B.

Bilder von Freunden

Nach einem anstrengenden aber superguten Wochenende wurstele ich mich gerade mal wieder durch meinen Feedreader. Der quillt über. Daher schmeiße ich schon wieder ein Blog nach dem anderen ‚raus. Am dankbarsten bin ich mal wieder für die Leute, die ihren Feed von Fullfeed auf gekürzten Feed umgestellt haben. Die schmeiße ich meist ohne mit der Wimper zu zucken ‚raus. Aber das ist ein anderes Thema.

Also wieder zurück. Feedreader. Irgendeins der Blogs hat nun auf das Projekt Bilder von Freunde hingewiesen. Da ich nicht mehr weiß, wer das war, gibt es keine Quellenangabe. Melde dich, wenn du darauf hingewiesen hast und meinst, ich lese dein Blog.
Der Martin war’s.

Ich mag das Projekt. Viele mir bekannte, aber auch unbekannte Gesichter sind schon vertreten. Richtig gute Fotografien gibt’s zu sehen. Also nichts wie vorbeischauen.

K.

Krolop&Gerst-Workshop in Karlsruhe

Lichtwert hat mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut und bietet am kommenden Wochenende in Karlsruhe zwei Workshops zum Thema Blitzen im Studio an. Die Referenten sind niemand geringeres als Martin Krolop und Marc Gerst von Krolop&Gerst.

Am Samstag, 13.11. startet um 10 Uhr der Workshop People&Portrait im Studio.
Arbeiten mit einem Blitz bis zu Blitzsets mit 3-5 Blitzen, Posing für Fashionshots, Lichtmodifikation, Modelführung, Fotografen-Personality-Coaching und vieles mehr wird an diesem Tag Thema sein.
Wer sich jetzt spontan dafür begeistern kann, sollte schnell eine Mail an lichtwert@pados.de mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und dem Workshop-Tag (in dem Fall der 13.11.) schicken. Für 149 Euro seid ihr dann dabei. Wenige Plätze sind noch verfügbar.

Am Sonntag, 14.11. geht’s auch wieder um 10 Uhr weiter mit einem weiteren Workshop. Diesmal zum Thema Entfesselt blitzen im Studio.
Inhalt dabei wird Vorsichtsmaßnahmen, der Vergleich mit Studioblitzen, Ausrüstung/Lichtformer, Tipps und Tricks beim Einstellen und natürlich auch das Arbeiten mit einem und mit bis zu drei Blitzen und Weiteres sein.
Soweit ich weiß, ist dieser Workshop ausgebucht, aber es gibt eine Warteliste. Eventuell auch noch ein zweites Model, dann wird die Teilnehmeranzahl erhöht und ihr rutscht noch rein. Sollte euch das Thema also interessieren, the same procedure wie beim anderen Workshop auch: Mail an lichtwert@pados.de mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und dem Workshop-Tag (in dem Fall der 14.11.) schicken. Kosten auch hier: 149 Euro.

Darüber hinaus gibt es an beiden Tagen die Möglichkeit, die DVDs der beiden 20% günstiger zu erwerben. Wenn sich das mal nicht lohnt!

Ich persönlich werde mir diese Möglichkeit nicht entgehen lassen, die beiden mal in Action zu sehen. Von vielen habe ich nun schon gehört, dass sich so ein Workshop definitiv lohnt. Also, warum zum Berg kommen, wenn der Berg zum Propheten kommt und Krolop&Gerst schonmal in Karlsruhe sind?

Los, meldet euch an. Ich will euch zahlreich sehen! 🙂

S.

Scanner-Shopping

Analog fotografieren ist super. Und geht ins Geld. Is‘ klar.
Es kann ab und zu auch ärgerlich sein. Vor allem, wenn es um Abzüge geht.

Um dem ein Ende zu setzen, denke ich schon eine Weile über einen Scanner nach. Am Besten gleich einer mit Durchlichteinheit. Wenn schon, denn schon. Wunschkonzert und so.

Christiane und viele andere waren sich einig: Der CanoScan 8800F sei eine gute Wahl. Also schaute ich mich um. Neu gibt’s ihn nicht mehr in Deutschland. Dafür hat Canon gesorgt. Aber ersteigern sorgt ja eh für mich Adrenalinkicks.

Gestern habe ich ihn tatsächlich gewonnen. Für einen humanen Preis. Das ist ok. Dank Paypal sofort bezahlt und nun warte ich, dass Hermes aus dem Quark kommt, und mir das Teil bald liefert. Und ich dadurch endlich wieder analog losziehe. Das blieb nämlich nach dem Vorfall ein wenig auf der Strecke.

Ich freu mich auf das Schätzchen.

G.

Glück gehabt

Finde Mad Men toll. Bin absolut begeistert. Liebe die 50er-Jahre. Bin komplett verliebt in die Outfits.
Möchte ganz viel davon haben.
Reaktion des Mannes: Dann saufe er Whiskey und rauche schachtelweise Lucky Strikes.

Bin froh, dass er die exzessive Fremdgeherei unter den Tisch fallen ließ.

W.

Warum ich das Internet dem realen Leben (manchmal) vorziehe

Es hat mich noch nie enttäuscht. Diese Aussage beruht auf jahrelanger Erfahrung.

Wenn man über Bekanntschaften im Netz spricht, heißt es immer gleich: Aber das ist doch nicht echt. Das ist doch alles unverbindlich und stimmt doch meist eh nicht.
Mag sein. Stimmt manchmal auch. Aber diese Personen haben mich im Netz nie enttäuscht. Ich behaupte sogar, dass sie meist ehrlicher sind, als reale, im echten Leben geschlossene „Freundschaften“.

Ich kann eine gute Freundin sein. Wenn ich es möchte. Für meine Freunde und Freundinnen war ich immer da. Ihnen ging’s schlecht, sie riefen an. zimtsternchen ist gesprungen. Schneesturm und 10cm Neuschnee? Kein Problem. Ich fahre langsam. Aber ich werde vorbeikommen.
Aquaplaning? Achja, pack ich auch.
Sonnenschein und ich würde lieber baden gehen? Hey, du bist meine Freundin, ich komm vorbei. Morgen ist sicher auch noch ein schöner Tag.
Das war ok, und ich würde es immer wieder so machen. Ich bin so. Das war niemals ein Problem. Für meine Freunde und Freundinnen.

Nur kommt da jedoch immer wieder der Tag, an dem es mir mal schlecht geht. An dem ich das Bedürfnis habe, mit jemandem reden zu wollen. Jemanden anrufen zu wollen. Jemanden zu haben, der da ist. Meine realen Freunde waren das oft nicht. Es gibt keine Ausrede, die ich noch nicht gehört habe. Ich komme damit klar. Ich kompensiere das über Leute im Netz. Denn die sind genauso nerdig und freakig wie ich. Denn sie sind da.

Ihr denkt also wirklich, das ist alles nicht echt und alles komplett unverbindlich? Mag sein. Nur haben mich diese nicht realen und komplett unverbindlichen Leute nicht so oft enttäuscht, wie ihr, meine lieben realen Freunde da draußen.

Wie ich darauf komme? Keine Sorge. Mir geht’s gut. Ich begehe aktuell nur mal wieder Vergangenheitsbewältigung. Die holt mich gerade wieder ein bisschen ein. Aber das ist ok.

Und hey: Ich mag euch Nerds da draußen. :*
This goes especially an Köln, Hamburg, Berlin und die sächselnde Gemeinschaft. Ihr wisst schon. Habt einen schönen Abend und lasst es krachen. Unverbindliche Grüße und so. Habt euch lieb.

N.

Noch 17 Tage…

… dann geht’s auf nach Dänemark.

Ich bin urlaubsreif. Nein, eigentlich war es eine spontane Eingebung. Wir saßen mit Freunden zusammen. Das Thema Malwiederwegfahren kam auf. Klein zimtsternin brachte Dänemark ins Gespräch und schwupps entstand ein Plan. Um die Jahreszeit noch günstig, arschkalt, aber Hauptsache weg, geile Landschaft und Ruhe. 400m von der Nordsee entfernt. Mitten in den Dünen.

In der Unternehmensgründungsphase ist es sicher nicht der allerbeste Zeitpunkt, einfach mal wegzufahren. Aber nach allem brauch ich das einfach. Und ich find’s gut. Freue mich drauf. Internet gibt’s auch. Mobiltelefon habe ich mit. Laptop ebenso. Ein Job, den man von überall aus machen kann, ist etwas Wundervolles.

Und nun ein wenig zur Einstimmung und um euch neidisch zu machen ein paar visuelle Annehmlichkeiten.

F.

Freiwillige Krankenversicherung – Welche denn?!

Ich muss mich freiwillig krankenversichern. Weil selbstständig und so. Und natürlich sieht man da vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Aktuell bin ich noch bei der mhplus versichert. Mit der war ich eigentlich auch immer ganz zufrieden. Aber ich muss mich ja jetzt entscheiden. So von Grund auf.

Also erzählt mal: Bei welcher Krankenversicherung seid ihr? Zufrieden? Was für Benefits gibt’s?
Oder doch einfach bei der Krankenversicherung bleiben, weil sich die Krankenkasse eh in nichts mehr unterscheiden?

I.

Ich hätte mich gerne nochmal

Ich vernachlässige das hier ein bisschen. Beim Blick in die Statistiken wird mir regelmäßig übel. Es hat gedauert, das alles aufzubauen, und ich habe so viel Herzblut hier ‚reingesteckt. Aber direkt hiermit verdiene ich kein Geld. Und allmählich will ich das mal.

Also ihr Herzis, ich hab euch nicht vergessen und ich mag euch trotz allem. Und wenn ich hier keinen Laut von mir gebe, dann bedeutet das einfach nur, dass ich tatsächlich so etwas wie erfolgreich bin. Das kann man nämlich sagen, wenn man aktuell drei Aufträge am Laufen hat und die vierte gute Sache naht. Aber trotzdem ist das kuhl so mit Social-Media Geld zu verdienen. Den lieben langen Tag das tun, was man eh tut. Hrhr. Nur halt an andere Stelle. Jedenfalls: Ich bin da. Und sobald ich das alles in geregelten Bahnen habe, bleibt auch sicher wieder Zeit für hier.

Ich bräuchte zwei von mir. Oder ich stell mir einen Social-Media-Experten ein.

Z.

Zukunftsplanung? Negativ!

Vor Jahrzehnten wurde ich eingeschult. Neunzehnhunderzweiundneunzig war das. Ich erinnere mich sogar noch daran. Lesen fand ich super. Daher lernte ich das auch sehr, sehr schnell. Und verschlang von da an Bücher. Dass ich jedoch einmal auf ein Gymnasium gehen und sogar mit einem Abitur abschließen sollte, daran dachte damals niemand. Doch es kam so. Der Weg war steinig und ich faul. Aber hey, ein 3,0-Abitur in Baden-Württemberg ist sowas, wie eine 1,0 in Hessen. *bash*

Gut, Abitur geschafft. Dass ich dann mal studieren werde, dachte damals auch niemand. Doch ein Jahr später war es soweit. Ich schrieb mich am 11. September 2006 an der Justus-Liebig-Universität Gießen ein. Nach einem Semester war ich frustriert. Nach zweien noch mehr. Aber ich berappelte mich. Brachte mein Studium in Regelstudienzeit fertig und sparte mir somit ca. 1000 Euro an Bafög-Rückzahlung. Weil so schnell und so. Der Abschluss? „Gut“ steht drauf. 2,1. Trotz Todkrankheit und der gesamten Rheumageschichte während der Abschlussarbeit. Ich war zufrieden. Lernen ist einfach nicht meins. Ich bin zu faul. In meinen Praktika glänzte ich jedoch. Theorie gemischt mit Praxis, das ist meine Welt. Da fühle ich mich wohl, das macht mir Spaß. Und ich bin verdammt gut, was diese Verknüpfungen angeht.

Mit diesem Abschluss in der Tasche und gepackten Koffern machte ich mich auf den Weg nach Karlsruhe. Und trampelte monatelang auf der Stelle. Ich kam nicht weiter. Sämtliche Zukunftspläne wurden von einem auf den anderen Tag zerstört. Und ich fühlte mich, als hätte ich nichts mehr. Gar nichts mehr.

Dann beschäftigte ich mich wieder mehr mit der Fotografie. Meine Kamera wurde wieder zu meiner besten Freundin. Und darüber lernte ich Menschen kennen. Und darüber wieder Menschen. Und landete irgendwann in einem Fotoverein. Ab da ging alles wieder bergauf.

Zukunftsplanungen hatte ich viele. Aber schlussendlich ist es nie zu dem gekommen, was geplant war. In alles bin ich irgendwie hineingerutscht. Das Leben hat mich oft genug gefickt. Aber das hat mir dazu verholfen, dass ich nun an einem Punkt stehe, an dem ich sage: Ja, ich bin bereit dafür. Ich kann sagen, dass ich ein Lebenskonzept gefunden habe, dass zu mir passt, mit dem ich mich identifiziere.

Fünfundzwanzig Jahre nach meiner Geburt, fünf Jahre nach meinem Abitur und ein Jahr nach meinem Studienabschluss schlage ich -wieder einmal- einen neuen Weg ein. Am 2. November 2010 werde ich ins Bürgerbüro marschieren, und mir für fünfundzwanzig Euro einen Gewerbeschein abholen. Ich gehe den Weg der Selbstständigkeit. Den Weg in die Unsicherheit. Aber auch den Weg in die Freiheit. Ich kann auf die Art und Weise kreativ sein, die ich verkauft bekomme. Ich werde es mit Leidenschaft tun. Und ich finde es -Verzeihung- geil. Und der Vollständigkeit halber: Dass ich mich mal selbstständig machen würde, hätte im Leben nie jemand gedacht.
Wiedemauchsei. Planung macht zwar vieles einfacher, hilft aber nichts. Denn es kommt doch eh immer wieder alles anders. Und das ist gut so. Alles andere wäre langweilig. Für mich zumindest.

Lasst die Korken knallen. Wir feiern bald ’ne große Party.