E.

Erinnerungen

Ich stöbere gerade zufällig in alten Einträgen. Von meinem Praktikum vergangenen Sommer. Der Abschiedstag. Und ich habe schon wieder Tränen in den Augen. Furchtbar, dass man als Frau oft so emotional sein muss. Aber ein Lächeln, ja, das ist auch dabei.

„Ihnen Frau Joos eine schöne Zeit, viel Erfolg und bis in einem Jahr!“

Ja, das Jahr ist demnächst vorüber. Ob wir uns wohl wiedersehen werden?

M.

Murphy’s Law

Kennen Sie Murphy? Nein? Darf ich vorstellen: mein bester Freund derzeit, der nicht von meiner Seite weichen will.
Was hat er diesmal gemacht?
Pünktlich zum „Ich schreibe jetzt meine Thesis“ ist mein Hauptrechner kaputt.

Reboot and select proper boot device or insert boot media in selected boot device and press a key.

Die angezeigte Kinderkrankheit hat er schon länger. Immer mal wieder sporadisch. Mit der Zeit weiß man auch, wie man damit umzugehen hat. Aber sämtliche Tricks, die bisher funktionierten, ging ich soeben erfolglos durch.
Er bootet nicht mehr. Findet scheinbar die entsprechende Festplatte nicht. Dabei ist das Mist. Die ist da. Und sollte eigentlich auch funktionieren. Ich geb ihm jetzt ’ne Stunde. Manchmal funktioniert er dann auch einfach wieder, ohne dass auch nur irgendetwas daran verändert wurde.
Ansonsten hoffe ich auf magische Fähigkeiten des Informatikers meines Vertrauens an meiner Seite. Mach mein Baby wieder heil!

T.

Tagesblogpost

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Na, wer erkennt das Schema?

Gestern also das erste Mal halbwegs richtige Konzertfotografie in meinem Leben. Hat Spaß gemacht. Auch wenn’s doch sehr laut.
Den Abend haben wir gemütlich ausklingen lassen. Im Garten, mit Eistee und anschließendem Spaziergang durch die Altstadt von Alsfeld auf der Suche nach einem Eis. Erfolgreich. Und danach gab’s noch Kirschen, lustige Unterhaltungen über Tiere und Urlaub, Ballspiele und gegen halb zwei die Suche nach dem Bett. Schlafen.

Auch heute bin ich einfach noch so wahnsinnig müde. Und es weht kein Windchen hier. Übel. Die zahlreichen Eiswürfel in meinem Getränk verschwinden in nullakommanixwindeseile without a trace. Da kann man eigentlich nichts anderes machen, als faul sein und Fotos bearbeiten. 260 Stück an der Zahl im übrigen.

Jetzt mache ich mir erst einmal etwas zu essen, das dann hoffentlich pünktlich zum heutigen Tatort fertig ist. Traditionen muss man wahren. Wenn zum wirklich traditionellen sonntagabendlichen Tatortgucken auch ein wichtiger Bestandteil fehlt. Aber das Leben muss man nehmen, wie es kommt, nicht wahr?

T.

Tagesblogpost

Außer Spesen nix gewesen, würd ich ma‘ sag’n.
Morgens war’s gleich wieder so drückend und eigentlich hab ich nicht viel geschafft außer mich über Onlinetvrecorder aufzuregen und dann doch noch irgendwann in den Genuss der gestern verpassten Serien zu kommen.
Danach hab ich meine Info ein wenig aktualisiert und war kurz einkaufen. Eine neue Speicherkarte musste endlich angeschafft werden. Nach einem kurzen Drama dann auch für eine entschieden, kurz was für die Kaninchen besorgt, mir zuhause etwas zu essen gemacht, fertig gemacht und dann auf in Richtung Bahnhof gedüst.

Ein Freund will sein Konzert fotografiert haben. Ein neues fotografisches Feld öffnet sich hier für mich. Ich hab das noch nie gemacht und während ihr hier den Post lest, bin ich wahrscheinlich sehr beschäftigt.
Wenn alles gut läuft, gibt’s dann morgen vielleicht Fotos zu sehen.

Z.

Zu wenig Schlaf?!

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Ich berichtete schon gestern von meinem Exkurs in die neue Frauenliteratur. Nachdem die Produktion der deutschen Vanity Fair eingestellt wurde, bin ich nach wie vor auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger. Und glaubt mir: Das ist nicht so einfach.

Wiedemauchsei, diesmal war also myself dran. Besonders interessiert hatte mich der Artikel „Das Comeback der echten Frauen. Warum Kate Winslet und Michelle Obama die neuen Vorbilder sind“. Ein Lobgesang auf Frauen, die was auf den Rippen aber auch im Kopf haben. Size Zero was yesterday und so weiter und so fort. Guter Artikel, dachte ich mir. Wohl endlich mal eine Zeitschrift oder eine Ausgabe, ohne „10 Kilo weniger in 10 Tagen“.
Sicherheitshalber sah ich dennoch nochmal kurz aufs Cover. Und da strahlte es: „Schneller fit, leichter schlank. Die Tricks der Fitness-Profis“. Ach nee? Das schmälert das Ganze wieder, liebe myself-Redaktion.
Und wenige Seiten weiter der 4. Teil der Serie: „Bikini-Countdown. Diät-Tagebuch.“ Heißa, da kommt Freude auf.

Wie denn aber nun? Was auf den Rippen: yay oder bäh? Entscheidungen müssen gefällt werden. Vielleicht bekommt die Redaktion aber nicht genügend Schlaf. Ich sag dazu nur Seite 136 „Im Schlaf Lösungen finden.“
Das Leben könnte so einfach sein…

T.

Tagesblogpost

Heute morgen keinen Wecker gestellt, weil der Abend gestern lange ging und ich dementsprechend ausschlafen wollte. Meine Nachbarn hat das nicht gestört. Pünktlich um halb neun wurde klaviert. Nützt ja alles nix: Aufstehn war angesagt.

Durch das unerwartete frühe Aufstehen kam ich nur gemählich in die Gänge. Einer meiner Mitbewohner verabschiedete sich dann für eine längere Zeit in Richtung Schwabenland und ich erklärte neuen Fachschaftsjungs das Internet.

Mit Balkoneinbruch der Sonne verzog ich mich auf selbigen mit interessanter Frauenliteratur. Nachdem ich diese durch hatte, folgten drei Bücher für meine Thesis, viele Fragen an meinen Betreuer und eine halbe Thesisgliederung. Ich komme meinem Ziel also näher, wenn ich sage: Bis Ende nächster Woche steht meine Gliederung. Der Berg wird kleiner und kleiner.

Und danach folgte ich einer Einladung zu einem leckeren Essen. Und einem Filmkonsum. Jetzt bin ich hundemüde, bin wieder zuhause und trinke Cola. Eigentlich sollte ich ins Bett. Und da geh ich jetzt auch gleich hin.
Ich wünsche eine gesegnete Nachtruhe!