P.

Prag – Ein Wochenende in Bildern und Erlebnissen

Markt in der Prager Innenstadt

Der einfache Weg ist ja auch immer der langweilige. Also starten wir in Richtung Flughafen bereits mit einem Missverständnis und erhalte folgende Nachricht meiner Reisebegleitung:
Aber schon die S-Bahn, oder?
Ich meinte nur die U-Bahn. Also eine verpassen und in die nächste wieder einsteigen. Linda war dann zwar mit Kaffee vollgekleckert und vollzog den ersten Oufitwechsel. Dennoch waren wir erfolgreich und rechtzeitig am Flughafen. Erste Hürde also erfolgreich gemeistert.

In Prag angekommen. Auf zum Bus. Ab in die Stadt. Auch das erfolgte erstaunlich problemfrei. Wir liefen zwar – sogar mit Ansage – auf der Suche nach unserem Airbnb in die falsche Richtung, aber auch das fanden wir unkompliziert und waren begeistert. Das war eine gute Wahl. Der Gastgeber megafreundlich, die Wohnung hell und schön eingerichtet und mitten im Trubel. Hier werden wir uns wohl fühlen.

Wir richteten uns flott ein, Linda vollzog den zweiten Outfitwechsel und dann starteten wir ins Getümmel. Erste Station: Essen und Bier. Beides war längst überfällig.
Im Laufe unseres ausgedehnten Spaziergangs wurden wir natürlich noch von Regen überrascht. Somit fühlten wir uns direkt wie zuhause. Dadurch, dass wir bis auf die Unterwäsche durchnässt in unserem Airbnb ankamen, hatten wir nicht mehr wirklich Lust, die Wohnung noch einmal zu verlassen. Also Trdelník gekauft und ab in die Gemütlichkeitsklamotte. Dennoch der erste Eindruck: Prag ist wunderschön und hat herzallerliebste Ecken.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um die Karlsbrücke noch halbwegs ohne Menschenmassen erleben zu können. Prag ohne Menschen ist noch schöner. Die Ruhe haben wir genossen. Die Sonne schien. Herrlich war das. Nach dem Spaziergang gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück und duschten zurück in der Wohnung und machten uns frisch für den Tag. Mit einem Plan und der entsprechenden Karte machten wir uns auf den Weg, die Stadt weiter zu erkunden. Alles zu Fuß, wie sich das gehört. Und zwischendurch musste man natürlich immer mal wieder für ein kaltes Biergetränk einkehren. Versteht sich ja von selbst. Nach einem längst überfälligen Abendessen mit äußerst unfreundlicher Bedienung gab es noch ein Absackergetränk in einer herrlich schönen Hemingway Bar. Es war ein Fest. Nicht nur aufgrund meines hervorragenden Getränkebehältnisses.

Fazit zu Prag

Wir waren immer recht früh im Bett, wie so alte Menschen. Aber so urlaube ich am Liebsten. Daher top Urlaubsbegleitung. Gut, dass wir diesbezüglich so gut harmonierten.

Prag ist wunderschön. Definitiv eine Stadt, in der man auch mal einen Sommermonat zum Arbeiten verbringen könnte. Gute Preise (in Relation zu Hamburg) und sehr schöne Ecken. Eine leckere Kaffee- und Bierkultur. Deftiges Essen. Und dieser Fluss, dieser riesige Fluss. Herrlich schön.
Ja, Prag ist eine Reise wert.

Alle Fotos der kurzen Reise gibt es in meinem Fotografie Portfolio.

R.

Rückblende #24-2017

Gurke einpflanzen mit Hendrick's Gin

Es ist Sonntag Abend und ich denke mir: Kannste doch mal noch eben schnell zumindest mit deiner Rückblende anfangen. Mal schauen, wie weit ich komme.
Die Woche war sehr emotional und anstrengend. Ich fieberte von Tag 1 nur auf das Wochenende hin, welches ich mir bewusst frei hielt, um mal die bereits lange anstehenden Dinge zu erledigen.

Work – Arrangements beenden und allmählich wieder Luft bekommen

Die Woche startet am Montag mit einer Google-Trainer-Besprechung und weiteren Planung sowie einer Projektübernahmeanfrage beim Mittagessen. Das geht alles so schnell, dass ich am nächsten Tag bereits bei einem Kennenlerntermin in einer Agentur sitze. Sympathisch. Mal schauen, was sich daraus nun weiter entwickelt. Aber wo neues, großes kommt, muss möglicherweise altes, kleines weichen. Daher musste ich eines meiner Arrangements abgeben. So läuft das halt, auch wenn es schwer war. Aber hilft ja nichts. Jetzt kann ich allmählich wieder etwas durchatmen und Dinge angehen, ohne ständig das Gefühl zu haben, hinterherzuhinken. Sehr befreiend.
Dazu trug auch bei, dass ich mir eine Spätschicht verordnete, um mit unliebsamen Aufgaben voranzukommen. Dabei stellte ich wieder einmal fest: Nachts arbeite ich konzentrierter. Ich sollte das wohl öfter so einplanen.

Life – Termine und in der Vergangenheit schwelgen

Die Woche mit einem Zahnarzttermin starten, um danach mit betäubter Backe beim Meeting zu erscheinen … wie blöd kann man sein?
Nachmittags ging es zum Tierarzt, die letzten Impfungen für Yaska abholen und abends mit einer Freundin lecker essen. Eigentlich ein guter Start in die Woche.

Am Mittwoch hat Hendrick’s Gin zum #Weltgurkentag geladen und dabei spannende Facts rund um die Gurke präsentiert. Gurken stehen nämlich wohl auf Rockmusik. Um diese Facts selbst zu überprüfen, durften wir unsere eigene Gurke einpflanzen, die wir regelmäßig im Chapeau besuchen dürfen. Sobald da dann eine Gurke wächst, dürfen wir uns einen Hendrick’s Gin & Tonic mit der selbst gepflanzten Gurke zubereiten lassen. Ich bin sehr gespannt.

Mich begleitete eine Freundin, die ich noch nicht so lange kenne. Wir hatten somit also mal ein wenig Zeit, zu plaudern. Grund genug, bei einem Gläschen ein bisschen in die Vergangenheit zu schauen. Hatte Vor- und Nachteile. Was sich so alles in einem Jahr verändern kann, ist immer wieder erstaunlich. Am Mittwoch hatte Yaska auch ihren ersten kleinen Unfall. In der U-Bahn ist sie leider einem Elektrorollstuhlfahrer in die Quere gekommen und ein Vorderbein fiel den Rollen zum Opfer. Außer ein markerschütterndes Quietschen und ein kleiner Schock ist jedoch glücklicherweise nichts passiert. Alle wollten helfen und redeten auf mich ein. Das war etwas anstrengend. Aber wir haben es alle überstanden und Yaska fährt immer noch mit der Bahn.

Nachdem ich dann am Freitag zum Mittagessen verabredet war, war das Wochenende zum Greifen nah. Abends ging es mit dem Freund zum Italiener, danach einen Verdauungsspaziergang mit Hund und ab auf die Couch.

Samstag Mittag fuhren wir gemeinsam in die Stadt. Der Freund weiter zum Bahnhof und von da aus zu Freunden zum Grillen, ich Dinge besorgen. Wer meine Insta-Story verfolgt hat, weiß, dass das etwas eskaliert ist. Aber ich war echt schon ewig nicht mehr in der Stadt. Danach wollte ich eigentlich die Wohnung auf Vordermann bringen, aber als ich die Musik zuhause startete, war klar: ohne Subwoofer geht das nicht. Der ging nämlich tags zuvor kaputt. Also gegooglet, woher ich denn jetzt schnell Ersatz bekomme. Saturn hatte nicht, was ich wollte, blieb nur noch Mediamarkt. Und wenn ich doch eh schon nach Altona fahre, kann ich doch auch gleich noch auf einen Zwischenstopp zu IKEA. 3 Stunden später kam ich vollbepackt wieder zuhause an, traf mich mit Kim zum Gassigehen und war danach voll motiviert, mich endlich an die Wohnung zu machen. Da nun aber schon 20.30 Uhr war, beschloss ich, definitiv jetzt schnell zu staubsaugen. Das hat auch schon viel gebracht, denn dafür musste ich erstmal alles, was auf dem Boden lag, entweder verräumen oder hochlegen. Nachdem gesaugt war, wollte ich das nicht alles direkt wieder auf den Boden werfen. Also wurde es danach verräumt. Oder liegt halt immer noch irgendwo oben. Ihr seht, Haushalt ist momentan nicht so meine Sache. Aber es wird wieder irgendwie. Immerhin sind die meisten Oberflächen wieder freigeräumt und der Boden im Schlafzimmer wieder sichtbar. So ist es in der kommenden Woche auszuhalten, ohne dass ich während der Homeoffice-Zeit einen Anfall bekomme. Demnach zumindest ein Teilziel erreicht.

Und nun einen guten Start in die neue Woche.

R.

Rückblende #23-2017

Eine wenig aufregende Woche. Ich bin gerade dabei, einige Dinge zu regeln und wieder glatt zu ziehen. Daher bleiben Erlebnisse grade auf der Strecke. Das ist aber auch in Ordnung so und wird sich wieder ändern, sobald alles ringsum geregelt ist.

Work

Am Feiertag hatte ich ein Date mit einer Freundin, um Projekte zu besprechen und erste Aufgaben zu planen. Somit habe ich also das erste Mal jemanden beauftragt, Dinge für mich zu erarbeiten und mir abzuliefern. Ist das aufregend. Ich bekomme also demnächst die erste Rechnung, die nicht Druckerpatrone oder Papier beinhaltet. So wow.

Ich hatte zwei Agenturtage verteilt auf drei Tage, was die ganze Woche etwas voll machte. Und nebenher kümmerte ich mich auch noch um mein Sideprojekt. Es gab zwei produktive Arbeitsmeetings dazu, und allmählich entwickelt sich das Baby und wird konkret.

Life

Privatlebenmäßig war nicht viel los. Ich habe mein Zahnarztprojekt gestartet. Mit einer fast zweistündigen Horrorsitzung. Zugegeben, sie geben sich echt Mühe, meine Angst in den Griff zu bekommen und sind megalieb. Aber Spaß geht wirklich anders. Ich mache drei Kreuze, wenn das ganze Drama vorüber ist. Bis dahin freue mich auf jede einzelne Rechnung. u__u

Gefreut hatte ich mich auf die neue Staffel von Orange is the new black. Aber so richtig warm geworden bin ich damit noch nicht. Die Handlung mag ich diesmal so gar nicht und naja. Mal sehen, wie es endet.

Megagut fand ich das BLOGST BarCamp am Samstag. Denn es war mein erstes, bei dem ich mich selbst mal hinstellte, um eine Session zu halten. Oder eher zwei. Fühlte sich seltsam an, aber das Feedback danach tat richtig gut und somit hat es auch Spaß gemacht. Dazu folgt noch ein Nachbericht.

Da die Quality Time ein wenig im Laufe der Woche auf der Strecke blieb, war der Sonntag für die kleine Familie reserviert. Wir gingen ausgiebig frühstücken, bekamen kurzen eBay-Kleinanzeigen-Besuch und als der mitsamt Möbelstück wieder weg war, machten wir uns auf Richtung Elbe. Hielten aber dann doch am Jenisch Park und verbrachten den Nachmittag mit Spazierengehen und im Schatten rumliegen.
Pizza und Bolognese bestellen. Tatort. Sherlock. Woche vorbei.

D.

Danke, dass du gegangen bist

Loneliness

Es ist eine dieser schlaflosen Nächte, von denen ich in der Vergangenheit so unzählig viele hatte. Ich hatte bereits vergessen, wie das ist. Doch jetzt, jetzt macht es mir keine Angst mehr. Jetzt schrecke ich nicht mehr schweißgebadet und mit Herzrasen auf. Jetzt denke ich einfach nur nach. Lass die Gedanken meinen Kopf beherrschen. Gebe dem Ganzen den Raum, den es jetzt noch benötigt. Es ist das große Finale …

Ich wollte nicht mehr. Ich hatte es satt: Zu viel Enttäuschung. Und immer wieder das gleiche Spiel. Von vorne. Repeat. Immer und immer wieder. Doch dann kamst du. Und so unerwartet und plötzlich, wie du in mein Leben kamst, bist du auch wieder verschwunden.

[quote align=“alignright“ name=“– FABER“]Einer von uns beiden war ein Arschloch. Ich war’s nicht.[/quote]Zuvor hast du mir jedoch vieles beigebracht. Du hast mir beigebracht, wie es ist, mit jemandem gemeinsam zu leben.
Du hast mir beigebracht, wie es ist, jemanden wieder am eigenen Leben teilhaben zu lassen.
Du hast mir beigebracht, Dinge zu teilen.
Du hast mir beigebracht, mich einem Menschen zu öffnen.
Doch du hast mir auch beigebracht, mich selbst zu hassen.
Du hast mir beigebracht, wie schlecht ich bin.
Du hast mir beigebracht, dass man sich nicht immer auf andere verlassen kann.
Du hast mir beigebracht, dass manche Menschen mehr scheinen als sie sind.
Du hast mir beigebracht, wie es ist, im Stich gelassen zu werden. Du bist einfach abgehauen.

Im einen Moment waren wir noch das Wichtigste füreinander, im nächsten war ich kein Teil mehr deines Lebens. Aus dem Wir wurde ein Ich und Du.  Aus einem „Ich bin so glücklich mit dir.“ wurde ein „Du bist nur schlecht für mich.“. Aus der Wärme wurde eisige Kälte.
Es gab sie jedoch, die guten Momente, auch wenn du sie nun verleugnest. Doch es ist in Ordnung, dass du sie mir nimmst. Ich brauche sie nicht mehr.

Das Ende kam nicht völlig unerwartet. Unerwartet war dein Umgang mit mir. Dein Leugnen. Dein Nachtreten.
Du hast es mir dadurch jedoch leicht gemacht, dich nicht mehr zu mögen. Dich unter keinen Umständen mehr zu einem Teil meines Lebens werden zu lassen.
Die Zeit mit dir war wichtig, um zu mir selbst zurückzufinden. Der Schmerz und dein respektloser Umgang mit mir waren wichtig, um meinen Selbstwert wieder zu erkennen. Mich selbst verdammt nochmal endlich wieder mehr zu lieben, als irgendjemand anderen. Und endlich wieder zu erkennen: Ich bin kein schlechter Mensch. Ganz im Gegenteil. Das war nur das, was du aus mir gemacht hast.

Du brauchtest das und das ist ok. Es hat mich vieles gelehrt und jetzt stehe ich hier mit einem Lächeln auf den Lippen und weiß: Ich habe meine Probleme erkannt, verarbeitet und meine Lektion gelernt. Und du, du bist einfach nicht mehr wichtig.

R.

Rückblende #20-22-2017

Arbeiten im Bett

Es ist Pfingstsonntag. 11 Uhr. Ich liege mit leichten Halsschmerzen und Schnupfen im Bett. Der Freund hängt im Wohnzimmer und schaut Bares für Rares und daddelt auf seinem Smartphone herum. Der Hund schläft. Irgendwo.

Und mich treibt ein wenig ein schlechtes Gewissen, weil ich seit über zwei Wochen keinen Rückblick mehr geschrieben habe und diesen Blog sowieso sträflich vernachlässige. Ich bin wieder sehr müde und motivationslos. Möchte manchmal einfach nur schlafen, schlafen, schlafen. Wächst mir grade alles ein wenig über den Kopf? Ich weiß es nicht genau, aber ich sorge dafür, dass sich alles wieder ein wenig herunterfährt. Sage Dinge ab oder nehme sie erst gar nicht an. Außerdem wächst der Drang, mal wieder rauszukommen, was anderes zu sehen, wegzufahren, eine neue Gegend zu erkunden. In ein paar Wochen ist es soweit. Und vielleicht sollte ich auch schon den nächsten Urlaub planen …

Aber was war denn nun die letzten drei Wochen so alles los?

Work – Dies, das, Ananas

KW20 war eine Woche voller Briefings und Telkos. Vollgepackt, jedoch alles relativ unspektakulär. Daily business eben.
In KW21 ging es dann für einen Google Job nach Allendorf. Mitarbeiter eines größeren Unternehmens warteten darauf, in kleinen Gruppen zu G Suite geschult zu werden und ich hatte meine eigene Gruppe. Diesmal ohne Seil und doppelten Boden. Die ersten Minuten war ich also meganervös und aufgeregt, nachdem dann aber die erste Katastrophe passierte (das IT System krankte und keiner bekam Zugangsdaten zugeschickt) und ich diese mit meiner Gruppe meisterte, entspannte sich die Situation und wir hatten ein paar lehrreiche Stunden miteinander. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bringt aber immer wieder viele zur Verzweiflung und es ist interessant, auf welche Gedanken Menschen kommen können. Zum Beispiel, dass Google einfach so nach 30 Tagen anruft, um ein neues Kennwort mitzuteilen, mit dem ich mich dann wieder einloggen kann. Und was mach ich dann, wenn ich mich grade in der Produktion befinde, und Google nicht verstehe? Komme ich dann die nächsten 30 Tage nicht mehr an meine Mails? Herrlich. Wir konnten das aber auflösen und diese Person war danach sehr beruhigt und wesentlich entspannter.
Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und dem Feedback der Teilnehmer nach zu urteilen waren sie auch zufrieden. Das ist schön und macht Spaß.

Das liebe ich so sehr am Selbstständig sein: Ich kann meine Aufgaben und Projekte schön durchmischen. Einerseits Projektmanagement, andererseits Social-Media-Beratung und Advertising und aus Leidenschaft kommen G-Suite-Schulungen hinzu. Das mag ich alles nicht mehr missen. Der einzige limitierende Faktor ist Zeit. Aber vielleicht findet sich dafür ja auch noch eine Lösung.

Am Brückentag gab es für mich dann erst ein wenig Homeoffice, um nach einem Abstecher zur Bundesbank in die Agentur zu fahren, Sushi vorm Büro zu essen und danach auch davor im Schatten zu arbeiten, Eis zu essen und das Wetter zu genießen. Wer hat denn gesagt, dass man arbeiten nur im Büro kann? Pff.
Außerdem wurde das Privatprobono-Projekt erst einmal wieder eingestampft, weil sich keiner weiter darum kümmerte und über den Sommer wohl auch niemand Zeit findet. Eine Sorge weniger.

Die vergangene Woche startete eigentlich mit einem ausgetüftelten Plan, meine ganzen ToDos endlich einmal komplett zu erledigen. Und es hätte auch funktioniert. Wenn einer der Kunden nicht seine Produktdatenbank geleert hätte, die sich aus Gründen nicht so einfach wieder herstellen ließ. Also bedeutete das für mich in ein paar Stunden Mehrarbeit alles wieder neu einpflegen. Wird bezahlt, warf mich aber in meinem Plan wieder weit nach hinten.

Nachdem das eine Privatprojekt eingestampft wurde, kam das nächste. Das wird jedoch etwas größeres. Mal sehen. Steckt alles noch in Kinderschuhen.

Trotz des Zwischenfalls kam ich den Rest der Woche gut mit meinen Aufgaben voran, sodass ich am Freitag relativ locker ins Wochenende starten konnte.

Life – Termine, Termine, Termine

Zunächst war Tierarzt angesagt. Einmal die kleine Maus durchchecken lassen. Leider fiel dabei auf, dass die Nachimpfung zu spät kam. Man hat dafür nur vier Wochen Zeit und wir lagen weit drüber. Hat uns niemand gesagt, somit also auch nicht drauf geachtet. Der Tierarzt meinte, rechtlich gesehen kein Problem, wir können trotzdem mit ihr ausreisen. Geht jedoch die Gesundheit des Tieres vor, empfiehlt er, noch einmal alles neu zu impfen und in vier Wochen noch einmal die Prozedur. Selbstverständlich geht es mir um die Gesundheit, also haben wir das komplette Programm durchgezogen. Die Tage danach war Yaska ziemlich kaputt und erbrach leider auch ständig ihr Futter. Natürlich auf den teuren Teppich im Wohnzimmer. Der darf dann demnächst in die Reinigung.

In strömendem Regen ging es am Dienstag zu einem Event von Palmolive. Me-Time. Neue Verwöhn-Duschgels und ein bisschen Hintergrundinfos. War nett, vor allem, weil ich endlich mal Jana persönlich und Louisa neu kennengelernt habe. Alleine dafür hat sich das schon wieder gelohnt. Ein paar Duschgels waren natürlich auch in der Goodiebag. Für die nächste Zeit bin ich dann also versorgt.
Abends gab es Wein und Essen mit Freunden im Vineyard. Ich habe es dann also auch mal dorthin geschafft und fand es nett.

Den Mittwochabend verbrachte ich mit Essen&Trinken und Freundin im Grindel, bevor die Gute mal wieder in den Urlaub entschwindet und anschließend ihren Job in meiner Lieblingsagentur antreten wird. Dann werden wir uns endlich wieder öfter sehen und ich freue mich sehr darauf, auch wenn ich mir das Ganze noch gar nicht richtig vorstellen kann.

Wo ein Blogger-Event ist, folgt auch direkt das Nächste: Adobe ludt zum Frühstück in Gretchens Villa ein, um uns ein paar weniger bekannte Produkte vorzustellen: Adobe Spark Post, Video und Page. Hallelujah! Das war mal sehr inspirierend. So schnell einen Post für verschiedene Kanäle aufbereiten oder mal schnell ein Video auf dem iPhone zusammenbasteln ging bisher für mich nie. Es hat sich also definitiv gelohnt, vorbeizuschauen und sich die unterhaltsame Präsentation von Sven Dölle anzuschauen. Ein sehr schöner Vormittag war das, meine Lieben und ich freue mich schon auf das nächste Mal. Die Apps sind auf meinem Telefon und warten nur noch auf ihren Einsatz, der spätestens bei meinem Prag-Kurztrip im Juli folgen wird.

Unter Job, Hund und Socializing blieb die Beziehung ein wenig auf der Strecke. Also überraschte mich der Freund kurzerhand mit einem Besuch im OFF Club, in dem wir uns einen Abend lang mit Köstlichkeiten verwöhnen ließen. Das war wirklich ganz großartig und solltet ihr mal dort sein, kann ich euch nur empfehlen, euch für Tisch voll in 3 Gängen zu entscheiden. Haben wir gemacht und alles war richtig, richtig lecker. Beim Gedanken daran läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Hin da! Lecker.

Anschließend fand am Wochenende der Kochkurs zum Thema Fish&More statt, den ich dem Freund zum Geburtstag geschenkt hatte. Und ganz ehrlich: An Fisch hat es wirklich nicht gemangelt! Der Kurs war sehr kurzweilig, die 4 Stunden schnell vorbei, das Essen megalecker. Ob wir das noch einmal genau so nachkochen, steht in den Sternen. Aber die Hauptsache war auch nur, dass wir Spaß hatten.

Danach war der Freund mit Freunden feiern und ich mit einer Freundin noch ein wenig Spazieren und Kaffee trinken, um danach den sturmfreien Abend zu genießen und ein wenig Körperwellness zu betreiben. Auch mal wieder herrlich.

Danach hieß es packen und zum Bahnhof. Denn am Sonntag fuhr ich nach Allendorf, um dann mit Google-Schulungen in die neue Woche zu starten. Gibt schlimmeres, als einen Tag vorher anzureisen und den Abend im Hotelpool des Wellnesshotels zu verbringen.
Am Dienstag ging es wieder zurück, und da wir Flextickets kauften, schafften wir es spontan, zwei Züge früher zu fahren und somit den Sonnentag noch ein wenig in Hamburg zu genießen.

Am Feiertag folgte nach der Arbeit der erste Elbstrandausflug mit Hund. Natürlich war sowohl auf der Fähre als auch am Strand die Hölle los. Yaska meisterte das aber mal wieder vorbildlich. Streberhund.
Abends ging es mit Freunden Essen und Weintrinken, und ich hatte mich mega gefreut, eine Runde mit dem Rad zu drehen. Leider habe ich es dabei zerstört, weil nicht genug Druck im Reifen war und ich über eine Kante fuhr. Pffffft. Luft raus. Schieben war angesagt. Ärgerlich.

Am Samstag waren wir beim Hundefrisör, um das Fell ein wenig auszudünnen, damit das kleine Tierchen nicht so schwitzt, wenn jetzt die heißen Tage folgen. Fand sie nicht ganz so geil, stolzierte danach aber dennoch ziemlich stolz durch die Hamburger Meile und alle wollten mal mit ihr kuscheln.
Gegen Nachmittag war angrillen angesagt und es war fantastisch.
Am Sonntag gab’s Eis und Spaziergang in Pinneberg und Abends eine Vorgeburtstagsfeier im Schanzenpark mit leckerstem Kuchen. Ein Gourmetwochenende quasi.

Nachdem die Herren der Schöpfung mein Rad während des Grillens nicht wieder heile bekommen haben, musste es am Dienstag also zum Radladen meines Vertrauens. Dort wurden flott der Schlauch gewechselt, Schrauben nachgezogen und alles wieder aufgepumpt. Somit ist mein Rad wieder fit und ich hoffe, demnächst geht mal wieder eine Tour los.

Am Freitag gönnte ich mir mal wieder einen längeren und ausführlicheren Frisörbesuch, machte ein paar Besorgungen, um nachmittags mit Freund und Hund zum Falkensteiner Ufer zu fahren und dort die Woche gemütlich mit Picknick, Ruhe, Wasser und Sand ausklingen zu lassen. Das war sehr herrlich und ich habe mich mal wieder neu in diese Stadt verliebt. Wie großartig ist das denn auch bitte? Ein Fluss, in dem man Ebbe und Flut merkt und durch Watt wandern kann. Mit feinstem Sand und Platz ringsherum. Das war ein bisschen wie Urlaub und hat unfassbar gut getan. Bitte mehr davon!

Nur dass ich seit drei Tagen aufgrund von Halsschmerzen und Schnupfen nicht mehr richtig schlafen kann, ständig aufwache und mich morgens einfach nur elend fühle, ist nervig. Das braucht doch niemand und das soll bitte wieder zügig weggehen.

Dementsprechend passierte gestern auch nicht viel. Während der Freund bei einem Umzug half, lag ich mit Yaska auf der Couch und wir haben den Mittag verschlafen. Dann waren wir mit Kim für Currywurst und Spaziergang verabredet, absolvierten das auch ganz tapfer und fielen danach wieder zum Mann auf die Couch. Dort gab es dann ein paar Folgen House of Cards, ehe ich mich wieder recht früh ins Bett verzog.
Da liege ich nun übrigens immer noch. Der Tag heute wird also wohl auch nicht viel bringen. Wir haben Lust auf Schnitzel, und das wird es zum Abendessen dann wohl noch irgendwo auf der Schanze geben. Danach dann wieder House of Cards? Und für mich wieder zeitig ins Bett. Eh klar. Morgen steht arbeiten und brainstormen mit einer Freundin an. Wir haben also ein Workdate. Und die Wohnung müsste auch mal wieder auf Vordermann gebracht werden. Habe ich nicht gerade erst gesagt, ich fahre mal wieder ein paar Sachen herunter? Nunja …

Und wenn mir jetzt noch jemand sagen kann, warum die letzten zwei Bilder und die Bilder vom Fisch so unscharf dargestellt werden, obwohl sie eigentlich scharf sind, der darf sich gerne bei mir melden. Ich habe daran nämlich jetzt fast eine Stunde herumgedoktert und habe keinen blassen Schimmer, waswowie falsch eingestellt ist.

 

R.

Rückblende #19-2017

Agenturhund Yaska

Eigentlich war mein Plan, in dieser Woche mal wieder mehr von mir hören zu lassen. Die Rechnung ging jedoch nicht besonders gut auf. Arbeitstechnisch steht grade viel Veränderung an, Freunde brauchen Zeit, Termine, Termine, Termine und dann sind da ja auch noch der Freund und der Hund …

Work – Briefing im Workshop und andere Katastrophen

Wenn der Kunde nicht weiß, was er eigentlich will, aber eine Idee präsentiert haben will, sind das Unwegbarkeiten, die glücklicherweise glattgebügelt werden konnten. Nach 6 Stunden ging man also tatsächlich mit einer konkreten Idee aus dem Workshop. Schwere Geburt, aber immerhin erfolgreich.
Das wird eine Herausforderung werden und ich freu mich drauf. Danke liebe Freelancer-PM-Kollegen, die ihr B2B unsexy findet.

Natürlich geraten andere Projekte genau dann in eine Schieflage, während ich einen Tag anderweitig verplant bin. Krankheitsfälle, Kundenänderungen und und und. Aber nach 5 Jahren Projektmanagement bin ich geübter darin. Also hat auch das nicht großartig erschüttert.

Nichtsdestotrotz ist das echt anstrengend und nach solchen Tagen falle ich abends kaputt ins Bett. Urlaub wäre durchaus mal wieder nett, ist aber nicht drin derzeit. Daher freue ich mich auf das verlängerte und bereits gebuchte Wochenende in Prag. Und nächste Woche geht es auf Spesen in ein Spa-Hotel. Ich muss einen Tag früher anreisen und werde somit den Sonntag Abend wahlweise in der Saune oder im Pool verbringen. Ihr macht euch keine Vorstellung davon, wie sehr ich mich darauf freue. Und auf den Job.

Life – Hund, Hund, Hund, Freunde

Es dreht sich nahezu fast alles um den Hund. Jeder will ihn sehen, alle finden ihn süß und irgendwie fehlt Zeit.
Dennoch geschafft, zwei alte Freunde in der Woche mal wieder zu sehen und ein bisschen zu Essen und zu Quatschen.
Samstag Abend war das Pohlmann-Konzert angesagt, bei dem wir alle eigentlich eher auf Schlafen programmiert waren. Wir werden alt. Konzerte, die um 21 Uhr erst beginnen, sind nichts mehr für uns.
Dafür gab es davor Pizza bei via vai. Kann ich empfehlen, denn man muss sich nicht auf eine Pizza festlegen, sondern kann von allen vorhandenen Pizzen auswählen und bezahlt dann nach Kilo-Preis. Spannend und lecker.

Sonntag wurde das Wetter genossen. Erst ausschlafen mit Mann und Hund. Dann etwas arbeiten im Bett, um den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit Hund und Freunden draußen zu verbringen.

Und abends noch das erste Mal Polittalk. Die letzte Instanz. Moderiert von Steffen Hallaschka und als Gäste Wigald Boning (faszinierender guter Typ), Kalle Schwensen (wow!), Micky Beisenherz (ganz witzig) und Ina Müller (naja). Ich wusste nicht so genau, was passieren wird, aber es war ein herrlich unterhaltsamer Abend. Verschiedene Themen wurden auf dem Podium mal laut, mal leise diskutiert, diverse Ansätze und Meinungen geäußert. Richtig gut. Das hat Spaß gemacht, und ich hoffe, dass daraus eine Reihe wird. Sofern möglich werde ich beim nächsten Mal definitiv wieder dabei sein.

Danach hieß es durch den Regen nach Hause radeln. Weniger schön. Konnte jedoch keiner ahnen, dass es nach dem schönen Wetter doch noch zu Regen kommt.

Mein kleines Lauf-Projekt ist leider mal wieder eingebrochen. Ich bekomme meine Zeit nicht so richtig gut organisiert, hänge ein bisschen durch und habe das Gefühl, zu viele Dinge und zu wenig Zeit erledigen zu wollen. Oder ich brauche zu viel Schlaf. Irgendwas passt da jedenfalls nicht. Frühling und Sommer, ich brauch euch! Kommt bitte vorbei und bleibt ein bisschen.

R.

Rückblende #18-2017

Yaska bei Apple

Work – Projektabschluss und auf zu neuen Ufern

Kurze volle Woche. Wenig dazu zu sagen. Größere Projekte nähern sich endlich dem Ende zu und ich bin froh darüber. Zeit für neues! Und das kommt auch prompt um die Ecke. Endlich wieder technische Probleme lösen. I love it.

Außerdem gab es quasi ein Go für ein neues Projekt, das mich das nächste Jahr begleiten wird. Nächste Woche geht es dafür zum Kundenworkshop. Geht auch wieder um Internationalisierung und Markenbekanntheit und ich bin sehr gespannt und auch aufgeregt. Das wird was großes und ich kam dank einer Weiterempfehlung dran. Sowas freut besonders. Leider darf ich aber nicht mehr dazu sagen. Ihr kennt das.

Life – Wat is dat alles aufregend!

Oh welch‘ Überraschung: Natürlich stand die vergangene Woche unter dem Zeichen: Hallo neues Familienmitglied! Jeder Tag ist aufregend und man kann es immer noch nicht ganz glauben, dass da jetzt ein Hund ist. Yaska ist wirklich ein Goldstück und zieht die Aufmerksamkeit komplett auf sich. Lernt jeden Tag so viel dazu und macht uns einfach nur stolz.
Den ersten Mai wollte ich eigentlich mit ihr und Freundinnen am Elbstrand verbringen, dies wurde dann jedoch umdisponiert, nachdem wir festgestellt haben, dass draußen doch zu viel los ist und sie sehr ängstlich ist. Man muss es ja auch nicht herausfordern. Also gab es einen Besuch bei mir zuhause und anschließend einen Kaffee im Karoviertel ohne Hund. Pünktlich zur Demo war ich wieder zuhause. Vorher noch einmal kurz mit dem Hund raus und dabei die Bekanntschaft der halben Nachbarschaft gemacht. Wir haben jetzt einen Hundefreund 3 Häuser weiter und jede Menge Empfehlungen.

Da die kleine Maus aber so gut lernt, durfte sie mich am Freitag zu einem Meeting im Café begleiten und hat sich ganz toll dabei verhalten. Leute beobachtet und irgendwann hingelegt und geschlafen. Guter Hund.

Es klappt wirklich bereits viel überraschend gut. U-Bahnen und Autofahren lösen Stress aus, das haben wir aber auch erst einmal geübt. Und Stubenreinheit bereitet uns noch Kopfzerbrechen. Aber auch da ist das Problem eher unsere Aufmerksamkeit. Immerhin hat sie einen festen Platz dafür gefunden und sie kann ja nicht alles auf Anhieb musterschülerhaft können. Schaffen wir auch noch. Irgendwann.

Acai Bowl

Außerdem habe ich meine Leidenschaft für Açai-Bowls entdeckt und mir ein Rezept für zuhause zusammengestellt inklusive selbstgemachtem Granola #latetotheparty. Somit gibt es das momentan fast täglich, bis es mir wieder aus dem Halse heraushängt.

Mein MacBook durfte ich auch mal wieder zum AppleStore bringen. Mittlerweile bekommt man immerhin wieder zeitnah Termine am Jungfernstieg. Grafikfehler. Aber wohl kein Fehler der Grafikkarte sondern ein Fehler in MacOS Sierra, der bekannt ist. Herzlichen Glückwunsch. Mittlerweile bin ich immer genervter von dem Apple-Zeug und habe das Gefühl, das lief früher mal alles besser. Wohlmöglich ist man aber auch nur bereits sehr verwöhnt und erwartet Perfektion. Ich weiß nicht genau. Mit meinem alten MacBook hatte ich jedenfalls deutlich weniger Probleme und mit meinem alten iPhone ebenso.

Heute gab es dann eine kleine Puppy-Shower mit Kochbuch für Hunde, Hundeausstechförmchen, Kuchen und Eis. Da das Wetter so gut war, gab es einen großen Spaziergang zum Wohlers Park und durch die Schanze mit einem Getränkezwischenstopp wieder zurück. So aufregend für Plüschi (diesen Spitznamen hat sie jetzt wohl).
Jedenfalls ist der Hund nun komplett k.o. Der Weg ins Hundebettchen war gerade sehr beschwerlich und man bekommt nichts mehr von ihr mit. Jetzt wird wohl nur noch geschlafen. Auch gut. Bei uns passiert nämlich auch nicht mehr viel.

Balance

Am Samstag war ich extrem kaputt und fertig. Nachdem ich eine Runde mit Yaska draußen war, legte ich mich wieder ins Bett und war danach absolut antriebslos. Zum Laufen musste ich einen sehr lautstarken inneren Schweinehund überwinden. Nachdem ich beim AppleStore, in der Stadt essen und wieder zuhause war, legte ich mich auf die Couch und schlief prompt wieder ein.
Der Abendhundespaziergang fiel größer aus und danach konnte ich mich etwas wach halten, fiel aber doch um halb zwölf wieder todmüde ins Bett und schlief die Nacht durch bis kurz vor 8 Uhr.
Heute bin ich halbwegs fit, aber irgendwie mach ich mir da doch so meine Gedanken. Das einzige, was beruhigt ist, dass es vielen um mich herum genau so geht. Ist das diese Frühjahrsmüdigkeit, von der alle immer sprechen?

R.

Rückblende #17-2017

Adobe Event Spiegelung

Work – Ein bisschen schizophren geht immer

Das war eine vollgepackte Woche. Jeden Tag war was zu tun, was ganz gut war, denn das war ja Ablenkung. Außerdem freuen sich Menschen, wenn ich einen Tag mehr ins Büro kommen. Wie schön ist das denn?

In der Woche hatte ich auch 3 Termine mit einer anderen Agentur. Einmal ging es um Projektgeschäft, zwei mal um Events über das Blog.
Außerdem waren wir Angebote zu kalkulieren und mussten abgestimmt werden, und dann gab es da noch zwei Projekte, die miteinander kollidierten, aber aufgrund von Umständen beide schnell fertig werden müssen. Aber auch diese Kuh kam vom Eis.

Etwas geärgert habe ich mich über einen Jour Fixe eines „Pro bono“-Projektes, der komplett schief ging. Keiner tauchte zur verabredeten Zeit im Hangout auf, erst 2 Stunden nach geplantem Termin hat es dann doch noch halbwegs funktioniert. Allerdings wollte mein Ton dann nicht so, wie er sollte. Also ausweichen auf Facetime. Ging dann auch. Man muss sich nur zu helfen wissen.

Life – Aufregung

Die Woche startete für mich beim Zahnarzt und alles ist ganz furchtbar. Folgetermin steht auch schon. Als Belohnung ging es dann abends zum Konzert von Hello Piedpiper in der Prinzenbar. Konzertmäßig komme ich in diesem Jahr also gut rum und habe wohl in den vergangenen Monaten bereits mehr Konzerte gesehen, als in den letzten 4 Jahren zusammengenommen. Und bisher waren das auch immer schöne Abende.
Am Dienstag war ich mit einem guten Freund brunchen, und ging danach noch spontan mit zu Winkel van Sinkel. Dort war ich dann etwas enttäuscht. Ja, der Laden ist schön und sie haben nette Sachen da, die Pflanzenauswahl hatte ich mir jedoch etwas üppiger vorgestellt.

Am Mittwoch hatte ich das Vergnügen mit Adobe und einem Einblick in Premiere, denn das Videoschnittprogramm feierte sein 25-jähriges Jubiläum. Dort durfte ich die Jungs von igershamburg und die liebe Harriet von Fraeulein Anker kennenlernen. Danach ging es wieder in die Agentur fürs Frühlingsfest. Ein schöner Ausklang und die Feierei dort ist eh immer gut.

Die Events gehen weiter, denn am Donnerstag ging es zu Beiersdorf, wo Tarek Müller einiges über AboutYou erzählte und sehr inspirierend war. Menschen mit einer Leidenschaft und der Einfach-mal-machen-Mentalität, die dennoch ein Ziel vor Augen hat, sind super.

Den Freitag Abend verbrachten wir dann bei Freunden, die uns zum Essen eingeladen haben. Es war ein weinschwangerer Abend mit guten Gespräche und somit ging die letzte Nacht vorm großen Tag schnell vorüber.

Am Samstag sind wir recht früh los, um das Auto aus der Werkstatt abzuholen und die nächste schlechte Erfahrung mit Mercedes zu machen. Die hat mich so sehr aufgeregt, dass ich mich ins Auto setzen musste, um der Situation aus dem Weg zu gehen.
Danach gab es für mich einen Kater-Burger mit Cola, weil es mir echt nicht gut ging. Irgendwie musste ich jedoch den Weg nach Salzgitter überstehen. Nach einem kurzen Abstecher nach Hildesheim hatten wir dann also auf einmal einen Hund. Sehr aufregend. Sehr emotional. Und sehr unwirklich.
Als wir endlich wieder mit Hund in Hamburg waren, war ich sehr froh, dass uns jetzt nur noch ein gemütlicher Abend auf der Couch bevorstand und sonst nichts mehr zu tun war.
Am Sonntag dann ausschlafen, und ebenso einen gemütlichen Tag verbringen, unterbrochen von kurzen Spaziergängne draußen. Puzzlen und dösen. Gemütlichkeit.

R.

Rückblende #16-2017

Riesenrad Hamburger Dom

Endlich mal wieder verspätet. Aber ich schreibe meinen Wochenrückblick dennoch weiter zuverlässig. Immerhin schon Woche 16. So lange halte ich meist nichts durch. Los geht’s.

Work – Abwechslung und nichts Neues

Eine kurze verteilte Arbeitswoche. Alle Projekte in 4 Tagen unter einen Hut bringen. Gelungen. Es ist alles eine Frage der Selbstoptimierung. Sicher. An 5 Themen gleichzeitig arbeiten ist anstrengender, als an 1 oder 2 Themen. Aber auch spannender. Und man freut sich noch einmal mehr, wenn man Erfolge hat. Weiter ist jedoch nichts aufregendes passiert. Dinge strukturieren. Prozesse definieren und optimieren. Daily business quasi.

Life – PMS ist ein Miststück

Passend dazu, dass ich den Ostermontag auf dem Dom verbrachte, fuhr meine Laune in der vergangenen Woche Achterbahn. Es gibt diese Tage im Monat, an denen bemerke ich, was Hormone erstaunliches leisten. Früher habe ich mich sehr dagegen gewehrt, vieles unterdrückt, war dann für mich und fand alles ganz schlimm.
Heute finde ich es immer noch schlimm, aber es ist nun einmal so. Also unterdrücke ich diese Launenhaftigkeit nicht mehr. Wenn ich traurig bin, bin ich traurig. Wenn ich sensibel bin, bin ich sensibel. Und wenn ich vor Glück weinen kann, dann weine ich eben vor Glück. Niemand kann etwas dafür und ich glaube, für Männer ist das auch kein bisschen nachvollziehbar, was da vor sich geht. Sicherlich ist es für die Menschen um mich herum anstrengend. Aber fragt mich mal … Müssen wir jetzt mal alle damit klarkommen. Gibt einfach nichts dagegen. Sollte ich den Schalter finden, sag ich jedenfalls Bescheid und werde ihn nutzen.

Sonst war ich die vergangene Woche bei FABER. War ok. Aber auch anstrengend. Aber ok.

Ende der Woche ging es mal wieder zu IKEA, Stauraum besorgen.
Das Wochenende war eigentlich komplett verplant, aber aus gesundheitlichen Gründen wurde dann alles abgesagt. Somit verbrachte ich den Samstag alleine auf der Couch und sah Hin & Weg. Passend zu meiner Laune heulte ich dabei dann auch Rotz und Wasser. Mich hat der Film sehr berührt.
Den Sonntag verbrachte ich halbkrank und gemütlich mit Serien im Bett.

Balance

Ich will Sommer und Sonne. Das Aprilwetter ist ok, denn es ist ja April. Ich dulde das jetzt aber nur, weil ab dem 1. Mai bestimmt dann endlich wirkliches Frühlingswetter ist. Ich vertraue darauf.
Und es war das letzte Wochenende ohne Hund. Wow. Die Aufregung steigt. Und ich kann es mir immer noch nicht so richtig vorstellen.