Zugegeben: auch ich stellte mir kürzlich wieder die Frage, ob nicht allmählich eine Vollformat-Kamera bei mir einziehen und ich meine Olympus mit Crop-Sensor los werden sollte. Alle sagen immer, dass es so viel besser ist. Tollere Bilder. Schöneres Bokeh. Alles zauberhaft. Bis auf den Preis … Ja, der Crop-Faktor nervt manchmal schon. Man muss immer umrechnen, es wird nie sonderlich weitwinklig, wenn, dann wird schon ein Fisheye benötigt, und so weiter. Und das Bokeh. Die Brillianz. Aber ganz ehrlich? Würde es mir auffallen? Würde ich den Unterschied wirklich bemerken?

Zum Glück gibt es Leute, die alles mögliche austesten und vergleichen. Testet euch also mal selbst, ob ihr wirklich herausfinden könnt, welches Bild mit Vollformat und welches mit einer Kamera mit Crop-Faktor entstanden ist und welches ihr lieber mögt. Ich bin nämlich erst einmal wieder zufrieden mit dem Equipment, das ich habe. Auch wenn meine Kamera nur 16 Megapixel hat.

„Ortiz shot the full frame camera at f/2.8 to capture a similar depth of field to shooting the crop sensor camera at f/1.8 — the exception was the night photos, for which Ortiz used f/1.8 to keep the ISO lower.“

Um es noch etwas drastischer zu machen: Die Vollformat-Fotos sind mit der Sony Alpha a9 und dem 85mm f/1.4 G Master Objektiv (Kostenpunkt: ~7.050,- Euro) entstanden. Die Crop-Fotos stammen aus einer Sony Alpha a6500 mit einem Sonnar 55mm f/1.8 Objektiv (Kostenpunkt: ~2.300,- Euro).

 

– via tyrosize & Petapixel
Photo by Timothy Lamm on Unsplash

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