Ein bisschen wie Weihnachten…

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Das Schätzchen kam heute an. Im strömenden Regen wartete mein Hermes-Mann auf mich und meine Unterschrift. Ich hatte erwartet, das Paket sei kleiner. Naivchen.

Mit höchster Präzision installierte ich alles, startete neu und legte den Mittelformatfilm ein, den mir Rossmann nicht ausbelichtet hat. Endlich mal die photokina-DianaF+-Bilder anschauen. Und ich erschrak. Herrje, das Rauschen meiner 20D bei ISO800 ist ein Scheißdreck dagegen.

Ich hoffe sehr, das lag an meinen Einstellungen. Das überblicke und verstehe ich alles noch nicht so ganz. Habe mir scannen einfacher vorgestellt und werde mir somit morgen wohl doch mal noch die komplette Gebrauchsanleitung zu Gemüte führen.

Hat den CanoScan 8800F jemand von euch und kann mir ein bisschen Hilfestellung leisten, oder die notwendigen Tipps&Tricks verraten (wenn es denn welche gibt)?

8 Kommentare

  1. Marcus 15. November 2010 um 23:05

    Wenn es ein Film ist, dann rauscht es nicht, weil das ist ja Filmkorn.
    Werde dann in Zukunft meine Filme zu dir schicken, wenn du dann zum Scanprofi geworden bist. Und ich mit der Mittelformat in Schweden war. 😉

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    1. zimtsternin 15. November 2010 um 23:17

      Dass das dann kein Rauschen ist, sondern Filmkorn: klar. Dennoch sieht’s schlimm aus. Und von dem Film hab ich ja schon ausbelichtete Bilder, da ist das nicht so stark ausgeprägt. :/

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  2. Frashier 16. November 2010 um 00:19

    Ja und da schimpfen alle immer über digitales Rauschen, einfach mal ein altes Foto anschauen. 🙂

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  3. Silas 16. November 2010 um 00:34

    Scannen ist eine Wissenschaft für sich, soviel ist klar.

    Ich würde aber nicht sagen, dass das Rauschen automatisch Filmkorn sein muss. Je nach Film und Scanner ist das Korn sogar kleiner als die Auflösung des Scanners. Und natürlich hat auch der Sensor ein eigenes (digitales) Rauschen.

    Je nach Software (VueScan, Silverfast, etc.) kann man dieses digitale Rauschen durch Mehrfachscans mindern. Was dann noch übrig bleibt, ist Korn.
    Ich bin dazu übergegangen im RAW-Format zu scannen und dann in Lightroom die Einstellungen anzupassen. Da weiß ich, was ich tue und es ist ausgeschlossen, dass Fehler an den tausenden Einstellungsmöglichkeiten des Scanprogramms liegen.

    Hast du die automatische Schärfenfunktion ausgeschaltet? Die kann u.U. böse Sachen machen…

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  4. tobi 16. November 2010 um 10:54

    Wie scannst du denn? Und was war das für ein Film?

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  5. Thomas 16. November 2010 um 12:25

    Ich hatte mit dem 8600F (dem Vorgängermodell zm 8800F) am Anfang auch so meine Probleme.

    Ist alles eine Frage der Einstellung(en). Die Automatiken der Canon-Software können da einiges verschlimmbessern.

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  6. zimtsternin 16. November 2010 um 13:31

    Gestern bin ich vorgegangen, wie in der Kurzanleitung beschrieben. Arc Photostudio starten, Quelle auswählen und dann auf Scannen. Dann öffnete sich ein Fenster, in dem ich diverse Einstellungen machen kann.
    Gibt’s noch andere Möglichkeiten?

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  7. Thomas 18. November 2010 um 17:04

    Deine Vorgehensweise ist schon mal nicht verkehrt.

    Wennich mich an meine ersten Erfahrungen mit der Canon-Software (das Fenster, das sich da öffnet) erinnere, war der entscheidende Arbeitsschritt für bessere Ergebnisse das Umstellen auf den erweiterden Modus. Damit hat man Zugriff auf alle sinnvollen und weniger sinnvollen Regler und kann auch den gescannten Bereich und die Scanauflösung beeinflussen.

    Dein Artikel erinnert mich daran, dass ich endlich mal mein Blogpost zum Scannen fertigschreiben sollte…

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