Mein Gefühl sagt mir, das wird (m)ein gutes Jahr. Und ich finde, das ist ein gutes Gefühl. Ein Jahr, das recht zufrieden und glücklich startet, ohne dass das Glück und die Freude an irgendeine andere Person gebunden ist, als an dich selbst, kann nur gut werden. Ein Jahr, in den man sich selbst genug ist. Und frei. Für alle Möglichkeiten, die sich in den nächsten Monaten bieten und ergeben werden. 2020, ich bin sowas von da/bereit!

Ich drücke mich ein wenig vor meinem Jahresrückblick 2019. Der erste Monat 2020 ist vorbei und ich habe den Rückblick noch immer nicht geschrieben. So spät war ich noch nie dran. Ich könnte es eigentlich auch lassen, aber ich werde ihn noch schreiben.
Das liegt wohl daran, dass ich mich nicht unbedingt damit befassen möchte. 2019 war kein schlechtes Jahr, aber definitiv auch kein gutes. Es gab viele Hochs und Tiefs. Für mich persönlich ist sehr viel passiert, das noch einmal zu durchleben wird anstrengend.

Der erste Monat ist schon wieder vorbei.
Es war ein sehr aktiver Monat, muss ich sagen. Ich habe mein Schlafzimmer gestrichen, war am ersten verkaufsoffenen Sonntag spontan mit Jonas bei IKEA und habe ein paar schöne Dinge für mein Schlafzimmer und die Wohnung besorgt. Überhaupt habe ich sehr viel Zeit mit den verschiedensten Menschen verbracht und viele gute, inspirierende Gespräche geführt.
Außerdem habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet, nachdem er bei der Verschiebeaktion fürs Streichen beinahe in sich zusammengekracht ist, weil er zum Bersten vollgestopft war.

Auch berufstechnisch passiert in diesem Jahr wohl einiges. Zumindest der Grundstein ist gelegt und ein paar Entscheidungen wurden getroffen. Hach, ich freue mich auf die kommenden Wochen.

Und weil das wichtigste, um das man sich kümmern muss, die eigenen Gesundheit ist, habe ich mich selbstverständlich auch um diese Baustelle gekümmert. Ich habe schon lange nicht mehr so oft mit frischen Zutaten gekocht, wie im Januar. Auch an dem Konzept Sport finde ich allmählich wieder Gefallen und eine Regelmäßigkeit, die sich sehr gut anfühlt.
Bei diesen ganzen Strukturierungen, Priorisierungen und Bearbeitungen merke ich, dass ich meinen eigenen Takt nicht mehr kenne, quasi verloren habe. Was tut mir gut? Wie funktioniere ich mittlerweile? Welche Abläufe und welche Struktur passen zu mir?
Ich habe in den vergangenen Jahren immer alles um irgendwelche Jobs, andere Menschen und andere Ansprüche herumgebaut, aber nie wirklich darauf gehört, was ich eigentlich möchte und was ich wirklich brauche. Das ändere ich aktuell aktiv. Man muss nicht allen gefallen, sondern man muss  gut zu sich selbst sein. Gute Sache.

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