E.

Eintrag 1.801 – Zeit, dass sich was ändert

Ihr erinnert euch an den vorletzten Post. Mehr schreiben. Mehr veröffentlichen. Persönlicher werden. Da dachte ich mir so: Veränderung beginnt ja auch gerne mal mit dem Design. Das ist einfacher.

Alles neu macht der Mai. Und 2020 schreit ja auch förmlich nach neuen Layouts.

Daher sieht hier nach ein paar Stunden werkeln alles sehr anders aus. Weniger Fokus auf Headerbilder, Slider und Schnickschnack, hin zu mehr Text. So ein Post funktioniert jetzt auch sehr gut ohne Bild. Alles ist sehr schnörkellos, will sagen: deutlich unpersönlicher und cleaner. Doch vielleicht brauche ich das grade genau so.

Auch Platz für kurze Statusmeldungen ist jetzt wieder vorhanden. Im vorherigen Layout fühlte es sich für mich immer so an, als müssten mindestens drei lange Absätze geschrieben werden. Der Perfektionismus, u know. Der kommt mir da immer in die Quere. Wodurch so viele Entwürfe irgendwo herumliegen, die sich aber aufgrund der Kürze nicht fertig anfühlen.

Mal schauen, wie lange das funktionieren wird. Ich habe übrigens nun auch den Gutenberg-Editor als Standard eingestellt, um mich endlich mal damit zu beschäftigen und die Möglichkeiten auszunutzen. Aktuell ist alles noch etwas schwerfälliger, aber ich denke, ich werde mich daran gewöhnen. Zumindest gibt es jetzt mehr und einfachere Vorgehensweisen, hier Bilder einzubinden. Ein paar alte Beiträge habe ich schon aktualisiert und ich muss sagen: das macht schon ein bisschen mehr Spaß, als mit Shortcodes rumzuhantieren, die man jedes Mal aufs neue recherchieren musste.

Vielleicht ändert sich auch noch etwas an den Farben. Das muss ich noch sehen. Fürs erste bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Zuhause hier.

D.

Das Ende eines Urlaubs

Die vergangenen 3 Tage waren eine emotionale Achterbahn. Zwei äußerst schöne Tage, halber Tag mieses Bauchgefühl. Halber Tag Drama. So hatte ich mir das Ende meines Urlaubs nicht vorgestellt.

Falkensteiner Ufer Hamburg
Falkensteiner Ufer Hamburg

Was lerne ich daraus? Ich sollte mich mehr auf mein Bauchgefühl verlassen. Immer, wenn ich es nicht mache, geht es blöde aus. Und warum gibt es eigentlich so viele Spinner?

Nach 3 Stunden Spaziergang durch Wald und an der Elbe ist der Kopf nun wieder frei und das Thema abgehakt. Weitermachen.

W.

Was mir fehlt

Manchmal fehlt mir das Bloggen, wie ich es früher™ getan habe. Komplette Anonymität. Kein Impressum. Kein erzwungener Mehrwert. Keine Real-Life-Freunde, die das bewerten könnten, was ich hier von mir gebe und mich ungefragt mit ihrer Meinung konfrontieren.

Angefangen hat alles mit Livejournal. Damals™, als man noch einen Code benötigte, um sich eines dieser beliebten Tagebücher zu klicken. Dort ist im Prinzip meine komplette Pubertät und Jugend dokumentiert. Alle Phasen, die man bei den ersten Schritten zum Erwachsenwerden durchlebt. Friends only, und alle Mädels und auch Jungs, die dazu gehörten, waren meine Clique und wir waren uns in den schwersten Zeiten unserer Adoleszenz gute Ratgeber, hatten wir doch alle mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen. Fremde wurden zu Freunden. Einige Bruchstücke aus dem Leben dieser Menschen bekomme ich auch heute noch über andere Kanäle mit. Seit über 15 Jahren.

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#.

#Rückblende – Januar 2020

Mein Gefühl sagt mir, das wird (m)ein gutes Jahr. Und ich finde, das ist ein gutes Gefühl. Ein Jahr, das recht zufrieden und glücklich startet, ohne dass das Glück und die Freude an irgendeine andere Person gebunden ist, als an dich selbst, kann nur gut werden. Ein Jahr, in den man sich selbst genug ist. Und frei. Für alle Möglichkeiten, die sich in den nächsten Monaten bieten und ergeben werden. 2020, ich bin sowas von da/bereit!

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D.

Das habe ich mir einfacher vorgestellt – Über Sideprojekte und die Ressource Zeit

Um meinen Geburtstag herum nehme ich mir seit einigen Jahren immer ein bis zwei Wochen frei. So war das auch im vergangenen Jahr und ich weiß noch, wie doll motiviert ich war. Ich hatte Lust, mein Leben und meine Arbeit ein wenig umzukrempeln und neue Dinge auszuprobieren. Vor allem aber wollte ich endlich ein Herzensprojekt angehen, das mich selbst (zumindest anfänglich) sehr begeisterte und motivierte.

Analog-Kamera
Photo by Timothy Lamm on Unsplash

Es geht um ein Problem, das ich seit Jahren habe. Ich lese gerne Print-Magazine, ich lese gerne Blogs. Am liebsten lese ich beides, wenn es etwas mit Fotografie und tollen Bildern zu tun hat. Ich war und werde nie ein Mensch sein, der Videocontent bevorzugt. Dafür schaue ich mir Bilder zu gerne in Ruhe an  und lese die Texte dazu, wenn im Hintergund Musik läuft oder ich schlichtweg die Stille genieße.

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Z.

Zurück auf Anfang

Gänsemarkt Hamburg

Kennt ihr diese Abende, an denen man ins Bett geht und genau weiß Das wird heute nix mit schlafen.? Der Tag verlief eigentlich ganz ok. In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich viele Dinge geklärt und bin Baustellen angegangen, die ich seit Monaten oder sogar Jahren vor mir herschiebe. Das bedeutet, dass die nächste Zeit nicht schön wird, aber ich weiß, dass es mir danach deutlich besser gehen wird, weil endlich Haken an diese Dinge gesetzt werden können.

Und dann ist da etwas, auf das du dich gefreut hast. Das aber auch seit einiger Zeit verdächtig kippt. Eine Sache, bei der dir verschiedene Leute gesagt haben Willst du das so wirklich? und du jetzt weißt: Nein, so will und kann ich das nicht. Du musst eine Entscheidung treffen. Schon wieder. Und die fällt ganz und gar nicht leicht. Also setzt du dich hin. Schreibst. Weil du ganz genau weißt, bevor das nicht notiert ist, wirst du noch weniger schlafen können. Um dich herum alles dunkel.

Ja. Es ist wieder ein Jahr, in dem ich viel aufräume, verabschiede, umräume. Und vor allem: wieder viel über mich selbst erfahre. Es klingt so dämlich und doch ist es so treffend: manchmal verliere ich mit der Zeit den Bezug zu mir selbst. Weiß, was andere wollen, was andere von mir wollen. Und verliere dabei mich selbst und was ich eigentlich will komplett aus dem Blick. Dann wird’s radikal. Muss es wohl. So bin ich wohl. Wieder was gelernt. Hört das irgendwann auf? Ist man irgendwann bei sich selbst und hört auf, immer wieder den rechtzeitigen Moment zu verpassen? Wieso merkt man es so oft erst, wenn es schon wieder sehr spät ist?

Wiedemauchsei. Es ist wirr. Es ist spät. Man soll eine Nacht drüber schlafen, bevor die Entscheidung wirklich getroffen wird. Ein neuer Versuch. Zurück auf Anfang.

#.

#Rückblende – #02-2019

Blogging

Der Februar ist bekanntlich immer ein eher kurzer Monat. Doch so kurz, wie in diesem Jahr, kam er mir bisher noch nie vor.

Kurz zusammenfasst war der Monat emotional und sportlich. Es gab viele, lange Gespräche und ich ging in der Tat 2-3 Mal in der Woche zum Sport. Es ist nun soweit, dass man ein paar Gesichter regelmäßig sieht und sich grüßt. Wow. Wer hätte das gedacht? Aber ich finde das sehr angenehm und auf eine eigenartige Art und Weise spornt mich das an. Man will die anderen nicht enttäuschen mit der eigenen Undiszipliniertheit. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mir einen Buddy ausgesucht habe, dem ich regelmäßig auf die Nerven gehe, dass ich ja ach so regelmäßig zum Sport gehe. Warum ich es genau dieser Person erzähle? Weil ich weiß, dass ich mir bis zum Sanktnimmerleinstag Häme anhören muss, sollte ich einknicken. Das funktioniert für mich als Ansporn sehr gut.

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#.

#Rückblende #01-2019

Grade noch haben wir Weihnachten und Silvester gefeiert und schon ist der erste Monat des neuen Jahres bereits wieder vorbei.

Die erste Woche war herrlich entspannt mit viel Nichtstun, Spaziergängen in der Stadt, Essen, Kaffee und Wein.

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G.

Gelegenheit macht Liebe →

Ich glaube, es gibt immer den*die Richtige*n zur richtigen Zeit. Manchmal ist die gemeinsame Zeit kurz – nur ein Moment –, manchmal dauert sie länger, manchmal ist es für die Ewigkeit. Das kann man vorher nicht wissen, denn wer weiß schon, was die Zeit bringt? Wichtig ist, dass man die Zeit nutzt, die man gemeinsam hat, wenn man sie hat. Wenn man sie nicht hat, dann kommt der richtige Moment vielleicht noch.

Ein sehr schöner, lesenswerter Text bei imgegenteil.

J.

Jahresrückblick 2018 – Über Rückschläge, Gesundheit und Prioritäten

Sowas von überfällig, dieser Jahresrückblick. Ich ärgere mich ein wenig über mich selbst, dass ich es diesmal weder zu Silvester noch zu Neujahr geschafft habe. Es hatte zwar Gründe, aber die findet man ja immer. Es ist echt viel geworden, ich war schon dabei zu kürzen. Aber das soll ja nicht Sinn der Sache sein. Es war einfach viel los und das zeigt die Länge des Posts.

Jetzt habe ich meine 2018er-Katharsis abgeschlossen und wünsche euch viel Vergnügen. Lesezeit? Ca. eine halbe Stunde. Ups.

Januar

Ich entschließe mich dazu, direkt am zweiten Tag des Jahres wieder halbwegs mit Arbeit durchzustarten. Bei einem gemütlichen Kaffee mit meinem Lieblingskollegen und Blick über Hamburg versteht sich, man soll ja nicht direkt übertreiben.

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