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#30daysofyoga – Der Start der Yoga-Challenge

Yoga-Challenge in der Natur

Im letzten Artikel zum Thema habt ihr erfahren, wie es zu der Yoga-Challenge kam. Hier erfahrt ihr nun, wie es mir während dieser Zeit ergangen ist. Los geht’s!

Tag 1 – Die Yoga-Challenge startet

Ich kann endlich wieder in meine Wohnung, habe meine neue Yogamatte schon abgeholt und bin hochmotiviert. Das Einleitungsvideo habe ich mir schon angesehen und die erste Einheit geht etwas über eine halbe Stunde. Socken aus und ab auf die Matte. Es geht sehr ruhig zu. Auf den Atem achten, dehnen, hin und her wiegen, runterkommen. Meine Gedanken schweifen jedoch immer wieder ab und der herabschauenden Hund macht mir zu schaffen. Ich rutsche so dermaßen auf der Matte, sodass das noch weniger Spaß bedeutet. Wann ist die halbe Stunde denn vorbei?

Tag 2

Eigentlich wollte ich meine heutige Yoga-Challenge abends machen, aber da ich so früh und weit vor meinem Termin wach bin, mache ich das doch gleich, dann ist der Punkt erledigt. Wieder geht es eine halbe Stunde und wieder wird hauptsächlich gestretcht, was das Zeug hält. Einige Asanaabläufe werden wiederholt und es geht doch doll auf den Rücken. Irgendwas spanne ich da also an. Zwischendurch schweifen meine Gedanken immer wieder ab und auch heute frage ich mich, wann die halbe Stunde ein Ende findet.

Tag 3

Mir geht es gar nicht gut, die Yoga-Einheit entfällt. Das würde nicht gut enden.

Tag 4

Heute kommt also Video Nummer 3 dran. Sieben Minuten lang geht es hauptsächlich ums Atmen und Spüren. Das hätte ich gestern eventuell ja dann doch geschafft. Aber dann wird es etwas anstrengender und es kommt Bewegung in die Sache. Letztendlich wird dann doch alles gefordert und ich merke Rücken, Arme und Hüfte. Muskelkater macht sich auch allmählich bemerkbar und die Zeit ging irgendwie gefühlt auch schneller vorbei.

Heute gönne ich mir sogar das volle Programm, denn ich fahre noch mit dem Rad nach langer Zeit mal wieder zum Sport, laufe eine halbe Stunde auf dem Laufband und lass mich dann noch durchschütteln. Heute kann ich wirklich stolz auf mich sein.

Tag 5

Ich bin sehr, sehr früh wach und ziehe meine Yoga-Challenge, die eigentlich für später geplant war, vor. Heute ist der Rücken dran. Aber Arme, Beine und Core sind trotzdem mit dabei. Das ist auch so eine Sache, die ich an diesen Videos mag: Es geht immer um den ganzen Körper. Das merke ich auch und freue mich schon auf den sich ankündigenden Muskelkater. Der Blick in den Spiegel fühlt sich jedoch schonmal gut an. Da passiert bereits jetzt was. Das motiviert doch. Das motiviert mich sogar so sehr, dass ich den verlorenen Tag aufhole und heute einfach noch ein Video am Nachmittag dran hänge, in dem auf das Lächeln während der Asanas hingewiesen wird, viel gedehnt wird, aber auch anstrengende Elemente enthalten sind, die die Muskeln arbeiten lassen.

Tag 6

Der Tag startet mit einer fünfminütigen Meditation im Bett. Einfach da sitzen. Augen zu. Atmen. Darauf fokussieren. Abschweifende Gedanken immer wieder zurückholen. Fünf Minuten sind schneller vorbei, als gedacht. Dann ab auf die Matte. Zwischendurch frage ich mich, was hier eigentlich mit mir passiert und ob das alles mein Ernst ist. Aber ich fühle mich gut dabei. Esse gesünder und bewusst. Habe Kraft und Motivation. Ich bin wach und tatkräftig. Warum also nicht weiter durchziehen?

Doch dann kommen die Abs-Übungen. Die machen nie Spaß. Auch im Yoga nicht. Es brennt wie Hölle, ich muss kurze Pausen einlegen und wieder einsteigen. Ernüchternd. Und auf einmal ist die Einheit vorbei. Das ging schnell. Ich habe das erste Mal kein einziges Mal auf die Zeit geschaut oder abschweifende Gedanken gehabt. Ein kleines Erfolgserlebnis auf dem Weg, im Hier und Jetzt achtsam zu sein und die eigenen Aufmerksamkeit zu lenken.

Tag 7

Gar keine Motivation irgendwas zu tun. Die morgendliche Meditation funktionierte grade noch so, aber jetzt auch noch Yoga? Ich prokrastiniere. Natürlich ist ausgerechnet heute die 30-minütige Total-Body-Einheit dran. Ganz toll. Aber ich überwinde meinen Schweinehund und bringe es hinter mich. Ganz bei der Sache bin ich jedoch nicht.

Aber nach dem Yoga ist vor dem Cardio-Training. Eigentlich war geplant, ins Studio zu gehen und wieder zu laufen. Echt jetzt? Aber ja, da steht ein Termin. Termine sind verbindlich. Ich habe mich auf etwas eingelassen und ich werde es durchziehen. Also schwinge ich mich aufs Fahrrad. Natürlich beginnt es genau jetzt, zu regnen. Aber da muss ich jetzt durch. Es ist unangenehm und macht keinen Spaß, aber ich komme halbwegs trocken an, ziehe die Jacke aus und andere Schuhe an, begebe mich aufs Laufband und beiße so sehr die Zähne zusammen, dass ich es schaffe, eine halbe Stunde am Stück wirklich zu laufen ohne Gehpausen dazwischen. Was mir dabei wirklich geholfen hat? Die Lauftipps von Luise, die ich mir am Morgen angeschaut habe. Darin erzählt sie auch, was denn ist, wenn man nicht mehr kann. Die Atmung geht noch, die Beine machen auch noch mit, aber der Kopf meint, es sei jetzt gut. Genau das ist oft meine Schwierigkeit in diesen Dingen. Mein Kopf funkt dazwischen. Diesmal habe ich mich genauer beobachtet und mich zum Zeitpunkt des Aufgeben-Wollens gefragt: Sind meine Beine noch okay? Ist meine Atmung in Ordnung? Beides konnte ich bejahen und wusste somit, dass das eine reine Kopfsache ist, die ich gewillt war, zu überlisten.

Lange Rede … es hat geklappt. Dass ich danach super motiviert und stolz war, könnt ihr euch vermutlich vorstellen. Das war ein ganz großartiges Gefühl und ich merke, wie ich mich allmählich wieder auf meine Studio-Einheiten freue, alleine dadurch, dass ich das so durchgezogen und mich schon zweimal überwunden habe und dabei positive Erlebnisse hatte.

Tag 8

Die Motivation von gestern liefert mir den Arschtritt für heute. Es läuft besser. Die Energie ist wieder da. Allerdings viel Stretching, das mir wieder zeigt: Dehnbar bin ich nicht so wirklich. Alles verkürzt und mein Rücken schmerzt von dem Ziehen. Da ist noch einiges zu tun. Dennoch eine ruhige Einheit. Sehr angenehm.

Tag 9

Ich habe sehr schlecht geschlafen und hoffe, dass mir die Meditation und die Yoga-Einheit etwas Ruhe geben. Ich bin ziemlich erschöpft und somit muss ich einige Pausen während der Einheit in der Kindsposition einlegen. So doll anstrengend. Aber ich ziehe es durch und steige immer wieder ein. Froh, als es vorbei ist, aber auch ein wenig enttäuscht, da ich mich nicht wesentlich besser fühle. Wer weiß jedoch, wie der Tag ohne Yoga gewesen wäre.

Tag 10

Wieder eine eher unruhige Nacht (das Treppenhaus hier ist einfach zu hellhörig und Partypeople zu laut) und um 7 Uhr bin ich wach. Ein wenig im Bett rumliegen, News lesen. Dann die Meditation einschieben und ab auf die Matte. Eine ganze Menge Sonnengrüße sind heute dran. Und die laufen sehr gut. Wenn ich mich an meinen ersten Yogakurs zurückerinnere, hatte ich da wirklich Probleme und Schmerzen. Allmählich merke ich aber Muskeln und komme beim herabschauenden Hund mit meinen Fersen schon fast an den Boden. Diese kleinen Erfolge machen mich stolz und steigern die Motivation ebenso. Viel zu schnell ist diese Einheit vorbei. Aber ich fühle mich fit und gut.

Ein Drittel der Challenge ist nun geschafft. Das ging ziemlich schnell und ich bin sehr froh darüber, dass ich das aktuell so problemlos in meinen Alltag einbauen kann. Ich merke, dass es mir gut tut und Erfolge motivieren sehr, geben Selbstvertrauen, Dinge zu schaffen, die man vielleicht erst kürzlich noch für unmöglich hielt.

Ich merke bereits jetzt, nach diesen wenigen Tagen, wie sich eine Routine einschleicht und das Ganze zu einer kleinen Gewohnheit wird. Ich weiß nicht, ob es der Challenge-Charakter ist oder ob es das Gefühl ist, dass etwas fehlt, wenn ich die Übungen nicht mache. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird, was das noch weiter auslösen wird, wie ich mich fühlen werde und wie es nach der letzten Einheit weitergehen wird. Werde ich dann einen Haken an die Sache machen und weiter nichts mehr tun? Oder etwa mit eigenen Abfolgen beginnen? Eine neue Challenge oder einen Kurs suchen?

M.

Meine 3 Lieblingsserien

TV und Videos

Früher habe ich mich immer gefragt, wie die Menschen um mich herum so viele Serien schauen konnten. Wie haben sie das in ihrem Leben untergebracht, ohne andauernd vorm Fernseher oder Rechner zu sitzen? Und wie behält man da denn den Überblick über alles, was vor sich geht, wann was kommt, wer was macht? Das war mir alles zu viel. So werde ich sicher nie sein. Ein oder zwei Serien sah ich früher gleichzeitig. Das war’s dann aber auch. Der Rest war einfach nicht spannend oder interessant für mich.

Doch irgendwann hat es mich dann doch erwischt. Vorallem, da es in Zeiten von Netflix und Amazon Prime so einfach geworden ist und beide darüber hinaus auch noch selbst gute Serien produzieren. Ich will gar nicht genau wissen, wie viele Serien ich mittlerweile zu Ende geschaut habe oder aktuell noch verfolge. Aber es gibt so drei Serien, die sich für mich hervorgetan haben and there you go:

1. Suits

Männer in Anzügen. Reicht eigentlich schon aus, geht aber noch weiter. Suits ist eine Anwaltsserie um Harvey Specter (einer DER Top-Anwälte in New York) und Mike Ross (fotografisches Gedächtnis). Beide begegnen sich schicksalshaft, als Mike auf der Flucht vor Ermittlern der Drogenpolizei und Harvey auf der Suche nach einem neuen jungen Anwalt ist. Klingt komisch, ist aber so.

Doll verliebt bin ich in Harveys Sekretärin Donna, die durch Loyalität und Allwissenheit besticht. Außerdem mag ich den Sarkasmus und den Witz in den Dialogen. Staffel 3 schwächelte für meine Bedürfnisse stark und ich war echt enttäuscht, aber Staffel 4 holte alles wieder raus und ich freue mich, dass es weitergeht.

Wer auf hübsche Menschen in netter Kleidung, Anwaltswitz und verworrene Geschichten steht, ist hier gut aufgehoben.

2. Californication

Diese Serie sah ich erst sehr viel später und wir hatten zugegebenermaßen einen schwierigen Start. Ich datete jemanden, der absolut von dieser Serie überzeugt war und sie mit mir schauen wollte. Es ist ziiiiiieeemlich seltsam, wenn man gerade jemanden neu kennenlernt und sich die erste Serie, die man gemeinsam ansieht, ausschließlich um Sex dreht. Ich war irritiert. Und auch nach 5 oder 6 Folgen wurde ich mit der Serie nicht so richtig warm. Zu oberfächlich und exzentrisch erschien das Ganze. Ich war also froh, dass sich andere Serien fanden und wir an der Stelle nicht mehr weitermachten.

Doch einige Zeit später kam eine Phase, in der ich viel Zeit hatte und keine Serie mehr, die ich schauen konnte. Also doch mal weiter versuchen. Genau da hat es dann Klick gemacht. Ich war so hooked und konnte gar nicht mehr aufhören. Allmählich machte das alles Sinn, ich fühlte mit … und war unfassbar traurig, als alles vorbei war. Aber auch froh, denn seien wir mal ehrlich: Die letzten Staffeln bauten dermaßen ab, das war teilweise nicht mehr schön, anzusehen.

Ich will nicht zu viel verraten, aber um es kurz zu machen für die, die die Serie noch nicht kennen: Es geht um Promiskuität, Hollyword, Missbrauch von Alkohol und Drogen, um die glückliche und traurige Liebe und um einen zerstörten und aufgrund dessen absolut heißen David Duchovny.

3. The Good Wife

Ebenfalls eine Anwaltsserie, aber diesmal geht es um eine starke Frau (Alicia Florrick) zwischen zwei Männern und mitten in einem politischen Skandal um ihren Mann. Alleinerziehend. Nach einigen Jahren zuhause sucht sie wieder einen Job als Anwältin. Niemand will sie einstellen, bis sie in der Kanzlei eines Studienkollegen landet. Der ist angetan von ihr und versucht, sie unterzubekommen (was ihm natürlich gelingt) und los gehen die Irrungen und Wirrungen.

Dennoch bleibt Alicia stark und tough und knickt nicht ein, entwickelt sich von Staffel zu Staffel weiter. Ganz großartige Darstellung und absolute Empfehlung.

Neben diesen Serien gibt es noch viele mehr, die ich immer mal wieder schaue, aber das würde den Rahmen sprengen und House of Cards muss ich jetzt auch nicht zwingend erwähnen, das kennt ihr hoffentlich.
Mittlerweile schaue ich auch mehr Serien als Filme, für letztere kann ich mich immer weniger begeistern, weil sie mich viel weniger überzeugen. Vielleicht ändert sich das irgendwann mal wieder, aber ich mag an Serien, dass man so eintauchen und mitfiebern kann, mitbekommt, wie sich Charaktere weiterentwickeln … oder auch nicht.

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#30daysofyoga – Der Beginn einer Yoga-Liebe?

Yoga fand ich früher immer zu esoterisch. Niemals hätte ich gedacht, dass ich davon mal Fan werden könnte. Aber sag niemals nie, nicht wahr? Ich habe mal darüber nachgedacht, wie es denn dazu kam und die Geschichte dahinter aufgeschrieben.

Die Anmeldung im Fitness-Studio

Aufgrund von Rückenschmerzen und da mir ein Ausgleich zur Arbeit und dem Alltagsstress fehlte, kam es, dass ich mich vor ungefähr zweieinhalb Jahren für ein Fitness-Studio entschied, welches Kurse im Angebot hatte. Besonders interessiert hatte mich Spinning (auspowern und für die Kondition) und Yogates (Beweglichkeit und Kraft), eine Mischung aus Yoga und Pilates. Ich sah mir den Kurs an und schrieb ihn fest in meinen Terminplan: Dienstag morgens vor der Arbeit. Perfekt. Es stellte sich heraus, dass das ein wirklich guter Einstieg in den Tag war. Nur leider änderte sich der Kursplan in regelmäßigen Intervallen und der Yogates-Kurs fand nun nur noch entweder mittags, sehr früh morgens oder in den späten Abendstunden statt. Das wollte nicht mehr so richtig zu meinem eigentlichen Tagesablauf passen. Schade Schokolade. Kein Yoga mehr für mich.

Das erste Workout zuhause

Mit der Zeit jedoch vermisste ich etwas. Irgendwie ließ mich der Gedanke daran nicht los. Es tat mir gut, hat meinen Körper gekräftigt, ohne dass es sonderlich anstrengend war (verglichen mit schweren Gewichten und den ganzen Trainingsmaschinen im Studio) und ich wurde beweglicher.

Also durchstöberte ich YouTube nach für mich geeigneten Videos und Playlists und fand ein Pilates-Video, das nicht zu lang ging, nicht zu anstrengend war und genau die Bereiche meines Körpers ansprachen, in denen ich fitter werden wollte. Nunja. Ich zog das Programm nicht einmal eine Woche durch. Ich dachte, jeden Tag das selbe zu machen, sei sinnvoll. Mich nervte jedoch ziemlich schnell, dass die Dame (selbstverständlich) immer wieder das gleiche sagte und an den selben Stellen lachte, wie am Tag zuvor. Ich gab also auf, knickte ein, scheiterte. Das war nix.

Der erste Schritt: Doch ein Yoga-Kurs?

Da Yoga aber etwas ist, das man wirklich gut zuhause machen kann und wofür man auch nicht unbedingt Videos benötigt, dachte ich mir, ich mache mal einen Kurs am Wochenende, um eine Einführung in die wichtigsten Grundlagen zu bekommen und mich auch mal mit anderen austauschen und korrigiert werden zu können. Gesagt, getan. Ich recherchierte ein wenig, sprach mit Freunden darüber, die bereits diverse Kurse besucht hatten und entschied mich für DAMNGOODYOGA in Hamburg, da die von allen Angeboten auf mich am sympathischsten wirkten und die Beschreibung des Einsteiger-Workshops dem am nächsten kam, was ich suchte. Leider musste ich noch einige Woche warten.

Der Kurs war sehr gut. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, die Gruppe war nett und der Tag verging wie im Fluge. Ich lernte einiges dazu und wusste: Ja, das will ich weiter verfolgen. Danach fühlte ich mich direkt besser. Ich merkte, dass ich etwas Gutes für mich getan hatte und auch der Muskelkater am nächsten Tag bestätigte: Obwohl ich nicht schweißgebadet war und auch nicht das Gefühl hatte, mich übermäßig angestrengt zu haben, hatten meine Muskeln ganz schön zu arbeiten. Ziemlich gut eigentlich. Ich mache etwas angenehmes, trainiere dabei aber meinen kompletten Körper. Das ist ja fast wie schlankwerden im Schlaf!

Der zweite Schritt: Yoga mit YouTube zuhause

Kürzlich machte ich mal wieder Buchhandlungen unsicher und war vom Thema Lifecoaching, Wellness und allem, was damit zusammenhängt, recht angetan und schaute mich in der entsprechenden Bücherecke um. Natürlich stieß ich auch wieder auf Yoga, nahm eines der Bücher mit, las es zuhause angekommen direkt durch und war überzeugt, mir jetzt eine Yogamatte bestellen zu müssen und die Sache endlich durchzuziehen. Zwei Tage später holte ich die Yogamatte bei meinem Kioskboy des Vertrauens ab, der sehr interessiert daran war, was sich im Paket befand – einen Fernseher schloss er aus. Nachdem ich ihn aufklärte, war er total Feuer und Flamme, meinte, er fände das supercool und dass er sich vielleicht auch eine bestelle. Dann müsse ich jedoch auch mal mit ihm zusammen üben. Okay. Deal.

Nachdem meine Pilates-YouTube-Erfahrung sehr ernüchternd war, war mir also klar: Ein Video reicht mir nicht. Ich benötige ein Programm über mehrere Tage. Warum also nicht direkt mit einer 30-Tage-Challenge starten? Ziele dürfen auch gerne mal etwas höher sein. Ich bin bei Adriene gelandet, die einfach super sympathisch ist und deren Übungen zu mir passen.

Und wie lief das jetzt so?
Das erzähle ich euch dann in einem der nächsten Posts …

Z.

Zwei, dann eins

Jetzt ist es soweit. Es sind nur noch zwei Nächte. Zwei Tage und ein Vormittag. Dann gibt es kein Zurück mehr. Und da kommt sie auch schon. Die Angst. Die Überforderung. Ja, mit dieser Reise erfüllt sich ein Traum, und ich sage in kleinster Weise, dass ich nicht sehr viel Freude und Spaß haben werde, mir die Erfahrung gut tun wird. Aber jetzt erstmal macht mir das alles Angst. Ich habe Angst davor, so weit weg von Zuhause zu sein, meiner gewohnten Umgebung. Soweit weg von meinem Freund und meinen Freunden zu sein. Und auch wenn ich viele Bekannte habe, die sich in der gleichen Zeit in ähnlichen Ecken tummeln werden, habe ich Angst vorm Einsamsein. Angst davor, dass alles nur erdenkliche schief geht. Ich wichtige Dinge vergessen habe. Die Welt Zuhause zusammenbricht. Meine Flugangst wieder kommt und niemand bei mir ist, der weiß, wie er mit mir und meiner Überforderung umzugehen hat. Nur wildfremde Menschen um mich herum.

Meine Laune wird schlechter und ich angespannter. Ich werde ruhiger und ich ziehe mich zurück. Verabschiede mich heute noch von meinen Freunden. Verbringe den Abend in Zweisamkeit und Routine mit dem Mann. Noch zweimal.

Irgendwie ist es ja auch albern. Ich bin erwachsen. Habe schon viele Dinge geschafft. Wieso sollte man denn vor so einer Reise Angst haben? Lächerlich. Aber nein. Das Gefühl ist nunmal einfach da. Das geht jetzt auch nicht so einfach weg. Demnach hat es seine Daseinsberichtigung und wird schon wissen, was es macht. Und wieso sollte sie auch nicht da sein? Ich mache etwas das allererste Mal und habe keine Ahnung, was mich erwarten wird. Bin auf mich alleine gestellt. Da darf man ruhig ein wenig ängstlich sein.

D.

Die Zeit rast

Hal… Halloooo? Ist hier noch jemand? Ja?

So hab ich mir das ja nicht vorgestellt. Das Blog so liegen zu lassen. Schwirren doch so viele Ideen in meinem Kopf und in Wunderlisten herum, dass ich eigentlich genug zum Schreiben hätte, aber die Motivation und auch die Zeit waren gering.

Die Zeit ist in den letzten Wochen eh so gerast. Irgendwie habe ich doch erst gestern den Flug nach Bangkok gebucht. Wie kann es sein, dass ich bereits in einer Woche in eben jenem Flieger sitzen werde? Aber so ist das jetzt wohl. Und jeden Tag werden es weniger Nächte bis dahin.

Heute habe ich mal alle Dinge zusammengesucht und zum Test in den Rucksack gepackt. Passt alles rein. Ist noch genug Platz.

Die letzten Konzepte, Angebote und Rechnungen sind geschrieben und verschickt.

Wirklich vorbereitet für Thailand fühle ich mich nicht. Im Gegenteil. Bis vor kurzem sah ich das noch ziemlich locker, aber so allmählich werde ich nervös und finde, ich hätte mehr tun sollen, mehr lesen, mehr planen, mehr Struktur … Hätte mich ja auch gewundert, wäre das nicht gekommen. Aber nun gut. In dieser Woche habe ich auch noch genug zu tun, das mich von der Nervosität hoffentlich ablenken wird.

Viel dazu passiert aktuell übrigens auf Snapchat:

Snapchat ID

Und wenn ich dann wieder komme, habe ich wieder genug Energie, die ich sicherlich auch wieder in die Bloggerei stecken werde. So viele Pläne und Ideen. Einfach mal machen.

Jedenfalls wollte ich hier nur mal wieder kurz was aktualisieren.

M.

Meine 3 liebsten Instagrammer

iPhone mit Instagram

Gestern fragte ich auf Twitter nach euren liebsten Instagrammern, da ich meine Timeline ein wenig aufpolieren wollte. Einige eurer Empfehlungen habe ich übernommen und teile euch heute mal meine Lieblingsaccounts mit, die definitiv mehr Follower verdient haben. Let’s go!

1. Martin – @fulllastern

Das ist mein absoluter Lieblingsaccount, bei dem ich mich wirklich über jedes einzelne Bild freue. Martin könnte 100mal pro Tag Bilder posten und ich könnte mich dennoch nicht satt sehen. Früher auf Containerschiffen gearbeitet und jetzt als Ingenieur unterwegs, kommt er oftmals in Gegenden, die man so noch nicht gesehen hat. Absolute Empfehlung.

Ein von Martin (@fulllastern) gepostetes Foto am

 

2. Lina – @linamallon

Linas Account ist bunt gemixt mit Bildern aus ihrem Alltag, von Reisen, Food, Interior und selbstverständlich auch Selfies. Ist ja auch ein hübsches Ding. Sie hat ein gutes Auge für ihre Motive und auch über jedes einzelne ihrer Fotos freue ich mich sehr.

3. Hendrik – @_pouledor

Bei Hendrik findet ihr auch bunt gemischte Stadtansichten, Interior, Kaffee und Bilder aus dem Alltag. Ich mag die Kompositionen und das Auge fürs Detail. Aber schaut doch selbst:

Ein von Hendrik (@_pouledor) gepostetes Foto am

 

Habt ihr noch weitere Empfehlungen, die man unbedingt abonnieren sollte?

K.

Kleine Anpassungen für großen Spaß

Diese leidige Theme-Suche ist immer wieder ein Thema. Irgendwann hat man sich satt gesehen und will was komplett Neues. Lange habe ich mich durch die kostenfreien Templates für WordPress gewühlt und war nie wirklich zufrieden. Bis ich mich endlich durchringen konnte, und Geld dafür ausgab. Ich glaube, das erste war dann sogar noch eines von elmastudio (die wirklich ganz hübsche Templates basteln).

Aber die meisten Templates sind halt für Text. Will man Bilder ordentlich dargestellt haben, fällt der Text wieder hinten herunter. Es machte mich wahnsinnig. Bis ich mein derzeitiges gefunden habe und mich auch hier durchringen konnte, dass das doch jetzt das Richtige sein sollte. Ich bin damit auch sehr zufrieden. Ein paar Kleinigkeiten passte ich selbst an, aber die Sache mit den Bildern, die war immer noch nicht zufriedenstellend.

Also dachte ich mir, ich löse meine Probleme wieder einmal mit Geld … Und suchte mir in einschlägigen Facebook-Gruppen Menschen, die mein Problem lösen sollten. Ich schrieb ein Briefing zusammen und wartete, dass sich Menschen meldeten. Da kamen einige. Manche nochmal mit Rückfragen, worauf ich Angebot erhielt. Alles mögliche war dabei. Ich bekam Angebote, die für große Unternehmen funktionieren, aber ich zahle doch für eine kleine Minianpassung nicht den riesigen Sicherheitsbohai und dann 500 Euro. Nein, das war mir persönlich zu viel.

Ein anderer hat überhaupt nicht genau verstanden, was ich möchte, erklärte mir, dass ich doch bitte die Bilder nicht noch größer in mein Blog einbauen sollte, da die Ladezeit ins unermessliche steigen und Google mich in den Rankings abstrafen würde. Ich hatte keine Lust, ihm responsive und retina zu erklären, weil ich direkt ein ungutes Gefühl hatte und mir nicht mehr Probleme ans Bein binden wollte, als ich eh schon hatte. NEXT!

Wieder ein anderer beschrieb mir kurz, wie er das Problem lösen würde und hatte auch eine ordentliche Schätzung dabei. Ich sagte ihm kurze Zeit später zu. Und hörte nie wieder was von ihm.

Was macht man dann also, wenn man komplett verzweifelt ist und niemand helfen will oder anständige Vorschläge vorbringt? Genau, man klappert den Freundeskreis und das eigene Netzwerk ab. Es haben sich in den letzten zwei Jahren genug von denen selbstständig gemacht, da wird doch jemand mein Problem lösen können.

Also erklärte ich Martin ohne große Vorwarnung mein Problem und fragte ihn, ob er mir das mal einschätzen könne. Er wollte die Kopie meines Themes haben, um ein wenig auszuprobieren, wie kompliziert das Vorhaben werden wird.
Naja, was soll ich sagen? Alles ging superschnell, ohne Probleme und Martin hat an einem Sonntag mal schnell mein Theme so umgebaut, dass die Bilder breiter als der Text angezeigt werden und dennoch alles schön responsive bleibt. Ohne große Diskussion. Ohne langes hin und her.

Eigentlich keine große Sache. Daher vielen Dank, Martin. Und wenn ihr mal einen Frontend-Entwickler braucht für eure Projekte: Meldet euch bei ihm!

D.

Das März-Projekt – Ein Traum wird wahr

Road

[drop_cap]Es ist der erste Montag im neuen Jahr. Wir sitzen zu dritt in Omas Apotheke, essen und trinken. Reden darüber, was wir derzeit so machen, wie es im Job läuft und wie es uns geht. Ich erzähle von meinem Scheitern und dass ich es nun etwas ruhiger angehen lasse. „Hmm. Das ist doch dann jetzt perfekt, um … naja … “ Nein, nein, nein, sag jetzt bitte nicht für Kinder! Bitte nicht! „… doch noch einmal zu Reisen. Ich meine, du hast gerade kein Projekt, also keine Verpflichtungen oder sonst was zu klären.“ „Ja, aber ich habe ja die Wohnung.“ „Na, die bekommst du doch wohl für die Zeit gut untervermietet.“ „Ja ok, aber so eine Reise kostet ja auch.“ „Ganz ehrlich, leben musst du hier auch, und je nachdem, wo du hingehst, ist es dort günstiger.“[/drop_cap]

Kurz darauf ging ich nach Hause und der Gedanke ließ mich nicht mehr los. Je mehr ich darüber nachdachte, desto logischer wurde die Idee. Aber wie sollte das funktionieren? Ich war bisher nicht die Person, die alleine ins Kino geht oder sich gerne und oft alleine in Cafés setzt. Eine Reise alleine ist somit eine wirklich große Sache.
Allerdings wollte ich immer gerne jemand sein, der offen ist und sich alleine durchschlagen kann. Jemand, der den Mut hat, fremde Menschen anzusprechen und mit ihnen in Kontakt zu kommen.

Offen und positiv sind dabei die Stichworte. Ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren ziemlich verändert, und das nicht unbedingt zu meinem Vorteil. Ich wurde immer negativer, lust- und motivationsloser, verlor den Glauben an mich selbst, zog eine Mauer um mich und ließ niemanden so wirklich in mein Leben, aus Angst, verletzt zu werden. Aber genau das nimmt Nähe und somit auch das Glück. Alleine sein ist in Ordnung. Einsam sein nicht. So landete ich im Verlauf des letzten Jahres in einer Sackgasse, aus der ich nicht ohne Hilfe herauskam. Auf einmal so perspektivlos zu sein macht einen nicht zu einem positiven und offenen Menschen. Aber ich spürte, was diese schwachsinnige Idee der Reise mit mir machte: Ich wachte allmählich wieder auf. Ich wurde ruhiger und wieder herzlicher, ein Lachen war wieder ein ernst gemeintes Lachen. Die Idee brachte echte und schöne Emotionen zum Vorschein. Dann kann sie doch gar nicht so schwachsinnig sein, oder? Ich deckte mich mit Magazinen, PDFs und Blogartikel über mein Wunschziel ein und stellte fest: Ja, das muss es sein. Das Land und kein anderes, wenn du das wirklich machen willst.

Eine Woche später fand ich eine gute und preiswerte Flugverbindung. Ich fragte, ob ich das wirklich machen solle und sagte immer wieder, dass dann alles fix sei und es kein Zurück mehr gebe. „Los, tu es! Das wird so toll für dich und es wird dir gut tun. Auch wenn ich selbstverständlich neidisch sein werde. Aber mach das. Zieh es durch.“ Und dann … klickte ich auf den Button. Vielen Dank für die Buchung.

[quote align=“alignleft“ ]Du kannst nichts über dich erfahren, ohne Risiken einzugehen.[/quote]Diese Vorfreude ist so heftig. Ich kann es noch gar nicht wirklich glauben, dass ich das machen werde. Zur Vorfreude und Aufregung gesellt sich aber auch Angst davor, wie und ob ich das alles meistern werde. Doch am Besten lernt man Dinge, wenn man gar nicht anders kann. Wenn es keinen Ausweg aus einer Situation gibt, außer über den eigenen Schatten zu springen. Ich habe schon vieles in meinem Leben geschafft. Aber so eine Reise, die ist was besonderes.

Ich weiß bereits jetzt, dass mich diese Reise ganz schnell an meine Grenzen bringen wird und ich gezwungen sein werde, diese Grenzen zu überwinden, um voranzukommen. Raus aus der Komfortzone und kleine Risiken eingehen, um mehr über mich zu erfahren, mich weiterzuentwickeln und dadurch wieder zu mir zu finden.

Ich war noch nie so lange weg von meinem Zuhause.
Ich bin noch nie so lange geflogen.
Ich war noch nie so lange alleine unterwegs.
Geschweige denn war ich jemals auf einem anderen Kontinent in einem solch fernen und anderen Land.
Und noch etwas kommt hinzu (als würde es nicht schon an Herausforderungen reichen): Die Limitierung auf das Nötigste. Ich habe nämlich vor, nur mit Handgepäck zu reisen. Oh my, das wird echt aufregend.

Einen genauen Plan gibt es noch nicht. Ich weiß, wann und wie ich fliege (auch wenn die Airline aktuell immer mal wieder die Flugzeiten aktualisiert). Der Rahmen ist also gesteckt. Was innerhalb dessen passiert ist noch komplett frei gestaltbar. Land und Leute möchte ich sehen. Entspannen und eintauchen in eine andere Lebenswelt und Kultur.

Auch wenn noch vieles unklar ist, eines ist sicher: Diese Reise werde ich nicht wieder vergessen, egal, was passiert. Für mich ist sie ein Start in etwas neues. Und sie wird einiges verändern.

Und während ich diese Zeilen schreibe, habe ich das Hostel für die erste Nacht in Bangkok gebucht. Mein Herz schlägt schneller. Ich habe Gänsehaut. So ist das wohl, wenn Träume wahr werden.

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#MiniView – Das Miniatur Wunderland in digital

Miniatur Wunderland Hamburg

Gestern morgen war ich zu einem Presseevent von Google ins Miniatur Wunderland eingeladen. Das passte ziemlich gut, denn zwischen Weihnachten und Silvester war ich mit Niko und Kim abends da und habe mir alles angeschaut, was sich in den 5 Jahren, in denen ich nicht mehr dort war, verändert hat. Das Ding ist ja riesig geworden. Ich hätte nicht gedacht, dass wir wirklich 3–4 Stunden dort sein werden. Waren wir aber. Und das Schöne war: Selbst die Skeptiker Niko und Kim waren so angetan von den Dingen, die es zu erkunden gab, dass keiner quängelte. Wir hatten einen schönen Abend und der Flughafen in Knuffingen ist nun wirklich vom Feinsten! Geht hin da und schaut euch das an.

Ich bin eh sehr angetan von dem, was dort aufgebaut wurde und von der Leidenschaft, die die Gründer und die Mitarbeiter dort haben. Alles ist sehr offen und transparent und man hat immer das Gefühl, dass die alle Spaß daran haben und sich wohlfühlen.

Als wir abends dort waren, bekamen wir spontan eine kleine Führung hinter die Kulissen angeboten. Da lässt man sich nicht bitten und somit konnte ich einmal die sogenannten Schattenbahnhöfe entdecken, die sich unter der Ausstellungsfläche befinden, und ein paar Insights darüber erzählt bekommen, wie das abläuft, wenn mal ein Zug umkippt, wie viele Züge im Einsatz sind und wieso es so viele sind (Es sind ca. 930 Original Spielzeugbahnen, die definitiv nicht darauf ausgelegt sind, zig Kilometer jeden Tag zu fahren. Damit sie nicht heißlaufen und sich nicht so schnell abnutzen, wechseln die sich ab. Das ist dann auch für den Besucher schön, da immer wieder verschiedene Züge zu auf der Fläche unterwegs sind.).

Aber zurück zum Event. Gestern wurde nämlich das Gemeinschaftsprojekt vorgestellt, an dem ein Jahr lang gearbeitet wurde: #MiniView, das Miniatur Wunderland als Indoor Location in Street View digitalisiert. Jetzt kann man also vom Rechner zuhause aus durchs Wunderland klicken und Dinge entdecken, die man als normaler Besucher gar nicht zu sehen bekommt, da sie entweder so tief im Geschehen sind, dass man sie gar nicht so ohne Weiteres sehen kann oder eben verbaut sind, wie zum Beispiel der Check-in-Schalter im Flughafen. Via Street View kann man hier die Warteschlange sehen.

Gerrit Braun, einer der Gründer, hat die Bilder auch erst in dieser Woche gesehen und Ecken darauf entdeckt, an die er sich schon nicht mehr erinnerte. Aber er fand auch einige Details, die man wieder aufhübschen kann. Also gibt es in den nächsten Jahren noch genug für die derzeit 300 Mitarbeiter zu tun.

Manche sehen es vielleicht als Gefahr, dass nun weniger Besucher kommen könnten, immerhin kann man einen Großteil nun im Netz anschauen. Aber Gerrit Braun sieht das vollkommen anders. Er ist überzeugt, dass die Bastler und Spieler weiterhin kommen werden und betrachtet das Projekt als positiv für das Image von Hamburg und auch für das des Miniatur Wunderlandes.

Für das Projekt wurden im Handel erhältliche (Scherz-)Kameras verwendet, bei denen aufgrund der Größenlimitierung die Gehäuse entfernt wurden.

Somit fuhren ein Zug und ein Bus, jeweils bestückt mit Kameras, mehrere Monate lang auf der Fläche umher, und an weniger zugänglichen Stellen wurde eine Spiegelreflexkamera an die Decke gehängt. Die Bilder daraus ergeben die Panoramen, die es auf der Webseite zu sehen gibt.

Wer jetzt noch mehr wissen möchte, kann sich das Video ansehen oder einfach selbst das Projekt entdecken und auf eine Fahrt durchs Miniatur Wunderland gehen.

Kleiner Tipp: Probiert das mal mit dem Google Cardboard. Da fühlt man sich noch mehr mittendrin und mag gar nicht mehr damit aufhören, weiter rumzustöbern.