Die erste Woche dieses noch jungen Jahres ist jetzt also auch schon wieder vorbei. Bald ist quasi wieder Weihnachten und Silvester. Glaubt mir! Da es auch darum ging, hier wieder mehr in Erscheinung zu treten, übernehme ich nun das Format des Wochenrückblicks. Das gab es zu Iron-Blogger-Zeiten immer noch sonntags in letzter Minute vorm Tatort, damit ich kein Geld zahlen musste. Und es half mir dabei, eine Regelmäßigkeit zu wahren. Ob ich das durchziehe oder ob das einschläft, zu einem Monatsrückblick wird oder oder oder, das, meine Freunde, steht in den Sternen. Aber wir werden es im Laufe des Jahres gemeinsam herausfinden.

Ich finde ja auch, dass das schon ganz großartig losgeht, dieses kleine Projekt: Direkt mit einem Tag Delay. Läuft bei mir.
Lange Rede, wenig Sinn. Los geht’s.

Neujahr verbringe ich ziemlich kaputt (obwohl am Vorabend nichts getrunken) im Bett und auf der Couch und schaue mal wieder traditionell Happy New Year. So ein schöner Film. Dann geht es los mit den ersten Abstimmungen und sozialen Kontakten. Ich gehe Kaffee trinken und führe eine 4-stündige gute Unterhaltung mit einem mir komplett fremden Menschen, bin zum Essen bei Nele, die ich ewig nicht mehr gesehen habe und auch wir haben wieder einen sehr guten Abend.

Am Tag darauf renne ich von Termin zu Termin zu Verabredung und am Mittwoch bin ich offiziell wieder im Arbeitsleben angekommen. Zwei Agenturtage und das Gefühl, dass das alles so richtig ist, eine Healthy-Food-Night mit Rotwein, Döner, Chips (die nicht gegessen wurden) und Designated Survivor (ich weiß ja noch nicht so recht, wie ich das finden soll).

Zum Ende der Woche einfach zum Mittagessen in der Agentur vorbeigehen und einen Kinoabend. In einen Kinderfilm. In einem Kino in Blankenese. Als einzige Erwachsene ohne Kind. Und ich hatte so einen Spaß daran. Gut, beim Spaziergang durch Blankenese und an der Elbe vielleicht mal falsch abgebogen und irgendwie umständlich zurückgelaufen. Aber immerhin was vom Treppenviertel gesehen. Kaffee oder Kuchen gab es jedoch nicht, da war die Zeit (2 Stunden!!!) zu knapp. Naja.

Am Wochenende kam ich dann auf die tolle Idee, spontan zu Adam&Eve zu gehen, weil wegen unsichtbarer Augenbrauen und Generve. Das Erlebnis war ganz großartig, daran gibt es nichts zu meckern. Der Weg hin war jedoch eine Katastrophe, weil Glatteis. Eigentlich war ich danach für Elbphilharmonie und Plaza verabredet. Da ich jedoch nicht verantworten konnte, dass jemand bei diesem Wetter mit dem Auto fährt, entschied ich mich anders. War eine gute Entscheidung.

Ja, ich bin gut gestartet und genieße es sehr, dass alles so ist, wie es grade ist. Denn so, wie es ist, ist es grade ziemlich gut.

6 Kommentare

  1. Katrin 9. Januar 2017 um 18:55

    Gefällt mir – und Dein Bericht hat mir heute das erste Lächeln ins Gesicht gezaubert an einem gruselig schweren Tag!
    Danke!
    Katrin

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  2. Simon 15. Januar 2017 um 18:48

    “ Als einzige Erwachsene ohne Kind. Und ich hatte so einen Spaß daran.“ – schöner Text! Frohes neues Jahr!

    Antworten

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