P.

Projekt Wohnzimmer – Work in progress

Gestern Abend fand ich mich auf der x-ten Weihnachtsfeier ein. Diesmal als Blogger und nicht als Mitarbeiter. Auch mal wieder schön. Die Runde war gemischt, technisch versiert. Neue Gesichter, neue Geschichten, neues Kennenlernen. Dann kommt sie, die unweigerliche Frage, die immer irgendwann kommt: Wie lange wohnst du denn jetzt schon in Hamburg?
Und mittlerweile ist es so, dass ich kurz darüber nachdenken und nachrechnen muss. Ende Januar 2018 sind es in der Tat bereits 6 Jahre. So lang befand ich mich – abgesehen von meiner Kindheit und Jugend – noch nie an einem Ort. Zwei bis drei Jahre waren in Ordnung, doch dann wurde mir langweilig, ich hatte mich satt gesehen und fühlte mich einfach nicht mehr wohl. In Hamburg jedoch scheine ich angekommen zu sein.
Aber nicht genug, dass ich seit sechs Jahren in der gleichen Stadt wohne, nein, ich wohne auch seit Tag 1 in ein und derselben Wohnung. In dieser Wohnung startete ich als WG in einem kleinen Zimmer, bis meine Mitbewohnerin auszog und ich die ganze Wohnung übernahm. Und so ist es immer noch. Keinen Tag habe ich das bereut. Gute Lage, schöne Aufteilung, helle Wohnung, bezahlbar. Alles, worüber man sich hier beschweren würde, wäre Jammern auf hohem Niveau.

In den vergangenen Jahren kam immer mehr Kram dazu. Einzelne Möbel wurden ausgetauscht, neue Möbel angeschafft, und so weiter. Es haben sich immer mal wieder Kleinigkeiten verändert. Mit der Entscheidung, wieder Selbstständig zu sein, wurde aus dem dritten Zimmer ein ordentliches Arbeitszimmer und ein größerer Schreibtisch musste her. Das Sideboard im Wohnzimmer wurde ausgetauscht und verschönert. Doch das größte Makeover erfährt diese Wohnung aktuell.

Lange Zeit war ich auf der Suche nach einem neuen Sofa. Das alte war zwar in Ordnung, aber auch gebraucht und hatte einige Jahre auf dem Buckel. Zu zweit ging es gerade noch so, kam jedoch mehr Besuch, mussten Teile auf den Boden ausweichen oder ganz eigenartig sitzen. Es war schon noch sehr studentisch und ich wollte was neues, größeres, mehr skandinavisches haben, damit das alles wieder besser zusammenpasst. Aber findet mal was, wenn man gar nicht genau weiß, wonach man sucht. Lange Zeit hatte ich ein Sofa von bolia im Blick. Aber das hat ja auch wieder jeder. Sollte es dann also doch wieder ein IKEA-Modell werden? Hat zwar auch jeder, aber ist wesentlich günstiger. Ich wusste jedoch, dass ich mich nach einiger Zeit wieder aufgrund der Qualität ärgern werde. Außerdem gab es den Bezug, den ich unbedingt haben wollte, nicht mehr. Zur Auswahl stand dunkelgrau (gefiel mir nicht so wirklich hundertprozentig) und weiß (uiuiuiui, überleg‘ dir das mal gut!).

Also schnappte mich der Mann und schlug vor, einfach mal ein paar Möbelhäuser abzuklappern. Na gut.
Und mal unter uns: es gibt RICHTIG hässliche Möbelstücke. Da fragt man sich, wer sich sowas in die Wohnung stellt. Es war also viel Frust dabei.
Was mich auch beschäftigte: ich muss mich entscheiden. Will ich hauptsächlich sitzend Zeit auf dem Sofa verbringen, und benötige somit eine geringe Sitztiefe, damit ich die Chance habe, mit meinem Rücken die Rückenkissen zu erreichen? Oder will ich lieber wieder was zum Reinkuscheln und für die Gemütlichkeit? Da fängt es dann schon an. Ich will gerne beides. Aber nach einiger Zeit in den Möbelhäusern schien das wohl heutzutage nicht möglich zu sein, ohne das Erstgeborene verkaufen zu müssen. Schade. Doch dann kam er, mein Held vom Möbelhaus. Als hätte er geahnt, was ich suche, zeigte er mir das Modell meiner Träume. Gut zum Sitzen. Und wenn’s mal gemütlicher werden soll, kann man die Komfortbett-Option dazu bestellen, welche dafür sorgt, dass man die Sitzfläche mit einem beherzten Griff einfach vergrößer und somit auch Gästen gerne wieder ein spontanes Nachtlager bereitstellen kann.

Was soll ich noch groß sagen? Ich war sofort verliebt und konnte über nichts anderes mehr sprechen. Ich ließ mir also einen Ordner mit Stoffproben nach Hause schicken, machte alle Menschen in meinem Umfeld verrückt, weil ich mich nicht für eine Stofffarbe entscheiden konnte, entschied mich dann doch, ohne auf alle anderen zu hören … und musste 10 Wochen darauf warten. Habt ihr eine Ahnung, wie lange 10 Wochen sind? Auf einmal verstand ich das IKEA-Prinzip wieder. Hin. Bezahlen. Direkt mitnehmen. Direkte Suchtbefriedigung und Glücksgefühle. Hier erstmal nur Frustration. Bezahlt ja. Ware nein. Das ist nichts für mich.

Viele Wochen später wurde endlich die Lieferung angekündigt und dann stand sie da: mein neuer Traum in graublau! Alles sehr ungewohnt, auf einmal ein helles Sofa. Härter zum Sitzen. Größer. War das wirklich richtig? Ja, war es. Aber es brachte auch eine Menge ins Rollen. Denn irgendwie passte jetzt alles andere nicht mehr. Gestrichen wurde hier ja auch noch nie und alles sah auf einmal sehr ranzig aus. Also fuhren wir zum Baumarkt, kauften Farbe, Bretter, Schrauben, Dübel, Pinsel, Rollen, … ein und starteten das Großprojekt Streichen. Erst einmal beschränkt auf das Wohnzimmer, (SPOILER: Das Schlafzimmer kommt als nächstes!) denn da war genug zu tun.
Decke streichen: 🙄
Stuckleisten streichen: 🙄
Sagen wir einfach: Es war kein sehr erholsames Wochenende. Die Streicherei starteten wir am Sonntag. Natürlich wurden wir nicht mit allem komplett fertig, da wir beide selbstständig sind, konnten wir jedoch am Montag vormittag den notwendigen Rest erledigen.

Und jetzt nimmt dieses Zimmer allmählich immer mehr Form an. Das Regal, das ich für die Ecke links möchte, gibt es bis März nicht mehr, also schau ich grade täglich bei eBay Kleinanzeigen, ob es nicht jemand vorab los werden möchte. Daher ist es in der Ecke noch sehr leer und provisorisch.
Aber falls jemand ein schwarzes großes Regal Marke Vittsjö abzugeben hat: ich würde es nehmen.

Hinter dem Sofa haben wir vergangenen Sonntag ein Abstellbrett angebracht. Pflanzen. Getränke. Snacks. Oder eine Lampe. Alles findet dort seinen Platz. Altbauwände sind ein großer Spaß. Entweder man kann nur unter erheblichem Kraftaufwand bohren, oder es bohrt sich weich wie in warmer Butter. Immer für eine Überraschung gut. In den nächsten Tagen sollen noch zwei Regalbretter an der Wand neben der Türe folgen. Auch da bin ich sehr gespannt, was für Material sich in dieser Wand befinden wird und wie schwer oder einfach es wird, Regalstützen daran zu befestigen. Ob es überhaupt möglich sein wird, ohne dass das Haus einstürzt? Ich werde berichten.

Der einfachsten Teil der Aktion hatte ich mir für heute vorgenommen: Vorhänge austauschen. Auch noch sehr ungewohnt, ich meine aber, dass das jetzt besser so passt.

Jedenfalls mag ich unser Projekt und freue mich, dass wir den anstrengenden Teil vor den Feiertagen erledigt haben. Die Früchte dieser Arbeit werden wir dann die Tage entspannt genießen. Und uns überlegen, was wir als nächstes renovieren.

W.

Weihnachtszeit = Emotionszeit

Ich liebe liebe liebe Weihnachten. Ja, ich kann verstehen, dass Menschen Weihnachten nicht so sehr feiern, wie ich, aber ist das nicht selbstgemacht? Die meisten beschweren sich dann über Stress mit der Familie, Weihnachtsgeschenke, pipapo. Jedes Mal, wenn ich das höre, bin ich sehr froh über meine Familie. Alles läuft jedes Jahr gleich ab, es gibt immer das gleiche Essen, die gleichen Leute (es sei denn, die Lebensabschnittsgefährten wechseln mal), und es ist immer gemütlich und unkonventionell. Ich mag das sehr. Geschenke sind auch nie Stress, sondern machen mir Spaß. Weil ich nicht schenke, weil ich schenken muss, sondern weil ich manchen Menschen eine Freude machen will.

Zur Weihnachtszeit gehört für mich seit Jahren auch immer die entsprechende Weihnachtswerbung. Wann das anfing, kann ich nicht genau sagen. Doch jedes Jahr aufs Neue freue ich mich sehr darauf. Gestern bin ich bei einer Recherche wieder auf einen älteren Spot von Apple gestoßen und auch diesmal hat er mir emotional positiv zum Weinen gebracht. Vielleicht PMS. Vielleicht aber auch nur eine Werbung, die mich abholt. Hach. Weihnachten. <3

N.

Netzfundstück – Vollformat oder Crop-Sensor?

Analog-Kamera

Zugegeben: auch ich stellte mir kürzlich wieder die Frage, ob nicht allmählich eine Vollformat-Kamera bei mir einziehen und ich meine Olympus mit Crop-Sensor los werden sollte. Alle sagen immer, dass es so viel besser ist. Tollere Bilder. Schöneres Bokeh. Alles zauberhaft. Bis auf den Preis … Ja, der Crop-Faktor nervt manchmal schon. Man muss immer umrechnen, es wird nie sonderlich weitwinklig, wenn, dann wird schon ein Fisheye benötigt, und so weiter. Und das Bokeh. Die Brillianz. Aber ganz ehrlich? Würde es mir auffallen? Würde ich den Unterschied wirklich bemerken?

Zum Glück gibt es Leute, die alles mögliche austesten und vergleichen. Testet euch also mal selbst, ob ihr wirklich herausfinden könnt, welches Bild mit Vollformat und welches mit einer Kamera mit Crop-Faktor entstanden ist und welches ihr lieber mögt. Ich bin nämlich erst einmal wieder zufrieden mit dem Equipment, das ich habe. Auch wenn meine Kamera nur 16 Megapixel hat.

„Ortiz shot the full frame camera at f/2.8 to capture a similar depth of field to shooting the crop sensor camera at f/1.8 — the exception was the night photos, for which Ortiz used f/1.8 to keep the ISO lower.“

Um es noch etwas drastischer zu machen: Die Vollformat-Fotos sind mit der Sony Alpha a9 und dem 85mm f/1.4 G Master Objektiv (Kostenpunkt: ~7.050,- Euro) entstanden. Die Crop-Fotos stammen aus einer Sony Alpha a6500 mit einem Sonnar 55mm f/1.8 Objektiv (Kostenpunkt: ~2.300,- Euro).

 

– via tyrosize & Petapixel
Photo by Timothy Lamm on Unsplash

#.

#Bloggerbutze2 – Wer sind wir und wenn ja, wie viele?

#bloggerbutze2 produktiv

Und auf einmal ist alles wieder vorbei. Ich sitze im Zug Richtung Hamburg – müde, glücklich und vor allem eins: motiviert.

Die vergangene Woche war eine sehr anstrengende mit vielen Hiobsbotschaften, die nicht wirklich Freude bereiteten. Ich will nicht übertreiben, aber ich war echt fertig. Und dann sollte ich noch ein Wochenende mit Bloggern in Berlin verbringen. Ein Wochenende, das ich mit organisiert hatte und dennoch unsicher war, was mich erwarten wird. Allerdings war das Rauskommen wirklich gut. Mir geht es so viel besser. Es liegen zwei Tage hinter mir, an denen ich mit komplett anderen Dingen beschäftigt war und mein Kopf endlich mal wieder abschalten konnte. Trotz des ganzen Inputs fühle ich mich erholt. Das ist das Schönste daran. Aber zurück zum Thema.

Von einer Schnapsidee zum Holiday Inn Berlin

Vor zwei Jahren entstand die Idee bei zu viel Schnaps: Lass mal irgendwie mit coolen Leuten einsperren und Dinge besprechen, planen, voranbringen. Aus der Schnapsidee wurde eine Facebook-Gruppe. Aus der Gruppe eine Veranstaltung. Aus der Veranstaltung ein erstes Wochenende in der Bloggerbutze 2016. Das war zwar nett und hat auch Spaß gemacht, aber irgendwie ist nicht so viel daraus geworden, wie erhofft. Viel hatten wir uns anders vorgestellt, und dann verlor man sich doch auch wieder aus den Augen. Daraus haben wir gelernt – auch dank des zahlreichen Feedbacks und in diesem Jahr sollte es anders werden. Waren wir letztes Jahr noch in einer gemütlichen Airbnb-Unterkunft irgendwo jwd in Hamburg, wurde es dieses Jahr dank unseres Kooperationspartners Holiday Inn Berlin City East Side direkt professioneller: Wir bekamen Zimmer für die Leute außerhalb Berlins zur Verfügung gestellt, sowie einen mit allerlei Leckereien ausgestatteten Konferenzraum. Candy Bar, Kekse, Lebkuchen, Snacks, Kaltgetränke – hier blieben kaum noch Wünsche offen und wir waren gut versorgt. Das WLAN krankte leider ein wenig, aber führte dazu, dass noch mehr Gespräche geführt wurden. Immer positiv sehen! Wir haben uns sehr willkommen gefühlt, denn alle im Hotel wussten über unsere Gruppe Bescheid und halfen bei Fragen oder Problemen mit dem Beamer sofort weiter und fragten auch nach, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Man stellte sich komplett auf uns ein, was ich sehr großartig fand. Dadurch, dass es gar kein Problem war, dass ich den Hund mit dabei habe, die die dicken Teppichböden zum Toben ganz großartig fand, war es fast ein bisschen wie zuhause.
Wir durften auch im Konferenzraum frühstücken. Was bedeutete: Essen im Frühstücksbereich auf Teller schaufeln und rüberlaufen. Fühlte sich ein wenig seltsam an, als würde man etwas Verbotenes machen. Aber: Es gibt keine Türen! Das Holiday Inn verfolgt nämlich ein Open-Lobby-Konzept, durch das die Hotel-Lobby mit dem Lounge-, Bar- und Restaurantbereich verschmilzt. Wenn man also auch etwas Ruhe brauchte, oder den Themen der #bloggerbutze2 nicht mehr ganz folgen konnte, konnte man sich auch mal aus dem Raum zurückziehen und gemütlich in die bunte Lobby setzen, um dem Treiben im Hotel ein wenig zuzuschauen.

Wer viel netzwerkt und redet, bekommt auch viel Hunger. Auch hier hatten wir vorgesorgt, denn Domino’s Pizza verpflegte uns einmal mehr mit leckerer Pizza, von der sogar – zumindest optisch – die Veganer unter uns begeistert waren. Für Lieferservice sehen die Pizzen nämlich richtig gut aus und sind noch dazu sehr lecker. Wir hatten eine große Auswahl parat und natürlich war das wieder mit das Highlight des ersten Abends, von dem jeder ein Bild haben musste. Wann hat man denn sonst jemals so viel Pizza auf dem Tisch?

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, folgte die Vorstellungs- und Erwartungsabfragerunde. Hier zeigte sich schnell: wir sind alle sehr unterschiedlich und bunt gemischt. Sowohl was das Blog-Umfeld, als auch was die Wünsche, Probleme und Erwartungen angeht. Das wird also spannend und ich freute mich am Freitag Abend schon sehr auf den folgenden Tag.

Da ich mir vor der Abfahrt aus Hamburg noch einmal eben schnell fies mit dem Brotmesser meinen Finger zerteilte und aufgrund des Adrenalinschubs und des daraus entstandenen Stresses sehr kaputt war, verabschiedete ich mich mit den ersten aufs Zimmer und ging recht früh schlafen, um am nächsten Tag erholt in die Gespräche und Workshops zu starten. Zu diesem Zeitpunkt habe ich aber nicht mit dem Memory Foam gerechnet. Wenn man noch nie in sowas geschlafen hat, ist das ganz schön gewöhnungsbedürftig. 😀

Am nächsten Morgen freute ich mich schon sehr auf das Frühstück. Das Codewort öffnete den Zugang zum reichhaltigen Buffet und auch das ließ keine Wünsche offen: leckere Pancakes mit Bacon, Ahornsirup, Obstsalat und Rührei. Hallelujah! Hier möchte ich bleiben. Aber ich war nicht nur zum Vergnügen hier, sondern um zu arbeiten. Dann sollte es auch mal damit losgehen.

Der Vormittag war sehr produktiv und inhaltlich so viel besser, als in der ersten Bloggerbutze. Das mag am Konferenzraum liegen, oder daran, dass wir als Organisatoren etwas besser vorbereitet waren, aber auch an der Gruppengröße und der Durchmischung. Jedenfalls waren ich und meine Organisationspartner Shawty und Maik sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen.
Darüber hinaus hatten wir mit Meike_aus_Berlin einen Fotowalk geplant, der bei bestem Wetter stattfand. Zwei Stunden lang waren wir gemeinsam in Berlin und an der Spree unterwegs, konnten Fragen stellen, Fotos machen, Streetart entdecken. Es war grandios und schön, mal wieder mit der Kamera herumzuspielen und Dinge auszuprobieren. Zurück im Hotel waren wir alle ein wenig kaputt und verloren uns in Gesprächen, so dass unser eigentlich aufgestellter Zeitplan hinfällig war. Wir machten das Beste draus und organisierten einfach etwas um.

Das ein oder andere produktive Ergebnis gab es noch und während sich alle anderen in Richtung Streetfood aufmachten, räumte ich den Raum ein wenig auf und verkroch mich in mein Hotelzimmer. Aufgrund einer Verletzung an meinem Sprunggelenk war der Mittagsspaziergang schon ausreichend Bewegung und der Hund war auch sehr kaputt. Bei so vielen Menschen muss man ja jede Streicheleinheit mitnehmen und kann nicht einfach schlafen. Die Gelegenheiten müssen genutzt werden!
Als die anderen vom Markt zurückkamen, waren wir schon fast im Tiefschlaf und verließen das Zimmer nicht mehr. Als ich jedoch die Karaffen Long Island Ice Tea am nächsten Morgen in den Instastorys sah, bereute ich das ein wenig. Dafür ging es mir beim Frühstück jedoch wesentlich besser, als den anderen. 😀

Und was hat das Ganze jetzt gebracht?

Für mich jede Menge. Der Haufen war perfekt. So viele tolle Menschen, mit denen man sich austauschen konnte. Ich bin mega inspiriert. Habe viele Ideen und wenn ich mal nicht mehr weiter komme, weiß ich, dass es jetzt Leute gibt, die mir helfen und mich in den Bereichen supporten werden. Ebenso kann ich mit meinem Wissen an manchen Stellen weiterhelfen.
Ich bin wieder motiviert, an meinem Blog- und Instagram-Game weiterzumachen. Den fernab von Influencern und der puren Vermarktung kann das Ganze echt Spaß machen – wenn man die richtigen Leute um sich herum hat und sich nicht zu sehr vom Hype beeinflussen lässt. Einfach machen, wie man mag. Man muss nicht jede Kuh melken.

Dank Johannes II habe ich ifttt wieder entdeckt. Was damit mittlerweile alles möglich ist, übersteigt meine Fantasie ein wenig und ich bin froh, einen Ansprechpartner zu haben, der mir das Leben ein wenig leichter machen wird. Doch die Liste an hilfreichen Tools, die ich vorher nicht kannte, wurde gut gefüllt. Alles mal austesten. Ich habe also zu tun!

Außerdem haben wir den Kommunikationsweg verändert. Auch wenn es in den letzten Tagen stiller in der Gruppe geworden ist, bin ich noch zuversichtlich, dass der Austausch im Nachgang erfolgreicher sein wird, als beim ersten Versuch und dass auch wirklich etwas dabei herumkommen wird.

Ich danke allen, die das möglich gemacht haben und ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das Vorhaben von Mal zu Mal erfolgreicher wird. Und dass in der Feedback-Runde mehrfach aufkam, dass man sich das Event gerne zweimal im Jahr wünscht, ist das schönste Zeichen dafür, dass man da mit etwas auf dem richtigen Weg ist. Das macht mich grade sehr happy. Und nun schau ich doch einfach mal, dass ich meine Rückblende wieder regelmäßig zum Laufen bekomme.

Teilnehmerliste #bloggerbutze2

Maik // langweiledich.net
Shawty // Tonrabbit
Line und Martin // WIHEL?
Gilly // GillyBerlin
Dennis // Rapblokk
Tim // Pixelburg
Johannes // schoenhaesslich
Martin // Interweb3000
Olli // Tyrosize
Mareike // Berlin Ick Liebe Dir
Marco // Minds Delight
Johannes // Progolog
Tobi // ThemaTakt


Über Holiday Inn

[tab_wrap titles=“Marke, Konzept, Fakten“ active=““]
[tab]Holiday Inn ist eine der ältesten Hotelmarken der Welt. Das erste Haus der Marke wurde bereits 1952 eröffnet.[/tab]
[tab]Eine einladende Umgebung zu kreieren, in der Gäste sowohl arbeiten als auch entspannen können, steht im Mittelpunkt des Holiday Inn Open Lobby Konzepts, das bereits in 50 Holiday Inn Hotels in Europa umgesetzt wurde und bis Ende 2019 in jedem Holiday Inn Hotel der Region etabliert sein wird. Die Idee hinter dem Open Lobby Konzept ist, den Gästen ein Maximum an Flexibilität zu bieten – so als wären sie in ihrem eigenen Zuhause. Das Konzept verknüpft die traditionelle Hotel-Lobby mit dem Lounge-, Bar- und Restaurantbereich. Es entsteht ein Raum, in dem jeder Besucher arbeiten, sich verabreden, entspannen, sich unterhalten und Spaß haben kann – ob allein oder in einer Gruppe.[/tab]
[tab]Heute gibt es 1.152 Holiday Inn Hotels weltweit, damit zählt Holiday Inn Hotels & Resorts zu den größten Hotelmarken der Welt.
Jede Sekunde checken drei Gäste in einem Holiday Inn Hotel ein.
Kinder bis einschließlich 12 Jahre übernachten und essen in jedem Holiday Inn Hotel umsonst.[/tab]
[/tab_wrap]


 

R.

Rückblende #25-26-2017

Frühstücksbrunch mit Palmolive & Farina Opoku

Lang, lang ist es her und die ersten Hinweise darauf, dass ich ja schon lange keine Rückblende mehr veröffentlicht habe, waren längst überfällig. Dieser Post hier liegt schon seit einer Weile halbgar herum. Jetzt habe ich Zeit gefunden, ihn fertig zu stellen. Die kommenden fehlenden Wochen werden noch folgen. Vielleicht wird es auch eine Monatszusammenfassung, wir werden sehen. Aber hier lest ihr nun, was in den zwei Wochen vom 19. Juni bis 02. Juli so bei mir passiert ist.


Weniger Stress im Leben – das brauch ich. Daher habe ich mir erlaubt, mal wieder zwei Wochen in der Rückblende zusammen zu fassen – ohne schlechtes Gewissen. Immerhin stieß das beim letzten Mal sogar auf positive Resonanz, weil man dadurch mehr zu lesen bekam.

Work

Die Woche startet mit einem Übergabemeeting bei einem meiner ersten Kunden. Über ein Jahr arbeiten wir nun zusammen. Eigentlich sollte ich damals die Elternzeitvertretung werden, aber wie so oft kam einfach mal alles anders. Wir machten also im Zuge der Übergabe ein Recap von einem Jahr Kampagnenzusammenarbeit. Nicht schlecht, was da so alles passiert ist. Viele neue Fans. Sehr viel höhere Reichweiten. Haben wir was richtig gemacht. Ich könnte stolzer nicht sein, waren das doch auch mit meine ersten Schritte im Facebook Advertising.

Dann kam von einer anderen Agentur ein neues Projekt hinzu, das nun jedoch kleiner wurde als angedacht und nicht von mir umgesetzt werden wird. So kann es auch mal laufen.

Aber für Klagen ist keine Zeit, denn es folgten Übergaben, neue Kampagnenschaltung und spontanes Interimsprojektmanagement für ein Großprojekt, das wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden musste. Sieht aus, als hätte ich das geschafft, denn die nächste Projektanfrage folgte direkt. Leider kann ich bei dem Termin der Pitchpräsentation wohl nicht dabei sein, da ich terminliche Schwierigkeiten habe, hoffe aber, dass der potenzielle Kunde dennoch überzeugt werden kann und ich das Projektmanagement für die Webseite übernehmen darf.

Life – Termine, Termine, Termine

Ich war mal wieder beim Zahnarzt. Wie so oft. Aber wir nähern uns dem Ende der Behandlung und auch dem Ende meiner irrationalen Angst vor Zahnärzten. Vielleicht wird ja alles gut.

Außerdem entschied ich mich spontan für einen Test: Nachdem alle immer meinten, ich hätte Heuschnupfen und ich auch allmählich davon überzeugt war, ging es für mich zum Allergologen. Es stellte sich heraus: auf nichts bin ich allergisch. Auf gaaaaaar nichts. Kann auch nicht jeder von sich behaupten.
Danach ging ich zum wohlverdienten Lunchdate mit Pascal inklusive Gossip und Pärchentalk und Açai Bowl bei Nord Coast Roastery. So ein schöner Laden.

Es hat den Anschein, als hätte ich mir in den letzten zwölf Monaten einen guten Freundeskreis aufgebaut. Zumindest zehrt meine Agentur gut davon (eine gute Freundin arbeitet mittlerweile fest dort) und eine Kollegin ist nun mit einem guten Freund von mir zusammen. Passt wohl.

Palmolive Brunch mit Novalanalove

Und was ist sonst noch so passiert?
Nunja, ich wurde zum Palmolive Frühstücksbrunch eingeladen und hatte das Vergnügen, Farina mal persönlich zu treffen und einige andere Influencer aus Hamburg. Illustre Runde mit allem, was das Instagrammer-Herz begehrt: Bowls, Smoothies, Erdbeeren, …

Im Kino waren wir auch mal wieder (The Spy who loved me), ich hatte meinen allerletzten Zahnarzttermin in diesem Jahr, zwei Migräneanfälle und war mit dem Freund auf der altonale, und wir nutzen den wenigen Sonnenschein. Kommt ja auch eher höchst selten vor zur Zeit.

Und nun folgen noch ein paar Fotos vom Event. Der Brunch fand in der Keksmanufaktur Henk & Henri statt, die ich hiermit nur jedem wärmstens empfehlen kann, der auf der Suche nach Tüddelkram und schönen kleinen Geschenken ist.

P.

Projekt Wohnzimmer – IKEA BESTÅ Sideboard DIY

IKEA BESTÅ Sideboard

Es gab da so ein Wohnungsprojekt, das ich sehr lange vor mir herschob. Das hatte sowohl logistische (Transport) sowie finanzielle Gründe. Aber auch ein wenig Unsicherheit, ob es vom Platz her wirklich gut aussieht, es ausreichend ist und wirklich hier reinpasst. Ich stehe auf IKEA. Das ist längst kein Geheimnis mehr, warum auch? Die Schlichtheit und Kombinationsmöglichkeiten finde ich grandios und ich mag diesen Stil einfach sehr. Außerdem bewegen wir uns preislich in einem Rahmen, der es zulässt, auch mal nach einem Jahr oder weniger doch wieder auf andere Ideen zu kommen und Dinge rauszuwerfen, neue einzukaufen. Auch wenn es sehr lange bei mir dauert, bis ich mich wirklich bei Möbeln entscheide. Aber das ist ein anderes Thema (Ich sag nur: neue Couch. Es ist ein Drama.)

Nun wurde dieses Projekt aber endlich angefasst und – zumindest äußerlich – finalisiert (Schaut bloß nicht in diese Schränke rein, das reinste Chaos. Aber dafür sind geschlossene Schränke und Regal ja da.). Auf Instagram gab es das auch schon zu sehen, woraufhin ich einige Nachfragen dazu erhielt. Daher will ich euch das Ganze nicht vorenthalten und ein paar Worte dazu sagen, weil man sehr einfach was hübsches draus machen kann.

 

Was man dazu benötigt

  • Regale in der gewünschten Länge
  • Holzplatte aus dem Baumarkt, auf das richtige Maß zugeschnitten

Eine Anleitung braucht es nicht, denn es ist ganz simpel. In meinem Wohnzimmer stehen nun drei IKEA BESTÅ mit Türen und eines mit Schublade und einem offenen Fach. Alle Türen und die Schublade lassen sich mit dem Druckmechanismus öffnen. Ist aber egal, könnt ihr auswählen, wie ihr wollt.
Nachdem alle Teile vorhanden und zusammen geschaubt waren, fuhren wir in den Baumarkt und ich suchte mir eine Platte aus, die auf das passende Maß zugeschnitten wurde. Obacht mit der Länge der Konstruktion: Meine beläuft sich nun auf 2,40m. So eine lange, bezahlbare Platte muss man im Baumarkt erst einmal finden. Wenn ihr das bei einem Schreiner beauftragt, ist das dann weniger ein Problem, aber so individuell sollte es fürs erste für mich dann doch noch nicht sein. Nach einigem hin und her entschied ich mich dann für eine Platte aus unbehandelter Birke. Nach dem Zuschneiden ging es ab nach Hause, Platte auf die Regale gelegt, fertig!

Nun habe ich eine durchgängige Fläche ohne Lücken oder Zwischenräume. Alles schließt schön miteinander ab und ich finde, das Regal sieht direkt hochwertiger aus. Jetzt mag ich mein Wohnzimmer wieder etwas lieber und bin froh, an das Thema einen Haken machen zu können.

Allerdings habe ich das Holz bisher nicht behandelt. Das hat wohl zur Folge, dass es sich mittlerweile leicht nach oben wölbt. Falls hier jemand einen Tipp hat, was ich dagegen machen kann und ob das überhaupt noch beeinflussbar ist, freue ich mich über einen Kommentar.

I.

Influencer oder Einheitsbrei?

Influencer oder Einheitsbrei

Um ehrlich zu sein verstehe ich diese ganze Influencer-Sache auf Instagram nicht so wirklich: Sie sehen alle gleich aus (ich kann sie teilweise nicht auseinander halten mit ihren Ombré-Beachwaves, den Sonnenbrillen, Taschen-Mini-Hündchen und Köfferchen), machen die gleichen Dinge, haben den gleichen Bildlook, …
Sie können ja nichts dafür, irgendwie scheint das anzukommen. Daher die Frage: was ist denn nur mit euch los? Irgendjemand konsumiert das doch und findet das toll.

Oder ist das am Ende wie mit dem Fernsehen: Wenn man nur dummes zeigt, verdummen die Zuschauer und wollen immer mehr davon? Ich verstehe es nicht … Und das nachfolgende Video stellt das Absurde hervorragend zur Schau:

– via Dandy Diary

P.

Prag – Ein Wochenende in Bildern und Erlebnissen

Markt in der Prager Innenstadt

Der einfache Weg ist ja auch immer der langweilige. Also starten wir in Richtung Flughafen bereits mit einem Missverständnis und erhalte folgende Nachricht meiner Reisebegleitung:
Aber schon die S-Bahn, oder?
Ich meinte nur die U-Bahn. Also eine verpassen und in die nächste wieder einsteigen. Linda war dann zwar mit Kaffee vollgekleckert und vollzog den ersten Oufitwechsel. Dennoch waren wir erfolgreich und rechtzeitig am Flughafen. Erste Hürde also erfolgreich gemeistert.

In Prag angekommen. Auf zum Bus. Ab in die Stadt. Auch das erfolgte erstaunlich problemfrei. Wir liefen zwar – sogar mit Ansage – auf der Suche nach unserem Airbnb in die falsche Richtung, aber auch das fanden wir unkompliziert und waren begeistert. Das war eine gute Wahl. Der Gastgeber megafreundlich, die Wohnung hell und schön eingerichtet und mitten im Trubel. Hier werden wir uns wohl fühlen.

Wir richteten uns flott ein, Linda vollzog den zweiten Outfitwechsel und dann starteten wir ins Getümmel. Erste Station: Essen und Bier. Beides war längst überfällig.
Im Laufe unseres ausgedehnten Spaziergangs wurden wir natürlich noch von Regen überrascht. Somit fühlten wir uns direkt wie zuhause. Dadurch, dass wir bis auf die Unterwäsche durchnässt in unserem Airbnb ankamen, hatten wir nicht mehr wirklich Lust, die Wohnung noch einmal zu verlassen. Also Trdelník gekauft und ab in die Gemütlichkeitsklamotte. Dennoch der erste Eindruck: Prag ist wunderschön und hat herzallerliebste Ecken.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um die Karlsbrücke noch halbwegs ohne Menschenmassen erleben zu können. Prag ohne Menschen ist noch schöner. Die Ruhe haben wir genossen. Die Sonne schien. Herrlich war das. Nach dem Spaziergang gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück und duschten zurück in der Wohnung und machten uns frisch für den Tag. Mit einem Plan und der entsprechenden Karte machten wir uns auf den Weg, die Stadt weiter zu erkunden. Alles zu Fuß, wie sich das gehört. Und zwischendurch musste man natürlich immer mal wieder für ein kaltes Biergetränk einkehren. Versteht sich ja von selbst. Nach einem längst überfälligen Abendessen mit äußerst unfreundlicher Bedienung gab es noch ein Absackergetränk in einer herrlich schönen Hemingway Bar. Es war ein Fest. Nicht nur aufgrund meines hervorragenden Getränkebehältnisses.

Fazit zu Prag

Wir waren immer recht früh im Bett, wie so alte Menschen. Aber so urlaube ich am Liebsten. Daher top Urlaubsbegleitung. Gut, dass wir diesbezüglich so gut harmonierten.

Prag ist wunderschön. Definitiv eine Stadt, in der man auch mal einen Sommermonat zum Arbeiten verbringen könnte. Gute Preise (in Relation zu Hamburg) und sehr schöne Ecken. Eine leckere Kaffee- und Bierkultur. Deftiges Essen. Und dieser Fluss, dieser riesige Fluss. Herrlich schön.
Ja, Prag ist eine Reise wert.

Alle Fotos der kurzen Reise gibt es in meinem Fotografie Portfolio.

R.

Rückblende #24-2017

Gurke einpflanzen mit Hendrick's Gin

Es ist Sonntag Abend und ich denke mir: Kannste doch mal noch eben schnell zumindest mit deiner Rückblende anfangen. Mal schauen, wie weit ich komme.
Die Woche war sehr emotional und anstrengend. Ich fieberte von Tag 1 nur auf das Wochenende hin, welches ich mir bewusst frei hielt, um mal die bereits lange anstehenden Dinge zu erledigen.

Work – Arrangements beenden und allmählich wieder Luft bekommen

Die Woche startet am Montag mit einer Google-Trainer-Besprechung und weiteren Planung sowie einer Projektübernahmeanfrage beim Mittagessen. Das geht alles so schnell, dass ich am nächsten Tag bereits bei einem Kennenlerntermin in einer Agentur sitze. Sympathisch. Mal schauen, was sich daraus nun weiter entwickelt. Aber wo neues, großes kommt, muss möglicherweise altes, kleines weichen. Daher musste ich eines meiner Arrangements abgeben. So läuft das halt, auch wenn es schwer war. Aber hilft ja nichts. Jetzt kann ich allmählich wieder etwas durchatmen und Dinge angehen, ohne ständig das Gefühl zu haben, hinterherzuhinken. Sehr befreiend.
Dazu trug auch bei, dass ich mir eine Spätschicht verordnete, um mit unliebsamen Aufgaben voranzukommen. Dabei stellte ich wieder einmal fest: Nachts arbeite ich konzentrierter. Ich sollte das wohl öfter so einplanen.

Life – Termine und in der Vergangenheit schwelgen

Die Woche mit einem Zahnarzttermin starten, um danach mit betäubter Backe beim Meeting zu erscheinen … wie blöd kann man sein?
Nachmittags ging es zum Tierarzt, die letzten Impfungen für Yaska abholen und abends mit einer Freundin lecker essen. Eigentlich ein guter Start in die Woche.

Am Mittwoch hat Hendrick’s Gin zum #Weltgurkentag geladen und dabei spannende Facts rund um die Gurke präsentiert. Gurken stehen nämlich wohl auf Rockmusik. Um diese Facts selbst zu überprüfen, durften wir unsere eigene Gurke einpflanzen, die wir regelmäßig im Chapeau besuchen dürfen. Sobald da dann eine Gurke wächst, dürfen wir uns einen Hendrick’s Gin & Tonic mit der selbst gepflanzten Gurke zubereiten lassen. Ich bin sehr gespannt.

Mich begleitete eine Freundin, die ich noch nicht so lange kenne. Wir hatten somit also mal ein wenig Zeit, zu plaudern. Grund genug, bei einem Gläschen ein bisschen in die Vergangenheit zu schauen. Hatte Vor- und Nachteile. Was sich so alles in einem Jahr verändern kann, ist immer wieder erstaunlich. Am Mittwoch hatte Yaska auch ihren ersten kleinen Unfall. In der U-Bahn ist sie leider einem Elektrorollstuhlfahrer in die Quere gekommen und ein Vorderbein fiel den Rollen zum Opfer. Außer ein markerschütterndes Quietschen und ein kleiner Schock ist jedoch glücklicherweise nichts passiert. Alle wollten helfen und redeten auf mich ein. Das war etwas anstrengend. Aber wir haben es alle überstanden und Yaska fährt immer noch mit der Bahn.

Nachdem ich dann am Freitag zum Mittagessen verabredet war, war das Wochenende zum Greifen nah. Abends ging es mit dem Freund zum Italiener, danach einen Verdauungsspaziergang mit Hund und ab auf die Couch.

Samstag Mittag fuhren wir gemeinsam in die Stadt. Der Freund weiter zum Bahnhof und von da aus zu Freunden zum Grillen, ich Dinge besorgen. Wer meine Insta-Story verfolgt hat, weiß, dass das etwas eskaliert ist. Aber ich war echt schon ewig nicht mehr in der Stadt. Danach wollte ich eigentlich die Wohnung auf Vordermann bringen, aber als ich die Musik zuhause startete, war klar: ohne Subwoofer geht das nicht. Der ging nämlich tags zuvor kaputt. Also gegooglet, woher ich denn jetzt schnell Ersatz bekomme. Saturn hatte nicht, was ich wollte, blieb nur noch Mediamarkt. Und wenn ich doch eh schon nach Altona fahre, kann ich doch auch gleich noch auf einen Zwischenstopp zu IKEA. 3 Stunden später kam ich vollbepackt wieder zuhause an, traf mich mit Kim zum Gassigehen und war danach voll motiviert, mich endlich an die Wohnung zu machen. Da nun aber schon 20.30 Uhr war, beschloss ich, definitiv jetzt schnell zu staubsaugen. Das hat auch schon viel gebracht, denn dafür musste ich erstmal alles, was auf dem Boden lag, entweder verräumen oder hochlegen. Nachdem gesaugt war, wollte ich das nicht alles direkt wieder auf den Boden werfen. Also wurde es danach verräumt. Oder liegt halt immer noch irgendwo oben. Ihr seht, Haushalt ist momentan nicht so meine Sache. Aber es wird wieder irgendwie. Immerhin sind die meisten Oberflächen wieder freigeräumt und der Boden im Schlafzimmer wieder sichtbar. So ist es in der kommenden Woche auszuhalten, ohne dass ich während der Homeoffice-Zeit einen Anfall bekomme. Demnach zumindest ein Teilziel erreicht.

Und nun einen guten Start in die neue Woche.

R.

Rückblende #23-2017

Eine wenig aufregende Woche. Ich bin gerade dabei, einige Dinge zu regeln und wieder glatt zu ziehen. Daher bleiben Erlebnisse grade auf der Strecke. Das ist aber auch in Ordnung so und wird sich wieder ändern, sobald alles ringsum geregelt ist.

Work

Am Feiertag hatte ich ein Date mit einer Freundin, um Projekte zu besprechen und erste Aufgaben zu planen. Somit habe ich also das erste Mal jemanden beauftragt, Dinge für mich zu erarbeiten und mir abzuliefern. Ist das aufregend. Ich bekomme also demnächst die erste Rechnung, die nicht Druckerpatrone oder Papier beinhaltet. So wow.

Ich hatte zwei Agenturtage verteilt auf drei Tage, was die ganze Woche etwas voll machte. Und nebenher kümmerte ich mich auch noch um mein Sideprojekt. Es gab zwei produktive Arbeitsmeetings dazu, und allmählich entwickelt sich das Baby und wird konkret.

Life

Privatlebenmäßig war nicht viel los. Ich habe mein Zahnarztprojekt gestartet. Mit einer fast zweistündigen Horrorsitzung. Zugegeben, sie geben sich echt Mühe, meine Angst in den Griff zu bekommen und sind megalieb. Aber Spaß geht wirklich anders. Ich mache drei Kreuze, wenn das ganze Drama vorüber ist. Bis dahin freue mich auf jede einzelne Rechnung. u__u

Gefreut hatte ich mich auf die neue Staffel von Orange is the new black. Aber so richtig warm geworden bin ich damit noch nicht. Die Handlung mag ich diesmal so gar nicht und naja. Mal sehen, wie es endet.

Megagut fand ich das BLOGST BarCamp am Samstag. Denn es war mein erstes, bei dem ich mich selbst mal hinstellte, um eine Session zu halten. Oder eher zwei. Fühlte sich seltsam an, aber das Feedback danach tat richtig gut und somit hat es auch Spaß gemacht. Dazu folgt noch ein Nachbericht.

Da die Quality Time ein wenig im Laufe der Woche auf der Strecke blieb, war der Sonntag für die kleine Familie reserviert. Wir gingen ausgiebig frühstücken, bekamen kurzen eBay-Kleinanzeigen-Besuch und als der mitsamt Möbelstück wieder weg war, machten wir uns auf Richtung Elbe. Hielten aber dann doch am Jenisch Park und verbrachten den Nachmittag mit Spazierengehen und im Schatten rumliegen.
Pizza und Bolognese bestellen. Tatort. Sherlock. Woche vorbei.