Thesis-Gliederung

Mein Thema ist also: Teilnahme- und Abstinenzforschung in der Weiterbildung. Eine vergleichende Analyse
Die dafür zuständige Professur ist die der Weiterbildung.

Aktuelle Gliederungspunkte wären (um einfach mal ein Gerüst zu haben):

  • Einleitung
  • Historische Entwicklung der Weiterbildung
  • Gliederung der Weiterbildung
  • Teilnehmerstatistiken Teilnahme und Abstinenz
  • Forschungsvorgehen Teilnahme und Abstinenz
  • Gründe für Teilnahme und Abstinenz

Und was verbirgt sich nun hinter den Punkten? Ja, das frag‘ ich mich auch.


Meine Einleitung steht schon seit geraumer Zeit. Um es genau zu benennen seit dem Zeitpunkt, seitdem ich wieder sehen kann. Sprich die Augenentzündung nachgelassen hat. Mir kam ein guter Satz und der wurde gleich verarbeitet.

In meiner aktuellen Einleitung findet sich also zunächst ein aktuelles Beispiel. Ferner soll erwähnt werden, warum ich die Teilnahme- und Abstinenzforschung in der Weiterbildung als wichtig erachte, eine kurze Erklärung und Einführung in die Thematik inklusive Abgrenzung (was will und werde ich nicht behandeln/berücksichtigen?) und dann das genaue weitere Vorgehen in der Arbeit. Das kann ich natürlich noch nicht schreiben.

Im Teil der historischen Entwicklung der Weiterbildung werde ich, wie der Titel schon vermuten lässt, etwas über die geschichtlichen Hintergründe der Weiterbildung schreiben. Wann ist sie entstanden, wie hat sie sich bis heute entwickelt?
Die Geschichte ist nur sehr lange, umfassend und es gab einige Änderungen im Laufe der Zeit. Daher muss ich mir das noch genau überlegen und mir auch Gedanken darüber machen, ob ein kurzer Abriss genügt. Darüber hinaus frage ich mich, ob ich in diesem Punkt auch die Geschichte der Teilnahme- und Abstinenzforschung kurz beschreiben soll, oder ob das über das Ziel hinaus geht, und ich dies lieber in anderen Punkten anreiße…

Der Punkt Gliederung der Weiterbildung soll einen Überblick über die Felder geben. Als da wären allgemeine und politische, berufliche und betriebliche Weiterbildung. Notwendig oder nicht? Das muss ich noch entscheiden. Es ist auch abhängig davon, ob ich die Teilnahmestatistiken insgesamt oder nach Bereich aufgeschlüsselt betrachte. Meiner Meinung nach sollte ich wohl schon eine Grenze zwischen allgemein/politisch/beruflich und betrieblich ziehen. Eventuell die berufliche Weiterbildung auch zur betrieblichen stecken. Ich bin da wirklich noch hin und her gerissen. Auch unter welchem Aspekt betrachten. Momentan der der Freiwilligkeit. Wenn ich den heranziehe, sollte man das trennen. Und wahrscheinlich geht man mittlerweile eher durch eine betriebliche als durch eine allgemeine Weiterbildung. Zur einen wird man gewissermaßen „gezwungen“. Aber da wären wir schon bei den Gründen. Der Punkt kommt erst weiter hinten.

Dann folgen die Teilnahmestatistiken sowohl für die Teilnahme als auch die der Abstinenz. Die Abstinenzquoten schließt man meist aus den Teilnahmequoten.
Die Statistiken werden natürlich auch nach horizontalen (Geschlecht, Alter) sowie vertikalen (Bildungsstand, berufliche Position) soziodemographischen Merkmalen aufgeschlüsselt.

In dem Punkt Forschungsvorgehen interessiert mich, woher die Zahlen kommen. Welche Methoden angewendet wurden, wer befragt wurde. Allgemein: Wie wurde geforscht?

Danach folgen die unterschiedlichen Gründe der Befragten. Warum nimmt man an Weiterbildung teil? Warum verschließt man sich vor Weiterbildung und entscheidet sich gegen die Teilnahme?

Schlussendlich folgt entweder ein Fazit oder Forschungsdesiderata. Also Punkte, die noch weitgehend unerforscht sind und offene Fragen.

Fragen, die für mich nun aus den letzten Tagen und dem ganzen bisherigen Spaß folgten, sind, ob ich mich auch an Lösungsansätzen versuchen soll. Gehört das zu meinem Thema? Ist das der Hauptbestandteil meines Themas? Soll ich das vernachlässigen?
Und ich frage mich, ob ich großartige Definitionen bringen soll. Aber da verliert man sich in die kleinsten Details. Alleine Weiterbildung zu definieren würde Seiten füllen. Teilnahme und Abstinenz sowieso. Vielleicht ein, zwei Sätze eigene Definition? Was ich darunter zumindest für diese Arbeit verstehe? Welche Ansichten von Weiterbildung, Teilnahme und Abstinenz sich in dieser Arbeit finden werden? Was ich darunter zusammenfasse?
Und abschließend die Frage: Behandele ich so mein Thema richtig?
Ein Hauptproblem, das mich immer wieder stresst ist die Frage: Schreibe ich damit nicht vollkommen am Thema vorbei?

Aber dafür ist mein Betreuer zuständig. Und diesen werde ich mit den obigen Fragen am Dienstag ausgiebig löchern.
Außerdem ist das nur eine vorläufige Gliederung. Da kann und wird sich noch einiges ändern. Einfach um mal anfangen zu können, brauche ich das.

12 Kommentare

  1. Jan 12. Juli 2009 um 14:36

    Wir haben ja schon drüber geredet (bzw. du hast mir erzählt), aber als Unwissender fände ich in der Gliederung die „vergleichende Analyse“ nicht wieder. Analysiert werden die Zahlen und Gründe, aber was wird verglichen?

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  2. zimtsternin 12. Juli 2009 um 14:40

    Das findet logischerweise in den Unterpunkten statt. Beispiel: „An politischer Bildung beteiligen sich 30% der Deutschen, wohingegen sich jedoch 70% abstinent verhalten.“
    Da findet die Gegenüberstellung direkt statt.

    Ich interpretiere das Thema für mich so, dass das Hauptaugenmerk auf der Analyse liegt.

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  3. Jan 12. Juli 2009 um 14:49

    Das ist nachvollziehbar. War nur so ein fixer Gedanke beim Lesen der Gliederung im Zusammenhang mit dem Thema.

    Wenn ich deine Kurzerklärung zu den einzelnen Punkten so lese mache ich mir übrigens überhaupt keine Sorgen, dass du wie befürchtet keine 40 Seiten damit vollkriegen könntest.

    BTW: „Gründe der Befragte“ sollte logischerweise auch noch fett.

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  4. Sandra 19. Juli 2009 um 20:45

    Interessant, interessant und ich frag mich schon wie ich in einem ähnlichen Bereich 15. Seiten beim Herrn B. zusammenbekommen soll… Wünsche dir viel Erfolg und solange Herr S. dein Betreuer ist, wird das doch werden,oder?

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    1. zimtsternin 19. Juli 2009 um 21:54

      Ach 15 geht doch. Aber wer ist Herr B. Ich bin noch am Überlegen…. Aaaah, ich weiß es. Der tolle, sympathische, attraktive wissenschaftliche Mitarbeiter am WB-Institut. Richtig?

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  5. Sandra 19. Juli 2009 um 20:46

    Vergessen.. Wie lang habt ihr überhaupt Zeit für eure Thesis?

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    1. zimtsternin 19. Juli 2009 um 21:55

      12-18 Wochen insgesamt. 12 im Regelfall und 18 nach Verlängerung.

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  6. Sandra 20. Juli 2009 um 09:32

    Jaaa genau den meine ich.. Obwohl ich über „sympathisch und attraktiv“ nochmal nachdenken muss 😉 Naja hoffentlich niiiie wieder Seminar bei ihm…

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    1. zimtsternin 20. Juli 2009 um 10:01

      Wieso? War’s nicht gut bei ihm?

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  7. Sandra 20. Juli 2009 um 15:09

    Nee.. Er hat sich zwar bemüht aber es war so ganz und gar nicht gut. Dabei hatten H. und S. mich gerade für diesen Zweig begeistert.. Nur jetzt verzweifel ich ein bisschen.. Schauen wir mal. Drücke dir die Daumen und wünsche gutes Vorankommen! Wird schon werden!!! (Bilger, Kuwan und Co haben mich auch schon „geplagt“ 😉 ) Vielleicht solltest du für eine gute Arbeit noch zehnmal den lieben Herrn W.itt.po.th einbringen :o) Dann kanns nur schiefgehen 😉

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    1. zimtsternin 20. Juli 2009 um 17:58

      Naja, der Kerle ist ja auch noch sehr jung, muss man zu seiner Verteidigung sagen. Ich hatte leider nie wirklich das Vergnügen. Er war lediglich Beisitzer in meiner mündlichen Prüfung in WB2 und hat sich sehr für mich stark gemacht. 😉

      Naja, über mein Vorankommen berichte ich hier ja brav. Wenn du also weiterhin vorbeischaust, wirst du auf dem Laufenden gehalten. Und an Bilger und Kuwan verzweifele ich gerade und ärgere mich, dass ich entsprechendes Seminar in diesem Semester nicht besuchen konnte. Und ohja, der Doktorvater W.itt.poth. Dem bin ich auch schon auf den Fersen. 😉

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