You’re a Pro!
Ich hatte mal einen Flickr-Account. Den fand ich irgendwann doof und machte mir einen neuen. Dafür schenkte mir der Junge mal eine Pro-Mitgliedschaft. War schon nett. Ich verlängerte sie dann aber nicht. Damals war mir das zu viel Geld. Ich befand mich im Studium. Hatte also keines.
Dieses Blog erledigte sein übriges und wurde immer wichtiger und zentraler. Mein Flickr-Account dümpelte so vor sich hin.
Doch in den letzten Tagen packte es mich wieder. Ich hatte irgendwie das irrationale Verlangen nach einem Pro-Account. Ich wusste nicht, woher das kam. Dachte darüber nach, kann es aber bis heute nicht begründen. Vielleicht ist es ein unterbewusstes Druckmittel, dass ich wieder mehr fotografiere, mehr veröffentliche. Also genau so dumm, wie eine Fitnessstudiomitgliedschaft, um sich zu zwingen, mehr Sport zu machen.
Fakt ist jedoch: Seit dem 01.01.2012 habe ich wieder eine Pro-Mitgliedschaft bei Flickr. Fühlt sich gut an. Auch wenn sich bisher nichts verändert hat. Dennoch surfe ich aktuell täglich morgens bei Flickr vorbei, schau mir die Bilder meine Kontakte an, stöbere ein bisschen herum. Finde Bilder schön. Finde Bilder doof. Ich mag das.
Und während ich da so für mich selbst drüber nachdachte und auch mit anderen Fotomenschen über das Thema sprach, hatte ich so eine Idee. Ihr überlegt doch alle immer wieder, ob verlängern, oder nicht, ob machen, oder nicht. Und mir fiel auf: In den ganzen Jahren gab es hier noch nie eine Verlosung oder ein Dankeschön an meine Leser. Das soll sich nun ändern.
Dafür, dass ihr Fragebögen ausfüllt, Fragen beantwortet, immer brav meine Bilder toll findet, bekommt ihr nun was zurück:
Kommentiert hier bis zum 12. Januar 2012, warum ihr Flickr Pro werden bzw. warum ihr euren Pro-Account verlängern wollt und fügt die URL zu eurem Flickr-Profil hinzu. Anschließend entscheidet das Los, wer den Zuschlag bekommt.
! Wichtig !
Vergesst euren Flickr-Link nicht! Ohne Link nehmt ihr nicht an der Verlosung teil!
Januar ist Workshop-Zeit

Ich nahm bisher kaum an Workshops teil, kaufte aber viele Bücher. Die Zeit der Bücherkauferei hat aber allmählich ein Ende. Den ganzen Grundlagenkram habe ich vor einiger Zeit komplett verkauft und mein Regal zieren nur noch die für mich wichtigen und guten Bücher. Die, in die sich auch zu späterer Zeit immer mal wieder ein Blick lohnt.
Jedenfalls möchte ich dieses Jahr fotografisch motiviert starten und habe mich zu einem Workshop angemeldet, der dann auch in Kürze stattfindet. Es wird wenig theoretischen Input, dafür viel mehr Praxis geben. Aber lest selbst:
Mit dieser komplett neuen Veranstaltungsreihe möchte ich zukünftig einmal pro Monat interessierten Fotografen die Möglichkeit geben unverbindlich und in entspannter Atmosphäre in die Studiofotografie zu schnuppern.
Die Reihe nennt sich Afterworkshooting und wird veranstaltet von Thomas Adorff. Jeder Workshop ist auf 10 Personen beschränkt und dauert ca. 2 Stunden.
Das erste Afterworkshooting wird nächsten Mittwoch, 11.01.2012 ab 19 Uhr stattfinden und 40 Euro kosten.
Anmeldeschluss ist der 09.01. und ihr solltet euch beeilen: Es sind nur noch 3 Plätze frei! Ich bin dabei und vielleicht sieht man sich ja dort?
Los geht’s!
Wem das alles zu kurzfristig ist, der wartet einfach den nächsten Monat ab oder schaut sich mal das Blitz-Workshop-Wochenende im Februar an. Das fand bereits in der Schweiz erfolgreich statt. Wäre ich zu dem Zeitpunkt noch in Karlsruhe, würde ich mich auch dafür anmelden. Aber somit ist nun ein Platz mehr für euch frei.
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Foto-Weblogs als Bachelorarbeit – Eine Art Resümee
Foto-Weblogs als Bachelorarbeit – Eine Art Resümee →
Eine der ersten Auffälligkeiten ist die langjährige Interneterfahrung der Befragten. Mit meist mehr als zwölf Jahren Internettätigkeit und diese teilweise seit den Anfängen des Internets, sind alle befragten Blogger sehr affin mit dem Umgang im Netz. Außerdem zeichnet sich eine extrem hohe tägliche Nutzung von teilweise mehr als 6h ab.
Ich habe vor einiger Zeit bei einer Umfrage für eine Bachelor-Thesis mitgemacht. Dabei ging es um die Intention von Fotografie-Bloggern. Warum, wieso, weshalb?
Eine erste Zusammenfassung gibt es bei Addicted2Photos.
Ben Howard
Es gibt keinen Musiker, dessen Musik ich so gerne höre, wie die von Damien Rice. Ich liebe Damien Rice. Die Stimme, die Musik, die Lieder…
Allerdings lässt ein neues Album bereits seit einigen Jahren auf sich warten. Und während ich weiter darauf warte, widme ich mich Ben Howards. Der kann Musik nämlich auch ziemlich gut. Ich lege euch Every Kingdom ans Herz.
Was langsames, gemütliches, schönes für den heutigen Tag.
Abschluss-Leserumfrage 2011

2011 war auch hier im Blog ein aufregendes Jahr.
Viele neue Leser, viele Kommentare, Diskussionen, Themen und Sponsoren. Ohne euch würde das hier nicht so viel Spaß machen.
DANKE!
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Und damit das im nächsten Jahr weitergeht und ich noch etwas über euch erfahre, freue ich mich, wenn ihr den folgenden Fragebogen heute, morgen oder in den nächsten Tagen ausfüllt. Anonym versteht sich. Ich danke.
Diese Umfrage ist leider bereits beendet.
Vorsätze für 2012
Leben.
Review: Zweitausendelf
Ich mag keine Jahresrückblicke. Aber der Gedanke, irgendwann in der Zukunft nur einen Eintrag aufrufen zu müssen, um festzustellen, was in dem Jahr so passierte, reizt mich. Daher müsst ihr jetzt da durch.
Kurz: Es war viel los und in 2011 wurden Grundsteine gelegt, die Auswirkungen auf die weitere Zukunft haben. Es war und bleibt spannend.
Januar
Silvester war anders, als sonst und das neue Jahr startete direkt einmal im Fotostudio. Neujahr ins Studio zu gehen nach so einem Silvester ist eher nicht ratsam.
Dann kam das Thema Sport mal wieder auf den Tisch und ihr solltet mir helfen, einen Kurs auszusuchen.
Außerdem war ich arbeitstechnisch auf der imm cologne 2011.
Achja, und ich wurde in den Vorstand gewählt und veröffentlichte meinen ersten Screencast.
Februar
Im Februar war ich viel unterwegs und offensichtlich kaum in Karlsruhe.
Das erste Mal Boarden seit 2 Jahren in Unterstmatt. Langweilig. Aber Schnee. Und Board. Und das erste Mal merken, dass meine Ausrüstung keinen Spaß mehr macht.
Außerdem gab es ein Schnee- und Studioshooting mit Isabelle und kurz darauf verbrachte ich mein erstes Wochenende in Hamburg und lernte Marcel, Tatjana, Philipp und Simon persönlich kennen. (Natürlich lernte ich da noch mehr Leute kennen.) Was das für Auswirkungen haben wird, war zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen unklar.
Meinen Urlaub verbrachte ich in Österreich und machte beim Rodeln Bekanntschaft mit schmerzenden blauen Flecken (die übrigens Monate brauchten, bis sie nicht mehr zu sehen waren!).
Und dann verbrachte ich dank Panasonic auch schon wieder ein weiteres Wochenende in Hamburg. Der Bericht dazu kam zwar erst im März, aber eigentlich war ja noch Februar.
März
Im März sollte die Reisewelle weitergehen, aber mit mehr Komplikationen. Denn zwischen der Schweiz und uns stand ein Auffahrunfall, der unsere Reise ca. 4 Stunden lang aufhielt. Dumm gelaufen.
Sonst nur blabla und tralalala. Und ich kaufte ein Macbook über das ich jedoch erst im Juni philosophierte. Monatshighlight.
April
Der April stand im Zeichen des Internets und Berlin. re:publica. Meine erste. Beendet mit neuen Freunden. Und einem Plan.
Ausstellungsvorbereitungen gab es auch. Und zum Abschluss beschäftigte mich das Thema Zivilcourage. Für den ich nette Kommentare erntete.
Mai
Der Mai war so nicht geplant und änderte dadurch einiges.
Ich verbrachte viel Zeit in Hamburg und bei den elbdudlern, schrieb einen Gastbeitrag und ärgerte mich über oberflächliche Zeitverschwendungen.
Und weil der Monat scheiße war und mein Milestone komplett unzuverlässig war, kam es, wie es kommen musste: Ich belohnte mich mit einem iPhone.
Juni
Wir diskutierten darüber, ob das iPhone eine Kamera ist oder nicht. Ist es nicht. Es ist ein Smartphone. Dennoch kann man damit Bilder machen, die nicht wesentlich schlechter sein müssen, als mit einer DSLR. Also: Es ist ein Smartphone aber auch eine Kamera.
Im Zuge dessen richtete ich einen Tumblr ein, der mittlerweile den gewöhnlichen Hipster-Tumblr-Tod stirbt, heißt, brach liegt. Da kommt irgendwie nichts mehr. Beteiligt euch!
Juli
Im Juli nistete ich mich allmählich in einer anderen Wohnung ein, weil mir WG-Leben auf die Nerven ging, und ich verlinkte Instagram-Photoshop-Aktionen.
Außerdem kümmerte ich mich darum, dass mein Fotoverein eine halbwegs akzeptable Webseite vorzuzeigen hat, und kaufte einen neuen Monitor (der aber wieder ausgetauscht wurde).
August
Im August ging meine Spielerei wieder los. Ich durfte einen Nintendo 3DS testen und kaufte mir prompt einen.
Ich nahm Videoposts auf und bloggte diese.
Es gab einen Spontanfotografiertag mit Michelle, der mich dazu anspornte, meine Fotografie-Seite zu erneuern. Der Auftakt für weitere Fotografiererei am Set von Endspiel und von Tiberio. Stecke mehr Zeit in Bildbearbeitung und es macht Spaß.
Statt eines lichtstarken Objektivs kaufte ich mir einen Sunbouncer (den ich bisher kein einziges Mal genutzt habe u_u), zog endgültig um und ließ mich über Kreativität aus.
September
Völklinger Hütte. Mal andere Bilder und die Kamerasammlung wächst weiter. Analog versteht sich.
Digital fotografiert habe ich Mareike. Es war ein Vergnügen.
Außerdem zeigte ich euch meine neue Wohnung.
Oktober
Der Oktober war ungewöhnlich warm hier. Fast ein bisschen wie Sommer. Sehr angenehm. Daher gab es auch eine Tour in den Europa Park. Endlich mal wieder. Aber nach den ersten Bahnfahrten war mir übel. Man wird nicht jünger.
Und in einer unüberlegten Handlung bestellte ich mir ein iPhone 4S. Der einzige Grund dafür: Die bessere Kamera. Aber das war ok, weil ich mein altes iPhone 4 fast zum Kaufpreis weiter verkaufen konnte.
Endlich, endlich, endlich konnte ich einen Nähkurs machen und bloggte mehr Fotos von unterwegs.
Noch dazu hatte ich ein gutes Geburtstagswochenende.
November
Halloween verbrachte ich mit den besten Menschen wo? Natürlich in Hamburg. Anschließend war ich krank. Mal wieder. Ich hatte dadurch ein wenig Angst vor dem Dänemark-Urlaub. Auto fahren und todkrank sein passen nicht gut zueinander. Aber es ging und wir verbrachten eine gute und erholsame Zeit an der Nordsee.
Die Erholung war nötig, denn direkt im Anschluss musste ich mich einer wichtigen Entscheidung widmen. Außerdem las ich ein gutes Buch.
Dezember
Wenn man sich Entscheidungen widmet, muss man diese auch irgendwann einmal treffen. Yeah. Denn meine Entscheidung sorgt dafür, dass mein neuer Wohnsitz im nächsten Jahr Hamburg sein wird.
Um meine herumliegenden Negative und Diapositive endlich einscannen zu können, kaufte ich Scansoftware. Nachdem ich das scannen beendet hatte, kaufte ich ein neues Objektiv. Gute Entscheidung. Gute Wahl. Vorzeitiges persönliches Weihnachten.
Am Wochenende vor Weihnachten war Wellness angesagt. Auch eine gute Entscheidung.
Und das letzte Fotoshooting fand gemeinsam mit Jessy statt.
Fazit und Ausblick
Es war ein turbulentes Jahr.
Und nächstes Jahr ändert sich einiges.
Wohnung, Umgebung, Wohnort, Freunde, Alltag, Job. Alles anders. Ich freue mich darauf, bin aufgeregt, bin jedoch auch etwas ängstlich. Aber das gehört dazu.
Ich bin gespannt, was 2012 mit sich bringt. Die Zeichen stehen gut.




