N.

New Day

Ich habe uralte Spotify-Playlisten. Zumindest noch die, die ich damals nach dem Hack noch retten konnte. Immer noch sauer darüber, dass so viele Songs für immer weg sind und ich mich nicht mehr an sie erinnern kann.

Aber egal. New Day finde ich immer noch so, so, so großartig. Der Text ist so stark. Und da ich den grade wieder entdeckt habe, wird er wieder einmal geteilt.

Jetzt muss ich aber los, den Song mindestens 2-3 Mal performen. Ciao.

E.

Ein herbstlicher Filmsonntag mit bestem Sound [Werbung]

Die Tage werden kürzer und es wird endlich wieder kälter und das Wetter usseliger. Das polarisiert: Es gibt diejenigen, die lieber ewig Sommer hätten und diejenigen, die den Herbst mit allem was dazu gehört, lieben. Ich mag alle Jahreszeiten, aber tatsächlich den Herbst ganz besonders.
Wenn die Sonne scheint, ist das Licht so wunderschön. Gepaart mit den bunten Bäumen ein absoluter Traum. Selbst wenn das Wetter schlecht ist, hat es immer irgendwie was Mystisches. Der erste Nebel. Der erste richtige Sturm. Weltuntergangsregen. Laubgeruch. Herrlich. Nicht für immer, aber nach einem heißen Sommer genau das richtige. Und was das schönste ist? Man kann sich endlich wieder ohne schlechtes Gewissen in der Wohnung verschanzen und das Wochenende eingekuschelt auf der Couch verbringen. Bei uns ist es mittlerweile ein Ritual, Freitag Abend unsere Couch in den ausgezogenen Modus zu bringen, Kuscheldecken drauf zu packen und damit das Wochenende einzuläuten. Ich liebe es.

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#.

#OldieButGoldie – Dreams

In unregelmäßigen Abständen stolpere ich immer mal wieder über dieses Lied – und es berührt mich jedes Mal wieder aufs Neue und macht Gänsehaut und Glücksgefühl. Dann höre ich es ein paar Tage in Dauerschleife, bis es wieder in Vergessenheit gerät. Dennoch immer wieder gut und ich freue mich jedes Mal wieder auf das Wiedersehen.

E.

Ein Freunde-Nachmittag-Filmmarathon auf dem QLED TV von Samsung [Werbung]

Filmnachmittag mit dem Samsung QLED-TV

Das Projekt: Wohnzimmer neigt sich allmählich dem Ende zu. Mittlerweile ist mein Lieblingsraum in der Wohnung definitiv das Wohnzimmer. Das Sideboard mit der Holzplatte sorgt für Wärme, die Pflanzen liefern den grünen Eyecatcher, helle Vorhänge, die auch zugezogen weiterhin ordentlich Licht in das Zimmer lassen, das zur Südseite zeigt. Bunt gestrichene Wände, Regale, neue Couch, neuer Fernseher (mein Samsung QLED TV, der übrigens immer noch fröhlich an der Wand hängt und den Alltagstest aus Netflix, HD TV, Serien und Filmen definitiv bestanden hat!), und und und. Einiges passiert. Eine absolute Verbesserung und ich fühle mich richtig wohl.
Nichtsdestotrotz: Das Gesamtkonzept muss ausgiebig getestet werden. Und wie testet man das Setting aus Couch und Fernseher besser, als gemeinsam mit guten Freunden und einem Filmmarathon an einem Samstagnachmittag?  Weiterlesen

D.

Der ungewöhnlichste Geburtstagsgeschenke-Fundus (Werbung)

Geburtstagsgeschenke

Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, in dem alle Freunde und Bekannte arbeiten, sich nicht mehr nur von Praktikum zu Praktikum hangeln, sondern mittlerweile ein ganz gutes Gehalt verdienen, das nicht mehr nur zum Überleben reicht, sondern auch dazu, eigene Wünsche zu erfüllen, ist das Thema Geburtstagsgeschenke echt immer ein schweres Thema. Ich selbst weiß nie, was ich mir wünschen soll, wenn ich mal gefragt werde, denn ich kann mir alles eigentlich auch selbst erfüllen. Und die Wünsche, die ich mir eben nicht so einfach selbst erfüllen kann, die kann ich mir auch von niemand anderem wünschen. So geht es nicht nur mir, sondern vielen aus meinem Freundeskreis. Hilft aber nix, jedes Jahr kommen diese Geburtstage wieder aufs Neue – und was schenke ich diesmal?

Ich liebe es ja, Menschen eine Freude zu machen, oder sie mit etwas zu überraschen. Ja, sicher, oft greife ich auch zum Gutschein (es ist eine Hassliebe!) für gemeinsame Zeit oder zum Einlösen in einem speziellen Laden, bei dem ich weiß, dass die- oder derjenige dort sicher etwas findet. Aber das überrascht doch nicht wirklich. Das begeistert niemanden. Nur wo bekommt man denn jetzt die Knalleridee her?

Eine gute Inspirationsquelle liefert in der Tat radbag mit der Übersicht an Geburtstagsgeschenken, die ich noch dazu nach allem Möglichen filtern kann:

  • Will ich einen Mann oder eine Frau beschenken?
  • Wieviel darf es kosten?
  • In welchem Alter ist der zu Beschenkende?
  • Wie außergewöhnlich darf es sein?

Denn das muss man neidlos anerkennen: Langweilig gibt’s hier nicht! Selbst personalisierte Geburtstagsgeschenke sind zu finden. Dadurch wird das Schenken gleich wieder etwas Besonderes, da man eine gemeinsame Geschichte verschenken kann, oder etwas, das einen miteinander verbindet. Ich verschenke also nicht nur irgendwas, das am Ende eh verstaubt oder weiterverschenkt werden kann, sondern etwas mit einer persönlichen Nachricht – damit es noch passender und noch besonderer wird. Und das Gute dabei (oder auch das Blöde, je nach Standpunkt)? Man findet bei der Recherche auch ganz schön viel für sich selbst. Dinge, die man sich nicht nur selbst kaufen kann, sondern sich auch einfach mal wünschen kann.
Mir hat es dieser Laptop-Tisch ein wenig angetan, da ich, seit die neue Couch da ist, deutlich mehr Zeit im Wohnzimmer, als an irgendwelchen Schreibtischen verbringe.

Es folgt nun eine weitere kleine Auswahl an schönen Geschenken, die ich beim Stöbern gefunden habe. Ich übernehme keine Verantwortung, für den eventuellen Zeitverlust. Mittlerweile habe ich in diesem Shop bereits Stunden an Lebenszeit verbracht. Aber es kam immer was witziges dabei herum. 🙂

Personalisierbare Geschenke

Personalisierbare GeburtstagsgeschenkeDer Freundin oder dem Freund einfach mal die eigenen Kennenlerngeschichte zum An-die-Wand-hängen schenken? Ist möglich! Oder ein Songzitat aus dem gemeinsamen Lieblingssong in hübsch teilen? Auch da findet sich was zum Erstellen für diejenigen unter uns, die nicht Photoshop-affin sind und gerne was fertig gestaltetes haben wollen.

Weißt du noch, damals… – Personalisiertes Poster
Songtexte – Personalisierbares Poster

 

Geburtstagsgeschenke für Weltenbummler

Geburtstagsgeschenke für Reise-FreundeWir sind doch alle Reisende oder kennen zumindest jemanden, der immer mal wieder unterwegs ist. Ich selbst habe eine Rubbel-Weltkarte zu meinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen. Die hängt jetzt im Schlafzimmer und so lassen sich gleich noch besser Reisen planen: Man will ja unbedingt ein neues Land freirubbeln und die Karte damit weiter freilegen. Guter Ansporn.

Rubbel-Weltkarte für eine Reise um die Welt
Krabben Multiwerkzeug

Spezielles

Spezielle GeburtstagsgeschenkeZu guter Letzt noch zu den kleinen Besonderheiten. Wie putzig ist denn die Tasse? Für Einhorn-Fans ist natürlich auch was dabei und für die Pflanzenliebhaber mit dem guten Grünen Daumen findet sich auch eine Besonderheit. Und wie clever sind denn diese Blumentöpfe? Zunge nass halten und die Pflanze gedeiht.

ecocube – Pflanzen im Holzwürfel
Einhorn Lampe mit viel Magie
Narwal Tasse
Peropon Tierische Blumentöpfe mit Wasserversorgung

Und was davon schenke ich jetzt mir selbst?

L.

Lieblinksliste #1

Neues Jahr – neue Serie. Manchmal finde ich nämlich schöne Dinge, die ich nicht fast consuming technisch in die Welt hinausschreien möchte, sondern die irgendwie einen Platz finden sollen. Da sind auch mal ältere Dinge dabei, aber vielleicht hat diese der ein oder andere von euch noch nicht mitbekommen. Und wenn ich das wiedersuche, finde ich es auch wieder. Daher geht es jetzt los mit der Lieblinksliste.


★ Die fstoppers haben 12 Gründe gesammelt, mit denen du dein Instagram-Game verbessern kannst. Ich finde nicht alle gut und werde mich sicher nicht an jeden halten, aber den ein oder anderen Tipp kann man sicher mitnehmen. → 12 Reasons Why I Suck at Instagram and You Probably Do Too

★ Und hier direkt der Downer zum Thema Instagram. Mein Wow-Moment: Die Inneneinrichterin mit Fokus auf instagrammable Dekoration. Sind wir alle wirklich so bescheuert? → tagesschau: Das Geschäft mit Instagram

★ Ihr seid in einer fremden Stadt und sucht den besten Kaffee in town? Dann hilft euch diese Übersicht mit derzeit 289 Röstereien und 1.083 Cafés möglicherweise weiter. Auch ein guter Startpunkt für die nächste Reiseplanung. Welches Café wolltet ihr denn schon immer einmal besuchen? Dann hin da! → European Coffee Trip – City Guides

★ Falls eure Neujahrsvorsätze bezüglich eurer sportlichen Betätigung eingebrochen sind, habe ich hier was für die Motivation. Mich hat das sehr beeindruckt. Beim Sport war ich aber trotzdem noch nicht. Ups. → Family spends six months working out together and they’re all the #fitspo you’ll ever need

★ In der vergangenen Woche kam ein gutes Flugangebot auf die Lofoten rein. Eigentlich wollten wir das buchen. Haben uns dann aber dafür entschieden, das nicht übers Knie zu brechen, noch ein wenig Geld anzusparen, ein bisschen mehr vorauszuplanen und diese Reise im nächsten Jahr anzugehen. Dann sah ich dieses Video und wusste: Das war die richtige Entscheidung. So oft wird man dort nicht hinkommen, dann soll es auch gut geplant sein.

W.

Weihnachtszeit = Emotionszeit

Ich liebe liebe liebe Weihnachten. Ja, ich kann verstehen, dass Menschen Weihnachten nicht so sehr feiern, wie ich, aber ist das nicht selbstgemacht? Die meisten beschweren sich dann über Stress mit der Familie, Weihnachtsgeschenke, pipapo. Jedes Mal, wenn ich das höre, bin ich sehr froh über meine Familie. Alles läuft jedes Jahr gleich ab, es gibt immer das gleiche Essen, die gleichen Leute (es sei denn, die Lebensabschnittsgefährten wechseln mal), und es ist immer gemütlich und unkonventionell. Ich mag das sehr. Geschenke sind auch nie Stress, sondern machen mir Spaß. Weil ich nicht schenke, weil ich schenken muss, sondern weil ich manchen Menschen eine Freude machen will.

Zur Weihnachtszeit gehört für mich seit Jahren auch immer die entsprechende Weihnachtswerbung. Wann das anfing, kann ich nicht genau sagen. Doch jedes Jahr aufs Neue freue ich mich sehr darauf. Gestern bin ich bei einer Recherche wieder auf einen älteren Spot von Apple gestoßen und auch diesmal hat er mir emotional positiv zum Weinen gebracht. Vielleicht PMS. Vielleicht aber auch nur eine Werbung, die mich abholt. Hach. Weihnachten. <3

I.

Influencer oder Einheitsbrei?

Influencer oder Einheitsbrei

Um ehrlich zu sein verstehe ich diese ganze Influencer-Sache auf Instagram nicht so wirklich: Sie sehen alle gleich aus (ich kann sie teilweise nicht auseinander halten mit ihren Ombré-Beachwaves, den Sonnenbrillen, Taschen-Mini-Hündchen und Köfferchen), machen die gleichen Dinge, haben den gleichen Bildlook, …
Sie können ja nichts dafür, irgendwie scheint das anzukommen. Daher die Frage: was ist denn nur mit euch los? Irgendjemand konsumiert das doch und findet das toll.

Oder ist das am Ende wie mit dem Fernsehen: Wenn man nur dummes zeigt, verdummen die Zuschauer und wollen immer mehr davon? Ich verstehe es nicht … Und das nachfolgende Video stellt das Absurde hervorragend zur Schau:

– via Dandy Diary

3.

3 Tage Detox mit den Säften von Kale&Me

Detox Säfte von Kale&Me

Es war mal wieder an der Zeit für ein kleines Experiment. Derzeit stolpert man ja ständig über Detox und Superfood und hastenichtgesehn. Ich habe mir schon ein paar dieser Safturen angesehen und diesmal bei einem Angebot endlich zugeschlagen. Ich will das jetzt ausprobieren. Also muss mal so eine Lieferung her. Es wird Frühling – der Zeitpunkt könnte also nicht besser sein.

Tag 0 – Dienstag – Die Vorbereitung

Ich habe Säfte bei Kale&Me bestellt und da deren Büro bei mir um die Ecke liegt, dachte ich, ich spare mir die Versandkosten und verbinde die Abholung mit einem kleinen Spaziergang durch die Sonne.
Klasse Idee. Nicht. Denn 20 kleine Flaschen mit Saft bringen doch ein kleines Gewicht zusammen. Detox mit Muskelkater inklusive quasi. Zuhause wird der erste Saft direkt probiert, denn ich habe zwei Flaschen kostenlos zu meiner Bestellung dazubekommen. Ja. Kann man trinken. Ich bin gespannt.

In der Beschreibung zur Kur steht, dass man sich schon einmal ein bis zwei Tage vorbereiten soll. Weniger Kohlenhydrate, Zucker, Alkohol und Koffein. Ich mache alles falsch und hatte mir mittags Sushi mit Frühlingsrollen bestellt, abends war ich zum Essen bei Freunden eingeladen und dem Wein konnte ich nicht widerstehen.

Ich überlege also, die Kur zu verschieben. Nach einem gemeinsamen Brainstorming stellen wir jedoch fest: Mein Terminkalender lässt das nicht wirklich zu. Besser wird es nicht. Also jetzt durchziehen.

Tag 1 – Mittwoch – Der Detox geht los

Mein Gemüsemann klingelt mich aus dem Bett – und liefert mir leckeres Gemüse und mein Lieblingsbrot. Mist. Ich widerstehe der Versuchung, verzichte auf meinen morgendlichen Kaffee, schnappe mir die Säfte fürs Büro und ziehe los. Unterwegs trinke ich den ersten. Ist ganz lecker.
Im Büro angekommen sitzen meine lieben Kollegen an einem gedeckten Frühstückstisch. Ich bin guter Dinge und lasse ihnen den Spaß. Verziehe mich an meinen Schreibtisch und freue mich schon auf den nächsten Saft. Dazwischen gibt es Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Und alle 30 Minuten muss ich mal.

Mein zweiter Saft verzögert sich um 30 Minuten. Eine Telefonkonferenz kam dazwischen. Dafür schmeckt er umso besser. Karotte-Apfel-Ingwer ist eh meine Lieblingsmischung.

Allmählich macht sich Hunger breit. Die Agentur-Kinder essen Fischstäbchen, ich trinke Saft Nummer 3. Und der schmeckt gewöhnungsbedürftig. Außerdem hat er Bröckchen in sich. Aber ich schaffe es, ihn leer zutrinken. Ich fühle mich säuerlich und habe das Gefühl von Halsschmerzen. Hmm. Erstmal wieder eine Tasse Tee für zwischendurch. Kopfschmerzen kommen allmählich auch dazu.

Die Zeit zu Saft 4 verging wie im Fluge. Diesmal mit Rote Bete, die man sehr herausschmeckt. Ich mag Rote Bete, aber das kam so plötzlich. Meine Kopfschmerzen werden schlimmer, meine Laune ein wenig schlechter. Und weiter das Gefühl, dass mir das einfach zu viel Zitrone ist.

Der 5. Saft des Tages bringt Sellerie mit sich. Schmeckt man doll raus. Ich bin froh, dass ich das ganze Gemüsezeugs ja mag. Und ich bin auch froh, dass jeder Saft anders schmeckt. 6 Mal am Tag das gleiche wäre nicht aushaltbar. Somit ist es jedes Mal wieder eine kleine Überraschung und auch ein bisschen Vorfreude, wie der denn jetzt so schmecken wird.

Dann geht es mit Kopfschmerzen und Kältegefühl ab nach Hause. Zwischendurch noch kurz in die Stadt zum Apple Store, vorbei am MöGrill. Currywurst- und Pommesgeruch ziehen auf, aber ich bleibe stark. Bald, meine Lieben, bald wieder. Aber heute nicht. Puh. Geschafft. Ich bin ein wenig stolz auf mich. Irgendwie steckt also doch noch ein bisschen Disziplin in mir.
Zuhause angekommen mache ich mir ein wenig Gemüsebrühe. Ich brauche mal was salziges gegen diese ganzen zitronigen und eher süßen Detox-Säfte.
Dann folgt der letzte Saft des Tages. Endlich was milchiges. Mit Mandel. Ganz ehrlich? Das tut richtig gut. Und wirkt sättigend. Damit sollte ich die Nacht überstehen.

Ich gehe zeitig ins Bett, weil ich absolut müde bin und schlafe schnell ein.

Tag 2 – Donnerstag – Durchhalten!

Ich erwache mit Halsschmerzen, Schnupfen und Husten. Hallo Erkältung. Das ist jetzt etwas ungünstig und unangenehm. Das Gute: Wenig Appetit. Also nehme ich mir vor, den Detox weiter durchzuziehen. Immerhin sind das Vitamine und Vitamine sind doch gut, wenn man krank ist.

Ich bleibe bis zum Mittag im Bett, arbeite von dort aus und habe nur einen Gedanken: Feste Nahrung! Was kann ich alles wieder essen, sobald die Kur vorbei ist. Kuchen. Pommes. Brot. Steak. Burger. Alles klingt so fantastisch und ich bin fast froh, krank zu sein und nicht raus zu müssen.
Vor allem: Ich habe alles im Haus. Ich bin krank und muss nun nicht raus, um mir was zu Essen zu besorgen. Fantastisch. Es hat also auch seine Vorteile.

Bis zum Nachmittag fällt mir die Säure der Säfte gar nicht wirklich unangenehm auf und ich freue mich schon. Aber dann kommt es doch. Also wieder eine Gemüsebrühe für zwischendurch. Die ich nicht ganz auf esse. Mir missfällt der Geschmack. Ohweia.

Allerdings habe ich keine Kopfschmerzen bisher. Doch zu früh gefreut, abends tauchen sie wieder auf. Punkt 22 Uhr liege ich wieder im Bett. Müde. Erschöpft. Ich schlafe auch ganz schnell wieder ein. Wow. Das kenne ich seit über einem Jahr nicht mehr. Ich mag das. Das kann so bleiben.

Tag 3 – Freitag – Der letzte Tag

Ich wache auf … und habe Hunger. Aber es gibt nichts. Das Gefühl verzieht sich wieder, anstatt schlimmer zu werden. Das ist eine gute Entwicklung.
Ich stehe auf und genehmige mir ein großes Glas voll Wasser. Soll morgens gut sein, weil man während des Schlafs nichts trinkt. Möchte ich mir angewöhnen. Doch dieses Glas Wasser startet wieder das Hungergefühl. Zum Glück hab ich ja noch Saft im Kühlschrank. Los geht’s. Tag 3 bedeutet letzter Tag. Das schaffe ich.
Für die Motivation geht es mal kurz auf die Waage: 2 Kilo weniger (jaja, ich weiß, alles nur Wasser, aber das soll ja auch raus, alles gut). Und der Blick in den Spiegel zeigt mir wieder einen flacheren Bauch. Auch schön.

Aber diese Kopfschmerzen. Die machen mich echt fertig und ich weiß nicht, woher die nun kommen. Immer noch der Zuckerentzug?

Auch an Tag 3 habe ich immer noch dieses Hungergefühl. Aber es ist mittlerweile gut auszuhalten. Ich habe mich daran gewöhnt, dass es mein ständiger Begleiter ist und tigere nicht durch die Wohnung und öffne zig mal den Kühlschrank.

Heute fühle ich mich auch nicht so sauer-zitronig. Der Mittag läuft ganz gut. Der Nachmittag zieht sich jedoch. Nervinternet. Nerv-Macbook. Also wieder zu Apple. Rechner löschen und neu installieren. Zuhause angekommen noch mehr genervt sein, weil neues Betriebssystem. Ich hatte wohl noch ein altes und da haben sich ein paar Sachen geändert. Aaaaah.
Kopfschmerzen gesellen sich wieder hinzu. Irgendwann gebe ich auf. Feierabend. Ab ins Wohnzimmer unter die Decke. Ich muss mir was Gutes tun.

Das Praktische ist jedoch: Nach dem letzten Saft abends um 19 Uhr kann ich direkt ins Bad, abschminken, Zähne putzen. Denn da kommt nichts mehr an Essen und Nascherei. Somit bin ich direkt bettfertig und kann ins Bett fallen, ohne den Weg über’s Bad zu nehmen.

Auch heute gehe ich wieder zeitig ins Bett. Allerdings klappt das mit dem Einschlafen diesmal nicht sehr gut. Auch in der Nacht wache ich mehrfach auf.

Tag 4 – Samstag – Der Detox ist vorbei!

Ich wache bereits gegen 6 Uhr auf, will aber definitiv noch nicht aufstehen. Also höre ich mir einen Podcast an. Mein Magen signalisiert mir Hunger. In den letzten drei Tagen habe ich aber gelernt, dass man das aushalten kann, also ignoriere ich ihn. Trinke ein Glas Wasser, das reicht erst einmal.
Ich freue mich aber dennoch auf mein Brot später. Und kurz nach 9 Uhr ist es dann auch so weit. Brot mit Honig. Herrlich. Eigentlich wollte ich auch einen Kaffee dazu. Entkoffeiniert. Aber den spare ich mir dann doch erst einmal.

Was hat sich durch den Detox geändert?

  • Hungergefühl kann ich besser aushalten. Es macht mich nicht direkt unruhig und führt mich nicht zum Kühlschrank.
  • 3 Kilo sind laut Waage verschwunden. Wasser hauptsächlich. Aber immerhin.
  • Meine Haut ist schlechter geworden, kann aber auch am Kranksein liegen.
  • Ich fühle mich tagsüber tatsächlich etwas fitter und ich habe den Wunsch, meinem Körper nun etwas Gutes zu tun und ihn aktuell nicht mehr mit so viel Blödsinn zuzuschaufeln.

Außerdem bin ich froh, doch noch so etwas wie Disziplin zu haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es schaffe, die 3 Tage komplett durchzuziehen, ohne doch an irgendeiner Stelle mal kurz zu cheaten.

Mal sehen, wie lange das nun alles anhält und was sich langfristig wirklich verändert. Nur eines kann ich jetzt schon sagen: So ein frischer Saft fehlt mir grade echt ein bisschen.

Fazit

Es war eine interessante Erfahrung und auch ganz lecker. Dennoch habe ich, glaube ich, keine Lust mehr, einen Detox in dieser Intensität noch einmal zu machen. Wie schafft man das nur 5 Tage lang?! Zumal ich auch nicht glaube, dass es wirklich gut für den Körper ist.

Spannend und auch erschreckend waren die Entzugserscheinungen. Diese heftigen Kopfschmerzen, weil ich keinen industriellen Zucker zu mir nahm und vermutlich auch aufgrund des fehlenden Koffeins. Wie ich gelesen habe, könnte auch das Kranksein am 2. Tag eine Folge des Zuckerentzugs sein. Das gibt mir zu Denken und ich versuche, Zucker auch zukünftig zu reduzieren. Ganz darauf verzichten werde ich wohl nicht, aber definitiv mehr darauf achten, was mein Körper wirklich will, wenn er meint, er habe Lust auf Zucker. Passenderweise habe ich vor ein paar Wochen ein Rezensionsexemplar von 5 Tage Real Food Detox erhalten, in dem ein paar nachvollziehbare Ansätze stehen, die zu einer Ernährungsumstellung und besseren Essgewohnheiten führen. Das ist wohl durchaus sinnvoller. Aber dazu dann an anderer Stelle dann mehr.