N.

Netzfundstück – Amateur vs. Pro: So unterschiedlich können Fotos des gleichen Motivs sein

Mädchen mit Kamera

Fotografieren hat mir schon immer Spaß gemacht und bei meinen ersten Fotos dachte ich, sie seien ganz großartig und habe sie gefeiert. Gut, damals war ich 12 Jahre alt und dafür sowie meine damaligen Kenntnisse war es vermutlich auch ok. Aber auch wenn ich mit Fotos von vor einigen Jahren noch einmal ansehe, bin ich doch überrascht. Die eigene Weiterentwicklung bekommt man meist nicht wirklich mit. Im Vergleich jedoch sieht man dann schon, dass man sich weiterentwickelt halt und nicht mehr jedes Foto zeigt, sondern wählerischer geworden ist.

Vergleichsbild Amateur- vs. Profi-Fotografi

Phillip Haumesser hat den Vergleich gestartet: Wie hätte er noch vor einiger Zeit ein Motiv fotografiert und wie fotografiert er es heute, mit ein bisschen Erfahrung mehr. Die Unterschiede sind sehr gravierend.

Meine Kamera und ich, wir sehen uns aktuell eher selten. Das merke ich auch in der Qualität meiner Bilder, wenn ich denn dann mal welche mache. Meine Fotos sind also oft eher den „How I used to see“-Beispielen zuzuordnen. Auf Reisen vor allem die ersten paar. Mit der Zeit wird es besser. Ich sehe die Motive anders und vor allem: Ich sehe Motive. Übung macht dann halt doch manchmal den Meister.

PS: Nicht wundern. Dieser Post liegt seit Monaten in meinen Entwürfen. Ich wollte mehr dazu schreiben, aber irgendwie auch nicht. Vielleicht anders formatieren. Aber irgendwie auch nicht. Der Perfektionismus, you know. Aber jetzt einfach raus damit.

via boredpanda.com

A.

Alle bloggen wieder

Blogging

… aber vielleicht ist es auch nur wieder eine Phase. Ich nehme jedoch wahr, dass wieder gebloggt wird, wie früher. Nicht nur Wochen-/Monats-/Jahresrückblicke, sondern hier mal ein Foto, da ein kurzer Bericht, dort ein Link oder ein Abriss über ein Thema, das aktuell beschäftigt. Marcel, Martin und Philipp ja eh schon immer mal wieder.

Ich bin angefixt. Aber ich weiß nie wirklich, worüber ich schreiben soll. Soll es doch irgendwie gut sein und ansprechend und umfassend. Aber muss es das denn wirklich?
Früher waren unsere Blogs nichts, was wir professionell aufgezogen haben. Blogs, das waren wir und wir haben damit gemacht, was wir wollten. Es war unsere Spielwiese, unser Kinderzimmer. Dort haben wir uns ausprobiert. Unsere Meinung geäußert und geändert. Wir haben uns damit weiter- oder einfach auch nur entwickelt. Das war gut so. Keine Kommentare? Egal! Reichweite? Egal! Hauptsache unseren Senf loswerden, Erlebnisse teilen. Ganz egal, wer es liest.

Mir steht mein eigener Anspruch im Weg. Der Perfektionismus. Ich will nicht nur zwei, drei – möglicherweise noch zusammenhanglose – Sätze veröffentlichen. Oder ein Bild, ohne etwas dazu zu schreiben. Ich haben einfach nichts zu sagen, und dann sollte ich doch auch nichts schreiben. Aber warum eigentlich nicht? Wo liegt das Problem? Wir müssen nicht ständig diskursive Artikel schreiben. In einem persönlichen Blog kann doch auch einfach mal völliger Blödsinn stehen oder ein Text veröffentlich werden, der nichts zur Entwicklung beiträgt.

Marcel empfohl kürzlich Finish, und ich fühlte mich ertappt. Es steht auf meiner Leseliste weit oben und ich bin gespannt.

R.

Rügen – Februar 2018

im jaich Rügen

Im Februar hatte ich das Glück, arbeitstechnisch ein paar Tage auf Rügen bei im jaich zu verbringen. Am letzten Tag bin ich unter die Frühaufsteher gegangen und war mit Hund, Kamera, Stativ und Linda bereits vor Sonnenuntergang unterwegs, um ein wenig zu fotografieren und die Ruhe festzuhalten. Das war schön und ich möchte bitte bald wieder dort hin.

R.

Rückblende und so

Irland – Giant's Causeway

Es ist so weit. Heute ist der 1. Mai. Das mit den Rückblenden lief in diesem Jahr bis hierhin ziemlich fantastisch. Um nicht zu sagen: gar nicht.

Ohne Kooperationen hätte ich wohl wirklich nicht viel zustande gebracht. Das Leben hat mich mal wieder mit seiner vollen Breitseite getroffen und jobtechnisch ist auch nicht an Durchatmen zu denken. Ich bin wieder an dem Punkt, an den jeder Freelancer mindestens einmal in seiner Selbstständigkeit kommt: Pure Überforderung. Warum? Weil man jeden Auftrag annimmt, niemanden vergrätzen will und ja nie weiß, wie es denn in ein, zwei Monaten mit der Auftragslage aussieht.
Was passiert? Man verzettelt sich. Nimmt auch kleine, unstrukturierte Dinge an – und macht sich damit die guten, großen Aufträge stressiger, als sie sein müssten, weil die kleinen immer wieder reingrätschen.
Konsequenz: Das Privatleben bleibt ein wenig auf der Strecke. Was auch nicht gerade zu mehr Entspannung führt. Das Gefühl des Versagens und Nicht-Ausreichens wird dein ständiger Begleiter, auf den man getrost verzichten kann.

Nach emotional sehr anstrengenden vergangenen Tage ist klar, dass das wieder aufhören muss. Aufräumen ist angesagt. Privat. In Projekten. Wohnungstechnisch. Ballast los werden und wieder besser organisieren und eine Struktur einhalten.

Februar – Wellness, Satisfyer und Autosuche

Aber was ist denn nun so in den letzten Monaten nennenswertes passiert? Ich werfe mal einen Blick in den Kalender, mein zuverlässiger Partner in stürmischen Zeiten.
Fangen wir mit dem Februar an. Da wurde ich nämlich von dem besten Mann zu unserem Jahrestag nach Rügen entführt in ein wunderschönes Wellness-Hotel. Der verrückte Kerl hatte alles geplant – ich musste lediglich meine Tasche packen, dann ging es los. Das war wirklich sehr schön und ich freute mich sehr über die kleine gemeinsame Auszeit.
Passend zum Valentinstag waren wir beim Event von EIS.de und dem Satisfyer eingeladen. Ann Marlene Henning war da, die ich sehr schätze und in der Goodie Bag befanden sich dann alle vorgestellten Gerätschaften. Das war mal ein guter Abend.
Dann ging die Suche nach einem neuen Auto los. Zugegeben: Ich bin kein guter Berater in dieser Hinsicht. Für Autos habe ich mich nie wirklich interessiert, da ich auch nie ein eigenes hatte. Daher sind meine Ansprüche nicht unbedingt die ausgereiftesten. Ich versuchte mich also mit unqualifizierten Aussagen ins Aus zu katapultieren – vergeblich. Also höre ich weiter geduldig zu und offensichtlich sind wir der Entscheidung mittlerweile näher gekommen.

März – Snowboarden, Heimat und Theater

Der Februar startete mit dem Jahresurlaub Snowboarden. Eine Woche bei phänomenalen Bedingungen. Die Gruppe war in diesem Jahr großartig, die Hütte mit der Lage mitten im Skigebiet ein Traum, die Pisten fabelhaft. Und während ich so in Erinnerungen schwelge, klopft mein Herz und ich freue mich schon wie Bolle auf nächstes Jahr. Die Reservierung der Appartments ist bereits getätigt. Jetzt muss nur noch die Zeit bis dahin vergehen. Wie hab ich es vermisst. Und wie gut, dass das nun schon das zweite Jahr in Folge geklappt hat. Das muss so bleiben.
Wieder zurück in der Heimat leider keine so erfreulichen Nachrichten. Ich muss für die Beerdigung meiner Oma nach Hause fahren. Fast das gleiche Datum, der gleiche Ablauf, die gleiche Traurigkeit wie zwei Jahre zuvor bei meinem Opa. Jetzt sind sie alle weg.
Wieder zurück in Hamburg fahren wir zur Praxiseinweihung einer Logopäden-Freundin und abends Theater. Panikherz. Wie konnte ich nur vergessen, welch grandioser Wortakrobat von Stuckrad-Barre ist? Für immer Fan. Im Anschluss daran direkt das Buch bestellt.
Der März endet mit Babysitten der Nichte des Mannes und mexikanisch Essen mit vielen Margaritas.

April – Irland, David und Angrillen

Auch der April startet mit einer Reise: Endlich Irland. Linda und ich fliegen nach Dublin, fahren direkt mit dem Zug weiter nach Belfast und verbringen dort die ersten Tages des Urlaubs. Ich habe mich in den Linksverkehr gewagt – und nur einen leichten Schaden am Auto verursacht. Die Vollkasko-Versicherung hat sich also gelohnt und wir immerhin lebendig durch den Tag gekommen. Muss ich aber nicht unbedingt wieder haben und wir einigten uns darauf, die nächsten Tage auf die uns zur Verfügung stehenden anderen Verkehrsmittel auszuweichen. Es ist einfach doch sehr anstrengend im Kopf ständig umzudenken.
Aber: Irlands Landschaft ist wunderschön. Die Iren sehr freundlich. Kann man machen. Außerdem auffällig: Egal, wo wir aßen, es war immer fantastisch. Absolute Empfehlung also.
Zurück in Hamburg ging es auf zum Konzert von David Hasselhoff. Eine so große feiernde Meute habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Alleine dafür hat es sich gelohnt. Und die trashigen 80er-Jahre Videos auf der Leinwand. Ja. Gute Show. Kann man mal gemacht haben.
Außerdem feierte der Mann Geburtstag und wurde ausgeführt (später dann noch die größere Party) und ich grillte mit einer Freundin spontan an.

Das in aller Kürze.
Hinzu kamen dann noch allerlei Arbeitsprojekte. Aber heute ist noch Feiertag. Da vernachlässigen wir das mal. Statt zu Arbeiten habe ich bisher heute auch nur am Blog gewerkelt. Updates, kleine Verschönerungen und Anpassungen. Fällt nicht unbedingt auf, aber ich finde es besser. Jetzt warte ich darauf, dass der Mann auftaucht und wir uns für eine Abendessensoption entscheiden. Ich habe nämlich doll Hunger.

Und was habt ihr so getrieben? Ist überhaupt noch jemand hier? Hallo? 😀

E.

Ein Freunde-Nachmittag-Filmmarathon auf dem QLED TV von Samsung [Werbung]

Filmnachmittag mit dem Samsung QLED-TV

Das Projekt: Wohnzimmer neigt sich allmählich dem Ende zu. Mittlerweile ist mein Lieblingsraum in der Wohnung definitiv das Wohnzimmer. Das Sideboard mit der Holzplatte sorgt für Wärme, die Pflanzen liefern den grünen Eyecatcher, helle Vorhänge, die auch zugezogen weiterhin ordentlich Licht in das Zimmer lassen, das zur Südseite zeigt. Bunt gestrichene Wände, Regale, neue Couch, neuer Fernseher (mein Samsung QLED TV, der übrigens immer noch fröhlich an der Wand hängt und den Alltagstest aus Netflix, HD TV, Serien und Filmen definitiv bestanden hat!), und und und. Einiges passiert. Eine absolute Verbesserung und ich fühle mich richtig wohl.
Nichtsdestotrotz: Das Gesamtkonzept muss ausgiebig getestet werden. Und wie testet man das Setting aus Couch und Fernseher besser, als gemeinsam mit guten Freunden und einem Filmmarathon an einem Samstagnachmittag?  Weiterlesen

A.

Abschied nehmen

Ich bin auf dem Land. Es herrscht Stille. Vereinzelt fahren ein paar Autos durch das Dorf.
Der Hahn des Nachbarn kräht seit zwei Stunden aus mir schlichtweg unerfindlichen Gründen immer mal wieder und auch ich liege seit 1.30 Uhr wach. Meine Gedanken kreisen. Erlebnisse aus einer längst vergessen geglaubten Vergangenheit bahnen sich ihren Weg in die Erinnerung. So ist das wohl, wenn eine Ära zu Ende geht, wenn sich eine Generation verabschiedet.

Ich hatte als Kind immer einen bestimmten Albtraum, an den ich mich auch heute noch erinnere. Dieser Traum kam immer wieder, lief immer wieder gleich ab. Dieser Traum machte mir Angst. Ein Auto. Eine Abfahrt. Ein Umdrehen und wissen: dies ist ein Nie-Mehr-Wiedersehen. Das Ende. Immer und immer wieder. Aufwachen. Schweiß gebadet. Und alle sind noch da. Welch ein Glück. Es war nur ein Traum. Seit damals habe ich ihn niemals wieder geträumt. Doch jetzt ist er zur Wirklichkeit geworden.

Früher verbrachte ich viel Zeit bei meinen Großeltern im Dorf. Es war schön. Unbeschwert. Ich erinnere mich an die Sommer. Den Garten. Den Bach, der das Haus von der großen Rasenfläche trennte, die durch eine Straße vom Wald abschnitten war. Dieser Bach. Die Wiese. Der Fluss auf der anderen Seite. Butterbrote und Kakao zum Frühstück. Das bedeutet Sommer. Sommerferien. Endlos viel Zeit zum Spielen. Lesen. Sein. Uralte Benjamin-Blümchen-Kassetten finden. Hören. Wiederholen. Und sobald man die Geschichte mitsprechen konnte, war das Ende der Sommerferien gekommen.

Das wiederholte sich Jahr um Jahr. Es war ein verlässlicher Prozess. Ich wurde älter und die Dauer der Ferien immer kürzer. Irgendwann verbrachte ich sie nicht mehr bei meinen Großeltern. Und irgendwann gab es sie für mich gar nicht mehr. Erwachsenwerden. Ausziehen. Umziehen. Das eigene Leben leben.

Vieles so selbstverständlich. Nach Hause fahren. Besuchen. Ja, man müsste sich mal öfter melden. Mal schreiben. Telefonieren. Das geht doch alles. Alles Gute zum Geburtstag. Schon wieder Weihnachten. Guten Rutsch. Alles Gute zum Geburtstag. Fröhliche Weihnachten. Gutes Neues Jahr!

Dann folgt die Zeit des Abschieds. Das Unabänderliche. Man rechnet immer damit, aber man rechnet nicht damit. Es überrascht. Spontane Heimreise. Abschied. Die Zeit der Unwirklichkeit. Und die Zeit der Sorge. Der erste Teil ist gegangen. Wie wird es der zweite überstehen? Damit klarkommen? Wieder ins Leben zurückfinden?

Zwei Weihnachten ohne ihn. Auf den Tag genau ein Jahr und elf Monate später. Sie kam nicht mehr wieder richtig klar. Sie war im Leben, aber doch nicht mehr so glücklich, wie sie es mit ihm war. Es hatte sich vieles verändert, nicht zuletzt sie selbst.

Ein Jahr und elf Monate später sind wir alle wieder am gleichen Ort wie damals. Wir kennen den Ablauf. Er ist der gleiche wie damals. Und doch schmerzt es nicht weniger. Im Gegenteil. Beide sind gegangen, wieder vereint. Aber es fehlt nun so ein großes Stück Familie. Eine Generation ist einfach nicht mehr da. Die Geschichten sind noch in unseren Köpfen, aber sie werden nicht mehr von den Protagonisten erzählt. Sie sind lediglich überliefert. Es ist nichts mehr, wie es war.

Und so kommen sie, die Erinnerungen an längst vergessen geglaubte Zeiten. Dinge, an die man Jahrzehntelang nicht mehr dachte, sind auf einmal wieder präsent. Zaubern ein Lächeln und wärmen so sehr. Möchte sie aufschreiben, festhalten, nicht wieder vergessen. Denn so lange wir erinnern, lebt die Geschichte weiter.

P.

Projekt Wohnzimmer: Das Kabelchaos findet ein Ende [Werbung]

Das Projekt: Wohnzimmer geht weiter und allmählich auch in den Endspurt. Sideboard, neue Couch, Wände streichen, Wandregale und sowieso ein neues Regal fürs Wohnzimmer waren die ersten Etappen. Dank Samsung sollte nun auch endlich der Kabelsalat im Wohnzimmer sein Ende nehmen. Nach 5 Jahren LED Fernseher darf ich jetzt einen High-End QLED Fernseher mein Eigen nennen. Außerdem wollte ich den Fernseher schon seit immer an die Wand hängen, habe mich aber nie getraut, weil mir das komplette Prozedere viel zu umständlich war. Weiterlesen

G.

German Roamers: Foto-Ausstellung bei Heimplanet

© Roman Königshofer

Wer auf Instagram fotografisch unterwegs ist, sich für Reisen und Landschaft interessiert, der kommt an den ganzen Roamers kaum vorbei. Selbstverständlich ist auch Deutschland mit einem 14 Mann starken Kollektiv vertreten: Die German Roamers. Sie wollen das Potenzial der besten deutschen Outdoor-Fotografen bündeln und auf die wunderbare Natur Deutschlands aufmerksam machen. Deutschland hat durchaus schöne Ecken und wird meiner Meinung nach gerne mal unterschätzt, was Natur und Landschaft angeht. Warum also in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah?
Ich bin schon ganz gespannt, wann das Kollektiv mal eine Frau dazu gewinnt. Könnte dem Ganze gut tun und würde ich sehr begrüßen. Weiterlesen

D.

Der ungewöhnlichste Geburtstagsgeschenke-Fundus (Werbung)

Geburtstagsgeschenke

Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, in dem alle Freunde und Bekannte arbeiten, sich nicht mehr nur von Praktikum zu Praktikum hangeln, sondern mittlerweile ein ganz gutes Gehalt verdienen, das nicht mehr nur zum Überleben reicht, sondern auch dazu, eigene Wünsche zu erfüllen, ist das Thema Geburtstagsgeschenke echt immer ein schweres Thema. Ich selbst weiß nie, was ich mir wünschen soll, wenn ich mal gefragt werde, denn ich kann mir alles eigentlich auch selbst erfüllen. Und die Wünsche, die ich mir eben nicht so einfach selbst erfüllen kann, die kann ich mir auch von niemand anderem wünschen. So geht es nicht nur mir, sondern vielen aus meinem Freundeskreis. Hilft aber nix, jedes Jahr kommen diese Geburtstage wieder aufs Neue – und was schenke ich diesmal?

Ich liebe es ja, Menschen eine Freude zu machen, oder sie mit etwas zu überraschen. Ja, sicher, oft greife ich auch zum Gutschein (es ist eine Hassliebe!) für gemeinsame Zeit oder zum Einlösen in einem speziellen Laden, bei dem ich weiß, dass die- oder derjenige dort sicher etwas findet. Aber das überrascht doch nicht wirklich. Das begeistert niemanden. Nur wo bekommt man denn jetzt die Knalleridee her?

Eine gute Inspirationsquelle liefert in der Tat radbag mit der Übersicht an Geburtstagsgeschenken, die ich noch dazu nach allem Möglichen filtern kann:

  • Will ich einen Mann oder eine Frau beschenken?
  • Wieviel darf es kosten?
  • In welchem Alter ist der zu Beschenkende?
  • Wie außergewöhnlich darf es sein?

Denn das muss man neidlos anerkennen: Langweilig gibt’s hier nicht! Selbst personalisierte Geburtstagsgeschenke sind zu finden. Dadurch wird das Schenken gleich wieder etwas Besonderes, da man eine gemeinsame Geschichte verschenken kann, oder etwas, das einen miteinander verbindet. Ich verschenke also nicht nur irgendwas, das am Ende eh verstaubt oder weiterverschenkt werden kann, sondern etwas mit einer persönlichen Nachricht – damit es noch passender und noch besonderer wird. Und das Gute dabei (oder auch das Blöde, je nach Standpunkt)? Man findet bei der Recherche auch ganz schön viel für sich selbst. Dinge, die man sich nicht nur selbst kaufen kann, sondern sich auch einfach mal wünschen kann.
Mir hat es dieser Laptop-Tisch ein wenig angetan, da ich, seit die neue Couch da ist, deutlich mehr Zeit im Wohnzimmer, als an irgendwelchen Schreibtischen verbringe.

Es folgt nun eine weitere kleine Auswahl an schönen Geschenken, die ich beim Stöbern gefunden habe. Ich übernehme keine Verantwortung, für den eventuellen Zeitverlust. Mittlerweile habe ich in diesem Shop bereits Stunden an Lebenszeit verbracht. Aber es kam immer was witziges dabei herum. 🙂

Personalisierbare Geschenke

Personalisierbare GeburtstagsgeschenkeDer Freundin oder dem Freund einfach mal die eigenen Kennenlerngeschichte zum An-die-Wand-hängen schenken? Ist möglich! Oder ein Songzitat aus dem gemeinsamen Lieblingssong in hübsch teilen? Auch da findet sich was zum Erstellen für diejenigen unter uns, die nicht Photoshop-affin sind und gerne was fertig gestaltetes haben wollen.

Weißt du noch, damals… – Personalisiertes Poster
Songtexte – Personalisierbares Poster

 

Geburtstagsgeschenke für Weltenbummler

Geburtstagsgeschenke für Reise-FreundeWir sind doch alle Reisende oder kennen zumindest jemanden, der immer mal wieder unterwegs ist. Ich selbst habe eine Rubbel-Weltkarte zu meinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen. Die hängt jetzt im Schlafzimmer und so lassen sich gleich noch besser Reisen planen: Man will ja unbedingt ein neues Land freirubbeln und die Karte damit weiter freilegen. Guter Ansporn.

Rubbel-Weltkarte für eine Reise um die Welt
Krabben Multiwerkzeug

Spezielles

Spezielle GeburtstagsgeschenkeZu guter Letzt noch zu den kleinen Besonderheiten. Wie putzig ist denn die Tasse? Für Einhorn-Fans ist natürlich auch was dabei und für die Pflanzenliebhaber mit dem guten Grünen Daumen findet sich auch eine Besonderheit. Und wie clever sind denn diese Blumentöpfe? Zunge nass halten und die Pflanze gedeiht.

ecocube – Pflanzen im Holzwürfel
Einhorn Lampe mit viel Magie
Narwal Tasse
Peropon Tierische Blumentöpfe mit Wasserversorgung

Und was davon schenke ich jetzt mir selbst?

F.

Feedreader sind tot, lang lebe der Feedreader

Vernetzung von Bloggern

Seit Jahren wird immer wieder gesagt, dass Blogs tot sind – und doch gibt es täglich neue. Zugegeben: Durch Twitter und Instagram ging das Schreiben bei vielen meiner Blog-Bekannten und auch mir stark zurück. So ein Tweet ist schneller formuliert, als ein Blogpost, ein Bild mobil schneller bei Instagram gepostet, als über die WordPress-App im eigenen Blog. Das hat mitunter aber auch mit Perfektionismus zu tun. Wenn ich einen Post hier veröffentliche, sollte er eine gewisse Länge haben, zu Fotos soll eine Geschichte geschrieben werden und überhaupt muss alles supergut sein und hübsch aussehen. Das steht mir oft im Wege und blockiert mich. Nur um ein Beispiel von vielen zu nennen: Die Fotos aus Thailand und die Geschichte dazu sind immer noch nicht veröffentlicht – ist im März diesen Jahres aber bereits zwei Jahre her. Dennoch möchte ich auf mein Blog nicht verzichten. Das Ding hier ist nach dem Abitur mit mir gewachsen, so viele Geschichten aus mittlerweile fast 13 Jahren stecken hier drin. Ich stöbere immer gerne mal wieder in alten Beiträgen, schäme mich teilweise oder schüttele den Kopf. Ich habe nur wenige alte Beiträge irgendwann mal auf privat gestellt, weil ich dazu stehe (38 Stück sind es, wovon aber 30 Styles’n’Photos-Artikel sind, die ich irgendwann aufgrund der Abmahnungswelle lieber zurückgezogen habe, bevor sowas bei mir landet). Bei manchen Beiträgen könnte ich mir jedoch nicht vorstellen, sie heute noch mal so zu veröffentlichen. Reichweite. Bekanntheit. Nicht mehr hinter einem Pseudonym verstecken können, sondern wirklich mit dem eigenen Namen und der Adresse dafür zu stehen. Da denkt man manchmal schon zweimal nach, ob das jetzt so klargeht. Andererseits machen es aber auch andere Besserwisser schwer, die eigene Meinung zu äußern. Es ist ja immer was falsch dran, was man so meint, denkt, äußert. Irgendjemand weiß es immer besser.

Ich lese Blogs auch sehr gerne. Lieber, als irgendwelche langen Instagram Bildbeschreibungen. Der Text ist besser formatiert, lesbarer, übersichtlicher und meist mit mehreren verschiedenen Bildern bebildert. Früher gab es mehr gute Texte. Mittlerweile ist das stark gesunken oder ich finde die Perlen nicht mehr so schnell. Was ich allerdings seit Jahren nutze, ist ein installierter Feedreader. Der beste war Google Reader. Nachdem dieser jedoch eingestellt wurde, wanderte ich zu feedly, da ich mit Bloglovin‘ nicht so wirklich warm wurde (falls ihr die Plattform als Feedreader verwendet, freue ich mich, wenn ihr mein Bloglovin‘ Profil abonniert). Dort sind meine abonnierten Feeds immer noch, gelesen wird aber via Reeder. Das ist meine Hauptquelle. Dann gibt es noch Blogs, die ich immer mal so ansteuere, wenn ich Lust drauf habe, oder wenn ein Link via Twitter oder Facebook in meine Timeline kommt, der sich interessant anhört und eh die Blogroll meiner Liebsten rechts unten. Blogrolls vermisse ich übrigens bei sehr vielen Blogs. Früher war also doch auch mehr Vernetzung.

Das soll sich aber bitte ändern! Aber wie komme ich da denn jetzt drauf? Ganz einfach. Via Maik stieß ich auf Daniels Post mit seinen abonnierten Feeds. Dies nahm ich zum Anlass, meinen Feedreader mal wieder etwas auszumisten und aufzuräumen:

  • Alle Blogs die nicht mehr erreichbar sind, löschen.
  • Alle Blogs, die in den letzten 3 Monaten nichts veröffentlichen haben, löschen.

Außerdem fand ich die Liste eine gute Idee, auch mal wieder neues zu finden, daher kommt hier meine:

Copy Cat
Anna Wolfers
Comfort Zone
Anna Frost
Gilly
Masha Sedgwick
Fräulein Anker
Gesa
Johannes
Hafenmädchen Anne
if i were audrey
Jestil
Knuspermagier
Langeweiledich.net
Lina Mallon
Luise liebt
OHHH MHHH
UARRR
Vanilla Mind
Visuelle Gedanken
Wihel.de

Fräulein Meer backt

Kwerfeldein
Mein Foto-Portfolio
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Mit Vergnügen Hamburg

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