R.

Rezension: Was will man mehr

Hans Rath - Was will man mehr

Im letzten Sommer fuhr ich mit der Bahn nach Berlin und las das herumliegende Bahn-Magazin. Darin werden unter anderem auch Bücher vorgestellt und so stieß ich auf das erste Buch von Hans Rath: Da muss man durch.

Es las sich herrlich unterhaltsam und für mich war klar: Das muss ich irgendwann lesen.

Vor wenigen Wochen war es dann auch so weit. Ich bestellte das Buch und las es nahezu in einem Rutsch durch. Keine schwere Kost, kurzweilig. Und in der Tat herrlich unterhaltsam.

Daher freute ich mich sehr, als ich die Mail von Blogg dein Buch bekam, in der mir mitgeteilt wurde, dass das Buch Was will man mehr von Hans Rath auf dem Weg zu mir sei und rezensiert werden will. Zwar würde mir das zweite Buch aus der Reihe dazwischen fehlen, aber wird schon werden, dachte ich.

„Was will man mehr“ ist der dritte Teil der Buchserie um Paul Schubert, sein Leben, seine Freunde und seine Liebe. Weiterlesen

D.

Die Völklinger Hütte ist gar keine Hütte!

Völklinger Hütte. Weltkulturerbe. Super Fotodings. Worte, die ich in meinen zwei Jahren Karlsruhe öfter hörte. Ich wunderte mich jedes Mal ein bisschen, was an einer Hütte so besonders sein kann, dass man sie zum Weltkulturerbe erklärt. Aber nunja. So sei es.

Nun spazierten Freunde von mir regelmäßig zu dieser Hütte und ich wollte dann auch mal wissen, was es damit auf sich hat. Man hätte selbstverständlich auch mal Google und die Wikipedia dazu bemühen können. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert und live geht?

Also fuhr ich vor einigen Tagen mit einem Freund zusammen nach Völklingen. Weiterlesen

K.

Kreativitätsstrudel


Und dann gibt es da diese Tage, da sprudelt alles aus dir heraus. Kreativitätsoverflow.

Du könntest einen Blogpost nach dem anderen veröffentlichen, schreibst seitenweise Notizbücher voll, entwirfst stichwortartig Konzepte, hast hier noch eine Idee und dort noch eine Anmerkung. Du kannst nicht ruhig schlafen, ruhig sitzen, du kannst dich nicht lange auf etwas konzentrieren und skizzierst, skribbelst, schreibst nur so vor dich hin.

Heute ist einer dieser Tage. Ich bin komplett unruhig, renne ständig mit Stift und Notizbuch umher, notiere etwas zu dem Thema, entwerfe das nächste Projekt, schreibe etwas zu dem Kunden auf, entwickle dort neue Ideen…

Sowas habe ich öfter. Tageweise. Diese Tage sind unfassbar anstrengend, eben weil ich überhaupt nicht zur Ruhe komme und weil ich mich auf nichts lange konzentrieren kann. Spuren von ADHS. Aber genau diese Tage sind es, die mich dazu bewogen haben, nicht die Scheinsicherheit eines Angestelltenverhältnisses einzugehen, sondern die Freiheit zu haben, dann zu arbeiten, wenn ich kann und will. Damit ich solche kreativen Overflows effizient nutzen kann, egal ob bei Tag oder bei Nacht. Aber Tage, an denen ich eben nichts zu Stande bringe, möchte ich eben so effizient ausnutzen. Nur dann halt eben nicht mit Arbeit, sondern mit den anderen Dingen, die ein Leben so mit sich bringt.
Ich kann zu 99% Rücksicht auf meine eigenen, persönlichen Bedürfnisse nehmen und bin somit zufriedener. Fühle mich nicht eingesperrt und kann besser auf mich eingehen, was schlussendlich auch den Projekten zu Gute kommt.

Kreativität hält sich nicht an geregelte Arbeitszeiten. Kreativität ist nicht von Montag bis Freitag vorhanden. Kreativität kommt manchmal nachts. Passiert unter der Dusche. Während des Abendessens. Beim Arzt im Wartezimmer.
Diese Selbstständigkeit mit teilweise Freelancer-Tätigkeiten ist das Arbeits- und Lebenskonzept, das (aktuell) für mich am Besten funktioniert. Es verhilft mir dazu, ordentliche Arbeit und Leistung abzuliefern. Und es macht mich zufrieden.

P.

Projekt: Eigene Wohnung

Ich wohnte 20 Jahre im elterlichen Zuhause. Der Kühlschrank war immer voll, warmes Essen gab’s regelmäßig. Doch irgendwann lockte mich das Studium in eine neue Stadt. Dort wohnte ich zunächst in einer Zweier-WG. Passte nicht so gut. Nach einem Jahr die nächste WG. Diesmal zu viert. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Das war mit die beste Zeit meines bisherigen Lebens. Vor allem die Zeit mit meinem Lieblingsmitbewohner. Eine Freundschaft über badisch-schwäbische Grenzen hinweg. Kann funktionieren. War schön. Weiterlesen

S.

Sonnenwerfer


Nach längerem GLS-Hickhack ((=&&)$&$%/$&(/%&!!!!) war es am Freitag so weit. Ich packte mich ins Auto und holte mein Paket selbst ab. Bei gefühlten 50 Grad im Auto ohne Servolenkung supergut. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich es wirklich bekomme. Dachte eher, es fliegt sonst wo herum.
Aber wider Erwarten durfte ich es 10 Minuten später in meine Arme schließen und heil nach Hause bringen.

Das erste und einzige Mal arbeitete ich in meinem Praktikum mit Sunbounce. Das war damals der Pro, er war riesig und ich musste ihn alleine zusammenbauen. Und ich hatte keine Ahnung davon. Nach einer halben Ewigkeit hatte ich ihn endlich zusammengebaut und fand es sehr angenehm, damit zu arbeiten. Aber die Reflektoren kosten jedoch auch eine Menge Geld.

Als ich meinen ersten Reflektor kaufen musste oder wollte, entschied ich mich für ein 5-in-1-Teil. Kostenpunkt: Etwas um die 10 Euro. Er verrichtete seinen Dienst, aber er war zu instabil und wabbelig und aufgrund dessen am Ende auch zu schwer, um ihn andauernd mit nur einer Hand zu halten. Also war ich oft auf einen Assistenten angewiesen oder hatte schwere Arme nach dem Shoot.

Diese Zeiten sind nun vorbei. Ich entschied mich für den Sunbounce Mini mit silber/weiß Bespannung. Und ungelogen ging 2 Tage nach Bestellung des Sunbounce mein Faltreflektor beim Zusammenpacken kaputt. Plötzlich machte es *knacks* und der Plastikring innendrin brach. Somit hatte ich das ultimative -nachträgliche- Argument für die Neuanschaffung.


Der Aufbau ging dieses Mal schneller. Ich kannte die Kniffe und ich hatte das Teil in 5 Minuten fertig aufgebaut. Ich war nicht weniger begeistert, als beim ersten Mal, wie leicht so ein Sunbounce ist. Er sieht unfassbar schwer aus, ist aber ein Fliegengewicht.

Damit gearbeitet habe ich bisher leider noch nicht. Aber er kommt demnächst sicher zum Einsatz. Ich freue mich schon sehr darauf und starre den Reflektor regelmäßig nahezu verliebt an. Er macht schon eine Menge her. Und jetzt: Lasst uns shooten! Wer will assistieren? 🙂

A.

Alles neu macht der (Ende) August

zimtstern.in ist jetzt 6 Jahre alt. Ich liebe mein Blog. Ich liebe die Domain. Ich liebe diesen Namen. Aber ich hasste das „Design“, das den Namen Design wahrlich nicht mehr würdig war.

Die Metamorphose des Blogs ist unfassbar lustig und beschämend. An mir ging kein Designer verloren. Echt nicht. Ich kann zwar sagen, was schön ist und was nicht, aber selbst hinbekommen… Fehlanzeige.

Das vorletzte war dann das hier:

Es sah lange Zeit ähnlich aus und wurde dann ein bisschen angepasst. Mädchenfarben. Naja. Es begleitete mich einige Zeit, und wurde dann durch dieses hier abgelöst:

Das kennt ihr alle. Denn das blieb wirklich einige Zeit. Die letzten Anpassungen waren dann, dass es breiter wurde. Aber das war auch nicht so wirklich das Gelbe vom Ei. Nach ewigen Zeiten hatte ich mich sattgesehen und es war einfach zu überladen. Ich wollte weniger Kram, mehr Bilder, mehr Text, Fokussierung auf den Inhalt.

Ich bastelte dann eine Weile mit dem Lieblingsjungen ein Theme um. Für mich war es die ganzen letzten Wochen schon sichtbar und ich fand es anfänglich auch gut. Aber so allmählich war es mir dann auch schon wieder zu langweilig. Demnach ging es nie für alle online.
Nur… wenn ich mich nicht mit meinem Blog wohl fühle, kann ich auch nicht bloggen. Das macht keinen Spaß. Vielleicht wisst ihr ja, was ich meine. Also suchte ich weiter. Ich konnte nicht einmal definieren, wie es denn aussehen soll. Platz sollte sein. Ich wollte keine Sidebar mehr, das sollte in den Footer. Aber das ist sehr vage. Und mit diesen Angaben findet man jede Menge. Müll. Und Müll wollte ich nicht.

Jetzt sieht es jedenfalls erst einmal so aus:

Und mir gefällt es. Bisher. Noch.

Kommt gerne mal ‚raus aus eurem Feedreader und schaut hier vorbei. Kuckt euch um. Vielleicht gefällt’s euch ja.