Projekt Wohnzimmer – Work in progress

Gestern Abend fand ich mich auf der x-ten Weihnachtsfeier ein. Diesmal als Blogger und nicht als Mitarbeiter. Auch mal wieder schön. Die Runde war gemischt, technisch versiert. Neue Gesichter, neue Geschichten, neues Kennenlernen. Dann kommt sie, die unweigerliche Frage, die immer irgendwann kommt: Wie lange wohnst du denn jetzt schon in Hamburg? Und mittlerweile ist es so, dass ich kurz darüber nachdenken und nachrechnen muss. Ende Januar 2018 sind es in der Tat bereits 6 Jahre. So lang befand ich mich – abgesehen von meiner Kindheit und Jugend – noch nie an einem Ort. Zwei bis drei Jahre waren in…

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Weihnachtszeit = Emotionszeit

Ich liebe liebe liebe Weihnachten. Ja, ich kann verstehen, dass Menschen Weihnachten nicht so sehr feiern, wie ich, aber ist das nicht selbstgemacht? Die meisten beschweren sich dann über Stress mit der Familie, Weihnachtsgeschenke, pipapo. Jedes Mal, wenn ich das höre, bin ich sehr froh über meine Familie. Alles läuft jedes Jahr gleich ab, es gibt immer das gleiche Essen, die gleichen Leute (es sei denn, die Lebensabschnittsgefährten wechseln mal), und es ist immer gemütlich und unkonventionell. Ich mag das sehr. Geschenke sind auch nie Stress, sondern machen mir Spaß. Weil ich nicht schenke, weil ich schenken muss, sondern weil…

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Netzfundstück – Vollformat oder Crop-Sensor?

Zugegeben: auch ich stellte mir kürzlich wieder die Frage, ob nicht allmählich eine Vollformat-Kamera bei mir einziehen und ich meine Olympus mit Crop-Sensor los werden sollte. Alle sagen immer, dass es so viel besser ist. Tollere Bilder. Schöneres Bokeh. Alles zauberhaft. Bis auf den Preis … Ja, der Crop-Faktor nervt manchmal schon. Man muss immer umrechnen, es wird nie sonderlich weitwinklig, wenn, dann wird schon ein Fisheye benötigt, und so weiter. Und das Bokeh. Die Brillianz. Aber ganz ehrlich? Würde es mir auffallen? Würde ich den Unterschied wirklich bemerken? Zum Glück gibt es Leute, die alles mögliche austesten und vergleichen….

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#Bloggerbutze2 – Wer sind wir und wenn ja, wie viele?

Und auf einmal ist alles wieder vorbei. Ich sitze im Zug Richtung Hamburg – müde, glücklich und vor allem eins: motiviert. Die vergangene Woche war eine sehr anstrengende mit vielen Hiobsbotschaften, die nicht wirklich Freude bereiteten. Ich will nicht übertreiben, aber ich war echt fertig. Und dann sollte ich noch ein Wochenende mit Bloggern in Berlin verbringen. Ein Wochenende, das ich mit organisiert hatte und dennoch unsicher war, was mich erwarten wird. Allerdings war das Rauskommen wirklich gut. Mir geht es so viel besser. Es liegen zwei Tage hinter mir, an denen ich mit komplett anderen Dingen beschäftigt war und…

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Rückblende #25-26-2017

Lang, lang ist es her und die ersten Hinweise darauf, dass ich ja schon lange keine Rückblende mehr veröffentlicht habe, waren längst überfällig. Dieser Post hier liegt schon seit einer Weile halbgar herum. Jetzt habe ich Zeit gefunden, ihn fertig zu stellen. Die kommenden fehlenden Wochen werden noch folgen. Vielleicht wird es auch eine Monatszusammenfassung, wir werden sehen. Aber hier lest ihr nun, was in den zwei Wochen vom 19. Juni bis 02. Juli so bei mir passiert ist. Weniger Stress im Leben – das brauch ich. Daher habe ich mir erlaubt, mal wieder zwei Wochen in der Rückblende zusammen…

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Influencer oder Einheitsbrei?

Um ehrlich zu sein verstehe ich diese ganze Influencer-Sache auf Instagram nicht so wirklich: Sie sehen alle gleich aus (ich kann sie teilweise nicht auseinander halten mit ihren Ombré-Beachwaves, den Sonnenbrillen, Taschen-Mini-Hündchen und Köfferchen), machen die gleichen Dinge, haben den gleichen Bildlook, … Sie können ja nichts dafür, irgendwie scheint das anzukommen. Daher die Frage: was ist denn nur mit euch los? Irgendjemand konsumiert das doch und findet das toll. Oder ist das am Ende wie mit dem Fernsehen: Wenn man nur dummes zeigt, verdummen die Zuschauer und wollen immer mehr davon? Ich verstehe es nicht … Und das nachfolgende…

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Prag – Ein Wochenende in Bildern und Erlebnissen

Der einfache Weg ist ja auch immer der langweilige. Also starten wir in Richtung Flughafen bereits mit einem Missverständnis und erhalte folgende Nachricht meiner Reisebegleitung: Aber schon die S-Bahn, oder? Ich meinte nur die U-Bahn. Also eine verpassen und in die nächste wieder einsteigen. Linda war dann zwar mit Kaffee vollgekleckert und vollzog den ersten Oufitwechsel. Dennoch waren wir erfolgreich und rechtzeitig am Flughafen. Erste Hürde also erfolgreich gemeistert. In Prag angekommen. Auf zum Bus. Ab in die Stadt. Auch das erfolgte erstaunlich problemfrei. Wir liefen zwar – sogar mit Ansage – auf der Suche nach unserem Airbnb in die…

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Rückblende #24-2017

Es ist Sonntag Abend und ich denke mir: Kannste doch mal noch eben schnell zumindest mit deiner Rückblende anfangen. Mal schauen, wie weit ich komme. Die Woche war sehr emotional und anstrengend. Ich fieberte von Tag 1 nur auf das Wochenende hin, welches ich mir bewusst frei hielt, um mal die bereits lange anstehenden Dinge zu erledigen. Work – Arrangements beenden und allmählich wieder Luft bekommen Die Woche startet am Montag mit einer Google-Trainer-Besprechung und weiteren Planung sowie einer Projektübernahmeanfrage beim Mittagessen. Das geht alles so schnell, dass ich am nächsten Tag bereits bei einem Kennenlerntermin in einer Agentur sitze….

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Rückblende #23-2017

Eine wenig aufregende Woche. Ich bin gerade dabei, einige Dinge zu regeln und wieder glatt zu ziehen. Daher bleiben Erlebnisse grade auf der Strecke. Das ist aber auch in Ordnung so und wird sich wieder ändern, sobald alles ringsum geregelt ist. Work Am Feiertag hatte ich ein Date mit einer Freundin, um Projekte zu besprechen und erste Aufgaben zu planen. Somit habe ich also das erste Mal jemanden beauftragt, Dinge für mich zu erarbeiten und mir abzuliefern. Ist das aufregend. Ich bekomme also demnächst die erste Rechnung, die nicht Druckerpatrone oder Papier beinhaltet. So wow. Ich hatte zwei Agenturtage verteilt…

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Danke, dass du gegangen bist

Es ist eine dieser schlaflosen Nächte, von denen ich in der Vergangenheit so unzählig viele hatte. Ich hatte bereits vergessen, wie das ist. Doch jetzt, jetzt macht es mir keine Angst mehr. Jetzt schrecke ich nicht mehr schweißgebadet und mit Herzrasen auf. Jetzt denke ich einfach nur nach. Lass die Gedanken meinen Kopf beherrschen. Gebe dem Ganzen den Raum, den es jetzt noch benötigt. Es ist das große Finale … Ich wollte nicht mehr. Ich hatte es satt: Zu viel Enttäuschung. Und immer wieder das gleiche Spiel. Von vorne. Repeat. Immer und immer wieder. Doch dann kamst du. Und so unerwartet…

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