Wenn ihr euch schon über BAFöG-Anträge und -Bescheide geärgert habt, dann freut euch mal auf die ALGII-Sache, wenn’s so weit kommt. Das wünscht man nicht einmal seinem ärgsten Feind. Krampf.
Mein erstes Mal: Sneak
Jajajaja, bevor’s gleich losgeht: Ich war wirklich erst heute zum ersten Mal in der Sneak.
Und ich muss sagen: Scheiße war’s!
Legion = totaler Reinfall. Nicht anschauen. Nach 20 Minuten haben wir frustriert den Raum verlassen. Und das war gut so.
Hätte gut sein können, war’s aber nicht.
Dogma kann nicht getoppt werden.
Gute Nacht.
Review: uMag

Das uMag wollte ich mir seit ewigen Zeiten mal kaufen. Damals noch bekannt als u_Mag. Gibt’s ja jetzt nicht mehr. Somit habe ich auch keinen Vorher-Nachher-Vergleich.
Kurz vorweg: Wirklich gefallen mag mir das neue uMag nicht.
Das Papier ist rau und hart. Mag ich haptisch gar nicht. Ich steh schon auf dieses Hochglanzpapierzeugs.
Dieses raue, harte, dicke, schwere Papier wirkt sich auch auf die Umknickbarkeit aus. Gerade im Zug oder Bus oder in der StraBa hat man morgens und abends nicht sonderlich viel Platz. Da knickt man seine Zeitschrift schonmal gerne um, um den Sitznachbarn nicht zu belästigen. Mit dem uMag schwierig. Und man muss wirklich ein wenig Kraft aufwenden. Komfortabel ist es nicht.
Die erste Kolumne reißt mich nicht wirklich mit. Ich weiß nicht, was mir der Autor sagen will. Und was nicht. Ich musste mich zusammenreißen, um sie zu Ende zu lesen.
Das Interview mit Fettes Brot endet irgendwie abrupt. Man hat das Gefühl, es fehle etwas; ein vernünftiges Ende. Ein Schlusssatz. Irgendwas.
Gut gefallen hat mir aber die Idee mit dem Checkbrief. Bei jedem Artikel über eine Person ist über dem Artikel ein Steckbrief mit den wichtigsten Facts. Interessante Umsetzung und fast gut gelungen; wenn da die zu kleine Schrift nicht gewesen wäre. Dadurch doch etwas schwierig zu lesen.
Der Lichtblick in der Ausgabe war die Kolumneorwhatever von Saša Stanišic. Die war unterhaltsam, die habe ich gerne gelesen, die würde ich auch gerne weiterlesen. Aber das als einzigen Kaufgrund für das uMag? Neee, für mich nicht!
Insgesamt fehlt es mir bei den Artikeln an Tiefe und dem viel zitierten Mehrwert. Es grenzte für mich schon fast an Überwindung, diese zu lesen.
Das weitere Zauberwort heißt Struktur. Es wirkt alles unruhig, unübersichtlich. Da kann ich mich Marcel nur anschließen.
Fazit: Ich werd’s mir nicht wieder kaufen. Vorerst. Es sei denn, es steht wirklich mal für mein Thema an, das ich durch das Thema ansich schon so interessant finde.
Andernfalls: Lieber was anderes. Was ich dann auch wirklich lesen kann und danach weiß, was ich gelesen habe.
Medienkonsum – Februar
Irgendwie sehr wenig gemacht in dem Monat.
Filme
Sherlock Holmes *****
Wie schon erwähnt: unerwartet gut und unterhaltsam.
Valentinstag ****
Lustig. Kurzweilig. Kann man anschauen.
To do
Umzug #4 inkl. Video
Die Kameras? Klingt irgendwie komisch.
Naja, aufgrund… ach, seht selbst und hört zu.
Musik: Tegan and Sara – Hell
Passt heute so perfekt zu dem tollen Wetter. Macht Lust auf mehr. Klingt nach Leben.
Sollte man kennen. Und wer’s nicht kennt, dem möchte ich es nicht vorenthalten.
Kaninchenjammer
Meine Kaninchentiere verfügen womöglich über einen eingebauten „Ich mach alles anders“-Sensor.
Setze ich sie in mein Bett, damit sie da auch bleiben und nicht herunterspringen, tun sie alles, um mir irgendwie zu entkommen, und vom Bett auf den Boden zu gelangen.
Hat man das Bett jedoch gemacht und lässt die Kaninchen auf dem Boden herumtollen, dann wollen sie ständig ins Bett. Alle paar Sekunden steh ich nun auf, und jage vorzugsweise Lilli aus dem Bett, was ihr unheimlichen Spaß zu bereiten scheint. Doofnuss.
Und jetzt sliden sie auf dem Boden herum. Anlauf uuuund „ruuuuutsch“.
Also manchmal…. *kopfschüttel*
Gestern hat Leo-Beo seine Kletterkünste unter Beweis gestellt und dabei in seiner Tollpatschigkeit scheinbar unabsichtlich die Leckerliringszeugsverpackung umgeschmissen. Scheinbar. Denn die Ringe fielen auf den Boden, ich habe sie wohl nicht alle eingesammelt und schwupps haben sich beide unterm Tisch versammelt und genüsslich gespeist.
Der Schatten war groß, aber ich war größer
Ich habe heute -zur Abwechslung- mal wieder ein wenig Frust geschoben ob der derzeitigen Situation. Sie wissen schon.
Noch dazu kommt das Umzugsgedöns und ein wenig Unsicherheit, ob das wirklich alles so genehmigt wird, wie es sollte. Wiedemauchsei.
Der Frust wurde verstärkt durch eine Objektiv-Bucht-Auktion, die innerhalb von 10 Sekunden zu Auktionsende von 123 Euro auf 191 Euro stieg. Aus der Traum vom langersehnten Objektiv.
Also machten sich mein Frust und ich auf zum Frustshopping. Ein Geschenk für einen Freund, der Karlsruhe den Rücken zukehrt sollte besorgt werden, Lesezeugs für mich und vielleicht noch etwas.
Letztendlich wurde es nur Lesezeugs, wie im letzten Beitrag schon visuell dargestellt.
Aaaaber, und jetzt kommen wir zum Punkt: Da saß ein Mädchen. Und ich fand sie toll. Ich wollte sie fotografieren. Irgendwann. Unbedingt. Aber wie nun anstellen?
Während meines Fotopraktikums musste ich das andauernd. Durch Freiburg laufen, wildfremde Leute anquatschen, Fotos machen, Telefonnummer aufschreiben lassen.
Und heute konnte ich das endlich für mich nutzen. Und es hat funktioniert. Whee.
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für mich.



