B.

Bücherliste zur Selbstreflexion

Auf meinen Jahresrückblick habe ich einige Fragen danach bekommen, welche Bücher ich im Juli und folgend zur Selbstreflexion gelesen hatte. Daher dachte ich mir, ich schreibe sie hier einfach auch nochmal zusammen.

Brené Brown – Verletzlichkeit macht stark

Angefangen hat alles bei einem Wein-Nachmittag mit einer Freundin. Wir unterhielten uns über unsere verschiedenen Erfahrungen in den letzten Monaten und aufgrund eines Satzes, den ich sagte, empfahl sie mir dieses Buch. Ausleihen konnte sie mir ihre Ausgabe nicht, weil sie es bereits mehrfach gelesen und viele Dinge markiert und kommentiert hatte. Es war ihr persönliches Arbeitsbuch. Also habe ich mir das Buch ein paar Tage später bestellt und auch für mich entwickelte es sich schnell zu einem Arbeitsbuch. Mein Exemplar hat jetzt auch an einigen Stellen den Textmarker gesehen und wurde mit Post-Its bestückt. Da ich es sicher noch einmal wieder lesen werde, werden weitere Markierungen folgen, da ich denke, dass man sich – je nach Lebenssituation – andere Stellen heraussucht, oder Dinge anders wahrnimmt und interpretiert.

Ich hörte auch auf, anonyme Kommentare zu lesen. Wenn die Verfasser nicht so wie die anderen in der Arena stehen, kämpfen und ab und zu einen blauen Fleck riskieren, bin ich an ihrem Feedback nicht länger interessiert.

Brené Brown – Verletzlichkeit macht stark
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D.

Das geht ja gut los

In der vergangenen Woche habe ich meinen ersten Arbeitstag direkt mit einer kleinen Hiobsbotschaft für mich begonnen. War ein guter Start in die Arbeitswoche und ich hoffe, dass das nicht so weiter geht.

Eigentlich wurde der Grundstein bereits in 2020 gelegt. Es gibt eine Regel: keine Süßgetränke vorm Rechner. Und eigentlich auch nicht mehr vorm Rechner essen. Diese Dinge, die man sich halt jedes Mal vornimmt, wenn man sich einen neuen kauft.

Naja. Das letzte Meeting vor der Weihnachtsauszeit. Spezi. Denkt euch den Rest. Es war aber wirklich nur ein kleiner Schluck. Naiv, wie ich war, ging ich davon aus, dass eine kleine Reinigung das Problem schon beheben wird. Was wird das schon kosten? 150 Euro? Kein Problem für mich.

Hallo, altes MacBook. Gut, dass ich dich noch habe. Aber sonderlich viel Spaß machst du leider nicht mehr. 🙁

Ich zögerte das etwas heraus, entschloss mich aber dann doch, mein MacBook prüfen zu lassen, weil die Tasten sehr klebten und ich sie nicht richtig sauber bekam. Den Jahresrückblick darauf zu tippen war mehr als mühsam und nachdem der fertig war, brachte ich den Rechner zum Reparaturstore im die Ecke. Schnell sollte das gehen. Aber man ließ sich Zeit für den KVA. Dann kam er endlich und ich fiel aus allen Wolken. 550 Euro olé. Weil der komplette Tastaturblock ausgetauscht werden muss.

Augen zu. KVA bestätigt. Das Ersatzteil ist nun bestellt. Wenn alles gut geht, habe ich in 5 Tagen meinen Rechner wieder. Kann aber auch länger dauern, je nachdem, wie schnell das Ersatzteil kommt.

Fazit: Das war eine teure Spezi. Und ich hab eine tolle Motivation, jeden Morgen aufzustehen und zu arbeiten. Yay. u__u

J.

Jahresrückblick 2020 – Über mentale Herausforderungen, Selbstreflexion und Verletzlichkeit

Puuuuh, was für ein Jahr. Das, womit wir uns alle beschäftigten und was uns irgendwie in Schach hielt, hat so wohl niemand erwartet oder in seine Pläne einkalkuliert. Ich ebenso wenig. Daher hatte man den Eindruck, als würde nichts passieren und 2020 ereignislos vor sich hin plätschern. Rückblickend war jedoch trotz allem einiges bei mir los. Es folgt daher wohl der längste Jahresrückblick seit 2015. Holt euch eine Tasse Tee und macht’s euch bequem, es geht jetzt los:

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H.

Happy New 2021

Es ist vollbracht, wir haben dieses unsägliche 2020 hinter uns gebracht und ein neues liegt vor uns. Ich hoffe, ihr hattet trotz der Umstände eine schöne Silvester-Nacht. Ich war leider recht unmotiviert und hätte diesmal wirklich nichts dagegen gehabt, einfach zeitig schlafen zu gehen. Schön war es jedoch trotzdem.

Dafür wurde der heutige Tag mit halbwegs ausschlafen, Raclette-Resteessen und einem großen Spaziergang an die Elbe und wieder zurück verbracht. Dann nochmal essen, denn das ist ja die Hauptbeschäftigung an Feiertagen und dem traditionellen Disney-Film an Neujahr. Diesmal wurde es Aristocats.

Der Jahresrückblick 2020 ist in Arbeit, alle Infos habe ich bereits zusammengesucht, jetzt muss er nur noch rund gemacht werden. Ein Ende ist jedoch bereits in Sicht.

J.

Jahresrückblick 2019 – Über Wohlfühlbubbles, Weinabende und emotionale Auf und Abs

Kurz vor Ende des Jahres kann man sich doch nochmal dem Jahresrückblick des vorherigen Jahres widmen. So bleibt man im Training und vielleicht bekomme ich dann den Rückblick 2020 wieder zeitiger hin.

Normalerweise mach ich das ja immer um die Weihnachtszeit herum als selbstreinigende Maßnahme und um ein wenig mit den zurückliegenden Monaten abzuschließen. Nur bin ich da auch Richtung Süddeutschland gefahren und konnte die Zugfahrt nutzen. Mittlerweile findet Weihnachten immer bei mir statt und 2019 war auch – vor allem gegen Ende – wieder so ein emotionales Auf und Ab dass mir, glaube ich, einfach die Ruhe und Muße dafür fehlten. Im Januar 2020 ging es dann damit weiter und irgendwie war dann einfach nicht mehr der richtige Zeitpunkt.

Ich gebe zu, ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das nun noch anschieben solle, oder nicht. Ich mache das jetzt auch nur aus folgendem Grund: um die Serie aufrecht zu erhalten. Immerhin mach ich das seit 2015 jährlich. Das soll auch weiterhin eine Konstante bleiben und zukünftig auch wirklich wieder zu Silvester bzw. Neujahr kommen. Ich gelobe hiermit also feierlich und unter Zeugen Besserung.

Also. Was war 2019 denn so los?

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E.

Eigenartiges Jahr

Dieses Jahr hat eine wirklich eine ganz eigene Dynamik. Das Jahr war definitiv anders geplant, ich wollte komplett andere Dinge tun und an einem anderen Punkt in meinem Leben stehen.

Zwischenzeitig dachte ich, es wird ein richtig schlimmes Jahr. Alles lief eben anders, als gedacht, ohne Aussicht darauf, wann sich das ändern wird. Doch dann mauserte es sich in der Tat zu einem der besseren.

Ich habe das Gefühl, dass nichts passiert und doch passierte bereits so viel. Gutes wie weniger gutes. Ich habe viel Zeit in mich selbst investiert (weil ja auch sonst niemand da war). Ich habe viele gute Gespräche geführt, so genannte Freunde gehen lassen und alte Freunde wieder gefunden.

März und April waren schlimm für mich. Die Hoffnung auf einen schönen Sommer erstarb, aber der Sommer war sehr großartig. Die Zeit war richtig schön und auch der Spätsommer/Herbst gestaltete sich ganz zauberhaft.

Doch allmählich wird es wieder zäh. Dadurch, dass die Tage kürzer und es draußen so kalt ist, fehlt ein Stück Freiheit und Ausgelassenheit. Also steuere ich aktuell die einschlägigen Onlineshops an und kümmere mich darum, dass es mir in meinen eigenen vier Wänden wieder besser gefällt. Wie rückblickend immer um diese Jahreszeit ist die Lichtsituation fällig und ich habe endlich weitere neue Lampen organisiert. Beim Tausch der Lampe im Schlafzimmer habe ich selbstverständlich erst einmal die Kabel ungewollt herausgerissen. Das musste am Wochenende gerichtet werden. Flur ist auch bereits getauscht, fehlt nur noch das Badezimmer. Das wird natürlich eine größere Aktion, dafür müssen die Nerven erst noch vorbereitet werden.

Und ganz überrascht hat mich, dass am Sonntag bereits der 1. Advent ist. Die Wohnung ist noch weit entfernt von weihnachtlich (abgesehen vom Eucalyptus-Ring an der Badezimmertür, die noch von letztem Jahr dort hängt *hust*) und ich wollte mir noch einen schönen neuen Adventskranz erstellen. Aus Mangel an Lust, Zeit in der Innenstadt und in Dekoläden zu verbringen wird wohl das Zeug aus den letzten Jahren herhalten müssen und wiederverwertet werden. Dann benötige ich nämlich nur Kerzen und die sollten schnell aufzutreiben sein.

Die ersten Weihnachtsgeschenke sind nun auch schon bestellt. Fehlt nur noch der erste Glühwein und die erste Linzertorte. Vielleicht ja am Wochenende.

So. Das war mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Random. Durcheinander. Das kennt man ja. Im Hintergrund wird gewerkelt und ich arbeite noch fleißig am Jahresrückblick 2019, den wollte ich nämlich noch mit ganz viel Verspätung nachliefern, bevor es auch schon wieder Zeit für den Rückblick 2020 wird.

W.

Wie eine traditionelle Tour ins Alte Land anders verlief, als geplant

Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass ich mich nach langwieriger Suche in mein Rennrad schockverliebte. Vier Jahre ist also auch die Radtour ins Alte Land her, die Kim, Raphael und ich damals spontan unternahmen.

Damals war ich furchtbar unsportlich, ohne Kondition, aber die knapp 70km hin und zurück gingen einigermaßen easy. Raphael hat damals ein bisschen gefilmt: Äpfel ernten im Alten Land

Jedes Jahr aufs Neue wollten Kim und ich die Tour wiederholen, aber irgendwas war immer. Beziehungen, Verpflichtungen, Wetter, you name it.

Sowas von prepared für die Ausfahrt. Hunger werde ich nicht leiden.

Vergangenes Wochenende sollte es aber wieder so weit sein. Ich hab den Hund morgens woanders geparkt, Essen für unterwegs und die Kamera in den Rucksack gepackt. Ich war sowas von auf alle Eventualitäten vorbereitet. Zumindest dachte ich das zu diesem Zeitpunkt noch.

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F.

Freundereisezeit

Ein paar Wochen ist es her, da ist eine verrückte Idee geboren. Ich war leicht quengelig und heulte mich bei alten und neu gewonnen Freunden aus. Alleine das tat bereits gut. Ein Rat kam von vier verschiedenen Personen: Du musst mal raus hier. Bisschen Urlaub. Abschalten. Klar war uns allen jedoch auch: So einfach ist das derzeit nicht. Aber bereits das ausheulen und dass jemand zuhört, hat an diesem Abend geholfen. Ich ging deutlich entspannter nach Hause und dachte mir, eine Runde Schlaf wird sicher auch wieder ein bisschen helfen.

Am nächsten Morgen sah ich einen Haufen Notifications auf meinem Telefon. Ich wurde einer Telegram-Gruppe hinzugefügt, in der kurzerhand über Nacht mein bzw. unser Urlaub geplant wurde. Wie großartig ich das fand? Sehr großartig.

Innerhalb kurzer Zeit standen das Wochenende (Ende August), Zielort (BioGut Saalkow auf Rügen) sowie die Anreise (Mietwagen) auf völlig unkomplizierte Art und Weise fest. Jetzt gab es nur noch eine Aufgabe: Vorfreude.

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T.

These happy times

Das Wetter ist schön.

Der Hund ist eine coole Socke.

Wir haben viele neue tolle Menschen in den letzten Wochen kennengelernt, mit denen wir immer wieder eine gute gemeinsame Zeit verbringen. Es ist ein Bekanntenkreis, wie ich ihn schon lange vermisst habe.

Menschen, die von der Bildfläche verschwunden waren, tauchen wieder auf und es ist einfach alles schön.

Die Nachbarschaft rückt noch mehr zusammen und passt gegenseitig aufeinander auf.

Dinge gelingen, funktionieren und laufen gut an.

Und ich? Ich bin sehr glücklich und dankbar für das alles.

Nicht nach dem Mehr streben. Nicht auf der Suche sein. Es ist alles genug und gut so, wie es ist.

Loslassen fällt so schwer und tut dann doch unheimlich gut, schafft Platz für neues, besseres.

Things will work out.

1.

15 Jahre!

Wow Freunde. Dieses kleine Blog hier existiert mit dem gestrigen Tage 15 Jahre.

Nächstes Jahr darf mein Baby quasi den Führerschein machen und Bier trinken. Ist das alles verrückt.

Happy Birthday to me, kann man wohl sagen.