Wohnzimmer und Kleinkrimskrams wieder weiter nach vorne zu bringen.
  • Und das Wochenende starten mit einem Instagram-Fotowalk zum Holocaust Memorial Day. Wie bringt man das denn bitte zusammen, wo Instagram doch nur aus schönen Fotos bestehen soll? Man sucht sich schöne Locations und erfährt was über den historischen Hintergrund zur NS-Zeit und darüber, was denn so in Hamburg los war. Fazit: Kann ich nur empfehlen. Ich habe wieder einiges mehr gelernt. Mehr dazu unter dem Hashtag #rundumdiealster auf Instagram.
  • Samstag Abend wird faul auf der Couch verbracht, weil wohl wieder irgendwas Kränkelndes in mir rumwühlt und der Sonntag bringt auch keine Highlights. Ich bleibe zuhause, während Mann und Hund einen Strandausflug machen. Kümmere mich um Blog, Wohnung und Wäsche und ein wenig auch um mich.
L.

Lieblinksliste #2

★ Der Influencer-Fall Elle Darby hat in den letzten Wochen so seine Runden gedreht. Ich finde sowohl die Reaktion des Hotels als auch die Reaktion von Miss Darby daneben. Da hat sich einiges aufgestaut, was beide aneinander ausgelassen haben. Daher mag ich die Zusammenfassung von mobilegeeks sehr gerne. → Influencer: Alles, was da gerade schief läuft – erklärt an einem Beispiel

★ Kennt ihr noch ello? Ich habe mich nach Jahren der Nichtnutzung (ehrlich gesagt habe ich ello noch nie genutzt, ich habe da nur einen Account) mal wieder eingeloggt. Ich finde mich noch immer nicht zurecht, aber dieser Artikel fasst zusammen, was momentan ganz schön an Facebook und Instagram nervt. → GOODBYE INSTAGRAM, HELLO ELLO

★ Freelancer und aus Hamburg und du bist es leid, in den üblichen Coworking-Spaces oder in deinem Homeoffice zu arbeiten? Dann gibt’s hier Inspiration: → Arbeit nervt?
10 inspirierende Orte zum Lernen & Arbeiten

★ Zum Abschluss ein wenig Entspannung. Meer und Wind üben auf mich eine Faszination aus. Keine Ahnung, warum. Aber ich liebe es. Daher freue ich mich auch auf nächstes Wochenende, an dem ein Wellnessausflug geplant ist. Spazieren gehen an der Ostsee und danach ab in die Sauna am mit Blick auf den Strand. Das wird herrlich.