E.

Ein Wochenende in Nordfriesland

Am Freitag Nachmittag habe ich mich auf den Weg gemacht, um mein Wochenende in einem ziemlich abgelegenen Haus in Nordfriesland zu verbringen.

Es war eine recht spontane Geschichte. Vor drei Wochen über einen Gedanken gesprochen. Dadurch kam es zu einer Idee, die dann wiederum zeitnah umgesetzt wurde.

Ich habe mich sehr darauf gefreut. Ein bisschen Urlaubsgefühl. Ein wenig rauskommen. Abstand vom Alltag, ohne sich auf dumme Art und Weise der Corona-Gefahr auszusetzen.

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A.

Auf Weltreise in Hamburg

Ich habe am Dienstag Nachmittag in Frankreich ein frisches, warmes Croissant gegessen, danach Barack Obama getroffen und war anschließend mit der japanischen Kirschblütenkönigin in England Erdbeerbowle trinken. Und das alles, ohne Hamburg zu verlassen. Sowas und noch viel mehr könnt ihr in diesem Corona-Sommer auch erleben und entdecken.

2020 läuft für uns alle anders, als geplant. Jetzt zur allgemeinen Urlaubszeit sowieso. Einige Reisen sind zwar unter bestimmten Auflagen wieder möglich, aber wer sich das nicht antun möchte, dem bietet Hamburg jede Menge.

Ich habe mich mit ein paar anderen zusammen mit der Hamburg Tourismus GmbH am Dienstag auf eine kleine Weltreise in Hamburg begeben. Los ging es im Café Paris.

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M.

Mailand – Eine Enttäuschung über fünf Tage

Letztes Jahr war das Reisejahr schlechthin für mich. Ich war sehr viel unterwegs und habe viel von dieser Welt gesehen. Doch wenn man viel unterwegs ist, muss auch irgendwann ein Reinfall her. Der war für mich Mailand. Ob es an meiner Erwartungshaltung lag? Ich weiß es nicht. Jedenfalls konnte ich mich mit dieser Stadt nicht anfreunden. Das Essen ging zu oft schief, die Mailänder Preise sind unverschämt hoch und die Bedienung in den Restaurants war oftmals unfreundlich und wenig zuvorkommend. Da war ich anderes gewöhnt.

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P.

Prag – Ein Wochenende in Bildern und Erlebnissen

Markt in der Prager Innenstadt

Der einfache Weg ist ja auch immer der langweilige. Also starten wir in Richtung Flughafen bereits mit einem Missverständnis und erhalte folgende Nachricht meiner Reisebegleitung:
Aber schon die S-Bahn, oder?
Ich meinte nur die U-Bahn. Also eine verpassen und in die nächste wieder einsteigen. Linda war dann zwar mit Kaffee vollgekleckert und vollzog den ersten Oufitwechsel. Dennoch waren wir erfolgreich und rechtzeitig am Flughafen. Erste Hürde also erfolgreich gemeistert.

In Prag angekommen. Auf zum Bus. Ab in die Stadt. Auch das erfolgte erstaunlich problemfrei. Wir liefen zwar – sogar mit Ansage – auf der Suche nach unserem Airbnb in die falsche Richtung, aber auch das fanden wir unkompliziert und waren begeistert. Das war eine gute Wahl. Der Gastgeber megafreundlich, die Wohnung hell und schön eingerichtet und mitten im Trubel. Hier werden wir uns wohl fühlen.

Wir richteten uns flott ein, Linda vollzog den zweiten Outfitwechsel und dann starteten wir ins Getümmel. Erste Station: Essen und Bier. Beides war längst überfällig.
Im Laufe unseres ausgedehnten Spaziergangs wurden wir natürlich noch von Regen überrascht. Somit fühlten wir uns direkt wie zuhause. Dadurch, dass wir bis auf die Unterwäsche durchnässt in unserem Airbnb ankamen, hatten wir nicht mehr wirklich Lust, die Wohnung noch einmal zu verlassen. Also Trdelník gekauft und ab in die Gemütlichkeitsklamotte. Dennoch der erste Eindruck: Prag ist wunderschön und hat herzallerliebste Ecken.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um die Karlsbrücke noch halbwegs ohne Menschenmassen erleben zu können. Prag ohne Menschen ist noch schöner. Die Ruhe haben wir genossen. Die Sonne schien. Herrlich war das. Nach dem Spaziergang gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück und duschten zurück in der Wohnung und machten uns frisch für den Tag. Mit einem Plan und der entsprechenden Karte machten wir uns auf den Weg, die Stadt weiter zu erkunden. Alles zu Fuß, wie sich das gehört. Und zwischendurch musste man natürlich immer mal wieder für ein kaltes Biergetränk einkehren. Versteht sich ja von selbst. Nach einem längst überfälligen Abendessen mit äußerst unfreundlicher Bedienung gab es noch ein Absackergetränk in einer herrlich schönen Hemingway Bar. Es war ein Fest. Nicht nur aufgrund meines hervorragenden Getränkebehältnisses.

Fazit zu Prag

Wir waren immer recht früh im Bett, wie so alte Menschen. Aber so urlaube ich am Liebsten. Daher top Urlaubsbegleitung. Gut, dass wir diesbezüglich so gut harmonierten.

Prag ist wunderschön. Definitiv eine Stadt, in der man auch mal einen Sommermonat zum Arbeiten verbringen könnte. Gute Preise (in Relation zu Hamburg) und sehr schöne Ecken. Eine leckere Kaffee- und Bierkultur. Deftiges Essen. Und dieser Fluss, dieser riesige Fluss. Herrlich schön.
Ja, Prag ist eine Reise wert.

Alle Fotos der kurzen Reise gibt es in meinem Fotografie Portfolio.

E.

Ein Wochenende in Heiligenhafen

Für das Wochenende in Heiligenhafen habe ich auch mal wieder meine Kamera eingepackt. In der Tat habe ich die ziemlich oft dabei, aber bei der Kälte auspacken und wirklich fotografieren ist nicht so wirklich. An der Ostsee sind aber einige Bilder entstanden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dokumentiert so ein bisschen die Spaziergänge und ich will da unbedingt noch einmal hin. Hübsche Ecke.

In den nächsten Urlaub kommt die Kamera natürlich auch mit und ich hoffe, dass da auch ein paar gute Bilder entstehen werden. Vielleicht werden dieser jedoch auch wieder mehr Dokumentationscharakter haben. Wir werden sehen.

D.

Die Zeit rast

Hal… Halloooo? Ist hier noch jemand? Ja?

So hab ich mir das ja nicht vorgestellt. Das Blog so liegen zu lassen. Schwirren doch so viele Ideen in meinem Kopf und in Wunderlisten herum, dass ich eigentlich genug zum Schreiben hätte, aber die Motivation und auch die Zeit waren gering.

Die Zeit ist in den letzten Wochen eh so gerast. Irgendwie habe ich doch erst gestern den Flug nach Bangkok gebucht. Wie kann es sein, dass ich bereits in einer Woche in eben jenem Flieger sitzen werde? Aber so ist das jetzt wohl. Und jeden Tag werden es weniger Nächte bis dahin.

Heute habe ich mal alle Dinge zusammengesucht und zum Test in den Rucksack gepackt. Passt alles rein. Ist noch genug Platz.

Die letzten Konzepte, Angebote und Rechnungen sind geschrieben und verschickt.

Wirklich vorbereitet für Thailand fühle ich mich nicht. Im Gegenteil. Bis vor kurzem sah ich das noch ziemlich locker, aber so allmählich werde ich nervös und finde, ich hätte mehr tun sollen, mehr lesen, mehr planen, mehr Struktur … Hätte mich ja auch gewundert, wäre das nicht gekommen. Aber nun gut. In dieser Woche habe ich auch noch genug zu tun, das mich von der Nervosität hoffentlich ablenken wird.

Viel dazu passiert aktuell übrigens auf Snapchat:

Snapchat ID

Und wenn ich dann wieder komme, habe ich wieder genug Energie, die ich sicherlich auch wieder in die Bloggerei stecken werde. So viele Pläne und Ideen. Einfach mal machen.

Jedenfalls wollte ich hier nur mal wieder kurz was aktualisieren.

D.

Das März-Projekt – Ein Traum wird wahr

Road

[drop_cap]Es ist der erste Montag im neuen Jahr. Wir sitzen zu dritt in Omas Apotheke, essen und trinken. Reden darüber, was wir derzeit so machen, wie es im Job läuft und wie es uns geht. Ich erzähle von meinem Scheitern und dass ich es nun etwas ruhiger angehen lasse. „Hmm. Das ist doch dann jetzt perfekt, um … naja … “ Nein, nein, nein, sag jetzt bitte nicht für Kinder! Bitte nicht! „… doch noch einmal zu Reisen. Ich meine, du hast gerade kein Projekt, also keine Verpflichtungen oder sonst was zu klären.“ „Ja, aber ich habe ja die Wohnung.“ „Na, die bekommst du doch wohl für die Zeit gut untervermietet.“ „Ja ok, aber so eine Reise kostet ja auch.“ „Ganz ehrlich, leben musst du hier auch, und je nachdem, wo du hingehst, ist es dort günstiger.“[/drop_cap]

Kurz darauf ging ich nach Hause und der Gedanke ließ mich nicht mehr los. Je mehr ich darüber nachdachte, desto logischer wurde die Idee. Aber wie sollte das funktionieren? Ich war bisher nicht die Person, die alleine ins Kino geht oder sich gerne und oft alleine in Cafés setzt. Eine Reise alleine ist somit eine wirklich große Sache.
Allerdings wollte ich immer gerne jemand sein, der offen ist und sich alleine durchschlagen kann. Jemand, der den Mut hat, fremde Menschen anzusprechen und mit ihnen in Kontakt zu kommen.

Offen und positiv sind dabei die Stichworte. Ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren ziemlich verändert, und das nicht unbedingt zu meinem Vorteil. Ich wurde immer negativer, lust- und motivationsloser, verlor den Glauben an mich selbst, zog eine Mauer um mich und ließ niemanden so wirklich in mein Leben, aus Angst, verletzt zu werden. Aber genau das nimmt Nähe und somit auch das Glück. Alleine sein ist in Ordnung. Einsam sein nicht. So landete ich im Verlauf des letzten Jahres in einer Sackgasse, aus der ich nicht ohne Hilfe herauskam. Auf einmal so perspektivlos zu sein macht einen nicht zu einem positiven und offenen Menschen. Aber ich spürte, was diese schwachsinnige Idee der Reise mit mir machte: Ich wachte allmählich wieder auf. Ich wurde ruhiger und wieder herzlicher, ein Lachen war wieder ein ernst gemeintes Lachen. Die Idee brachte echte und schöne Emotionen zum Vorschein. Dann kann sie doch gar nicht so schwachsinnig sein, oder? Ich deckte mich mit Magazinen, PDFs und Blogartikel über mein Wunschziel ein und stellte fest: Ja, das muss es sein. Das Land und kein anderes, wenn du das wirklich machen willst.

Eine Woche später fand ich eine gute und preiswerte Flugverbindung. Ich fragte, ob ich das wirklich machen solle und sagte immer wieder, dass dann alles fix sei und es kein Zurück mehr gebe. „Los, tu es! Das wird so toll für dich und es wird dir gut tun. Auch wenn ich selbstverständlich neidisch sein werde. Aber mach das. Zieh es durch.“ Und dann … klickte ich auf den Button. Vielen Dank für die Buchung.

[quote align=“alignleft“ ]Du kannst nichts über dich erfahren, ohne Risiken einzugehen.[/quote]Diese Vorfreude ist so heftig. Ich kann es noch gar nicht wirklich glauben, dass ich das machen werde. Zur Vorfreude und Aufregung gesellt sich aber auch Angst davor, wie und ob ich das alles meistern werde. Doch am Besten lernt man Dinge, wenn man gar nicht anders kann. Wenn es keinen Ausweg aus einer Situation gibt, außer über den eigenen Schatten zu springen. Ich habe schon vieles in meinem Leben geschafft. Aber so eine Reise, die ist was besonderes.

Ich weiß bereits jetzt, dass mich diese Reise ganz schnell an meine Grenzen bringen wird und ich gezwungen sein werde, diese Grenzen zu überwinden, um voranzukommen. Raus aus der Komfortzone und kleine Risiken eingehen, um mehr über mich zu erfahren, mich weiterzuentwickeln und dadurch wieder zu mir zu finden.

Ich war noch nie so lange weg von meinem Zuhause.
Ich bin noch nie so lange geflogen.
Ich war noch nie so lange alleine unterwegs.
Geschweige denn war ich jemals auf einem anderen Kontinent in einem solch fernen und anderen Land.
Und noch etwas kommt hinzu (als würde es nicht schon an Herausforderungen reichen): Die Limitierung auf das Nötigste. Ich habe nämlich vor, nur mit Handgepäck zu reisen. Oh my, das wird echt aufregend.

Einen genauen Plan gibt es noch nicht. Ich weiß, wann und wie ich fliege (auch wenn die Airline aktuell immer mal wieder die Flugzeiten aktualisiert). Der Rahmen ist also gesteckt. Was innerhalb dessen passiert ist noch komplett frei gestaltbar. Land und Leute möchte ich sehen. Entspannen und eintauchen in eine andere Lebenswelt und Kultur.

Auch wenn noch vieles unklar ist, eines ist sicher: Diese Reise werde ich nicht wieder vergessen, egal, was passiert. Für mich ist sie ein Start in etwas neues. Und sie wird einiges verändern.

Und während ich diese Zeilen schreibe, habe ich das Hostel für die erste Nacht in Bangkok gebucht. Mein Herz schlägt schneller. Ich habe Gänsehaut. So ist das wohl, wenn Träume wahr werden.

J.

Jetsetleben

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Die Projektwoche geht zu Ende und ich habe mir nochmal eine der dev-related Tassen in der Büroküche für meinen Tee geschnappt. Es ist Freitag, die Entwickler-Witze werden immer schlechter, draußen scheint die Sonne und es soll heute noch 14 Grad warm werden.

In ein paar Stunden setze ich mich dann in einen Zug der Deutschen Bahn und fahre noch weiter in den Süden. Familienbesuch, weil Mamageburtstag, Freundvorstellung, Familientreffen. Am Sonntag beendet dann ein Flugzeug Richtung Hamburg meine kleine Rundreise. HamburgFlensburgHamburgStuttgartFreiburgEmmendingenBaselHamburg.

Allmählich macht sich das Gefühl breit, dass ich derzeit mehr aus dem Koffer und Rucksack lebe, als aus einem Kleiderschrank. Hotels. Ferienhäuser. Zwei Wohnungen. Packen, in ein/e/n Auto/Flugzeug/U-Bahn/Zug/Bus steigen, Hotelzimmer beziehen, packen, zurückreisen, Wäsche waschen, trocknen, packen. Die derzeit wenigen freien Wochenenden blocke ich mir bewusst mit einem Termin für Quality Time. Das verlangt der kleine Spießer in mir.
Selbstverständlich finde ich es auch ganz schön so viel unterwegs zu sein, mit den verschiedensten Menschen zu tun zu haben, rumzukommen, andere Dinge zu sehen.
Am allerschönsten ist es jedoch, wieder nach Hause nach Hamburg zu kommen, die Tür zur eigenen Wohnung hinter sich zu schließen und im eigenen Bett zu schlafen.

S.

Sonntagsausflug nach Fehmarn

Brücke ins Meer

Jetzt, da das hier mit meiner Mediathek endlich wieder funktioniert (das Memorylimit war nach dem Serverumzug zu niedrig eingestellt und Thumbnails konnten nicht mehr generiert werden), kann ich nun auch mal ein paar Fotos veröffentlichen. Los geht’s!


Einfach mal raus aus der Stadt. Kann man mal machen. Eigentlich sollte es nach Scharbeutz oder Timmendorfer Strand gehen. Doch auf der Autobahn entschlossen wir uns kurzfristig dazu, nach Fehmarn zu fahren. Beide nie dagewesen. Können wir ja mal gemeinsam erleben.

Dort angekommen liefen wir in der Sonne am Strand entlang. Kotzromantisch und dennoch schön. Auf dem Rückweg ging dann allmählich die Sonne unter und die letzten Sonnenstrahlen sollten noch fotografisch eingefangen werden. Da es dann doch sehr kalt wurde, wärmten wir uns bei einem Stück Kuchen und Kaffee bzw. Chai in einem kleinen Café auf. Anschließend ging es wieder zurück nach Hamburg. Ein ganz kurzer Trip und doch so erholsam. Sonntagsspaziergang mal anders.

Pssssst! Klick aufs Bild öffnet Slideshow in größer.

Brücke nach Fehmarn

Gegenlicht

Strandspaziergang mit Meer

Strandspaziergang mit Meer

Sonnenuntergang auf Fehmarn

Sonnenuntergang auf Fehmarn

Brücke ins Meer

E.

Ein Wochenende in Berlin

Recht kurzfristig entschlossen: Einfach mal wieder ein Wochenende in Berlin verbringen. Habe ich auch schon lange nicht mehr gemacht. Allerdings war dann alles anders, als geplant. Im Bus auf dem Weg habe ich mir gedacht, dass es doch ganz witzig wäre, sich mal wieder zu verrenken und auf der Fahrt nur eingeschränkt Luft zu bekommen. Samstag Abend nach dem Essen hatte ich dann übelste Probleme mit meinem Magen und plagte mich 4 Stunden lang mit Schmerzen und lernte den Badezimmerboden im Hotelzimmer ganz genau kennen.

Aber sonst war’s schön. Ausstellungen besucht, über Fotografie gesprochen, Menschen kennengelernt, gute Unterhaltungen geführt, Spaß gehabt. Bei der Wiederholung mal meinem Körper klarmachen, dass er sich nicht so anzustellen hat.