Review: Zweitausendelf

Ich mag keine Jahresrückblicke. Aber der Gedanke, irgendwann in der Zukunft nur einen Eintrag aufrufen zu müssen, um festzustellen, was in dem Jahr so passierte, reizt mich. Daher müsst ihr jetzt da durch.

Kurz: Es war viel los und in 2011 wurden Grundsteine gelegt, die Auswirkungen auf die weitere Zukunft haben. Es war und bleibt spannend.

Januar

Silvester war anders, als sonst und das neue Jahr startete direkt einmal im Fotostudio. Neujahr ins Studio zu gehen nach so einem Silvester ist eher nicht ratsam.
Dann kam das Thema Sport mal wieder auf den Tisch und ihr solltet mir helfen, einen Kurs auszusuchen.
Außerdem war ich arbeitstechnisch auf der imm cologne 2011.
Achja, und ich wurde in den Vorstand gewählt und veröffentlichte meinen ersten Screencast.

Februar

Im Februar war ich viel unterwegs und offensichtlich kaum in Karlsruhe.
Das erste Mal Boarden seit 2 Jahren in Unterstmatt. Langweilig. Aber Schnee. Und Board. Und das erste Mal merken, dass meine Ausrüstung keinen Spaß mehr macht.
Außerdem gab es ein Schnee- und Studioshooting mit Isabelle und kurz darauf verbrachte ich mein erstes Wochenende in Hamburg und lernte Marcel, Tatjana, Philipp und Simon persönlich kennen. (Natürlich lernte ich da noch mehr Leute kennen.) Was das für Auswirkungen haben wird, war zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen unklar.
Meinen Urlaub verbrachte ich in Österreich und machte beim Rodeln Bekanntschaft mit schmerzenden blauen Flecken (die übrigens Monate brauchten, bis sie nicht mehr zu sehen waren!).
Und dann verbrachte ich dank Panasonic auch schon wieder ein weiteres Wochenende in Hamburg. Der Bericht dazu kam zwar erst im März, aber eigentlich war ja noch Februar.

März

Im März sollte die Reisewelle weitergehen, aber mit mehr Komplikationen. Denn zwischen der Schweiz und uns stand ein Auffahrunfall, der unsere Reise ca. 4 Stunden lang aufhielt. Dumm gelaufen.
Sonst nur blabla und tralalala. Und ich kaufte ein Macbook über das ich jedoch erst im Juni philosophierte. Monatshighlight.

April

Der April stand im Zeichen des Internets und Berlin. re:publica. Meine erste. Beendet mit neuen Freunden. Und einem Plan.
Ausstellungsvorbereitungen gab es auch. Und zum Abschluss beschäftigte mich das Thema Zivilcourage. Für den ich nette Kommentare erntete.

Mai

Der Mai war so nicht geplant und änderte dadurch einiges.
Ich verbrachte viel Zeit in Hamburg und bei den elbdudlern, schrieb einen Gastbeitrag und ärgerte mich über oberflächliche Zeitverschwendungen.
Und weil der Monat scheiße war und mein Milestone komplett unzuverlässig war, kam es, wie es kommen musste: Ich belohnte mich mit einem iPhone.

Juni

Wir diskutierten darüber, ob das iPhone eine Kamera ist oder nicht. Ist es nicht. Es ist ein Smartphone. Dennoch kann man damit Bilder machen, die nicht wesentlich schlechter sein müssen, als mit einer DSLR. Also: Es ist ein Smartphone aber auch eine Kamera.
Im Zuge dessen richtete ich einen Tumblr ein, der mittlerweile den gewöhnlichen Hipster-Tumblr-Tod stirbt, heißt, brach liegt. Da kommt irgendwie nichts mehr. Beteiligt euch!

Juli

Im Juli nistete ich mich allmählich in einer anderen Wohnung ein, weil mir WG-Leben auf die Nerven ging, und ich verlinkte Instagram-Photoshop-Aktionen.
Außerdem kümmerte ich mich darum, dass mein Fotoverein eine halbwegs akzeptable Webseite vorzuzeigen hat, und kaufte einen neuen Monitor (der aber wieder ausgetauscht wurde).

August

Im August ging meine Spielerei wieder los. Ich durfte einen Nintendo 3DS testen und kaufte mir prompt einen.
Ich nahm Videoposts auf und bloggte diese.
Es gab einen Spontanfotografiertag mit Michelle, der mich dazu anspornte, meine Fotografie-Seite zu erneuern. Der Auftakt für weitere Fotografiererei am Set von Endspiel und von Tiberio. Stecke mehr Zeit in Bildbearbeitung und es macht Spaß.
Statt eines lichtstarken Objektivs kaufte ich mir einen Sunbouncer (den ich bisher kein einziges Mal genutzt habe u_u), zog endgültig um und ließ mich über Kreativität aus.

September

Völklinger Hütte. Mal andere Bilder und die Kamerasammlung wächst weiter. Analog versteht sich.
Digital fotografiert habe ich Mareike. Es war ein Vergnügen.
Außerdem zeigte ich euch meine neue Wohnung.

Oktober

Der Oktober war ungewöhnlich warm hier. Fast ein bisschen wie Sommer. Sehr angenehm. Daher gab es auch eine Tour in den Europa Park. Endlich mal wieder. Aber nach den ersten Bahnfahrten war mir übel. Man wird nicht jünger.
Und in einer unüberlegten Handlung bestellte ich mir ein iPhone 4S. Der einzige Grund dafür: Die bessere Kamera. Aber das war ok, weil ich mein altes iPhone 4 fast zum Kaufpreis weiter verkaufen konnte.
Endlich, endlich, endlich konnte ich einen Nähkurs machen und bloggte mehr Fotos von unterwegs.
Noch dazu hatte ich ein gutes Geburtstagswochenende.

November

Halloween verbrachte ich mit den besten Menschen wo? Natürlich in Hamburg. Anschließend war ich krank. Mal wieder. Ich hatte dadurch ein wenig Angst vor dem Dänemark-Urlaub. Auto fahren und todkrank sein passen nicht gut zueinander. Aber es ging und wir verbrachten eine gute und erholsame Zeit an der Nordsee.
Die Erholung war nötig, denn direkt im Anschluss musste ich mich einer wichtigen Entscheidung widmen. Außerdem las ich ein gutes Buch.

Dezember

Wenn man sich Entscheidungen widmet, muss man diese auch irgendwann einmal treffen. Yeah. Denn meine Entscheidung sorgt dafür, dass mein neuer Wohnsitz im nächsten Jahr Hamburg sein wird.
Um meine herumliegenden Negative und Diapositive endlich einscannen zu können, kaufte ich Scansoftware. Nachdem ich das scannen beendet hatte, kaufte ich ein neues Objektiv. Gute Entscheidung. Gute Wahl. Vorzeitiges persönliches Weihnachten.
Am Wochenende vor Weihnachten war Wellness angesagt. Auch eine gute Entscheidung.
Und das letzte Fotoshooting fand gemeinsam mit Jessy statt.

Fazit und Ausblick

Es war ein turbulentes Jahr.
Und nächstes Jahr ändert sich einiges.
Wohnung, Umgebung, Wohnort, Freunde, Alltag, Job. Alles anders. Ich freue mich darauf, bin aufgeregt, bin jedoch auch etwas ängstlich. Aber das gehört dazu.
Ich bin gespannt, was 2012 mit sich bringt. Die Zeichen stehen gut.

5 Kommentare

  1. Marc vm 30. Dezember 2011 um 23:43

    Warum schreiben eigentlich alle immer „ich mag ja eigentlich keine“ und schreiben dann doch welche…
    War aber trotzdem nett zu lesen 🙂 Auf nächstes Jahr!

    Antworten
  2. wortmeer 31. Dezember 2011 um 00:26

    Danke für den interessanten Rückblick. Ist gerade für mich toll, weil ich erst gestern auf deinen schönen blog gestoßen bin.

    Für die vielen Veränderungen nächstes Jahr wünsche ich dir viel Erfolg, Kraft, geduld und Zuversicht.

    Liebe grüße aus Berlin
    Doreen

    Antworten
    1. zimtsternin 31. Dezember 2011 um 14:33

      Dann hat sich der Aufwand direkt gelohnt. Willkommen. 🙂

      Antworten
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