Panasonic stellt neue Kameras vor a.k.a. Aaah, oooh, neiiin, das gibt’s doch gar nicht!

Wir schreiben den 26. Februar 2011 und Panasonic stellt einer Gruppe an Bloggern und Fotografiemenschen zwei neue Kameras vor, die es bis dato nicht auf dem Markt gab: Die DMC-FT3 und die DMC-TZ22. Da mein Flieger am Samstag um 6.45 Uhr gestartet wäre, durfte ich bereits einen Tag früher anreisen. Was mich freute, hatte ich so Zeit, mich zu akklimatisieren und einen schönen Abend mit Hamburgern und Berlinern zu verbringen. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Gemeinsam mit mir waren auch Simon von kwerfeldein.de und Michael früher da. Mit dem Taxi ging’s vom Flughafen ins Hotel, einchecken, Frühstücksplanung. Bis morgen.

Nach einer kurzen, aber tief verschlafenen Nacht mit anschließend grandiosem Frühstück ging es mit dem Taxi zu Panasonic. Da wir die vorletzten waren, staunte ich beim Anblick der Anwesenden nicht schlecht: Einziges Mädchen.
Später kam aber noch Jutta dazu und Panasonic hatte auch noch ein paar weibliche Mitarbeiter dabei. Und Schmolfi war ja auch da.

Wir bekamen einen kurzen Überblick über interne Zahlen, betrachteten die ersten 3D-Bilder am passenden TV-Gerät und machten uns dann auf den Weg durch Hamburg. In einem Bus mit einem Alleinunterhaltercomedianmensch. Sehr gut das Ganze.
Wir hörten ein bisschen Beatles, besuchten den Michel, waren lecker Mittagessen in der schiefen Oberhafen-Kantine und wunderten uns, als plötzlich Panik unter den Organisatoren auftrat. Schnellschnell, los los. Anschlusstermin. Bitte was?!

Als wir dann jedoch auf dem Dach des Feldbunkers mit Blick auf das Millerntor-Stadion standen, war alles klar. Den Anstoß von St. Pauli gegen Hannover 96 über den Dächern Hamburgs sehen. Awesome.
Und ein wenig lass ich euch daran nun teilhaben:

Dann kommen wir auch mal zu den Kameras.
Ich hatte mir zunächst die FT3 ausgesucht. Nachdem ich das letzte Mal in Hamburg meine 50D am Hafen herunterschmiss, dachte ich mir, ich versuche es diesmal mit der robusten Kamera. Die ersten Fotos entstanden mit der. Sie ist unkaputtbar bis 2m Fallhöhe und kann auch mittauchen bis 12m Unterwasser. Tauchen war dann aber auch trotz des tollen Wetters nicht.
Jedoch wurde sie mir schnell langweilig. Sie reizte mich nicht sonderlich.

Nach dem Mittagessen tauschte ich sie gegen Martins TZ22 ein, da ich schnell feststellte, dass mir diese besser gefallen wird. Und dem war auch so. Ich kam um einiges besser mit ihr klar, hatte das Gefühl ich könne mehr einstellen und am besten gefiel mir anfänglich den Fokuspunkt über den Touchscreen zu setzen. Hat was. Außerdem war der Zoom fantastisch und durch den eingebauten Bildstabilisator wirklich brauchbar.

Fazit Kameras
Die FT3 ist eine gute Kamera, wenn man viel in den Bergen oder unter Wasser unterwegs ist. Bis 12m braucht es kein extra Unterwassergehäuse, sie hat einen Höhenmesser, GPS und sonstigen Schnickschnack, den man unterwegs so brauchen kann.

Die TZ22 ist toll zum Spielen. Hat ebenso GPS und schreibt diese Daten in die EXIF. Zusätzlich kann man bei ihr den Fokus mittels Touchscreen setzen und sie hat einen 16x-optischen Zoom mit Bildstabilisator. Auf Reisen ideal.
Bei beiden Kameras ist es auch möglich, das 1×1-Format einzustellen. Gefällt mir.

Was mich begeisterte war, dass beide für eine Kompaktkamera eine kaum merkliche Auslöseverzögerung zeigten. Diese war nämlich einer der Gründe, warum ich meine Kompakte von Canon weitergab. Das machte einfach keinen Spaß, wenn man die Schnelligkeit einer DSLR gewohnt war.
Die beiden Kameras von Panasonic sind da aber ziemlich fix.

Komplett hin und weg war ich dann aber von dem Bildstabilisator beim Filmen. Wie man in dem Video oben sehen kann, arbeitet dieser echt heftig gut. Ich hatte da bis zum Anschlag reingezoomt und das Bild steht. Ohne Stativ. Freihand. Bei Wind. Und Kälte. In Mädchenhänden. Mit ein bisschen Übung ist das wirklich toll. Daumen hoch.

Fazit Panasonic-Veranstaltung
Ich habe nicht viel Erfahrung mit Bloggerevents, aber eines weiß ich schon jetzt: Panasonic hat die Messlatte sehr hoch gesetzt.
So eine Veranstaltung steht und fällt mit der Organisation. Und diese war top.
Abgesehen davon, dass der Termin einmal verschoben wurde, hat alles super geklappt. Meine Anreise funktionierte super, das Hotel war klasse, der Samstag war superkurzweilig und interessant und die Verpflegung auch gut.

Die Betreuung war großartig und man lernte Menschen kennen, die an uns und unserer Meinung interessiert waren. Es war keine Marketing- und Verkaufsveranstaltung, sondern man wollte ehrliches Feedback und Diskussion.

Im Vorfeld machten wir uns Gedanken, wozu denn unsere Kleidergröße unbedingt in Erfahrung gebracht werden musste. Sollten wir in entsprechende Shirts eingekleidet den ganzen Tag herumlaufen?
Wir bekamen Shirts. Original St.-Pauli-Trikots nämlich mit der 22 (für die TZ22) und unserem Namen drauf, aber auf keinem noch so kleinen Fleckchen steht da Panasonic.

Daher bleibt mir nichts anderes als zu sagen: Danke Panasonic, für diese Erfahrung, den tollen Tag und das Wochenende in Hamburg.

Wer noch mehr lesen will, kann bei die anderen fabelhaften Artikel lesen: HaydukJeriko, JuneBrennerLens-FlareMartinPhotowalkingMunich und zoomyboy.

Und jetzt die restlichen Bilder.







7 Kommentare

  1. Florian 2. März 2011 um 16:44

    Anstatt der konkreten Uhrzeit deines Fliegers, hätte ich ja lieber gewusst, was für konkrete Eigenschaften die Kameras denn so hatten. Welche Zoom-Range oder vielleicht welche Blende. Erfahrungen im Low-Light sind für solche Pocket-Kameras relevant, welcher Chip verbaut ist oder ob der Touchscreen auch mit Handschuhen zu bedienen ist?! Das empfinde ich für ein Hands-On alles viel wichtigere Fakten …

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  2. zimtsternin 2. März 2011 um 16:50

    Wo steht denn hier die konkrete Uhrzeit meines Fliegers?
    Des weiteren bin ich kein Produkttester, ich besitze keine Kompaktkamera mehr und mir ging es vielmehr um das Handling des Ganzen.

    Für technische Spezifikationen sind die Datenblätter da. Klick auf den Panasonic-Link, Kamera klicken, ab dafür. Ich finde es nicht sinnvoll, diese Daten andauernd und überall zu rezitieren, sind sie doch auf der Herstellerseite zu finden.

    Dass die TZ22 einen 16fachen optischen Zoom hat, steht übrigens sogar da.

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  3. Pingback: Der Panasonic Workshop in Hamburg | Jeriko

  4. Markus 2. März 2011 um 19:04

    interessanter Bericht und gute Beispielbilder! Mir gefällt am besten das erste (Wolkenstimmung).
    Find ich super, dass Panasonic so ein Event organisiert, da scheint jemand bei denen sehr viel von Social Media und Blogs zu halten 🙂
    ciao Markus
    http://www.MWorx.at photography

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  5. MiGel 2. März 2011 um 19:51

    @Florian:
    Wir waren alle nicht zum Produktreview geladen. Es ging ausdrücklich um das Feedback, selbst die Artikel zum Event und den Produkten sind ein Bonus, den niemand von uns verlangt oder erwartet hat.
    Ich finde Deine Erwartungen deshalb auch überzogen. Solche Daten findest Du wie schon erwähnt im Datenblatt oder Produkttests.
    Subjektive Eindrücke eines „echten Menschen“ hast Du hingegen u.a. hier lesen können.

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  6. Pingback: Auf Einladung von Panasonic in Hamburg | Magazin für Fotografie

  7. Pingback: Panasonic Event: Test der Panasonic Lumix TZ22 und FT3 - FotoHardware - Fotografie Blog - picspack.de

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