I.

Ich hab grad ’nen Blog geschrieben

Irgendwie taucht diese Konstellation immer öfter auf. Oder läuft mir über den Weg. Oder ich stoße drauf.
Es nervt. Hört auf damit.
Der einzelne Artikel in einem Weblog heißt nicht „Blog“.

Nochmal zum Mitschreiben und von Anfang an:
Es heißt das Blog. Kommt von Weblog. Und es bezeichnet das Ganze hier.
Das, was du hier gerade liest, das ist ein Blogpost. Oder Eintrag.
Ein Blog besteht aus mehreren Blogposts.

Die Person, die das Blog schreibt, ist der Blogger oder die Bloggerin.
Und um die Sache rund zu machen: Die Welt, in der wir Blogger und Bloggerinnen uns bewegen, die nennen wir Blogosphäre.

Alles klar?
kthxbai.

Edit: Aufgrund von Missverständnissen nochmal editiert und darauf hingewiesen, dass es nicht primär um die Diskussion der oder das Blog geht, sondern darum, dass der einzelne Artikel kein Blog ist.

Y.

Yippieyippieyeah

image

Unterschrieben. Alles klar.

Im ersten Moment absolute Erleichterung. Aber dann mischt sich auch etwas Angst und Unwohlsein dazu.
Völlig fremde Leute, andere Umgebung, weiter weg vom Mann.

Und auf einmal würde ich das am Liebsten wieder weit weg schieben.
So kindisch es ist, aber ich hab wirklich Angst vor der ersten Nacht dort. Aber das gehört vielleicht auch einfach dazu. Ich möchte lieber hier bleiben. Ein Mitbewohner weg, den anderen behalten.
Ich hab mir meine Zeit in Karlsruhe wirklich anders vorgestellt. Soll aber wohl nicht so sein.

1.

100 deutsche Fotografinnen-Blogs

Durch die Foto-Chaotin bin ich auf die Aktion von Janasworld aufmerksam geworden. Dort soll nämlich eine Liste mit 100 Fotografinnen-Blogs entstehen.
Schaut mal durch, ob eures schon dabei steht und empfehlt weitere, die euch bekannt sind. Angesprochen sind natürlich in diesem Fall nur Blogs von weiblichen Personen. Aber ihr, liebe Männer, dürft selbstverständlich entsprechende Blogs empfehlen.

Eine kleine, feine Sammlung ist schon vorhanden. Vielleicht findet ihr auch neues Lesefutter?
Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

V.

Verkaufe: Crumpler Fototasche

An meiner Seite hat sie mir immer einen treuen Dienst erwiesen. Doch alles hat einmal ein Ende. Die Rede ist von Ben’s Pizza XXL in braun-blau.
Meine Ausrüstung ist aus ihr herausgewachsen und leider wuchs sie nicht mit. Nach langem hin und her steht sie nun wirklich zum Verkauf an. Ich brauch ‚was Neues. Was Größeres. Aber ich werde sie vermissen. Daher suche ich einen würdigen Nachbesitzer.

Die Tasche schützt die Kamera vor Regen und Staub, lässt sich gut tragen, ist sauber und noch gut in Schuss. Eine kleine Macke hat sie aber am Träger, wie man auf den Fotos sehen kann. Das hat mich aber nie weiter gestört.

Ich hatte regelmäßig die 20D mit angesetztem Objektiv, zwei weitere Objektive und einen Blitz drin. Passte mit ein bisschen Tetris-Talent gut. In der vorderen Tasche ist Platz für Speicherkarten, Handy, Geld, Schlüssel. Was man halt grad so unterwegs braucht.
Als ich die Tasche gekauft habe, lag der Neupreis um 80 Euro. 


Wer Interesse hat, meldet sich entweder per Kommentar oder Mail mit einem Preisvorschlag.

M.

Medienkonsum: April

Filme

Irgendso ein alter Schinken, zu welchem mich der Mann überredet hatte und dessen Namen ich vergessen habe.
Und wenn ich mich nicht irre, war’s das. Bitter.

Vielleicht waren wir mal noch im Kino. Aber ich erinnere mich nicht wirklich.

Edit:
Aah, der Mann hat mich erinnert.

Der Kautionscop ***
Lustig. Kurzweilig. Sinnfreie Komödie beschreibt das Ganze ganz gut.

W.

Wir ziehen um!

Das Thema WG ist eigentlich seit Gießen abgehakt. Mit Beendigung meines Studiums habe ich mir gesagt: Nie wieder WG!
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Da der Jobstart in Karlsruhe nicht ganz gelungen verlief, kam ich zur Zwischenmiete bei einer Freundin unter. Die Zeit war recht angenehm aber sie ging auch vorbei. Die nächste WG-Zwischenmiete rief. Dies nimmt man auf dem Karlsruher Wohnungsmarkt dankend an, zumal ich so nicht einmal mit der Suche beginnen musste. Aber auch diese bequeme Phase neigt sich nun dem Ende zu. Mit Schrecken stellte ich am vergangenen Wochenende fest, dass sich bereits am 8. Mai die Dach-über’m-Kopf-Phase dem Ende zuneigt. Also schnell die Samstagsausgabe der BNN geschnappt und Wohnungen gesucht. Jetzt sollte es nämlich endlich meine eigene Wohnung sein.
Ich wurde jedoch schnell dank der harten Realität auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

20m²-Wohnung, zentral, unter 350 Euro warm? Schwierigst. Und hart umkämpft. Also von dem WG-Leben doch noch nicht ganz verabschieden und auf Nummer sicher gehen. Ab zu wg-gesucht.de und mal schauen, was es da so gibt. Eigene Anzeige geschaltet, zwei Personen angeschrieben. Eine hat reagiert.

So sah ich mir am Mittwoch eine 1-Zimmer-Wohnung an. Teppichboden. Bäh. Einkommensnachweis? Noch bähiger. Am Donnerstag die nächste Wohnung. Südstadt. 4. Stock. Kleines Fensterchen. Hinterhof. Najaaaa. Wenn’s denn sein muss. Traumwohnung sieht anders aus. Perfekte Lage ebenso. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch zwei WG-Besichtigungstermine für den nächsten Tag.

Der eine sagte aber kurzfristig zum zweiten Mal ab. Blieb nur noch eine WG.
Also schnappte ich mir am Nachmittag mein Rad und fuhr im leichten Regen in die Nordstadt. Da ich zu früh dran war, konnte ich mir noch ein wenig die Umgebung anschauen. Nett. Ein wenig dörflich. Gegenüber direkt die Tennisplätze und Sportplätze. Ruhige Gegend. Kann man sich dran gewöhnen. Das komplette Gegenteil der Südstadt demnach.
Woll’n wa ma schau’n, ob det auch mit de Wohnung so passt.

Durch den Hintereingang kommt man ‚rein. Ein wintergartenähnlicher Vorraum bietet die Möglichkeit eines Stauraumes für Staubsauger, Schuhe etc. Dann kommt die Küche. Wohnzimmer. Das Zimmer, das zu vergeben ist. Und zwei weitere Zimmer. Uralter, dunkler Parkettboden. Dunkle Möbel. Ganz nett. Sogar mit Rollladen. Immer wieder toll. Und ’nen nichteinsehbaren Garten gibt’s auch. Ja, so kann man es aushalten.
18m². Internet. Kabel. Für 230 Euro. Kann man nicht meckern.
Nach 20 Minuten war’s vorbei. Am nächsten Tag wollte sich die Dame entscheiden. Und am Montag hatte ich noch einen Termin für eine andere Wohnung, für mich alleine und so.

Am nächsten Tag verließ ich mit leerem Akku das Haus. Und kam erst gegen Abend wieder. 3 Anrufe. 1 SMS. Eine E-Mail. Das Zimmer gehört mir, wenn ich es denn haben wolle. Mein Herz hüpfte, aber ich war hin- und hergerissen.
Doch die Vernunft sagte mir: Scheiß auf die eigene Wohnung, nimm das WG-Zimmer. Sämtliche Argumente sprachen für das Zimmer und gegen die Wohnung. Also das Telefon gezückt und zugesagt.
Das soll mir jetzt mal einer nachmachen. 5 Tage Wohnung suchen, 3 Wohnungen anschauen und dabei gleich einen Volltreffer landen.

Und schlussendlich: Wenn es schon nicht Berlin sein kann, dann will ich wenigstens die Berliner Straße haben. So hab ich zumindest das Gefühl, meinem Traum ein Stückchen näher gekommen zu sein.
In diesem Sinne pack ich meinen Kram und ziehe in den nächsten Tagen in die nächste Wohnung. Allmählich bin ich darin routiniert (Das wird dann mein 5. Umzug und der dritte innerhalb von Karlsruhe. Macht das mal nach.). Und nicht mehr nur zur Zwischenmiete zu wohnen hat sehr viele Vorteile. Neue Zeit, du kannst kommen. Job, du auch. Und das richtige WG-Leben hat mich auch bald wieder. Ein bisschen freu ich mich schon.

Mal kucken, ob eine Einweihungsparty stattfinden wird.

F.

Foto: Street

Gestern spontan ein wenig mit dem Herrn Sch. ge-street-elt. Er hat sein neues Objektiv getestet und ich meins. Und wir haben gegenseitig unsere Kameras getestet.
War auf jeden Fall ein entspannter Nachmittag und hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Und ich liebe das Objektiv.
(Klick auf’s Bild macht wie immer groß und slidebar.)

G.

GNTM Unterwäsche-Shoot

Tolle Unterwäsche. Mein lieber Herr Gesangsverein.
Und da ich sicher nicht die einzige sein werde, die sich fragt, woher die Fummel waren, machte ich mich mal flott auf die Suche.
Mein erster Gedanke war: Victoria’s Secret. Aber dann dachte ich: Nee, zu unspektakulär. Hunkemöller könnt’s auch gewesen sein. Oder Passionata.

Dacht ich mir: Biste schlau, kuckste Abspann. Aber den hab ich dann halb verpasst, weil ich zu sehr mit der Vorschau beschäftigt war.
Aber ich bin ja so wahnsinnig internetaffin und noch dazu super intelligent (mit irgendwas muss ich meine Selbstzweifel kompensieren, nachdem ich mich so wahnsinnig klein und hummelbauchig fühle). Und ich hab’s rausgefunden.
Und jetzt für alle: Es war Wäsche von Victoria’s Secret. So. Jetzt wisst ihr’s.
Im Übrigen: Habenwill!

D.

Der hartumkämpfte Wohnungsmarkt

Ich suche mittlerweile alles mögliche. Unterkunft. Job. Perspektive. Freunde. Total anstrengend.
Heute habe ich die erste Wohnung besichtigt. Offene Besichtigung. Eklig. Da wird mir Vorurteilen um sich geschlagen. Ich mache an dieser Stelle mal weiter.

Als ich ankam, checkte ich die Lage und dachte: Hey, könnte ganz gut für dich laufen.
Doch dann kam mein stärkster Konkurrent. Ja. Und was soll ich sagen? Als der Selbstauskunftsbogen ausgegeben wurde und die Bedingungen erklärt wurden (Einkommensnachweise der letzten drei Monate, Kopie der Haftpflichtversicherung, etc. pp.) wusste ich: Dieser Kampf war verloren.
Zuverlässiges, offenes und eigenständiges aber arbeitssuchendes twenty-something Mädchen verliert gegen 18-jährigen Bubi mit Mami und Papi im Schlepptau.
Das ist nicht fair.
Aber das Leben ist bekanntlich kein Ponyhof/Lutscher/wasauchimmer.
Die Wohnung hatte eh Teppichboden. Wer will schon Teppich?!

Morgen dann Wohnung und WG. Und Freitag nochmal WG.
Eins davon muss klappen. Sonst geht’s übernächste Woche unter die Brücke.