G.

Grand Central Station


Ich liebe die Streetfotografie. Meine ersten Schritte in der Digitalfotografie bewältigte ich darin. Auch heute macht es mir nach wie vor am Meisten Spaß, mit der Kamera in der Hand durch die Straßen zu ziehen und das Leben dort, Gebäude, Bilder, Szenen und Motive einzufangen.

In letzter Zeit komme ich nur leider viel zu selten dazu. Das letzte Mal wirklich fotografieren war ich in Hamburg, und das ist dann auch schon wieder fast 5 Wochen her. Die Zeit rast.

Aufgrund mangelnder Zeit bleibt mir an manchen Tagen nichts anderes übrig, als Streetfotografie im GoogleReader zu suchen. Dabei fand ich die Serie von Matt Mawson, die mich sehr begeisterte. Er hat eine wunderbare Stimmung in seinen Bildern eingefangen, die Fernweh hervorruft. Die Bildbearbeitung und Anpassung der Farben passt wunderbar zu den Motiven. Ich will mehr davon sehen!

M.

Miss Confused

by nino**
Morning! by nino**

Es gibt so Wochen, da denkt man sich gleich zu Beginn, man sollte sich die Decke über den Kopf ziehen und erst wieder am Sonntag einen Fuß vor die Türe setzen.

Ich bin nicht nur selbstständig, nein, ich arbeite auch noch als freie Mitarbeiterin in so einem lustigen Beratungsunternehmen. Alles kuhl. Gestern stand ich dann jedoch vor verschlossener Bürotür. Trotz Verabredung und Terminisierung. Ich rief den „Chef“ an. Niemand ging ran. Dann sah ich auf die Uhr und erschrak ein bisschen. Versicherte mich via Twitter, dass auch wirklich 12 Uhr sei und ich somit eine Stunde zu früh aufgeschlagen wäre. War dummerweise in der Tat so.
Halten wir also fest: Die Uhr wurde eine Stunde vorgestellt. Es wäre passender gewesen, ich wäre eine Stunde zu spät gekommen. Aber stattdessen bin ich zu früh.

Naja. Somit fuhr ich zum Bahnhof und genehmigte mir ein deftiges Mittagessen. War auch ok. Immerhin konnte ich dadurch feststellen, dass Subway die Preise mal wieder gesenkt hat. Aber was blieb ihnen auch anderes übrig…

Wie dem auch sei. Heute ist Dienstag. Und ich ging davon aus, morgen sei Freitag. Somit ist in meiner Zeitrechnung heute also Donnerstag. Wo kommt das denn jetzt nun wieder her?

Ich möchte bitte jetzt endlich meine eigene Zeitrechnung haben. Sommer- und Winterzeit sind doch von gestern und haben wir nun schon so oft mitgemacht. Es wird Zeit für eine neue Zeit.

Sponsored by Gesellschaft für Blogeinträge, die keinen Menschen interessieren, hier aber stehen, damit hier was steht.

S.

Sechs Jahre

Hey, und wieder ist es so weit. Ich widme dir diesen Eintrag Jahr für Jahr. Mittlerweile schon zum 6. Mal. Es ist für mich die einzige Möglichkeit, dass du nicht komplett aus meinem Leben verschwindest. Ich will dich einfach nicht vergessen, dafür warst und bist du mir zu wichtig.

Ja, es gibt sie noch, die Momente, in denen ich die Zeit zurück drehen möchte. Momente, in denen ich mich schuldig fühle für das, was passiert ist.
Es gibt Momente, in denen ich nach oben schaue und mit dir rede. So verrückt es ist. Und es gibt Momente wie diese, die weh tun und mich weinen lassen. Aber das ist ok, gehören diese Momente doch mittlerweile seit 6 Jahren zu meinem Leben. Weil du eine Entscheidung trafst, die ich bis heute nicht komplett nachvollziehen kann.

Du hast mir immer sehr geholfen. Warst immer da. Ich wünschte, du hättest zugelassen, dass ich das auch für dich sein konnte.

Vor wenigen Tagen war ich dort. Mied die Stelle. Ich kann es immer noch nicht. Zu unfassbar ist das Ganze auch noch heute.
Erinnere mich genau an den Tag. Die Nachricht. Meine Reaktion. Deine Eltern. Deine Freunde. Und die große Frage nach dem warum. Wünsche mir Antworten. Möglichkeiten. Möchte mitentscheiden und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Wünsche immer noch, du kämst zurück. Weil da ein Loch ist, das irgendwie wohl so bleiben wird. Weil es keinen Ersatz für dich gibt. Weil du besonders warst.

Du fehlst mir.

T.

Tschüss, KW 11, hallo KW 12!

Macht man so Projektzeugs, fängt man an, in Kalenderwochen zu rechnen. Halt. Andere rechnen in Kalenderwochen. Das ist so herrlich professionell. Ich kann das nicht, weil ich mir Kalenderwochen grundsätzlich nicht merken kann. Was manchmal ziemlich doof ist.

Jedenfalls. Bisher lief mir der Selbstständigkeit alles ziemlich gut. Ich kam viel rum, hatte Geld zur Verfügung, es machte Spaß und ich hatte kaum Sorgen.
Meine KW 11 war jedoch beschissen. Zwei Aufträge brachen (erst einmal) komplett weg. Da das langfristig angelegte, große Projekte waren, ist meine Kalkulation für die nächsten Monate über den Haufen geschmissen worden, was dazu führen wird, dass ich einen Monat im Minus abschließen muss. Ich muss dringend für Ersatz sorgen, habe jedoch erst einmal keinen blassen Schimmer, wer und wie… Ich muss mich zum ersten Mal seit November mit dem Thema Akquise auseinandersetzen. Bisher lief das wunderbar über Empfehlungen. Und gerade bin ich ein wenig mit dem Thema….hmmm…überfordert.

Aber das gehört dazu. Trotzdem bin ich froh, dass die Woche abgeschlossen ist. Eine neue Woche ist da, die hoffentlich besser läuft und mir weitere, abrechenbare Aufträge bringt.

P.

Prokrastination mal andersrum

Statt endlich, endlich, endlich mal wieder aufzuräumen kann man auch einfach WordPress-Themes umbasteln, iperta-Blogposts schreiben, XING-Gruppenbeiträge schreiben, Facebook-Fanpages befüllen, Veranstaltungen anlegen und Facebook-Nachrichten an Gott und die Welt schreiben.

Kann ich bitte mal wieder eine Aufgabe haben, die mich dazu treibt mittels Aufräumzwang und akutem Geschirrspülens zu prokrastinieren? So wie das hier aussieht, hätte es das Zimmer nämlich echt mal wieder bitter nötig.

Alternativ tut es auch ein gutbezahlter, langfristiger Auftrag durch den ich eine Putzperson bezahlen kann. Geht das, ja?

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

z.

zimtsternin goes re:publica

re:publica. Da wollte ich schon immer Mal hin. Letztes Jahr fragte mich sogar Jeriko, ob ich da sein würde. Konnte aber aus Gründen nicht. Aber 2011. Das sollte mein rp-Jahr werden. Wurde es jedoch nicht, denn ich unterschätzte die re:publica-wütigen Ticketkäufer.

Ich ärgerte mich also. Versuchte mir aber ständig ins Gedächtnis zu rufen, dass es sicher Leute geben wird, die ihr Ticket wieder abgeben müssen aus irgendwelchen Gründen.
Der Termin rückte näher und ich hatte immer noch kein Ticket. Aber hey, wieso sollte ich nicht einfach mal alles anders machen? Ticket kaufen, dann Unterkunft suchen um anschließend die Anreise zu buchen kann ja jeder. Ich kläre einfach die Sache mit der Unterkunft als erstes. Check. Zur Not bin ich dann einfach so ein paar Tage in Berlin und lass mir von der rp erzählen. Letztendlich geht’s ja eh nur um die Leute.

Tja, was soll ich sagen? Ich bedanke mich hiermit recht herzlich bei dem Paar, das heiratet und @dominik_schwarz als Trauzeugen haben möchte. Und natürlich Dominik dafür, dass das so schnell klappte und dem re:publica-Twitter-Account für’s Twittern meines Ticketgesuchs.

Soll nochmal einer sagen, Twitter sei zu nichts zu gebrauchen.
Ich ♥ Twitter.

W.

Wenn einer eine Reise tut…

Eigentlich sollte es heute in die Schweiz gehen. Gemeinsam mit Fotoleuten eine Studioeröffnung feiern.
Champagner und Fleischsalat im Gepäck und einem Auto voll mit vier Leuten ging es los. Weit kamen wir nicht. Auffahrunfall an der Ampel. 3 Autos insgesamt. Unser Fahrer schuld.

Und ich war wieder einmal unheimlich froh, dass ich mich seit dem letzten Unfall konsequent anschnalle. Jetzt tut mir von dem Ruck nur das Schlüsselbein weh. Sonst alles gut. Und geht auch schon wieder.

Jetzt warten wir hier. Klären Dinge mit Versicherung. Und bekommen hoffentlich ’nen Mietwagen. Dann geht’s vielleicht weiter. Wer weiß das schon.

O.

Objektivdilemma


Meine Fotografiererei begann mit Street und Zoo. Gerade im Zoo merkte ich, dass mir lange Brennweiten fehlten. Ich hatte zwar ein 55-200 von Sigma, aber das war Müll. Nicht scharf, durch die Anfangsblende verwacklungsanfällig. So Sachen halt.

Also freute ich mich sehr, als ich irgendwann in den Besitz des 70-300 IS USM von Canon kam. Schneller Fokus, guter Bildstabilisator. Allerdings nutzte ich das Objektiv nicht wirklich. Eigentlich steht es auch nur rum.
Wirklich benutzt habe ich es dann bei den Hochzeiten, um den Leuten nicht so sehr auf die Pelle zu rücken. Funktionierte prima und durch den IS ist das Objektiv auch noch bei weniger Licht zu gebrauchen. Aber freistellen war nie so richtig. Und gerade das verleiht Hochzeitsbildern meiner Ansicht nach oft diesen Charme.
Also bräuchte ich ein Teleobjektiv mit größerer Blende. Das am meisten geliebte ist das 70-200 2.8. Schönes Teil. Aber kein so schöner Preis. Wenn man den Bildstabilisator noch dazu haben möchte, erhöht sich dieser Preis auch einfach noch einmal um 800 Euro. Autsch.

Nun schickte der Stilpirat kürzlich einen Link über Twitter. Das Sigma 70-200 2.8 für unter 600 Euro. Sollte das ein Fehler sein? Nein. kurz darauf kam ein Newsletter von Sigma. Monatsangebot. Alles soll so sein.

Ich überlegte also, das Teil zu kaufen und mein 70-300 loszuwerden. Sollten mir die 100mm irgendwann fehlen, würde sich dafür auch ein Telekonverter finden lassen. Hauptsache ich habe ein lichtstärkeres Objektiv. Eigentlich traf ich dann auch die Entscheidung, dass ich das so tun werde.

Dann las ich jedoch ein paar Reviews. Und hielt es dann doch nicht mehr für eine gute Alternative. Die Schärfe bei Offenblende und 200mm soll nahezu nicht vorhanden sein. Ja, ich bin mir bewusst, dass das Extrembedingungen sind. Aber auch da liefert mein 70-300 noch gute Ergebnisse für mich ab. Ich würde mich ärgern, wenn dem wirklich so ist.

Also, was machen? Hat das Sigma-Objektiv jemand von euch und kann über seine Erfahrungen berichten? Kaufen? Nicht kaufen?