W.

Wäsche wasche – Klappe, die erste!

Soeben wurde die gute neue Waschmaschine das erste Mal von mir benutzt.
In meinem bisher bescheidenen Leben habe ich kaum Erfahrung mit Wäsche waschen gemacht. Ein wenig Unterwäsche vielleicht mal gewaschen. Oder eine Maschine angestellt, die meine Mutter schon befüllt hat.
Jetzt muss ich mich aber um alles selbst kümmern.
Nichteinmal meine Mitbewohnerin steht mir mit Rat und Tat zur Seite, weil die Gute nach Frankfurt gefahren ist.
Somit bin ich meinem Schicksal alleine überlassen.
Ich habe mit Unterwäsche, Bettwäsche und Handtüchern begonnen. Glücklicherweise lag der Waschmaschine eine Waschanleitung für Dumme bei, an die ich mich Punkt für Punkt gehalten habe.
In ca. 2 Stunden ist das Ergebnis vollbracht.
Ich werde dann berichten, ob ich meine letzten Cents in neue Wäsche investieren muss.
To be continued.

D.

Die ersten Tage JLU

So, die ersten zwei richtigen Tage an der Justus-Liebig-Universität sind nun rum.
Und langsam kommen die ersten Zweifel auf. Ist der ganze Zeitaufwand wirklich zu bewältigen?

Gut, pro Seminar relativ wenig Aufwand. Bei den ersten beiden dachte man noch, das bekommt man gebacken. Dann kamen die nächsten Seminare dazu. Das summiert sich allerdings sehr.

Mein Stundenplan ist schön.
Montags von 10-16 Uhr.
Dienstags von 10-12 Uhr.
Mittwochs von 10-14 Uhr.
Donnerstags von 8-12 Uhr.
Freitags von 10-12 Uhr.
Man wird also darum beneidet.

Allerdings sind das nun Vorlesungen, Seminare und Proseminare. Sage und schreibe 9 Stück.
Und zu jeder Veranstaltung sollte (!!!) man nun im Schnitt noch jeweils 2 Stunden Vor- und 2 Stunden Nachbereitung hinzuzählen.
Das macht dann nach Adam Riese 54 Stunden pro Woche.
Vorausgesetzt man kommt in alle gewünschten und gewählten Seminare rein. Das ist ja auch wieder so eine Sache.
Wir als sonst immer benachteiligte Bachelor-Studenten haben immerhin da einen Vorteil. Stichwort: Modularisiert. Wir MÜSSEN ja in diese Seminare rein. Anders geht gar nicht.
Das heißt, das Seminar wird mit Bachelor-Studenten belegt. Sind dann noch Plätze frei, ist man so nett, und füllt das Seminar mit Diplom- und Magisterstudenten auf.
Bisher ging das auch soweit ganz gut.
In meinem Studiengang sind 60 Leute immatrikuliert. Kapazität laut Hochschule: 200.
Nun müssen wir uns mit den anderen Bachelor-Studenten aber die Plätze teilen (insgesamt wohl ca. 180). Und da wird es schon eng. Da frag ich mich: Wie um Himmels Willen hat sich die Hochschule das vorgestellt?

Jetzt wollen die Damen und Herren des Landes Hessen aber auch noch Studiengebühren.
Ja, kein Thema. Nette Idee.
Nur, was hab ich davon?
Wenn wirklich mehr angeboten wird, ich einen sicheren Platz habe und auch die Seminare belegen kann, die mich interessieren, und ich nicht Seminare belegen muss, weil grad kein anderes frei ist, dann zahle ich die doch gerne.
Allerdings gibt es einen kleinen Haken (mal abgesehen vom Studentenkredit): Wie finanziere ich das?
Klar, arbeiten gehen. Aber: 54 Stunden-Woche. Holla, wie geht das?
Ja genau, ich opfere mein Wochenende.

Was sag ich dazu?
Das (Studenten-) Leben ist schön!

D.

Die ersten Tage

Jaja, Verspätung. Ich weiß schon.
Aber: Die ersten Tage waren gut.
Nach zwei Stunden heute morgen anstehn habe ich nun auch endlich meine Chipkarte aka meinen Studienausweis und seit ein paar Stunden bin ich namentlich in sämtlichen Veranstaltungen erfasst, die ich im ersten Semester belege. Sehr fein.

Jetzt kann ich also ruhigen Gewissens zum Kloster Schiffenberg gehen und meine erste Uni-Party erleben. Juchhee!

N.

Nur noch einmal schlafen…

Dann geht’s los.
Mein erster Tag an der Uni. Ja, gut, nur Einführungswoche, aber immerhin.
Ich bin ja schon gespannt. Auf die Säle. Die Leute. Professoren. Studienführer. Stundenplan.
Heieiei.
Ich freu mich.
Und ich hoffe, ich schlafe diese Nacht gut.
Die letzte war eher unschön, weil irgendjemand im Haus eine schöne Party feierte, von der ich einiges mitbekam.
Aber jetzt les ich noch ein wenig was und schlummere dann.

Morgen wird dann berichtet.

I.

I’m a Gießener

Seit ein paar Tagen bin ich nun offiziell eine Gießenerin. Auch mit Aufkleber auf dem Ausweis. Wunderschön muss ich sagen.
Das Zimmer nimmt Form an. Aber ein paar Sachen fehlen halt noch. Die Wände sind noch kahl, was bei einem großen Zimmer nicht von Vorteil ist.
Und mein Schreibtisch wackelt beim Schreiben hin und her. Was auch nicht von Vorteil ist. Aber da wird es noch irgendwie eine Lösung geben. Mal beim schwedischen Einrichtungshaus „beschweren“.

Es wird, es wird. Und der erste Besuch darf bald kommen. 🙂

A.

Angekommen

Vorgestern bin ich also in Gießen angekommen.
Alles hat wunderbar geklappt, bis auf die Tatsache, dass ich keinen Kleiderschrank habe. Beziehungsweise den falschen.
Nun hab ich also die Einrichtung (Einlegeböden, Schubladen…) für einen Kleiderschrank aber nicht den passenden Korpus. Und den Korpus für ein Bücherregal aber keine Einlegenböden.
Der falsche Kleiderschrank wird nämlich in ein Bücherregal umfunktioniert. Somit habe ich nicht das Billy-Problem, dass keine Ordner reinpassen.
Nur fehlen mir da noch die Böden. Und der Kleiderschrankkorpus.
Das ist ziemlich ärgerlich.
Zumal ich keine Ahnung habe, wann ich wieder mit einem entsprechend großen Auto zu IKEA komme. Unschön. Aber immerhin habe ich ein Bett und einen Schreibtisch. Das ist doch auch wichtig.

E.

Endspurt

Das Chaos ist beseitigt. Fehlen nur noch die kleinen Kleinigkeiten, dann ist alles in Kisten, auf dem Müll, oder sonstwo verstaut.
Dann heißt es nur noch hoffen. Hoffen, dass alles ins Auto passt und ich nichts notgedrungen hier lassen muss.
So ohne Möbel ist mein Zimmer echt groß. Jetzt hab ich auf einmal Angst, dass ich ein 20m²-Zimmer überschätze und mir das dann doch zu klein ist, wenn erstmal alles aufgebaut ist. *bibber*

Jedenfalls darf ich Sonntag oder Montag erstmal streichen. Mich kreativ austoben. Mit weißer Wandfarbe.
Im Übrigen das erste Mal in meinem Leben. Man darf also gespannt sein, wie ich das hinbekomme. Vielleicht gibt es ja eine „Das Zimtsternchen streicht das erste Mal“-Doku-Soap. Oder Telenovela. Telenovela find ich besser. Die haben nämlich immer ein Happy-End. Das hätte ich dann doch auch ganz gerne. Immerhin hab ich’s mir verdient.
Ich sag euch auf so einem Schlafsofa schläft man nicht sonderlich bequem, wenn man den ganzen Tag so richtig und wirklich körperlich gearbeitet hat. Nein, nein. Da gibt es schöneres.

Der Countdown läuft weiter: noch zwei Nächte. Bzw anderthalb Tage.