V.

Von Winter auf Frühling in einer Woche

Ich habe mich noch nie so sehr auf Frühling gefreut, wie in diesem Jahr. Ich mag echt alle Jahreszeiten, aber aufgrund gewisser Umstände hatten die kurzen Tage, das schlechte Wetter und die Einschränkung auf meine vier Wände einen deutlich stärkeren Einfluss auf meine Stimmung und Wohlbefinden, als sonst üblich.

Da der Snowboardurlaub, der in zwei Wochen stattfinden sollte, dieses Jahr auch ausfällt, habe ich mich umso mehr über den erneuten Schneefall vergangene Woche gefreut. Das wurde nochmal ausgiebig genutzt und gefeiert. Sich dann jedoch vorzustellen, dass es am Wochenende frühlingshaft warm und sonnig werden soll, war dann doch etwas seltsam. Aber es kam tatsächlich so.

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I.

Ich bin jetzt Online-Händlerin

Thanks, I guess

Setz mal schnell ’nen Onlineshop auf, ich hab da ’ne Idee, hab ich mir am Dienstag so gedacht. Damit war ich dann 4 Tage beschäftigt. Zum Glück hat man derzeit eh nix tun und keine sozialen Verpflichtungen mehr, außer sich dem Kapitalismus zu unterwerfen und zu dienen.

Jedenfalls fühlte sich das ganze Projekt so an, als hätte ich in ein Wespennest gestochen: Sobald ich eine Herausforderung gelöst hatte, kam bereits die nächste auf mich zu.

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P.

Projekte über Projekte über Ideen

Es gibt so Phasen, da hab ich auf einmal Ideen und die will ich dann umsetzen.

Gestern hatte ich wieder so eine, die mir vermutlich Spaß und sogar Geld bringen könnte. Wuhu! Allerdings bedeutet das auch, dass ich mich jetzt mal eben schnell mit Shoppingsystemen auseinander setzen und herausfinden muss, wie man da Zahlungsanbieter dran hängt. Und am besten alles noch vor dem Wochenende.

Empfehlungen? Erfahrungsberichte? Gerne in einfach.

H.

Heutiges Tageshighlight

Mein liebster Punkt heute, den ich nur zu gerne umsetze.

Und dann geht es zum stories! Abendbrot, das logischerweise nur digital stattfindet, aber auf das ich mich dennoch freue und so zelebriere, als sei ich vor Ort. Immerhin habe ich zuhause ein wenig mehr Beinfreiheit, als sonst in der Buchhandlung.

H.

Home (Ice) Office

Bester Freund!

Letzte Nacht hatten wir hier Temperaturen von -7 Grad. Nachts schalte ich eigentlich immer die Heizung aus, vergangene Nacht lief sie jedoch durch und dennoch war mir kalt.

Auch jetzt sitze ich hier frierend am Tisch und versuche zu arbeiten. Da kam mir die Idee: Wärmflasche! Warum denn immer erst abends auf dem Sofa oder im Bett, wenn ich sie auch zum Arbeiten bei mir haben kann?

Während es also draußen bereits wieder leise und leicht vor sich hinrieselt, spüre ich allmählich wieder meine Hände. Wahrlich ein Segen, so eine kleine unspektakuläre Wärmflasche.

S.

Sally Rooney – Gespräche mit Freunden

Das erste Buch des Jahres ist gelesen. Es war ein Weihnachtsgeschenk von meiner besten Freundin.

Wegen des Inhalts bin ich hin- und hergerissen und auch ein paar Tage später bin ich mir nicht sicher, wie ich es finde. Ich bewege mich wohl im Mittelfeld, da es ein Buch mit Höhen und Tiefen ist.

Zwischendurch hat es mir nicht gut gefallen. Der Umgang der Protagonisten miteinander war mir zu hart, die Sprache ebenso. Das letzte Viertel des Buches fand ich – bis kurz vor Ende – wieder recht gut. Ich konnte mit keiner der Hauptpersonen sympathisieren, weil ich finde, viele der Probleme, die sie miteinander haben, sind so grandios selbstgemacht, dass es Schmerzen bereitet, dabei „zuzusehen“, wie sie sich gegenseitig zerstören, nur weil sie nicht miteinander und offen kommunizieren.

Gerade nach meinen Selbstreflexions-Wochen fällt mir das noch schwerer. Lernt zu kommunizieren, hört auf mit diesem passiv-aggressiven Gerede. Macht euch – ja, genau – verletzlich. Sonst hört das ja nie auf.

Bewertung: 2.5 von 5.
B.

Bücherliste zur Selbstreflexion

Auf meinen Jahresrückblick habe ich einige Fragen danach bekommen, welche Bücher ich im Juli und folgend zur Selbstreflexion gelesen hatte. Daher dachte ich mir, ich schreibe sie hier einfach auch nochmal zusammen.

Brené Brown – Verletzlichkeit macht stark

Angefangen hat alles bei einem Wein-Nachmittag mit einer Freundin. Wir unterhielten uns über unsere verschiedenen Erfahrungen in den letzten Monaten und aufgrund eines Satzes, den ich sagte, empfahl sie mir dieses Buch. Ausleihen konnte sie mir ihre Ausgabe nicht, weil sie es bereits mehrfach gelesen und viele Dinge markiert und kommentiert hatte. Es war ihr persönliches Arbeitsbuch. Also habe ich mir das Buch ein paar Tage später bestellt und auch für mich entwickelte es sich schnell zu einem Arbeitsbuch. Mein Exemplar hat jetzt auch an einigen Stellen den Textmarker gesehen und wurde mit Post-Its bestückt. Da ich es sicher noch einmal wieder lesen werde, werden weitere Markierungen folgen, da ich denke, dass man sich – je nach Lebenssituation – andere Stellen heraussucht, oder Dinge anders wahrnimmt und interpretiert.

Ich hörte auch auf, anonyme Kommentare zu lesen. Wenn die Verfasser nicht so wie die anderen in der Arena stehen, kämpfen und ab und zu einen blauen Fleck riskieren, bin ich an ihrem Feedback nicht länger interessiert.

Brené Brown – Verletzlichkeit macht stark
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D.

Das geht ja gut los

In der vergangenen Woche habe ich meinen ersten Arbeitstag direkt mit einer kleinen Hiobsbotschaft für mich begonnen. War ein guter Start in die Arbeitswoche und ich hoffe, dass das nicht so weiter geht.

Eigentlich wurde der Grundstein bereits in 2020 gelegt. Es gibt eine Regel: keine Süßgetränke vorm Rechner. Und eigentlich auch nicht mehr vorm Rechner essen. Diese Dinge, die man sich halt jedes Mal vornimmt, wenn man sich einen neuen kauft.

Naja. Das letzte Meeting vor der Weihnachtsauszeit. Spezi. Denkt euch den Rest. Es war aber wirklich nur ein kleiner Schluck. Naiv, wie ich war, ging ich davon aus, dass eine kleine Reinigung das Problem schon beheben wird. Was wird das schon kosten? 150 Euro? Kein Problem für mich.

Hallo, altes MacBook. Gut, dass ich dich noch habe. Aber sonderlich viel Spaß machst du leider nicht mehr. 🙁

Ich zögerte das etwas heraus, entschloss mich aber dann doch, mein MacBook prüfen zu lassen, weil die Tasten sehr klebten und ich sie nicht richtig sauber bekam. Den Jahresrückblick darauf zu tippen war mehr als mühsam und nachdem der fertig war, brachte ich den Rechner zum Reparaturstore im die Ecke. Schnell sollte das gehen. Aber man ließ sich Zeit für den KVA. Dann kam er endlich und ich fiel aus allen Wolken. 550 Euro olé. Weil der komplette Tastaturblock ausgetauscht werden muss.

Augen zu. KVA bestätigt. Das Ersatzteil ist nun bestellt. Wenn alles gut geht, habe ich in 5 Tagen meinen Rechner wieder. Kann aber auch länger dauern, je nachdem, wie schnell das Ersatzteil kommt.

Fazit: Das war eine teure Spezi. Und ich hab eine tolle Motivation, jeden Morgen aufzustehen und zu arbeiten. Yay. u__u

J.

Jahresrückblick 2020 – Über mentale Herausforderungen, Selbstreflexion und Verletzlichkeit

Puuuuh, was für ein Jahr. Das, womit wir uns alle beschäftigten und was uns irgendwie in Schach hielt, hat so wohl niemand erwartet oder in seine Pläne einkalkuliert. Ich ebenso wenig. Daher hatte man den Eindruck, als würde nichts passieren und 2020 ereignislos vor sich hin plätschern. Rückblickend war jedoch trotz allem einiges bei mir los. Es folgt daher wohl der längste Jahresrückblick seit 2015. Holt euch eine Tasse Tee und macht’s euch bequem, es geht jetzt los:

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H.

Happy New 2021

Es ist vollbracht, wir haben dieses unsägliche 2020 hinter uns gebracht und ein neues liegt vor uns. Ich hoffe, ihr hattet trotz der Umstände eine schöne Silvester-Nacht. Ich war leider recht unmotiviert und hätte diesmal wirklich nichts dagegen gehabt, einfach zeitig schlafen zu gehen. Schön war es jedoch trotzdem.

Dafür wurde der heutige Tag mit halbwegs ausschlafen, Raclette-Resteessen und einem großen Spaziergang an die Elbe und wieder zurück verbracht. Dann nochmal essen, denn das ist ja die Hauptbeschäftigung an Feiertagen und dem traditionellen Disney-Film an Neujahr. Diesmal wurde es Aristocats.

Der Jahresrückblick 2020 ist in Arbeit, alle Infos habe ich bereits zusammengesucht, jetzt muss er nur noch rund gemacht werden. Ein Ende ist jedoch bereits in Sicht.