Zugegeben: auch ich stellte mir kürzlich wieder die Frage, ob nicht allmählich eine Vollformat-Kamera bei mir einziehen und ich meine Olympus mit Crop-Sensor los werden sollte. Alle sagen immer, dass es so viel besser ist. Tollere Bilder. Schöneres Bokeh. Alles zauberhaft. Bis auf den Preis … Ja, der Crop-Faktor nervt manchmal schon. Man muss immer umrechnen, es wird nie sonderlich weitwinklig, wenn, dann wird schon ein Fisheye benötigt, und so weiter. Und das Bokeh. Die Brillianz. Aber ganz ehrlich? Würde es mir auffallen? Würde ich den Unterschied wirklich bemerken?

Zum Glück gibt es Leute, die alles mögliche austesten und vergleichen. Testet euch also mal selbst, ob ihr wirklich herausfinden könnt, welches Bild mit Vollformat und welches mit einer Kamera mit Crop-Faktor entstanden ist und welches ihr lieber mögt. Ich bin nämlich erst einmal wieder zufrieden mit dem Equipment, das ich habe. Auch wenn meine Kamera nur 16 Megapixel hat.

„Ortiz shot the full frame camera at f/2.8 to capture a similar depth of field to shooting the crop sensor camera at f/1.8 — the exception was the night photos, for which Ortiz used f/1.8 to keep the ISO lower.“

Um es noch etwas drastischer zu machen: Die Vollformat-Fotos sind mit der Sony Alpha a9 und dem 85mm f/1.4 G Master Objektiv (Kostenpunkt: ~7.050,- Euro) entstanden. Die Crop-Fotos stammen aus einer Sony Alpha a6500 mit einem Sonnar 55mm f/1.8 Objektiv (Kostenpunkt: ~2.300,- Euro).

 

– via tyrosize & Petapixel
Photo by Timothy Lamm on Unsplash

1 Kommentar

  1. Patrick 25. Oktober 2017 um 16:55

    Das ist kurios…denn ich überlege gerade, ob es bei mir als nächstes MFT oder APS-C wird.
    Ich fotografiere derzeit mit einer Vollformatkamera (und möchte die auch nie mehr hergeben), muss meine Fotoausflüge aber schon so richtig planen, das ganze Kameragerödel will ja auch mitgeschleppt werden.
    Meist bin ich mit Body, einen universellen 24 – 120 und einem lichtstarken 70 – 200 unterwegs, dann vielleicht noch ein Stativ, Tablet und etwas Zubehör und Zack!, wiegt der Rucksack gefühlte hundert Kilo.
    Ich hatte bis vor ein paar Monaten noch die Fuji X-T10 (bei der ich aber mit dem Sucher nicht so glücklich war, weswegen ich sie verkauft habe), die super in meine Umhängetasche passte und einfach immer dabei war. Mit dem Kit-Objektiv (welches bei Fuji richtig gut ist) war ich so eigentlich für alles gewappnet und habe entschieden mehr fotografiert, als jetzt.
    Mal spontan nach Feierabend ein paar Bilder machen ging damit super, mit der Vollformat muss ich auch erst nach Hause, am Sofa vorbei…und da hört es auch meistens schon auf.
    Natürlich ist das nett, den größeren Sensor zu haben, vor allem der große Dynamikumfang macht Spaß und erspart mir oft genug das Erstellen von HDR-Fotos.
    Für Hochzeiten und Events ist der Vollformat-Sensor auch hübsch – für einen Blog, den ich Kürze mal starten will, brauche ich aber eben etwas kompakteres. Und spätestens, wenn man sich das Nocticron auf seine MFT schnallt, will ich den Experten sehen, der da einen Unterschied zu APS-C / FF erkennt.
    Da ich deine Bilder hier richtig toll finde (und mir nie die Frage in den Sinn kam, auf was für einen Sensor die Fotos wohl genannt wurden) spricht das ja zusätzlich gegen einen Wechsel – falls dir das hilft.
    Ergänzend zu Dingens Ortiz hat sich auch der Aki von Akigrafie Live (einfach mal bei YouTube suchen) kürzlich mit dem Thema befasst, den findest du bei YouTube.
    So…das war‘s für den Moment.
    Ich wünsche dir weiterhin gutes Licht und sende viele Grüße von Bremen nach Hamburg!

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