Bewerbungskram

Absagen auf Bewerbungen mag keiner. Vorallem, wenn sie immer gleichlautend sind und schon nach der schriftlichen Bewerbung kommen. Kein nächster Schritt. Kein Gespräch. Einfach nach Durchsicht der Unterlagen schon den Riegel vorgeschoben bekommen.
Das ist frustrierend. Und macht keinen Spaß.

Umso ärgerlicher wird es, wenn sich die Firmen keinerlei Mühe bei den Absageschreiben machen.
Aktuelles Beispiel: Ich habe mich beworben. Für das Anschreiben benötigte ich mehrere Tage. Ich steckte Zeit und Mühe da rein, setzte mich mit der Firma auseinander und schickte die Unterlagen voller Hoffnung ab. Zumindest doch endlich mal die Hürde bis zum Gespräch nehmen.
Allerdings ereilte mich am Freitag dann die Absage per E-Mail.

1. Die E-Mailadresse ließ keine reale Person dahinter erkennen. Es war eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen und einer Abkürzung nach dem @ plus Firmenname.
2. Die Anrede lautete „Sehr geehrte/r…“. Ich dachte, mein Name sei eindeutig.
3. Einen wirklichen Absender gibt es. Schlussformel lautet „Mit freundlichen Grüßen“. Ohne Namen. Ohne Ansprechpartner.

Ich weiß, Absagen kosten Zeit, müssen aber sein. Ich sehe auch nicht das große Problem in der automatisierten Absage. Das machen alle. Aber mich hat das Schreiben der Bewerbung auch Zeit gekostet. Es war mit Hoffnungen verbunden. Es hat für mich mit Respekt zu tun, dass man eine ordentliche Absage schickt mit dem richtigen Geschlecht, einer ordentlichen Mailadresse und dem Namen einer realen Person darunter. Das ist das, was ich erwarte. Und was ohne großen Aufwand auch im Rahmen des Möglichen ist, wie viele andere Firmen -ob groß oder klein- beweisen.

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