E.

Ein Wochenende in Nordfriesland

Am Freitag Nachmittag habe ich mich auf den Weg gemacht, um mein Wochenende in einem ziemlich abgelegenen Haus in Nordfriesland zu verbringen.

Es war eine recht spontane Geschichte. Vor drei Wochen über einen Gedanken gesprochen. Dadurch kam es zu einer Idee, die dann wiederum zeitnah umgesetzt wurde.

Ich habe mich sehr darauf gefreut. Ein bisschen Urlaubsgefühl. Ein wenig rauskommen. Abstand vom Alltag, ohne sich auf dumme Art und Weise der Corona-Gefahr auszusetzen.

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I.

Irgendwas hat sich verändert

Es ist nun fast 9 Jahre her, dass ich mich entschieden habe, nach Hamburg zu ziehen. 2012 habe ich dann den Schritt gewagt. Seit 8 Jahren wohne ich hier. Seit 8 Jahren im gleichen Viertel, in der gleichen Wohnung. Ich schlafe noch immer im gleichen Zimmer, wie im ersten Jahr, aber die anderen Räume haben sich verändert. Erst war es eine WG, dann wohnte ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine in einer Wohnung. Ich ging nicht davon aus, dass ich das noch erleben würde, war ich damals seit 7 oder 8 Jahren in einer festen Beziehung und wollte er doch nachkommen und wir wieder zusammenziehen. Dann kam uns jedoch das Leben dazwischen und ich hatte meine erste eigene Wohnung, um die mich viele beneideten.

In den Jahren hat sich nach und nach einiges in der Wohnung geändert. Es wurden viele Partys gefeiert. Menschen kamen und gingen. Ja, ich mochte die Wohnung immer und mag sie immer noch, aber es hat sich was verändert. Erst kürzlich und heute wurde es mir bewusst: Ich fühle mich wirklich richtig zuhause.

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E.

Ein erfolgreicher Samstag

Durch die Nacht mit …
Durch die Nacht mit …

Hinter mir liegt ein auf mehreren Ebenen sehr bewegter, aber auch sehr guter Samstag. Manchmal muss man Dinge spontan entscheiden und dann durchziehen.

Spätes Frühstück in Barmbek. Danach Abendessen mit gutem Wein in Eimsbüttel. Die halbe Nacht im Auto durch Hamburg fahren. Wie habe ich so einen Unsinn vermisst.

Gute Gespräche, unterhaltsamer Austausch und gute Buchempfehlungen, sowie den Kopf wieder etwas freier. Das hat jetzt zwar zur Folge, dass ich heute etwas müde bin und schon wieder neue Bücher bestellt habe, aber kann man jemals genug Bücher (gelesen) haben?

Gestern war jedenfalls sehr schön. Vielleicht wird es ja doch noch ein guter Sommer werden.

Einmal kreuz und quer durch Hamburg

Wie sagte jemand mal zu mir: Es sind die dummen Dinge im Leben, die am meisten Spaß machen. Recht hat er.

I.

Ich habe aus Versehen Day One Premium gekauft

Und jetzt muss ich da Tagebuch schreiben, sonst war das ja rausgeworfenes Geld. Ich bin Freelancer. Wenn ich irgendwas definitiv nicht habe, dann Geld, um es aus dem Fenster zu werfen.

Hätte mir mal jemand sagen sollen, dass Day One nach der 7-tägigen Testphase direkt in ein Jahresabo übergeht. Vielen Dank auch. Das war direkt zum Einstieg nicht zwingend das, was ich eine angenehme Nutzererfahrung nennen würde. Vielleicht war es ja Schicksal. EHFAR und so.

Läuft bisher (geschummelt) ganz gut. Ich hatte auch schon eine Idee, bei was es mir möglicherweise sehr helfen wird. Wenn 2020 schon so zurückgezogen läuft, kann man ja ein bisschen an der Vergangenheitsbewältigung und sich selbst arbeiten. Vor allem, wenn man aus Versehen eine App kauft.

#.

#Männerwelten – Erzähl mir Deine Geschichte

Nur durch Zufall sah ich direkt am Mittwoch die #Männerwelten auf Pro7 im linearen Fernsehen. Ja, es gibt noch Menschen, die sowas schauen.

Sexuelle Belästigung und Gewalt gehören zum Alltag jeder Frau. Wir wachsen damit auf und wir leben damit. Egal, welche Frau du fragst, jede kann dir mindestens eine Geschichte erzählen. Trotzdem tun alle überrascht, wenn so eine Zusammenfassung kommt. Hört den Frauen in eurem Umfeld mal zu, nehmt eure Umwelt bewusst wahr und schaut nicht weg. Nehmt war, wie eure Freunde und Freundinnen über andere Frauen sprechen, mit ihnen umgehen. Es passiert jeden Tag mehrfach.

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E.

Eintrag 1.801 – Zeit, dass sich was ändert

Ihr erinnert euch an den vorletzten Post. Mehr schreiben. Mehr veröffentlichen. Persönlicher werden. Da dachte ich mir so: Veränderung beginnt ja auch gerne mal mit dem Design. Das ist einfacher.

Alles neu macht der Mai. Und 2020 schreit ja auch förmlich nach neuen Layouts.

Daher sieht hier nach ein paar Stunden werkeln alles sehr anders aus. Weniger Fokus auf Headerbilder, Slider und Schnickschnack, hin zu mehr Text. So ein Post funktioniert jetzt auch sehr gut ohne Bild. Alles ist sehr schnörkellos, will sagen: deutlich unpersönlicher und cleaner. Doch vielleicht brauche ich das grade genau so.

Auch Platz für kurze Statusmeldungen ist jetzt wieder vorhanden. Im vorherigen Layout fühlte es sich für mich immer so an, als müssten mindestens drei lange Absätze geschrieben werden. Der Perfektionismus, u know. Der kommt mir da immer in die Quere. Wodurch so viele Entwürfe irgendwo herumliegen, die sich aber aufgrund der Kürze nicht fertig anfühlen.

Mal schauen, wie lange das funktionieren wird. Ich habe übrigens nun auch den Gutenberg-Editor als Standard eingestellt, um mich endlich mal damit zu beschäftigen und die Möglichkeiten auszunutzen. Aktuell ist alles noch etwas schwerfälliger, aber ich denke, ich werde mich daran gewöhnen. Zumindest gibt es jetzt mehr und einfachere Vorgehensweisen, hier Bilder einzubinden. Ein paar alte Beiträge habe ich schon aktualisiert und ich muss sagen: das macht schon ein bisschen mehr Spaß, als mit Shortcodes rumzuhantieren, die man jedes Mal aufs neue recherchieren musste.

Vielleicht ändert sich auch noch etwas an den Farben. Das muss ich noch sehen. Fürs erste bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Zuhause hier.

D.

Das Ende eines Urlaubs

Die vergangenen 3 Tage waren eine emotionale Achterbahn. Zwei äußerst schöne Tage, halber Tag mieses Bauchgefühl. Halber Tag Drama. So hatte ich mir das Ende meines Urlaubs nicht vorgestellt.

Falkensteiner Ufer Hamburg
Falkensteiner Ufer Hamburg

Was lerne ich daraus? Ich sollte mich mehr auf mein Bauchgefühl verlassen. Immer, wenn ich es nicht mache, geht es blöde aus. Und warum gibt es eigentlich so viele Spinner?

Nach 3 Stunden Spaziergang durch Wald und an der Elbe ist der Kopf nun wieder frei und das Thema abgehakt. Weitermachen.

W.

Was mir fehlt

Manchmal fehlt mir das Bloggen, wie ich es früher™ getan habe. Komplette Anonymität. Kein Impressum. Kein erzwungener Mehrwert. Keine Real-Life-Freunde, die das bewerten könnten, was ich hier von mir gebe und mich ungefragt mit ihrer Meinung konfrontieren.

Angefangen hat alles mit Livejournal. Damals™, als man noch einen Code benötigte, um sich eines dieser beliebten Tagebücher zu klicken. Dort ist im Prinzip meine komplette Pubertät und Jugend dokumentiert. Alle Phasen, die man bei den ersten Schritten zum Erwachsenwerden durchlebt. Friends only, und alle Mädels und auch Jungs, die dazu gehörten, waren meine Clique und wir waren uns in den schwersten Zeiten unserer Adoleszenz gute Ratgeber, hatten wir doch alle mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen. Fremde wurden zu Freunden. Einige Bruchstücke aus dem Leben dieser Menschen bekomme ich auch heute noch über andere Kanäle mit. Seit über 15 Jahren.

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#.

#Rückblende – Januar 2020

Mein Gefühl sagt mir, das wird (m)ein gutes Jahr. Und ich finde, das ist ein gutes Gefühl. Ein Jahr, das recht zufrieden und glücklich startet, ohne dass das Glück und die Freude an irgendeine andere Person gebunden ist, als an dich selbst, kann nur gut werden. Ein Jahr, in den man sich selbst genug ist. Und frei. Für alle Möglichkeiten, die sich in den nächsten Monaten bieten und ergeben werden. 2020, ich bin sowas von da/bereit!

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Z.

Zurück auf Anfang

Gänsemarkt Hamburg

Kennt ihr diese Abende, an denen man ins Bett geht und genau weiß Das wird heute nix mit schlafen.? Der Tag verlief eigentlich ganz ok. In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich viele Dinge geklärt und bin Baustellen angegangen, die ich seit Monaten oder sogar Jahren vor mir herschiebe. Das bedeutet, dass die nächste Zeit nicht schön wird, aber ich weiß, dass es mir danach deutlich besser gehen wird, weil endlich Haken an diese Dinge gesetzt werden können.

Und dann ist da etwas, auf das du dich gefreut hast. Das aber auch seit einiger Zeit verdächtig kippt. Eine Sache, bei der dir verschiedene Leute gesagt haben Willst du das so wirklich? und du jetzt weißt: Nein, so will und kann ich das nicht. Du musst eine Entscheidung treffen. Schon wieder. Und die fällt ganz und gar nicht leicht. Also setzt du dich hin. Schreibst. Weil du ganz genau weißt, bevor das nicht notiert ist, wirst du noch weniger schlafen können. Um dich herum alles dunkel.

Ja. Es ist wieder ein Jahr, in dem ich viel aufräume, verabschiede, umräume. Und vor allem: wieder viel über mich selbst erfahre. Es klingt so dämlich und doch ist es so treffend: manchmal verliere ich mit der Zeit den Bezug zu mir selbst. Weiß, was andere wollen, was andere von mir wollen. Und verliere dabei mich selbst und was ich eigentlich will komplett aus dem Blick. Dann wird’s radikal. Muss es wohl. So bin ich wohl. Wieder was gelernt. Hört das irgendwann auf? Ist man irgendwann bei sich selbst und hört auf, immer wieder den rechtzeitigen Moment zu verpassen? Wieso merkt man es so oft erst, wenn es schon wieder sehr spät ist?

Wiedemauchsei. Es ist wirr. Es ist spät. Man soll eine Nacht drüber schlafen, bevor die Entscheidung wirklich getroffen wird. Ein neuer Versuch. Zurück auf Anfang.