W.

Wie eine traditionelle Tour ins Alte Land anders verlief, als geplant

Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass ich mich nach langwieriger Suche in mein Rennrad schockverliebte. Vier Jahre ist also auch die Radtour ins Alte Land her, die Kim, Raphael und ich damals spontan unternahmen.

Damals war ich furchtbar unsportlich, ohne Kondition, aber die knapp 70km hin und zurück gingen einigermaßen easy. Raphael hat damals ein bisschen gefilmt: Äpfel ernten im Alten Land

Jedes Jahr aufs Neue wollten Kim und ich die Tour wiederholen, aber irgendwas war immer. Beziehungen, Verpflichtungen, Wetter, you name it.

Sowas von prepared für die Ausfahrt. Hunger werde ich nicht leiden.

Vergangenes Wochenende sollte es aber wieder so weit sein. Ich hab den Hund morgens woanders geparkt, Essen für unterwegs und die Kamera in den Rucksack gepackt. Ich war sowas von auf alle Eventualitäten vorbereitet. Zumindest dachte ich das zu diesem Zeitpunkt noch.

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F.

Freundereisezeit

Ein paar Wochen ist es her, da ist eine verrückte Idee geboren. Ich war leicht quengelig und heulte mich bei alten und neu gewonnen Freunden aus. Alleine das tat bereits gut. Ein Rat kam von vier verschiedenen Personen: Du musst mal raus hier. Bisschen Urlaub. Abschalten. Klar war uns allen jedoch auch: So einfach ist das derzeit nicht. Aber bereits das ausheulen und dass jemand zuhört, hat an diesem Abend geholfen. Ich ging deutlich entspannter nach Hause und dachte mir, eine Runde Schlaf wird sicher auch wieder ein bisschen helfen.

Am nächsten Morgen sah ich einen Haufen Notifications auf meinem Telefon. Ich wurde einer Telegram-Gruppe hinzugefügt, in der kurzerhand über Nacht mein bzw. unser Urlaub geplant wurde. Wie großartig ich das fand? Sehr großartig.

Innerhalb kurzer Zeit standen das Wochenende (Ende August), Zielort (BioGut Saalkow auf Rügen) sowie die Anreise (Mietwagen) auf völlig unkomplizierte Art und Weise fest. Jetzt gab es nur noch eine Aufgabe: Vorfreude.

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T.

These happy times

Das Wetter ist schön.

Der Hund ist eine coole Socke.

Wir haben viele neue tolle Menschen in den letzten Wochen kennengelernt, mit denen wir immer wieder eine gute gemeinsame Zeit verbringen. Es ist ein Bekanntenkreis, wie ich ihn schon lange vermisst habe.

Menschen, die von der Bildfläche verschwunden waren, tauchen wieder auf und es ist einfach alles schön.

Die Nachbarschaft rückt noch mehr zusammen und passt gegenseitig aufeinander auf.

Dinge gelingen, funktionieren und laufen gut an.

Und ich? Ich bin sehr glücklich und dankbar für das alles.

Nicht nach dem Mehr streben. Nicht auf der Suche sein. Es ist alles genug und gut so, wie es ist.

Loslassen fällt so schwer und tut dann doch unheimlich gut, schafft Platz für neues, besseres.

Things will work out.

1.

15 Jahre!

Wow Freunde. Dieses kleine Blog hier existiert mit dem gestrigen Tage 15 Jahre.

Nächstes Jahr darf mein Baby quasi den Führerschein machen und Bier trinken. Ist das alles verrückt.

Happy Birthday to me, kann man wohl sagen.

E.

Ein Wochenende in Nordfriesland

Am Freitag Nachmittag habe ich mich auf den Weg gemacht, um mein Wochenende in einem ziemlich abgelegenen Haus in Nordfriesland zu verbringen.

Es war eine recht spontane Geschichte. Vor drei Wochen über einen Gedanken gesprochen. Dadurch kam es zu einer Idee, die dann wiederum zeitnah umgesetzt wurde.

Ich habe mich sehr darauf gefreut. Ein bisschen Urlaubsgefühl. Ein wenig rauskommen. Abstand vom Alltag, ohne sich auf dumme Art und Weise der Corona-Gefahr auszusetzen.

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I.

Irgendwas hat sich verändert

Es ist nun fast 9 Jahre her, dass ich mich entschieden habe, nach Hamburg zu ziehen. 2012 habe ich dann den Schritt gewagt. Seit 8 Jahren wohne ich hier. Seit 8 Jahren im gleichen Viertel, in der gleichen Wohnung. Ich schlafe noch immer im gleichen Zimmer, wie im ersten Jahr, aber die anderen Räume haben sich verändert. Erst war es eine WG, dann wohnte ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine in einer Wohnung. Ich ging nicht davon aus, dass ich das noch erleben würde, war ich damals seit 7 oder 8 Jahren in einer festen Beziehung und wollte er doch nachkommen und wir wieder zusammenziehen. Dann kam uns jedoch das Leben dazwischen und ich hatte meine erste eigene Wohnung, um die mich viele beneideten.

In den Jahren hat sich nach und nach einiges in der Wohnung geändert. Es wurden viele Partys gefeiert. Menschen kamen und gingen. Ja, ich mochte die Wohnung immer und mag sie immer noch, aber es hat sich was verändert. Erst kürzlich und heute wurde es mir bewusst: Ich fühle mich wirklich richtig zuhause.

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E.

Ein erfolgreicher Samstag

Durch die Nacht mit …
Durch die Nacht mit …

Hinter mir liegt ein auf mehreren Ebenen sehr bewegter, aber auch sehr guter Samstag. Manchmal muss man Dinge spontan entscheiden und dann durchziehen.

Spätes Frühstück in Barmbek. Danach Abendessen mit gutem Wein in Eimsbüttel. Die halbe Nacht im Auto durch Hamburg fahren. Wie habe ich so einen Unsinn vermisst.

Gute Gespräche, unterhaltsamer Austausch und gute Buchempfehlungen, sowie den Kopf wieder etwas freier. Das hat jetzt zwar zur Folge, dass ich heute etwas müde bin und schon wieder neue Bücher bestellt habe, aber kann man jemals genug Bücher (gelesen) haben?

Gestern war jedenfalls sehr schön. Vielleicht wird es ja doch noch ein guter Sommer werden.

Einmal kreuz und quer durch Hamburg

Wie sagte jemand mal zu mir: Es sind die dummen Dinge im Leben, die am meisten Spaß machen. Recht hat er.

I.

Ich habe aus Versehen Day One Premium gekauft

Und jetzt muss ich da Tagebuch schreiben, sonst war das ja rausgeworfenes Geld. Ich bin Freelancer. Wenn ich irgendwas definitiv nicht habe, dann Geld, um es aus dem Fenster zu werfen.

Hätte mir mal jemand sagen sollen, dass Day One nach der 7-tägigen Testphase direkt in ein Jahresabo übergeht. Vielen Dank auch. Das war direkt zum Einstieg nicht zwingend das, was ich eine angenehme Nutzererfahrung nennen würde. Vielleicht war es ja Schicksal. EHFAR und so.

Läuft bisher (geschummelt) ganz gut. Ich hatte auch schon eine Idee, bei was es mir möglicherweise sehr helfen wird. Wenn 2020 schon so zurückgezogen läuft, kann man ja ein bisschen an der Vergangenheitsbewältigung und sich selbst arbeiten. Vor allem, wenn man aus Versehen eine App kauft.

#.

#Männerwelten – Erzähl mir Deine Geschichte

Nur durch Zufall sah ich direkt am Mittwoch die #Männerwelten auf Pro7 im linearen Fernsehen. Ja, es gibt noch Menschen, die sowas schauen.

Sexuelle Belästigung und Gewalt gehören zum Alltag jeder Frau. Wir wachsen damit auf und wir leben damit. Egal, welche Frau du fragst, jede kann dir mindestens eine Geschichte erzählen. Trotzdem tun alle überrascht, wenn so eine Zusammenfassung kommt. Hört den Frauen in eurem Umfeld mal zu, nehmt eure Umwelt bewusst wahr und schaut nicht weg. Nehmt war, wie eure Freunde und Freundinnen über andere Frauen sprechen, mit ihnen umgehen. Es passiert jeden Tag mehrfach.

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E.

Eintrag 1.801 – Zeit, dass sich was ändert

Ihr erinnert euch an den vorletzten Post. Mehr schreiben. Mehr veröffentlichen. Persönlicher werden. Da dachte ich mir so: Veränderung beginnt ja auch gerne mal mit dem Design. Das ist einfacher.

Alles neu macht der Mai. Und 2020 schreit ja auch förmlich nach neuen Layouts.

Daher sieht hier nach ein paar Stunden werkeln alles sehr anders aus. Weniger Fokus auf Headerbilder, Slider und Schnickschnack, hin zu mehr Text. So ein Post funktioniert jetzt auch sehr gut ohne Bild. Alles ist sehr schnörkellos, will sagen: deutlich unpersönlicher und cleaner. Doch vielleicht brauche ich das grade genau so.

Auch Platz für kurze Statusmeldungen ist jetzt wieder vorhanden. Im vorherigen Layout fühlte es sich für mich immer so an, als müssten mindestens drei lange Absätze geschrieben werden. Der Perfektionismus, u know. Der kommt mir da immer in die Quere. Wodurch so viele Entwürfe irgendwo herumliegen, die sich aber aufgrund der Kürze nicht fertig anfühlen.

Mal schauen, wie lange das funktionieren wird. Ich habe übrigens nun auch den Gutenberg-Editor als Standard eingestellt, um mich endlich mal damit zu beschäftigen und die Möglichkeiten auszunutzen. Aktuell ist alles noch etwas schwerfälliger, aber ich denke, ich werde mich daran gewöhnen. Zumindest gibt es jetzt mehr und einfachere Vorgehensweisen, hier Bilder einzubinden. Ein paar alte Beiträge habe ich schon aktualisiert und ich muss sagen: das macht schon ein bisschen mehr Spaß, als mit Shortcodes rumzuhantieren, die man jedes Mal aufs neue recherchieren musste.

Vielleicht ändert sich auch noch etwas an den Farben. Das muss ich noch sehen. Fürs erste bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Zuhause hier.