S.

Stadtteilspaziergang – Speicherstadt und Hafencity

Es war mal wieder an der Zeit für einen Sonntagsspaziergang. Sehr lange ist der letzte her und obwohl ich seit Thailand sehr viel zu Fuß in Hamburg unterwegs bin, hatte ich nie meine Kamera dabei. Ich habe viel gesehen, viel aufgenommen, oft einfach nur Musik gehört und visuelle Eindrücke gesammelt. Aber festhalten, danach war mir lange nicht mehr.

Am vergangenen Sonntag schnappte ich mir jedoch einen guten Freund, gute Laune, die Kamera und viel Hintergrundwissen und wir zogen gemeinsam durch einen mir bereits bekannten Stadtteil, mit dem ich sowohl positive als auch negative Erinnerungen verbinde. Gemischte Gefühle, als wir an verschiedenen Plätzen vorbeikamen. Neuanfang. Abschied. Und wieder ein Neuanfang. Auch wenn das Wetter nicht das Beste war, haben wir viel gelernt und es tat mal wieder gut, zu fotografieren.

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Gestartet sind wir am Kehrwiederstieg. Diese kleine Brücke wirkt auf mich immer so zerbrechlich, aber sie hält seit Jahren. Auch am Sonntag konnten wir sicher und ohne besondere Zwischenfälle den Zollkanal überqueren. Gelernt haben wir an dieser Stelle, dass der Binnenhafen früher ein geschützter Hafenbereich war und durch Baumstämme, die auf dem Wasser schwammen, die Einfahrt per Schiff in die Stadt verhindert wurde. Daher kommt also der Name der naheliegenden U-Bahnstation Baumwall #mindblown.

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Was ich bisher auch nicht wusste: Die Speicherstadt wurde nicht auf einem freien Gelände errichtet. Vielmehr wurden die ehemaligen Eigentümer enteignet (und wohl auch entschädigt) und um die 25.000 Menschen mussten ihr Viertel für den Bau der Speicherstadt verlassen. Über 1.000 Kaufmannshäuser, Arbeiterquartiere und Speicher wurden einfach mal abgerissen.

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Weiter ging es zum Sandtorhafen, von dem aus man einen guten Blick auf den ersten realisierten Bauabschnitt der Hafencity hat. Diese ist eine Neunutzung nicht mehr benötigter Hafenfläche. Durch Container und den ganzen Fortschritt und die Effizienz lag immer mehr Fläche brach. Also mal ein neues, innenstadtnahes Viertel auf der Fläche bauen. Ob man es nun mag oder nicht, hier entstehen jedenfalls jede Menge Büros und Wohneinheiten. Die Kosten pro Quadratmeter liegen wohl zwischen 9,50 Euro und 20 Euro Kaltmiete. Herzlichen Glückwunsch.

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Natürlich darf auch die Elbphilharmonie nicht fehlen, wenn es um die Hafencity und die Speicherstadt geht. Auch hier scheiden sich die Geister, was man nun von dem neuen Wahrzeichen von Hamburg halten soll. Ich muss ja sagen, dass mir die Kräne sehr fehlen. Kann man die nicht wieder hinbauen? Das hatte so einen ganz eigenen Charme.

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Mittlerweile ist es in der Hafencity am Wochenende auch etwas belebter. Touristen wie auch Einwohner verirren sich immer mehr in das Viertel. Wenn ich mich da noch an meine ersten Spaziergänge durch den Stadtteil erinnere, bei denen dieser wie eine Geisterstadt wirkte und man selten Menschen begegnete, ist das tatsächlich eine Verbesserung. Überlaufen ist es trotzdem noch nicht, was auch wieder sehr gut ist. Man kann also auch noch ein wenig seine Ruhe haben (es sei denn, man hängt beim Unilever-Haus herum, aber das will ja eigentlich auch keiner).

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Eine kurze Stärkung für zwischendurch gibt’s auch.

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Die Currywurst hier ist lecker. Allerdings darf der Mann keine Pommes verkaufen, was ich sehr schade fand. Ich wollte seit zwei Tagen Pommes und bekam nie welche. Aber kann man auch verstehen. Wer mag schon die ganze Zeit den Fettgeruch, wenn er dort für 20 Euro pro Quadratmeter wohnt?

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Die Marco-Polo-Terassen bringen ein wenig grün in den sonst sehr tristen Teil und im Hintergrund steht der namensgebende Marco-Polo-Tower (der die teuersten Wohnungen in der Hafencity beherbergt) und ein Teil des Unilever-Gebäudes.

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In diesem Hafenbecken soll noch ein Yachthafen entstehen. Ich weiß nicht, ob die Idee mittlerweile verworfen wurde. Ich frage mich nämlich, wie die Yachten dort hin kommen sollen. Die Einfahrt wirkt stark beengt und ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendwas Yacht-ähnliches durchpassen kann, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Wäre ja gut zu wissen, wo ich meine Yacht in 10 Jahren parken kann.

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Immer wieder eine typische bezeichnende Ansicht.

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Die Lieblingsbar ist leider gerade nach einem Brand geschlossen und muss erst wieder aufgebaut werden. So traurig. Ich will noch mehr supergute Abende dort erleben. Baut schneller!

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Das niedliche kleine Fleetschlösschen, welches immer wieder zu leckerem Kuchen und Kaffee einlädt … war früher ein Klohäuschen. Oh my … Aber hej, der Kuchen und der Kaffee sind trotzdem sehr lecker und innen erinnert nichts mehr an die guten alten Zeiten.

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Das Verwaltungsgebäude der Hamburger Hafen- und Logistik AG wird aufgrund seiner etwas anderen Bauweise auch als Speicherstadtrathaus bezeichnet. Ich mag das Gebäude sehr gerne. Es wirkt so alt und erhaben.

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Speicherstadt-Fakten

Noch ein paar Fakten zu den Speichern der Speicherstadt: Gelagert wurden hauptsächlich Tee, Kaffee, Kakao und Gewürze. Die Mauern sind sehr dick und isolieren dadurch gegen sämtliche Umwelteinflüsse und lassen außerdem wenig Licht durch. Dadurch schwanken die Temperaturen im Laufe des Jahres lediglich zwischen 5 und 17 Grad und die Luftfeuchtigkeit liegt im Schnitt bei 70%.

Mittlerweile werden hauptsächlich noch Orientteppiche hier gelagert, da mit  Aufhebung des Freihafenstatus viele Lagerbetriebe den Standort entsprechend gewechselt haben. Dadurch wurden die leerstehenden Gebäude weiter zu Büroräumen, Gastronomien oder auch Museen umgebaut. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Museen es in der Speicherstadt gibt. Fast zu jedem Thema findet man etwas und ich will demnächst auf jeden Fall endlich mal dem Gewürzmuseum einen Besuch abstatten.

B.

Beautytime mit Treatwell

Screenshot der Treatwell Webseite

Samstag Abend der Blick in den Spiegel: Die Frisur sitzt nicht. Die Haare machen, was sie wollen und die Augenbrauen sehen auch fies aus. Ein Friseurtermin muss her. Aber: Jetzt erreicht man niemanden mehr. Also am Montag dran denken, anzurufen und einen Termin auszumachen.

Dann ist Montag, ich habe in der Hektik des Beginns der Arbeitswoche nicht vergessen, dass ich eine Aufgabe hatte und rufe beim Frisör meines Vertrauens an. Tja. Montags geschlossen. Dienstag habe ich dann schon wieder ganz vergessen, dass ich einen Termin vereinbaren wollte und Samstag Abend steh ich wieder komplett verzweifelt im Badezimmer. Wie oft ist mir das in den letzten Jahren schon passiert? Zu oft. Und jedes Mal wieder habe ich mich darüber geärgert.

Oder anderes Szenario: Irgendein wichtiger Termin, egal ob beruflich oder privat, steht an und man benötigt kurzfristig noch eine Maniküre oder ähnliches. Meist heißt das etliche Studios abtelefonieren und dann doch keinen frühen Termin bekommen. Da steckt mega viel Zeit drin und irgendwie ist das doch alles frustrierend. Ich will das meiste sofort, wenn es mir einfällt, erledigt haben. In dieser Hinsicht bin ich sehr ungeduldig. Und da hilft mir nun die neue App von Treatwell.

Treatwell-PR-Event

Ich bekam eine Einladung zum PR-Event, bei dem die App vorgestellt wurde und es noch eine kleine Behandlung gab, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Nichts wie hin da!

Erstmal kurz zum Namen und der Hintergrundgeschichte: Treatwell hieß früher Salonmeister. Da der Name aber mehr an Frisöre und weniger an Wellness und Spas erinnerte, kam es zum neuen Namen. In der App und auf der Webseite kann man 24 Stunden 7 Tage die Woche lang die eigenen Beautytermine buchen und organisieren. Also endlich komplett unabhängig von Öffnungszeiten. Und vorallem ist der Termin auch verbindlich gebucht. Ich muss mir nicht mehrere aussuchen und darauf warten, dass sich wieder jemand bei mir meldet, sondern ich tippe den Termin an, gebe meine Daten ein, abschicken und direkt gebucht.

Das klingt ja alles schön und gut, aber wie ist das denn mit der Qualität der Studios? Immerhin gibt es doch immer wieder einige Läden, in denen an Wellness gar nicht zu denken ist. Wenn Frauen schon durchschnittlich um die 14.000 Euro für Wellness und Kosmetik in ihrem Leben ausgeben, sollte das auch mit entsprechender Qualität einhergehen. Zum Glück wurde die Frage prompt gestellt und ich hörte aufmerksam zu.

Einerseits bekommt der Nutzer nach erfolgter Behandlung eine E-Mail geschickt, in der er aufgefordert wird, das Studio zu bewerten und die Erfahrungen zu schildern. Diese werden dann dem Studio zugewiesen und sind auf der Webseite und in der App einsehbar. Kennt man. Bewährter Mechanismus. damit da auch kein Schindluder mit getrieben werden kann, muss man einen Termin verbindlich gebucht und wahrgenommen haben. So als kleiner Sicherheitsmechanismus vorweg. Es kann also nicht jeder einfach mal so bewerten.
Als zweiten Mechanismus werden die Studios auch tatsächlich von Mitarbeitern von Treatwell besucht, die sich vor Ort einen Eindruck verschaffen. Damit auch eine Vergleichbarkeit stattfinden kann, schickt Treatwell professionelle Fotografen in die Studios, falls diese kein entsprechendes Bildmaterial zur Verfügung haben.

Wie man sieht wird hier also wirklich einiges an Aufwand betrieben und man hat da nicht einfach mal eben so eine App auf den Markt geschmissen. Da steckt deutlich mehr dahinter und das ganze wird mit einer Leidenschaft betrieben. Beides Punkte, die ich sehr sympathisch und angenehm finde.

treatwell Moodbild Füße lackieren

Hält die App, was sie verspricht?

Aber: Erzählen kann man ja viel. Ich dachte mir: Mach mal direkt die Probe aufs Exempel.

Es war Freitag Abend. 19 Uhr. Beim Frisör war ich erst. Aber Augenbrauen mal wieder professionell in Form zupfen, das könnte man mal machen. Also ausgesucht und als Zeitraum Samstag Vormittag angegeben. Kurzfristiger ging nicht. Und siehe da: Es gab freie Termine in meiner Nähe, von denen ich einen buchte. Sollte das am nächsten Tag wirklich problemlos funktionieren? Ich war skeptisch.

Am Samstag Vormittag kam ich pünktlich zu meinem Termin an, wurde auf einen Stuhl gesetzt und genoß das Geziepe an meinen Augenbrauen. Das ging alles megaflott von der Hand und mit dem Blick in den Spiegel schämte ich mich nicht mehr ob dieses Gewucheres, denn das sah nun endlich wieder mehr als akzeptabel aus. Die Frau konnte was.

10 Minuten später und 6 Euro ärmer, aber sehr zufrieden verließ ich den Laden wieder.

Eine Bewertungsmail bekam ich bisher noch nicht, was wohl damit zusammenhängt, dass sie vor Ort nicht bestätigt haben, dass ich da war und mich eher für einen normalen Kunden hielten. Das muss ich noch abklären. Wichtig ist mir nur: Die App hat funktioniert und deckt genau die zwei Probleme ab, mit denen ich immer wieder im Konflikt stehe: Schnell und verbindlich und zu sämtlichen Tages- und Nachtzeiten Termine buchen.

Rabatt für euch

Falls ihr euch nun auch mal selbst davon überzeugen wollt, bekommt ihr mit dem Gutscheincode ZIMTSTERN15 15€ Rabatt auf eure Buchung (gültig ab 25€ Mindestbestellwert bis zum 15.8.2016).

Meldet euch gerne, wie eure Erfahrungen damit sind. Ich bin jedenfalls begeistert und die App hat mittlerweile einen festen Platz auf meinem iPhone.

S.

Samstage sind für Print

Print ist tot? Von wegen! Ich lese in diesem Jahr wieder so viel mehr, nehme mir bewusst Zeit dafür. Weg von aller Technik. Einfach mal ein Magazin oder auch tatsächlich eine Zeitung lesen. Bei letzterem kommt mir aber nichts anderes als DIE ZEIT ins Haus.
Wir verbrachten gestern gemeinsam schöne Stunden mit einem guten Kaffee in meinem Bett. Ob das ein neues Samstagsritual wird? Wer weiß das schon …

#.

#30daysofyoga – Die Yoga-Challenge geht weiter …

Lang lang ist’s her, nicht wahr? Und in der Zwischenzeit kam auch nichts neues, aber: Ich habe die Challenge nicht abgebrochen. Das Leben kam nur etwas dazwischen, so dass ich nicht so richtig zum Schreiben und Veröffentlichen kam, weil sich die Prioritäten etwas verlagert haben. Doch heute geht es weiter mit meinem kleinen Erfahrungsbericht.

Tag 11

Yay, aufstehen, Yoga! Heute mal wieder eine etwas längere Einheit mit viel Balance und Stretching. Aber ich halte durch. Okay, ich bin einmal fast umgefallen, das gehört doch aber auch dazu. Aufstehen. Weitermachen.

Tag 12

Heute stehen Wirbelsäule, Core-Body und Balance auf dem Programm. Let’s go. Es läuft recht flüssig und ich bin selbst überrascht, wie gut ich die Balance halten kann. Fortschritte. Motivation. So simpel. So gut. Außerdem ist auch noch Cardio-Tag. Da heute jedoch mein persönlicher Worst-Day war, da mir eine Nachricht kurzzeitig komplett den Boden unter den Füßen weggezogen hat, habe ich sehr wenig gegessen. Was dann dazu führte, dass ich auf dem Laufband so meine Probleme, weil keine Kraft, hatte. Dennoch durchgehalten, wenn auch mit verschlechterten Werten. Beim nächsten Mal wird es wieder besser und ich esse ordentlich davor.

Tag 13

Der morgendliche Blick in den Spiegel wird immer besser. Es motiviert mich zusätzlich zu sehen, wie schnell sich ein Körper wieder verändern kann, wenn man entsprechendes Durchhaltevermögen beweist. Und dann fühlt es sich auch noch so einfach an. Mein Programm fühlt sich nicht angestrengt an, ich fühle mich nicht ausgepowert, sondern alles geht mir recht leicht von der Hand. Ja, an der Beweglichkeit muss noch einiges gemacht werden. Da bin ich schon etwas eingerostet und manches bekomme ich (noch) nicht so hin, aber ich halt weiter durch und freue mich über die kleinen Fortschritte.

Die Meditation am Morgen war jedoch mal so gar nichts. Mein Kopf war mit allem Möglichen und Unmöglichen beschäftigt, nur nicht mit der Konzentration aufs Atmen. Rückschläge gehören halt dazu. Morgen sieht alles wieder anders aus.

Die Yoga-Einheit lief dafür gut. Der ganze Körper war mal wieder dran. Ab und zu mal eingeknickt, weil die Balance nicht so wollte, aber schnell wieder gefangen und ausgeglichen und schon war auch alles wieder vorbei.

Tag 14

Läuft. Ohne besondere Vorkommnisse. War auch wieder eine sehr kurze Einheit mit lediglich 16 Minuten. Aber mir geht es danach gut und ich fühle mich recht entspannt und motiviert. Ich startete sogar damit, meine Wohnung zu streichen. Was man halt so macht mit Energie und Motivation.

Tag 15

HALBZEIT! Yay. Hätte ich gedacht, dass ich so lange durchhalte? Irgendwie nicht. Aber wenn man erst einmal merkt, dass es gut tut und man es dann auch schon eine Weile durchgezogen hat, will man alleine aufgrund des Challenge-Gedankens nicht einbrechen. Es macht Spaß, jeden Tag wieder einen Haken an die Aufgabe zu setzen. Heute sind die Halfmoons dran. Allerdings gar nicht so viele, wie ich laut Titel gedacht habe. Hier komme ich wieder an die Grenzen meiner Beweglichkeit. Traurig. Aber ich mache immerhin etwas dagegen.

Tag 16

Heute mal wieder entspannt und mit wenig Anstrengung und Anspannung. Und dann auch noch so kurz. Irgendwie schon fast schade. Aber bei meinem Husten und dem trockenen Hals wohl auch besser und passender. Ich wünsche mir ein neues Immunsystem. Kthxbye.

Tag 17

Happiness Boost Yoga! Na, das kann ich gut gebrauchen. Der gestrige Tag war nicht gut und viel zu lang. Dann zeig mal, was du kannst!

Puuh. 35 Minuten. Aber kein einziges Mal auf die Uhr geschaut. Die Balanceübungen ließen mich wieder etwas umkippen, aber das wird schon noch, da glaube ich fest dran. Üben, üben, üben. Dehnen, dehnen, dehnen.

Tag 18

Balance und Stretching. Das ist ja die beste Kombination für mich. Beides liegt mir nicht so sonderlich, aber wir wachsen ja mit unseren Herausforderungen. Und diesmal fiel ich auch nicht um. Außerdem schaute ich auch nicht auf die Uhr. Immer ein gutes Zeichen.

Tag 19

Diesmal unter erschwerten Bedingungen ohne Yogamatte und nur auf einem Handtuch. Hat aber auch funktioniert. Allerdings steht auch mal wieder hauptsächlich die Atmung auf dem Programm und langsame Abläufe. Das passt mir ganz gut.

Tag 20

Ganz viel herabschauender Hund. Und ich wünsche mir so sehr, endlich mal die Beine durchstrecken und die Fersen auf den Boden bringen zu können. Aber das dauert wohl noch etwas. Dennoch merke ich, dass ich allmählich weniger wackelig bin, mehr Kraft habe und alles langsam und geschmeidig ausführen kann, ohne dass es holpert. Ein Erfolg!

#.

#30daysofyoga – Der Start der Yoga-Challenge

Yoga-Challenge in der Natur

Im letzten Artikel zum Thema habt ihr erfahren, wie es zu der Yoga-Challenge kam. Hier erfahrt ihr nun, wie es mir während dieser Zeit ergangen ist. Los geht’s!

Tag 1 – Die Yoga-Challenge startet

Ich kann endlich wieder in meine Wohnung, habe meine neue Yogamatte schon abgeholt und bin hochmotiviert. Das Einleitungsvideo habe ich mir schon angesehen und die erste Einheit geht etwas über eine halbe Stunde. Socken aus und ab auf die Matte. Es geht sehr ruhig zu. Auf den Atem achten, dehnen, hin und her wiegen, runterkommen. Meine Gedanken schweifen jedoch immer wieder ab und der herabschauenden Hund macht mir zu schaffen. Ich rutsche so dermaßen auf der Matte, sodass das noch weniger Spaß bedeutet. Wann ist die halbe Stunde denn vorbei?

Tag 2

Eigentlich wollte ich meine heutige Yoga-Challenge abends machen, aber da ich so früh und weit vor meinem Termin wach bin, mache ich das doch gleich, dann ist der Punkt erledigt. Wieder geht es eine halbe Stunde und wieder wird hauptsächlich gestretcht, was das Zeug hält. Einige Asanaabläufe werden wiederholt und es geht doch doll auf den Rücken. Irgendwas spanne ich da also an. Zwischendurch schweifen meine Gedanken immer wieder ab und auch heute frage ich mich, wann die halbe Stunde ein Ende findet.

Tag 3

Mir geht es gar nicht gut, die Yoga-Einheit entfällt. Das würde nicht gut enden.

Tag 4

Heute kommt also Video Nummer 3 dran. Sieben Minuten lang geht es hauptsächlich ums Atmen und Spüren. Das hätte ich gestern eventuell ja dann doch geschafft. Aber dann wird es etwas anstrengender und es kommt Bewegung in die Sache. Letztendlich wird dann doch alles gefordert und ich merke Rücken, Arme und Hüfte. Muskelkater macht sich auch allmählich bemerkbar und die Zeit ging irgendwie gefühlt auch schneller vorbei.

Heute gönne ich mir sogar das volle Programm, denn ich fahre noch mit dem Rad nach langer Zeit mal wieder zum Sport, laufe eine halbe Stunde auf dem Laufband und lass mich dann noch durchschütteln. Heute kann ich wirklich stolz auf mich sein.

Tag 5

Ich bin sehr, sehr früh wach und ziehe meine Yoga-Challenge, die eigentlich für später geplant war, vor. Heute ist der Rücken dran. Aber Arme, Beine und Core sind trotzdem mit dabei. Das ist auch so eine Sache, die ich an diesen Videos mag: Es geht immer um den ganzen Körper. Das merke ich auch und freue mich schon auf den sich ankündigenden Muskelkater. Der Blick in den Spiegel fühlt sich jedoch schonmal gut an. Da passiert bereits jetzt was. Das motiviert doch. Das motiviert mich sogar so sehr, dass ich den verlorenen Tag aufhole und heute einfach noch ein Video am Nachmittag dran hänge, in dem auf das Lächeln während der Asanas hingewiesen wird, viel gedehnt wird, aber auch anstrengende Elemente enthalten sind, die die Muskeln arbeiten lassen.

Tag 6

Der Tag startet mit einer fünfminütigen Meditation im Bett. Einfach da sitzen. Augen zu. Atmen. Darauf fokussieren. Abschweifende Gedanken immer wieder zurückholen. Fünf Minuten sind schneller vorbei, als gedacht. Dann ab auf die Matte. Zwischendurch frage ich mich, was hier eigentlich mit mir passiert und ob das alles mein Ernst ist. Aber ich fühle mich gut dabei. Esse gesünder und bewusst. Habe Kraft und Motivation. Ich bin wach und tatkräftig. Warum also nicht weiter durchziehen?

Doch dann kommen die Abs-Übungen. Die machen nie Spaß. Auch im Yoga nicht. Es brennt wie Hölle, ich muss kurze Pausen einlegen und wieder einsteigen. Ernüchternd. Und auf einmal ist die Einheit vorbei. Das ging schnell. Ich habe das erste Mal kein einziges Mal auf die Zeit geschaut oder abschweifende Gedanken gehabt. Ein kleines Erfolgserlebnis auf dem Weg, im Hier und Jetzt achtsam zu sein und die eigenen Aufmerksamkeit zu lenken.

Tag 7

Gar keine Motivation irgendwas zu tun. Die morgendliche Meditation funktionierte grade noch so, aber jetzt auch noch Yoga? Ich prokrastiniere. Natürlich ist ausgerechnet heute die 30-minütige Total-Body-Einheit dran. Ganz toll. Aber ich überwinde meinen Schweinehund und bringe es hinter mich. Ganz bei der Sache bin ich jedoch nicht.

Aber nach dem Yoga ist vor dem Cardio-Training. Eigentlich war geplant, ins Studio zu gehen und wieder zu laufen. Echt jetzt? Aber ja, da steht ein Termin. Termine sind verbindlich. Ich habe mich auf etwas eingelassen und ich werde es durchziehen. Also schwinge ich mich aufs Fahrrad. Natürlich beginnt es genau jetzt, zu regnen. Aber da muss ich jetzt durch. Es ist unangenehm und macht keinen Spaß, aber ich komme halbwegs trocken an, ziehe die Jacke aus und andere Schuhe an, begebe mich aufs Laufband und beiße so sehr die Zähne zusammen, dass ich es schaffe, eine halbe Stunde am Stück wirklich zu laufen ohne Gehpausen dazwischen. Was mir dabei wirklich geholfen hat? Die Lauftipps von Luise, die ich mir am Morgen angeschaut habe. Darin erzählt sie auch, was denn ist, wenn man nicht mehr kann. Die Atmung geht noch, die Beine machen auch noch mit, aber der Kopf meint, es sei jetzt gut. Genau das ist oft meine Schwierigkeit in diesen Dingen. Mein Kopf funkt dazwischen. Diesmal habe ich mich genauer beobachtet und mich zum Zeitpunkt des Aufgeben-Wollens gefragt: Sind meine Beine noch okay? Ist meine Atmung in Ordnung? Beides konnte ich bejahen und wusste somit, dass das eine reine Kopfsache ist, die ich gewillt war, zu überlisten.

Lange Rede … es hat geklappt. Dass ich danach super motiviert und stolz war, könnt ihr euch vermutlich vorstellen. Das war ein ganz großartiges Gefühl und ich merke, wie ich mich allmählich wieder auf meine Studio-Einheiten freue, alleine dadurch, dass ich das so durchgezogen und mich schon zweimal überwunden habe und dabei positive Erlebnisse hatte.

Tag 8

Die Motivation von gestern liefert mir den Arschtritt für heute. Es läuft besser. Die Energie ist wieder da. Allerdings viel Stretching, das mir wieder zeigt: Dehnbar bin ich nicht so wirklich. Alles verkürzt und mein Rücken schmerzt von dem Ziehen. Da ist noch einiges zu tun. Dennoch eine ruhige Einheit. Sehr angenehm.

Tag 9

Ich habe sehr schlecht geschlafen und hoffe, dass mir die Meditation und die Yoga-Einheit etwas Ruhe geben. Ich bin ziemlich erschöpft und somit muss ich einige Pausen während der Einheit in der Kindsposition einlegen. So doll anstrengend. Aber ich ziehe es durch und steige immer wieder ein. Froh, als es vorbei ist, aber auch ein wenig enttäuscht, da ich mich nicht wesentlich besser fühle. Wer weiß jedoch, wie der Tag ohne Yoga gewesen wäre.

Tag 10

Wieder eine eher unruhige Nacht (das Treppenhaus hier ist einfach zu hellhörig und Partypeople zu laut) und um 7 Uhr bin ich wach. Ein wenig im Bett rumliegen, News lesen. Dann die Meditation einschieben und ab auf die Matte. Eine ganze Menge Sonnengrüße sind heute dran. Und die laufen sehr gut. Wenn ich mich an meinen ersten Yogakurs zurückerinnere, hatte ich da wirklich Probleme und Schmerzen. Allmählich merke ich aber Muskeln und komme beim herabschauenden Hund mit meinen Fersen schon fast an den Boden. Diese kleinen Erfolge machen mich stolz und steigern die Motivation ebenso. Viel zu schnell ist diese Einheit vorbei. Aber ich fühle mich fit und gut.

Ein Drittel der Challenge ist nun geschafft. Das ging ziemlich schnell und ich bin sehr froh darüber, dass ich das aktuell so problemlos in meinen Alltag einbauen kann. Ich merke, dass es mir gut tut und Erfolge motivieren sehr, geben Selbstvertrauen, Dinge zu schaffen, die man vielleicht erst kürzlich noch für unmöglich hielt.

Ich merke bereits jetzt, nach diesen wenigen Tagen, wie sich eine Routine einschleicht und das Ganze zu einer kleinen Gewohnheit wird. Ich weiß nicht, ob es der Challenge-Charakter ist oder ob es das Gefühl ist, dass etwas fehlt, wenn ich die Übungen nicht mache. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird, was das noch weiter auslösen wird, wie ich mich fühlen werde und wie es nach der letzten Einheit weitergehen wird. Werde ich dann einen Haken an die Sache machen und weiter nichts mehr tun? Oder etwa mit eigenen Abfolgen beginnen? Eine neue Challenge oder einen Kurs suchen?

M.

Meine 3 Lieblingsserien

TV und Videos

Früher habe ich mich immer gefragt, wie die Menschen um mich herum so viele Serien schauen konnten. Wie haben sie das in ihrem Leben untergebracht, ohne andauernd vorm Fernseher oder Rechner zu sitzen? Und wie behält man da denn den Überblick über alles, was vor sich geht, wann was kommt, wer was macht? Das war mir alles zu viel. So werde ich sicher nie sein. Ein oder zwei Serien sah ich früher gleichzeitig. Das war’s dann aber auch. Der Rest war einfach nicht spannend oder interessant für mich.

Doch irgendwann hat es mich dann doch erwischt. Vorallem, da es in Zeiten von Netflix und Amazon Prime so einfach geworden ist und beide darüber hinaus auch noch selbst gute Serien produzieren. Ich will gar nicht genau wissen, wie viele Serien ich mittlerweile zu Ende geschaut habe oder aktuell noch verfolge. Aber es gibt so drei Serien, die sich für mich hervorgetan haben and there you go:

1. Suits

Männer in Anzügen. Reicht eigentlich schon aus, geht aber noch weiter. Suits ist eine Anwaltsserie um Harvey Specter (einer DER Top-Anwälte in New York) und Mike Ross (fotografisches Gedächtnis). Beide begegnen sich schicksalshaft, als Mike auf der Flucht vor Ermittlern der Drogenpolizei und Harvey auf der Suche nach einem neuen jungen Anwalt ist. Klingt komisch, ist aber so.

Doll verliebt bin ich in Harveys Sekretärin Donna, die durch Loyalität und Allwissenheit besticht. Außerdem mag ich den Sarkasmus und den Witz in den Dialogen. Staffel 3 schwächelte für meine Bedürfnisse stark und ich war echt enttäuscht, aber Staffel 4 holte alles wieder raus und ich freue mich, dass es weitergeht.

Wer auf hübsche Menschen in netter Kleidung, Anwaltswitz und verworrene Geschichten steht, ist hier gut aufgehoben.

2. Californication

Diese Serie sah ich erst sehr viel später und wir hatten zugegebenermaßen einen schwierigen Start. Ich datete jemanden, der absolut von dieser Serie überzeugt war und sie mit mir schauen wollte. Es ist ziiiiiieeemlich seltsam, wenn man gerade jemanden neu kennenlernt und sich die erste Serie, die man gemeinsam ansieht, ausschließlich um Sex dreht. Ich war irritiert. Und auch nach 5 oder 6 Folgen wurde ich mit der Serie nicht so richtig warm. Zu oberfächlich und exzentrisch erschien das Ganze. Ich war also froh, dass sich andere Serien fanden und wir an der Stelle nicht mehr weitermachten.

Doch einige Zeit später kam eine Phase, in der ich viel Zeit hatte und keine Serie mehr, die ich schauen konnte. Also doch mal weiter versuchen. Genau da hat es dann Klick gemacht. Ich war so hooked und konnte gar nicht mehr aufhören. Allmählich machte das alles Sinn, ich fühlte mit … und war unfassbar traurig, als alles vorbei war. Aber auch froh, denn seien wir mal ehrlich: Die letzten Staffeln bauten dermaßen ab, das war teilweise nicht mehr schön, anzusehen.

Ich will nicht zu viel verraten, aber um es kurz zu machen für die, die die Serie noch nicht kennen: Es geht um Promiskuität, Hollyword, Missbrauch von Alkohol und Drogen, um die glückliche und traurige Liebe und um einen zerstörten und aufgrund dessen absolut heißen David Duchovny.

3. The Good Wife

Ebenfalls eine Anwaltsserie, aber diesmal geht es um eine starke Frau (Alicia Florrick) zwischen zwei Männern und mitten in einem politischen Skandal um ihren Mann. Alleinerziehend. Nach einigen Jahren zuhause sucht sie wieder einen Job als Anwältin. Niemand will sie einstellen, bis sie in der Kanzlei eines Studienkollegen landet. Der ist angetan von ihr und versucht, sie unterzubekommen (was ihm natürlich gelingt) und los gehen die Irrungen und Wirrungen.

Dennoch bleibt Alicia stark und tough und knickt nicht ein, entwickelt sich von Staffel zu Staffel weiter. Ganz großartige Darstellung und absolute Empfehlung.

Neben diesen Serien gibt es noch viele mehr, die ich immer mal wieder schaue, aber das würde den Rahmen sprengen und House of Cards muss ich jetzt auch nicht zwingend erwähnen, das kennt ihr hoffentlich.
Mittlerweile schaue ich auch mehr Serien als Filme, für letztere kann ich mich immer weniger begeistern, weil sie mich viel weniger überzeugen. Vielleicht ändert sich das irgendwann mal wieder, aber ich mag an Serien, dass man so eintauchen und mitfiebern kann, mitbekommt, wie sich Charaktere weiterentwickeln … oder auch nicht.

#.

#30daysofyoga – Der Beginn einer Yoga-Liebe?

Yoga fand ich früher immer zu esoterisch. Niemals hätte ich gedacht, dass ich davon mal Fan werden könnte. Aber sag niemals nie, nicht wahr? Ich habe mal darüber nachgedacht, wie es denn dazu kam und die Geschichte dahinter aufgeschrieben.

Die Anmeldung im Fitness-Studio

Aufgrund von Rückenschmerzen und da mir ein Ausgleich zur Arbeit und dem Alltagsstress fehlte, kam es, dass ich mich vor ungefähr zweieinhalb Jahren für ein Fitness-Studio entschied, welches Kurse im Angebot hatte. Besonders interessiert hatte mich Spinning (auspowern und für die Kondition) und Yogates (Beweglichkeit und Kraft), eine Mischung aus Yoga und Pilates. Ich sah mir den Kurs an und schrieb ihn fest in meinen Terminplan: Dienstag morgens vor der Arbeit. Perfekt. Es stellte sich heraus, dass das ein wirklich guter Einstieg in den Tag war. Nur leider änderte sich der Kursplan in regelmäßigen Intervallen und der Yogates-Kurs fand nun nur noch entweder mittags, sehr früh morgens oder in den späten Abendstunden statt. Das wollte nicht mehr so richtig zu meinem eigentlichen Tagesablauf passen. Schade Schokolade. Kein Yoga mehr für mich.

Das erste Workout zuhause

Mit der Zeit jedoch vermisste ich etwas. Irgendwie ließ mich der Gedanke daran nicht los. Es tat mir gut, hat meinen Körper gekräftigt, ohne dass es sonderlich anstrengend war (verglichen mit schweren Gewichten und den ganzen Trainingsmaschinen im Studio) und ich wurde beweglicher.

Also durchstöberte ich YouTube nach für mich geeigneten Videos und Playlists und fand ein Pilates-Video, das nicht zu lang ging, nicht zu anstrengend war und genau die Bereiche meines Körpers ansprachen, in denen ich fitter werden wollte. Nunja. Ich zog das Programm nicht einmal eine Woche durch. Ich dachte, jeden Tag das selbe zu machen, sei sinnvoll. Mich nervte jedoch ziemlich schnell, dass die Dame (selbstverständlich) immer wieder das gleiche sagte und an den selben Stellen lachte, wie am Tag zuvor. Ich gab also auf, knickte ein, scheiterte. Das war nix.

Der erste Schritt: Doch ein Yoga-Kurs?

Da Yoga aber etwas ist, das man wirklich gut zuhause machen kann und wofür man auch nicht unbedingt Videos benötigt, dachte ich mir, ich mache mal einen Kurs am Wochenende, um eine Einführung in die wichtigsten Grundlagen zu bekommen und mich auch mal mit anderen austauschen und korrigiert werden zu können. Gesagt, getan. Ich recherchierte ein wenig, sprach mit Freunden darüber, die bereits diverse Kurse besucht hatten und entschied mich für DAMNGOODYOGA in Hamburg, da die von allen Angeboten auf mich am sympathischsten wirkten und die Beschreibung des Einsteiger-Workshops dem am nächsten kam, was ich suchte. Leider musste ich noch einige Woche warten.

Der Kurs war sehr gut. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, die Gruppe war nett und der Tag verging wie im Fluge. Ich lernte einiges dazu und wusste: Ja, das will ich weiter verfolgen. Danach fühlte ich mich direkt besser. Ich merkte, dass ich etwas Gutes für mich getan hatte und auch der Muskelkater am nächsten Tag bestätigte: Obwohl ich nicht schweißgebadet war und auch nicht das Gefühl hatte, mich übermäßig angestrengt zu haben, hatten meine Muskeln ganz schön zu arbeiten. Ziemlich gut eigentlich. Ich mache etwas angenehmes, trainiere dabei aber meinen kompletten Körper. Das ist ja fast wie schlankwerden im Schlaf!

Der zweite Schritt: Yoga mit YouTube zuhause

Kürzlich machte ich mal wieder Buchhandlungen unsicher und war vom Thema Lifecoaching, Wellness und allem, was damit zusammenhängt, recht angetan und schaute mich in der entsprechenden Bücherecke um. Natürlich stieß ich auch wieder auf Yoga, nahm eines der Bücher mit, las es zuhause angekommen direkt durch und war überzeugt, mir jetzt eine Yogamatte bestellen zu müssen und die Sache endlich durchzuziehen. Zwei Tage später holte ich die Yogamatte bei meinem Kioskboy des Vertrauens ab, der sehr interessiert daran war, was sich im Paket befand – einen Fernseher schloss er aus. Nachdem ich ihn aufklärte, war er total Feuer und Flamme, meinte, er fände das supercool und dass er sich vielleicht auch eine bestelle. Dann müsse ich jedoch auch mal mit ihm zusammen üben. Okay. Deal.

Nachdem meine Pilates-YouTube-Erfahrung sehr ernüchternd war, war mir also klar: Ein Video reicht mir nicht. Ich benötige ein Programm über mehrere Tage. Warum also nicht direkt mit einer 30-Tage-Challenge starten? Ziele dürfen auch gerne mal etwas höher sein. Ich bin bei Adriene gelandet, die einfach super sympathisch ist und deren Übungen zu mir passen.

Und wie lief das jetzt so?
Das erzähle ich euch dann in einem der nächsten Posts …

Z.

Zwei, dann eins

Jetzt ist es soweit. Es sind nur noch zwei Nächte. Zwei Tage und ein Vormittag. Dann gibt es kein Zurück mehr. Und da kommt sie auch schon. Die Angst. Die Überforderung. Ja, mit dieser Reise erfüllt sich ein Traum, und ich sage in kleinster Weise, dass ich nicht sehr viel Freude und Spaß haben werde, mir die Erfahrung gut tun wird. Aber jetzt erstmal macht mir das alles Angst. Ich habe Angst davor, so weit weg von Zuhause zu sein, meiner gewohnten Umgebung. Soweit weg von meinem Freund und meinen Freunden zu sein. Und auch wenn ich viele Bekannte habe, die sich in der gleichen Zeit in ähnlichen Ecken tummeln werden, habe ich Angst vorm Einsamsein. Angst davor, dass alles nur erdenkliche schief geht. Ich wichtige Dinge vergessen habe. Die Welt Zuhause zusammenbricht. Meine Flugangst wieder kommt und niemand bei mir ist, der weiß, wie er mit mir und meiner Überforderung umzugehen hat. Nur wildfremde Menschen um mich herum.

Meine Laune wird schlechter und ich angespannter. Ich werde ruhiger und ich ziehe mich zurück. Verabschiede mich heute noch von meinen Freunden. Verbringe den Abend in Zweisamkeit und Routine mit dem Mann. Noch zweimal.

Irgendwie ist es ja auch albern. Ich bin erwachsen. Habe schon viele Dinge geschafft. Wieso sollte man denn vor so einer Reise Angst haben? Lächerlich. Aber nein. Das Gefühl ist nunmal einfach da. Das geht jetzt auch nicht so einfach weg. Demnach hat es seine Daseinsberichtigung und wird schon wissen, was es macht. Und wieso sollte sie auch nicht da sein? Ich mache etwas das allererste Mal und habe keine Ahnung, was mich erwarten wird. Bin auf mich alleine gestellt. Da darf man ruhig ein wenig ängstlich sein.

D.

Die Zeit rast

Hal… Halloooo? Ist hier noch jemand? Ja?

So hab ich mir das ja nicht vorgestellt. Das Blog so liegen zu lassen. Schwirren doch so viele Ideen in meinem Kopf und in Wunderlisten herum, dass ich eigentlich genug zum Schreiben hätte, aber die Motivation und auch die Zeit waren gering.

Die Zeit ist in den letzten Wochen eh so gerast. Irgendwie habe ich doch erst gestern den Flug nach Bangkok gebucht. Wie kann es sein, dass ich bereits in einer Woche in eben jenem Flieger sitzen werde? Aber so ist das jetzt wohl. Und jeden Tag werden es weniger Nächte bis dahin.

Heute habe ich mal alle Dinge zusammengesucht und zum Test in den Rucksack gepackt. Passt alles rein. Ist noch genug Platz.

Die letzten Konzepte, Angebote und Rechnungen sind geschrieben und verschickt.

Wirklich vorbereitet für Thailand fühle ich mich nicht. Im Gegenteil. Bis vor kurzem sah ich das noch ziemlich locker, aber so allmählich werde ich nervös und finde, ich hätte mehr tun sollen, mehr lesen, mehr planen, mehr Struktur … Hätte mich ja auch gewundert, wäre das nicht gekommen. Aber nun gut. In dieser Woche habe ich auch noch genug zu tun, das mich von der Nervosität hoffentlich ablenken wird.

Viel dazu passiert aktuell übrigens auf Snapchat:

Snapchat ID

Und wenn ich dann wieder komme, habe ich wieder genug Energie, die ich sicherlich auch wieder in die Bloggerei stecken werde. So viele Pläne und Ideen. Einfach mal machen.

Jedenfalls wollte ich hier nur mal wieder kurz was aktualisieren.

M.

Meine 3 liebsten Instagrammer

iPhone mit Instagram

Gestern fragte ich auf Twitter nach euren liebsten Instagrammern, da ich meine Timeline ein wenig aufpolieren wollte. Einige eurer Empfehlungen habe ich übernommen und teile euch heute mal meine Lieblingsaccounts mit, die definitiv mehr Follower verdient haben. Let’s go!

1. Martin – @fulllastern

Das ist mein absoluter Lieblingsaccount, bei dem ich mich wirklich über jedes einzelne Bild freue. Martin könnte 100mal pro Tag Bilder posten und ich könnte mich dennoch nicht satt sehen. Früher auf Containerschiffen gearbeitet und jetzt als Ingenieur unterwegs, kommt er oftmals in Gegenden, die man so noch nicht gesehen hat. Absolute Empfehlung.

Ein von Martin (@fulllastern) gepostetes Foto am

 

2. Lina – @linamallon

Linas Account ist bunt gemixt mit Bildern aus ihrem Alltag, von Reisen, Food, Interior und selbstverständlich auch Selfies. Ist ja auch ein hübsches Ding. Sie hat ein gutes Auge für ihre Motive und auch über jedes einzelne ihrer Fotos freue ich mich sehr.

3. Hendrik – @_pouledor

Bei Hendrik findet ihr auch bunt gemischte Stadtansichten, Interior, Kaffee und Bilder aus dem Alltag. Ich mag die Kompositionen und das Auge fürs Detail. Aber schaut doch selbst:

Ein von Hendrik (@_pouledor) gepostetes Foto am

 

Habt ihr noch weitere Empfehlungen, die man unbedingt abonnieren sollte?