M.

Made my day

Wenn die eigenen Vorurteile beispielhaft vor der eigenen Nase aber sowas von entkräftigt werden, dann ist das ein guter Tag.

Junger Kerl. Basecap locker aufsitzend. Typ „Ey Alder isch voll krass, ey!“ steht schon eine Weile an der Türe der Straßenbahn ehe ich mich zu ihm geselle. Die Türe öffnet sich und ich warte einen Augenblick, weil ich annehme, er stürzt gleich raus. Fehlanzeige. Der junge Mann lässt mir gentlemanlike den Vortritt. Und ich war beeindruckt.

E.

Empfehlungen Stativkauf

Es sollte so leicht wie möglich sein.
Die Mittelsäule soll umkehrbar sein.
Die max. Arbeitshöhe soll mindestens 170cm beatragen.
Kopf soll austauschbar sein (3-Wege-Neiger, Kugelkopf).
Und dann soll das Ganze noch bezahlbar sein.
Am Unwichtigsten ist im Übrigen das Gewicht.

Und, was schlagt ihr mir nun vor?

A.

Ausstellung: Metropole Gegensätze

In meinem vorangeschrittenen Alter sollte es dann also auch soweit sein, dass ich meine erste Vernissage besuche. Die Einladung erhielt ich von @lammy_ka und freute mich sehr darüber, weil mich das Thema ansprach. Street. I’m lovin‘ it.

Also war ich am Samstag abend mit Marbod und einer Freundin in Durlach verabredet. Dank KVV natürlich nicht ohne unnötige Komplikationen auf dem Hinweg. Mit 15 oder 20 Minuten Verspätung konnten wir uns aber begrüßen und die Ausstellung stürmen.

Schöne Fotografien von zwei unterschiedlichen Menschen. Björn Pados stellt Fotografien mit Eindrücken aus NYC aus, während SUL – Sven Lorenz Eindrücke aus Bratislava zeigt. Zwei Metropolen die gegensätzlicher nicht sein können.

Von jedem der Werke gibt es eine limitierte Druckauflage. Durchnummeriert und handsigniert. Und hätte ich das nötige Kleingeld, wüsste ich schon ein bis zwei Bilder, die ich sehr gerne mein Eigen nennen würde. Irgendwann mal. Wenn ich groß bin.

Das Gespräch mit Björn war wirklich sehr gut, weil sich seine Ansichtsweisen gut mit meinen decken. Ausserdem gefällt mir sein Stil richtig gut. Mit dem würde ich gerne mal fotografieren gehen.

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte kann dies noch bis Ende August in Judy’s Café in Durlach tun. Ich werde garantiert auch nochmal vorbeischauen.

W.

Wie das Badisch Brauhaus WM-Fans verarscht

Zu jedem Deutschlandspiel fragt man sich: Und wo gehen wir heute hin?
Man vergleicht die Möglichkeiten, Gegebenheiten und Angebote. Da klingt das Angebot Maß Bier für 3 Euro in der HappyHour, die von 14-17 Uhr gehen soll für das heutige Spiel doch optimal.

Also begeben sich die Karlsruher ins Badisch Brauhaus und freuen sich schon. Aber nicht lange.
Zu Essen gibt es nur eine abgespeckte Karte. Bedient wird man nicht. Pizza sucht man auf dieser Karte vergebens. Dafür gibt es aber Straußenfilet. Darf nicht fehlen.
Aber was soll’s. Hauptsache das Bier fließt, denkt sich der gemeine Karlsruher. Bis er in der HappyHour den ersten Maßkrug bestellen will. Nee, gibt’s nicht. Wir haben nur das, was auf der Karte steht. 0,4l Bier in unterschiedlichen Variationen. Im Plastikbecher versteht sich. Für die Sicherheit. Dass auf dem Tisch ein massiver Krug mit Gabeln und Messern steht, vergessen wir jetzt mal.

Jedenfalls fragen wir uns: Wie, Maß gibt’s nicht? Im Internet steht doch, dass es ab 14 Uhr die Maß für 3 Euro gibt.
Antwort der Bedienung (Getränke werden glücklicherweise noch gebracht): Jaja, das ist Verarsche. Originalton. Wir schauten uns etwas verwirrt an und wäre es nicht schon zu spät gewesen, wäre das sicherlich der Punkt gewesen, an dem wir die Location gewechselt hätten.
Als (schwachen) Trost gab es dann zur HappyHour die 0,4l-Becher Bier für 2 Euro.

Danke Brauhaus, die Verarsche hat gut funktioniert. Allerdings werden wir zur WM sicher nicht mehr vorbeikommen.

EDIT: Das Badisch Brauhaus hat in den Kommentaren eine Stellungnahme hinterlassen sowie den Flyer auf der Webseite aktualisiert. Die Aktion 0,4l-Bier für 2 Euro zur HappyHour bleibt weiterhin bestehen. Außerdem gibt’s auch die Maß weiterhin. Jedoch nur an der Bar und nicht am Tisch.

C.

Calvin Hollywood und Social Media

Die üblichen „Wie wird man bekannter im Netz„- und „Wie nutze ich Twitter, Facebook und Konsorten optimal„-Newsletter, -Communitys etc. kennt man zu genüge. Dementsprechend skeptisch war ich, als Calvin Hollywood eine Online-Schulung zum Thema „Social Media für Fotografen“ anbot. Gereizt hat mich seine Beschreibung dazu dennoch ein wenig. Und immerhin hat er in Fotografiekreisen eine gewisse Prominenz in Verbindung mit Adobes Photoshop erlangt.
Trotzdem wartete ich bis zur letzten Minute mit meiner Anmeldung. Schlussendlich war ich aber doch zu neugierig, um mir dieses Event entgehen zu lassen.

Die ersten 45 Minuten waren eher langweilig und ich war schon anfrustriert. Ich hatte vor meiner Anmeldung schon wenig Hoffnung, gute und neue Tipps zu erhalten, aber die ersten Minuten hörte ich wirklich nichts Neues. Also habe ich nebenher andere Dinge gemacht und einfach nur zugehört.
Nach dieser ersten zähen Zeit kam jedoch wirklich der ein oder andere interessante und gute Tipp vor der Pause. Und nach der Pause ging es damit weiter. Einiges davon habe ich bereits realisiert und umgesetzt, anderes wird folgen.

Allerdings hat Calvin auch viele Dinge angesprochen, die für mich sehr viel mit Glück zu tun haben. Aber schlussendlich auch mit seiner Omnipräsenz auf sämtlichen Kanälen.

Auch wenn ich teilweise insgeheim grinsen musste, als mir auffiel, dass er manche Dinge nicht so wirklich versteht (zum Beispiel im Zusammenhang mit Facebook 😉 ), muss man doch sagen, dass Calvin die Instrumente für seine Zwecke optimal einsetzt.
Und das ist es doch auch, was diesen Kerl letztendlich sympathisch macht.

Quintessenz des Ganzen, neben diversen kleineren Tipps: Nutze die dir gegebenen Möglichkeiten voll aus und sei präsent.
Und das lässt sich auf jeden Bereich übertragen.

Mein Dank geht an Calvin für die Tipps und den unterhaltsamen, gestrigen Abend.

R.

Roadtrip

Sich ins Auto setzen und losfahren. Ohne Ziel. Ohne Plan. Alles hinter sich lassend. Den Gedanken freien Lauf lassend und nur nach vorne blickend. Nie mehr zurück. Frei.

Neue Menschen kennenlernen. Gemeinsam Spaß haben. Sich freuen, weinen vor Lachen. Reiseroutenabschnittsgefährten.

Wieder sich selbst sein, ohne sich verstellen zu müssen. Einfach nur du selbst. Einfach nur ich. Einfach wieder leben.

Weg. Neue Aufgaben. Neue Eindrücke. Neue Erfahrungen.
Unterwegs sein. Roadtrip.

A.

Awesome K. Schuller

Germany’s Next Topmodel neigt sich dem Ende zu. Und das ist gut so. Es war die schlechteste Staffel seit Beginn. Und wahrscheinlich ist es die letzte Staffel, die ich verfolgt habe. Ich denke, besser wird’s nicht mehr.
Und der einzige Grund, warum ich diese Staffel geschaut habe, war letztendlich Herr Kristian Schuller und seine crazy Kreativität. I like.

Ich wollte auch schon immer ein Fotobuch mit Werken von ihm. Jetzt kommt endlich eins auf den Markt. Dass das dann aber aus Fotos mit den Eh-nie-Topmodels-Models wird, hätte nicht sein müssen. 90 days – one dream heißt es und kann schon jetzt bestellt werden.
Ich werd’s mir auf jeden Fall mal anschauen. Immerhin sind die Fotos von ihm. Und egal welches Modell, das kann nur gut werden.