F.

Frauen sind gar nicht schwierig, Jungs!

Parisian Love Lock

Liebe Männer da draußen in der großen weiten Welt. Wir Frauen sind echt nicht so schwierig, wie ihr immer meint.
Meine Mitbewohnerin und ich, wir haben das mal analysiert. Im Fernsehen laufen soooo viele gute Frauenserien, deren männliche Charaktere unsere Herzen wöchentlich höher schlagen lassen. Grey’s Anatomy. Doctor’s Diary. One Tree Hill. Und schlussendlich wollen wir nur einen: McDreamySexyDrMarcMeier mit einer Prise LucasScottBrookeDavis-Drama.

Wir wollen nun einmal das Arschloch, das fies und gemein zu uns sein kann, aber auch einfach mal Gefühle zeigt.
Wir wollen, dass ihr Türen für uns eintretet, unser Schauspiel durchschaut und uns dann trotzdem in euren Armen aus der Katastrophe tragt. Den ewigen Retter. Der auf uns aufpasst, aber uns auch mal gehen lässt. Jemanden, der für uns in die Bresche springt, aber auch nicht zu lieb zu uns ist.
Wir wollen jemanden, der Stil hat und sich kleiden kann. Jemand, der charmant ist und aufmerksam. Jemand, der humorvoll und witzig ist. Der große Bruder. Nur in unverwerflich.
Wir wollen eure volle Aufmerksamkeit, weil wir sie einfach verdient haben. Wir wollen Komplimente hören, die zu uns passen und nicht auswendig gelernt wirken.
Wir wollen Kommunikation. Redet mit uns. Hört uns zu.
Und wir wollen Überraschungen. Wir lieben Überraschungen. Lasst euch was einfallen.

Also. Alles gar nicht so schwierig, ne?

C.

CO2-Bilanz, my ass!

re:publica 2011
Unterkunft: check
Ticket: check
Wie hinkommen?

Bahn
11.04. >> 16.51 Uhr Karlsruhe ab, 22.52 Uhr Berlin Hbf an = 6 Stunden 1 Minute unterwegs, 1 Mal umsteigen inkl.
16.04. >> 18.31 Uhr Berlin Hbf ab, 0.13 Uhr Karlsruhe an = 5 Stunden 52 Minuten unterwegs ohne umsteigen
Für einen Preis von 138 Euro.

Flug
10.04. >> 14.10 Uhr Karlsruhe Abflug, 15.25 Uhr Berlin Ankunft = 1 Stunde 15 Minuten unterwegs
17.04. >> 12.10 Uhr Berlin Abflug, 13.30 Uhr Karlsruhe Ankunft = 1 Stunde 20 Minuten unterwegs
Für einen Preis von 119,50 Euro.

P.

Panasonic stellt neue Kameras vor a.k.a. Aaah, oooh, neiiin, das gibt’s doch gar nicht!

Wir schreiben den 26. Februar 2011 und Panasonic stellt einer Gruppe an Bloggern und Fotografiemenschen zwei neue Kameras vor, die es bis dato nicht auf dem Markt gab: Die DMC-FT3 und die DMC-TZ22. Da mein Flieger am Samstag um 6.45 Uhr gestartet wäre, durfte ich bereits einen Tag früher anreisen. Was mich freute, hatte ich so Zeit, mich zu akklimatisieren und einen schönen Abend mit Hamburgern und Berlinern zu verbringen. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Gemeinsam mit mir waren auch Simon von kwerfeldein.de und Michael früher da. Mit dem Taxi ging’s vom Flughafen ins Hotel, einchecken, Frühstücksplanung. Bis morgen.

Nach einer kurzen, aber tief verschlafenen Nacht mit anschließend grandiosem Frühstück ging es mit dem Taxi zu Panasonic. Da wir die vorletzten waren, staunte ich beim Anblick der Anwesenden nicht schlecht: Einziges Mädchen.
Später kam aber noch Jutta dazu und Panasonic hatte auch noch ein paar weibliche Mitarbeiter dabei. Und Schmolfi war ja auch da.

Wir bekamen einen kurzen Überblick über interne Zahlen, betrachteten die ersten 3D-Bilder am passenden TV-Gerät und machten uns dann auf den Weg durch Hamburg. In einem Bus mit einem Alleinunterhaltercomedianmensch. Sehr gut das Ganze.
Wir hörten ein bisschen Beatles, besuchten den Michel, waren lecker Mittagessen in der schiefen Oberhafen-Kantine und wunderten uns, als plötzlich Panik unter den Organisatoren auftrat. Schnellschnell, los los. Anschlusstermin. Bitte was?!

Als wir dann jedoch auf dem Dach des Feldbunkers mit Blick auf das Millerntor-Stadion standen, war alles klar. Den Anstoß von St. Pauli gegen Hannover 96 über den Dächern Hamburgs sehen. Awesome.
Und ein wenig lass ich euch daran nun teilhaben:

Dann kommen wir auch mal zu den Kameras.
Ich hatte mir zunächst die FT3 ausgesucht. Nachdem ich das letzte Mal in Hamburg meine 50D am Hafen herunterschmiss, dachte ich mir, ich versuche es diesmal mit der robusten Kamera. Die ersten Fotos entstanden mit der. Sie ist unkaputtbar bis 2m Fallhöhe und kann auch mittauchen bis 12m Unterwasser. Tauchen war dann aber auch trotz des tollen Wetters nicht.
Jedoch wurde sie mir schnell langweilig. Sie reizte mich nicht sonderlich.

Nach dem Mittagessen tauschte ich sie gegen Martins TZ22 ein, da ich schnell feststellte, dass mir diese besser gefallen wird. Und dem war auch so. Ich kam um einiges besser mit ihr klar, hatte das Gefühl ich könne mehr einstellen und am besten gefiel mir anfänglich den Fokuspunkt über den Touchscreen zu setzen. Hat was. Außerdem war der Zoom fantastisch und durch den eingebauten Bildstabilisator wirklich brauchbar.

Fazit Kameras
Die FT3 ist eine gute Kamera, wenn man viel in den Bergen oder unter Wasser unterwegs ist. Bis 12m braucht es kein extra Unterwassergehäuse, sie hat einen Höhenmesser, GPS und sonstigen Schnickschnack, den man unterwegs so brauchen kann.

Die TZ22 ist toll zum Spielen. Hat ebenso GPS und schreibt diese Daten in die EXIF. Zusätzlich kann man bei ihr den Fokus mittels Touchscreen setzen und sie hat einen 16x-optischen Zoom mit Bildstabilisator. Auf Reisen ideal.
Bei beiden Kameras ist es auch möglich, das 1×1-Format einzustellen. Gefällt mir.

Was mich begeisterte war, dass beide für eine Kompaktkamera eine kaum merkliche Auslöseverzögerung zeigten. Diese war nämlich einer der Gründe, warum ich meine Kompakte von Canon weitergab. Das machte einfach keinen Spaß, wenn man die Schnelligkeit einer DSLR gewohnt war.
Die beiden Kameras von Panasonic sind da aber ziemlich fix.

Komplett hin und weg war ich dann aber von dem Bildstabilisator beim Filmen. Wie man in dem Video oben sehen kann, arbeitet dieser echt heftig gut. Ich hatte da bis zum Anschlag reingezoomt und das Bild steht. Ohne Stativ. Freihand. Bei Wind. Und Kälte. In Mädchenhänden. Mit ein bisschen Übung ist das wirklich toll. Daumen hoch.

Fazit Panasonic-Veranstaltung
Ich habe nicht viel Erfahrung mit Bloggerevents, aber eines weiß ich schon jetzt: Panasonic hat die Messlatte sehr hoch gesetzt.
So eine Veranstaltung steht und fällt mit der Organisation. Und diese war top.
Abgesehen davon, dass der Termin einmal verschoben wurde, hat alles super geklappt. Meine Anreise funktionierte super, das Hotel war klasse, der Samstag war superkurzweilig und interessant und die Verpflegung auch gut.

Die Betreuung war großartig und man lernte Menschen kennen, die an uns und unserer Meinung interessiert waren. Es war keine Marketing- und Verkaufsveranstaltung, sondern man wollte ehrliches Feedback und Diskussion.

Im Vorfeld machten wir uns Gedanken, wozu denn unsere Kleidergröße unbedingt in Erfahrung gebracht werden musste. Sollten wir in entsprechende Shirts eingekleidet den ganzen Tag herumlaufen?
Wir bekamen Shirts. Original St.-Pauli-Trikots nämlich mit der 22 (für die TZ22) und unserem Namen drauf, aber auf keinem noch so kleinen Fleckchen steht da Panasonic.

Daher bleibt mir nichts anderes als zu sagen: Danke Panasonic, für diese Erfahrung, den tollen Tag und das Wochenende in Hamburg.

Wer noch mehr lesen will, kann bei die anderen fabelhaften Artikel lesen: HaydukJeriko, JuneBrennerLens-FlareMartinPhotowalkingMunich und zoomyboy.

Und jetzt die restlichen Bilder.







5.

500px – die neue soziale Fotoseite?


Ich mag Flickr. Nach dem langersehnten einpflegen diverser Features mochte ich Flickr auch wieder gerner.
Aber irgendwie war man mittlerweile Buttondrückerei gewohnt. Ermöglicht durch Facebook und Twitter. Genau das macht Feedback einfach.

Bei Flickr gibt es keine Kritik mehr. Das Meiste ist: Oh, so ein schönes Bild. Keine Begründung warum und wieso. Also reicht dafür eigentlich auch ein Button à la „Gefällt mir.“

Nun las ich so eben bei zoomyboy 500px das edlere flickr. Ich sah mich kurz auf der Seite um und meldete mich direkt an.

Der Fokus liegt auf Qualität statt Quantität. Man hat ein wöchentliches Limit von 20 Fotos. Der Like-Button von Facebook ist direkt eingebunden, der Tweet-Button ebenso, einen Embed-Button gibt es genauso wie einen für Buzz, Livejournal und StumbleUpon. Aber auch einen internen Like- bzw. Dislike-Button, mit dem man für oder gegen ein Foto stimmt. Was dann passiert, weiß ich jedoch nicht. Es gibt jedenfalls ein Live-Rating.
RSS-Feeds kann man auch abonnieren.

500px macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Ich teste es mal weiter, mal sehen, was passiert.

Kanntet ihr die Seite schon und seid ihr angemeldet?

H.

Hamburg-Wochenende

Wenn ihr das hier lest, bin ich mal wieder unterwegs. Nach Hamburg. Diesmal mit dem Flugzeug. Wahrscheinlich wurde das Boarding soeben beendet oder fängt an oder wasweissich und ich habe kein Internet mehr. Buhuhu. Aber das ist ok. Der Flug geht nur 1,5 Stunden. Bahnfahren mit 4,5 Stunden sind da schon unerträglicher ohne Kontakt zur Außenwelt.

Am Hamburger Flugfahren werde ich dann höchstpersönlichst abgeholt und in dieses wundervolle Hotel gebracht. Da werde ich das Wochenende über nächtigen, bis ich am Sonntag Nachmittag wieder nach Karlsruhe fliege.

Aber warum eigentlich?
Im Januar erhielt ich einen Anruf. Nummer aus Hamburg. Ich schon in heller Aufregung. Erwartete nichts Gutes. Nach der großen Abmahnungswelle in den vergangenen Wochen dachte ich, mich kleines Licht hätte es nun auch irgendwie erwischt. Aber weit gefehlt.

Es war ein netter Herr, der mich im Auftrag eines Kameraherstellers gerne nach Hamburg einladen würde und sich erkundigte, ob ich Interesse daran hätte, neue Kameras zu testen.
Neue Kameras? Hamburg? Mir fiel kein Grund ein, warum mich das nicht interessieren sollte! Ich war Feuer und Flamme.

Und so bekam ich in den letzten Wochen mein elektronisches Flugticket und die Daten des Hotels mitgeteilt.

Wiedersehen
Ich freue mich sehr darauf, Jeriko und Martin wiederzusehen (ist ja auch schon echt wieder lange drei Wochen her!) und Zoomyboy auch endlich mal kennenzulernen.
Darüber hinaus bin ich auch gespannt, wer noch so da sein wird.

To be continued
Was wir da nun genau machen, welche Kameras das sind, was unsere Aufgabe dabei ist und um welchen Kamerahersteller es sich eigentlich handelt, erfahrt ihr dann morgen. Hier.

F.

Fotoblabla-Alltagsblabla

Der heutige Tag war geplant. Verlief dann doch anders.
Auftragsshoot. Businessfotos. Webseite. Bisschen Stockkram. Erledigt. Dann ging’s Mittagessen. Dann hatte ich noch 1,5 Stunden das Studio geblockt. Warum dann nicht nutzen? Ohne Stativ und Fernauslöser schwierig aber nicht unmöglich. Und „Du Dummchen“ war eine Herausforderung, lieber Herr W.!

Die gestreckter-Arm-Pose ist eh immer wieder toll. Haha.
Als ich mich dann ans Zusammenpacken machte, kamen Vorstand und er hier vorbei und direkt danach klingelte es und der Vertriebsmensch von HENSEL stand bei uns im Studio. Hossa. Ging es immerhin darum, eines der beiden Studios schon bald komplett auszustatten in im zweiten im Laufe des Jahres nachzulegen. Wunschliste vorgestellt, Preisrahmen gesetzt. Angebot folgt. Ich bin gespannt.
Vielleicht dann bald mit HENSEL statt mit elinchrom arbeiten?

Dann wurden noch andere Dinge besprochen. Ausstellung. Feststellung: Die Zeit rast und 24 Stunden am Tag sind eindeutig zu wenig.
Und plötzlich war 18.30 Uhr, ich war immer noch nicht zuhause, hatte meinen ganzen Fotokram inkl. Laptop dabei und hatte einen Termin.
Da ich ein Mädchen bin, und Fotomenschen so oft Jungs sind, wurde ich nach Hause und wieder in Stadt gefahren. Somit konnte ich wegpacken, umziehen und pünktlich beim nächsten Termin erscheinen. Yippieyay.

Was habe ich heute geschafft? Nichts.
Was hatte ich noch vor? Heute nacht arbeiten.
Werde ich das schaffen? Nein, weil mein Aufmerksamkeitspensum für heute komplett ausgeschöpft ist.
Was lernen wir daraus? Nix. Höhö.