H.

Hinter Gittern

Eigentlich wollte ich am Freitag fotografieren gehen. Aber der Regen machte mir einen Strich durch die Rechnung.
Dann sollte das am Samstag passieren. Aber irgendwie haben wir das da auch verrafft. Warum, weiß ich mittlerweile nicht mehr genau. Honey, was haben wir den ganzen Tag gemacht?
Aach, Thalia. Ich erinnere mich.

Aber am Sonntag war es dann so weit. Ich schleppte den Liebstenbestentollsten mit zum Fotografieren. Allerdings war er schonmal besser als Modell. Aber damals musste er auch regelmäßig herhalten. Muss er sich auch erst wieder dran gewöhnen.
Ein Foto gibt’s schonmal. Eins meiner Liebsten aus der Serie. Drauf klicken und in voller Größe anschauen!
Ich liebe dieses Gesicht. ♥

N.

Nix mit Feierei

Unsere Bachelorabsolventenfeier kippt wohl gerade. Niemand will sich engagieren, alle sind nur am rumdiskutieren und ich kann nicht alles machen. Allmählich habe ich aber auch keine wirkliche Lust mehr, die Leute zu mobilisieren. Die einen sind im Urlaub, die anderen haben keine Zeit und die nächsten studieren sonstwo weiter.
Im Prinzip halten wir uns seit Wochen nur daran auf, wie das mit der Finanzierung läuft. Sprich eigentlich geht es nur ums Geld einsammeln und Sekt, Orangensaft und eine Kleinigkeit zum Essen einzukaufen. Aber das will keiner übernehmen. Alle machen nur Vorschläge, wie es funktionieren könnte. So kommt man jedoch nicht wirklich weiter.

Ich bin gespannt, wie das in drei Wochen aussieht. Ob noch eine Feier zustande kommt oder nicht. Wetten werden noch angenommen.

V.

Viel zu tun

Wenn man nicht mehr den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt, schreibt man irgendwie weniger. Und wenn ich schreibe, dann habe ich mich in letzter Zeit eher meinem neuen Baby peblog.de gewidmet.
Dank meinem Liebsten sieht das Ganze nun auch ordentlicher aus. Der hat das Theme mächtig überarbeitet nach seinen und teilweise auch nach meinen Vorstellungen. Gefällt mir jedenfalls sehr gut und die Arbeit im Blog macht Spaß. Und ein Logo gibt es jetzt auch!
Allerdings würde ich mich auch freuen, wenn sich Menschen finden, die daran teilnehmen und auch Content mitveröffentlichen.

Die ersten Umzugskisten wurden gestern gepackt und Jan hat mich und die Kartons gleich mit nach Karlsruhe genommen.
Und der Vormittag heute war anstrengend. Mitfahrgelegenheit für heute abend suchen, in die Innenstadt und Passfotos machen, zum Bürgerbüro und neuen Ausweis beantragen plus Anmeldung Erstwohnsitz. Das hat alles wunderbar geklappt. Und obwohl 20 Leute vor mir dran waren, musste ich nur eine halbe Stunde warten. Das ist doch mal was.
Jetzt bin ich also wieder Baden-Württemberger. Und habe bald auch wieder einen gültigen Ausweis.

Internetvertrag muss nun gekündigt werden, meine 2 Zimmer muss ich ausmisten und das, was noch übrig bleibt, in Kisten packen. Davon am besten so wenig wie möglich.
Und dann am besten irgendwie einen Transporter organisieren um den Umzug auf die Reihe zu bekommen. Mietwagen mit Kilometern und Sprit käme auf ungefähr 300 Euro. Das ist ganz schön viel Geld.

Und morgen steht dann noch ein Telefoninterview mit einem potentiellen Arbeitgeber an. Darauf bin ich gespannt. Allerdings habe ich mit der Dame schonmal telefoniert und gehe mit relativ entspanntem Gefühl dadran.

M.

Meine Umzugskartons & Ich

Als ob Umzugskartons packen alleine nicht schon schwer genug wäre, kommt die Order hinzu: „Pack alles ein, was du in nächster Zeit auf keinen Fall brauchst.“
Schwierig, wenn man noch nicht wirklich weiß, ob man in 3 Wochen eine Wohnung oder eine WG in Berlin oder Frankfurt oder sonstwo bezieht, in der man jeden möglichen Kram schnell benötigt, oder doch nur vorübergehend beim Liebsten haust und keinerlei Platz für eigenen Kram hat.

Ich packe mein Leben also zum dritten Mal in drei Jahren in Umzugskistens. Welch‘ Freude.
Aber die ein oder andere Erinnerung kommt dann auch wieder hervor.
Statistikbücher werden als erstes weggepackt. Mein gerocktes Modul. Nachdem ich das qualitative Forschungsmodul absolut verzockt habe, habe ich wenigstens in den quantitativen Methoden den absoluten Überblick. Und das, obwohl ich immer dachte, Mathe sei so gar nichts für mich. Aber nach semesterlangem Blabla und nichts wirklich Greifbarem tat systematisches und strukturiertes Vorgehen und Formeln anwenden echt gut. Endlich mal Fakten lernen.

T.

Twitterhighlight

Mein heutiges Tageshighlight ereignete sich absolut unerwartet.

@axaneco: Warum verkauft Google seine Handys eigentlich nicht im „G-Punkt“?

Diese Frage wurde von mir retweetet, weil ich es sehr amüsant fand und bekam folgende Antwort:

@dennisgall: @zimtsternin weil sie dann kaum welche verkaufen würden, weil die männer ihn nicht finden? #für_den_witz_gegens_eigene_geschlecht

Sie glauben mir nicht, wie situationskomisch ich das fand. Wie gesagt: Mein Highlight.
Und jetzt lege ich mich mit Herrn von Hirschhausen ins Bett. Noch nicht genug gelacht heute. Gute Nacht!

K.

Katze, Kippen, Alkohol

Nachmittags bei r.ewe ci.ty Gießen.
Vor mir an der Kasse: Eine alte Frau.
Ihr Einkauf:
Zwei Fläschchen roter Rotkäppchen-Sekt.
Zwei Fläschchen Chantré (die kleinen, die es immer nur an der Kasse gibt).
Drei Dosen Katzenfutter.
Fünf Päckchen Zigaretten.

Standardeinkäufe in dieser Filiale direkt am Marktplatz. Kennzeichnend.

S.

Sport am Morgen…

Wecker um 8 Uhr. Ausgestellt. Geht noch nicht. Weiterschlafen.
9 Uhr aufgestanden.
Mittlerweile Überweisungen getätigt, E-Mails beantwortet.
Und vor dem Duschen meinen Zimmerboden grausam gefunden. Da will ich nicht mit gewaschenen Füßen drauf. Also aufgeräumt. Staubgesaugt.
Und endlich habe ich den Grund meiner Niesanfälle herausgefunden. Man erinnere sich hieran. Absatz 3, Satz 3.

Aber jetzt, jetzt gehe ich endlich duschen. Und dann kann ich vielleicht sogar was frühstücken und die To-Do-Liste weiter abarbeiten.

I.

Ich nenne es Propaganda

Ich versuche, mich nicht zu sehr darüber aufzuregen. Aber irgendwann ist doch auch mal Schluss?!
Malte Hübner kam in den Genuss einer herzzereißenden Rede durch Frau von der Leyen.

Dann schickt von der Leyen die jüngeren Zuschauer in den Nebenraum. Zu schrecklich sei, worüber sie jetzt mit Mami und Papi reden müsse. Das Schreckgespenst Kinderpornografie kriecht auf die Bühne. Für Sekunden wird es still im Saal, doch danach erhebt sich wütendes Gegrummel: „Schlimm sowas“, schimpft eine ältere Dame neben mir, „solche Leute sollte man erschießen!“ Kinderpornografie scheint sich wahrlich perfekt als Wahlkampfthema zu eignen. Kein anderes Thema sollte solche Emotionen hervorrufen.

Dann kommen sie Schlag auf Schlag, die jungen, vergewaltigten Kinder (die alte Dame hält sich erschrocken den Mund zu), der Millionenmarkt mit seinen Drahtziehern (die alte Dame hält sich die Ohren zu), die ahnungslosen Surfer, die von kinderpornografischem Material angefixt werden (die alte Dame schließt die Augen) und immer wieder: die armen Kinder (die alte Dame weint).

Was von der Leyen von ihrem Podest herunter beschreibt, ist freilich nichts neues. Fast scheint, es, als hätte sie ihre Rede vor Monaten auswendig vor dem Spiegel gelernt und seitdem schon zu anderen Terminen aufgesagt. Wer bei YouTube nach ihrem Namen gesucht hat, weiß, worüber sie in den nächsten Minuten referieren wird. Von der Leyen kann das gut, das mit dem Reden. Hätte ich heute zum ersten Mal vom Zugangserschwerungsgesetz gehört — ich hätte es glatt für eine gute Sache gehalten. Vielleicht hätte ich sogar applaudiert und geweint.

via

Durchlesen. Meinung bilden. Wählen gehen.
Oder geht’s euch wirklich viel zu gut, wie so viele behaupten, als dass ihr 5 Minuten „opfern“ könnt um zwei Kreuzchen zu machen?
Und wer mir jetzt mit „Ich weiß doch gar nicht, was ich da wählen soll.“ kommt, dem sei ab dem 04. September der Wahlomat empfohlen.