Mit Leuten über twitter reden, die keine Ahnung haben und ihnen twitter erklären. Leute, die einiges älter als ich sind.

„Ja, und durch twitter kann man auch soziale Kontakte bekommen, mit denen ich mich dann noch treffen werde.“
Empörtes, schockiertes Gesicht: „Aber das ist doch nicht real!“

Hm. Ich muss aber sagen, dass die Person, mit der ich mich dann noch getroffen habe, schon sehr real war.

Immer dieses Schockiertsein und dieses nicht Verstehen, dass hinter Pseudonymen und Typen im Netz echte Menschen stecken. Manche mehr, manche weniger durchgeknallt.

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Dieser Artikel hat 6 Kommentare

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  1. Mach dir nix draus, ich hab mich neulich mit einer drüber unterhalten, die gerade 4-5 Jahre älter ist und die hat Twitter erstmal auch nicht begriffen. Und dann kam natürlich diese Panik, dass man da ja alles öffentlich macht gepaart mit dem Kommentar: „Ja aber ich würde ja auch nicht in der Fußgängerzone rumbrüllen, dass ich Liebeskummer habe“ … Bis man so jemandem klargemacht hat, dass man das ja auch nicht muss (über so private Dinge schreiben) und dass es durchaus Leute gibt, die das auch nicht tun, dauert…

    Ich weiß nicht warum so viele Leute irgendwie angst vor Twitter haben. Oder vielleicht weiß ich es doch, nämlich weil sie es nicht verstehen. Der Eingangskommentar der guten Dame war übrigens: „Ich bin nicht bei Twitter angemeldet weil dort viel zu viel geschrieben wird und mich das doch alles gar nicht interessiert!“ … ^^ Da musste ich eingreifen..

    Aber im Normalfall habe ich es aufgegeben, irgendwem Twitter erklären zu wollen.

  2. *lach* Ja ich habe auch so das Gefühl, dass es schwer ist twitter zu erklären. Die meisten denken, da gibt es nur leute die Sachen wie „ich geh mal kacken“ schreiben oder andere sinnfreie Dinge… weil „was willl man denn schon informatives schreiben mit so wenig Zeichen“ 😉

    Ich sag denen auch nur noch „Meldet euch selbst an, schauts euch an… wenn ihr es immer noch doof findet, kann man sich ja jederzeit wieder abmelden… und niemand _muss_ da was schreiben“ 😉

  3. Hmm, also, als ich 1997 Freunden erzählte, dass ich mich in sogenannten Chatrooms mit andren Menschen austausche, wurde mir gesagt, dass ich vorsichtig sein solle, das klinge doch arg nach einer Sekte.

  4. Immer diese Nicht-Digital-Natives. 😛

    Ich bin sogar schon ins Ausland geflogen, um jemanden, den ich „nur“ aus dem Internet kannte zu treffen und sie war/ ist total real und wir verstehen uns bis heute fantastisch. 🙂 Wurde allerdings auch für ein bißchen verrückt erklärt. Aber ich bin ja schon groß und weiß was ich tue und was nicht…

  5. Einige Menschen leben web2.0, einige nicht.

    Ich zumindest liebe Twitter, das Bloggen und alles, was dazugehört. Das müssen die Menschen um mich herum nicht verstehen, es reicht, wenn sie es akzeptieren. 😉

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