DAS FEST
DAS FEST gehört mittlerweile zu Karlsruhe wie die heiße Luft im Sommer und findet seit 1984 jährlich statt (ja, wirklich). Anfänglich sollte es dazu dienen, Karlsruher Bands und die Musikszene bekannter zu machen.
Mittlerweile ist es jedoch zu einer der größten Open-Air-Veranstaltungen in Deutschland gewachsen.
Jedenfalls waren es in den letzten Jahren immer drei Tage voll gestopft mit guten Bands und guter Musik. Roisin Murphy, Fettes Brot und noch andere waren schon da.
Bis zum letzten Jahr waren die drei Tage noch dazu komplett kostenlos. Letztes Jahr musste man sich für Freitag und Samstag eine Eintrittskarte für jeweils 5 Euro für die Hauptbühne kaufen, der Sonntag blieb frei. In diesem Jahr darf man für alle drei Tage jeweils 5,50 Euro blechen. Gilt wieder nur für die Hauptbühne und Kleinkunstbühne. Der restliche Bereich und die anderen Bühnen sind frei zugänglich.
Dass das Ganze mittlerweile jeden Tag Geld kostet, finde ich persönlich schade, wer aber schon einmal auf diesem riesigen Gelände war, kann sich die Gründe dahinter aber vorstellen.
Wiedemauchsei.
Das nächste Wochenende ist FEST-Wochenende. Und es wird großartig.
Am Freitag gibt es Bad Religion, am Samstag treten Razorlight und Skunk Anansie auf und am Sonntag kann man Aura Dione (mag ich nicht), Wir sind Helden, Clueso & Band und Rocky Votolato sehen. Sofern man möchte.
Samstag überlege ich noch. Am Sonntag werde ich aber definitiv auf dem Fest zu finden sein.
Und euch kann ich das auch nur empfehlen. Wer bekommt für so wenig Geld schon so viel Musik?
Hier das komplette Programm. Hier gibt’s Karten. Also, kommt vorbei! Trefft mich! Hört Musik! Go!
Montage sind doof
Montag bedeutet Wochenanfang. Und Wochenanfang ist doof. Es kommen zig E-Mails, jeder will irgendwas haben oder über irgendetwas berichten. Informationsüberflutung. Alles doof.
Dienstage sind dann übrigens auch doof. Weil da die Woche eigentlich wirklich beginnt, denn montags macht man ja nichts, außer damit klarzukommen, dass das Wochenende vorbei ist und somit eine neue Woche begonnen hat. Also ist Dienstag der eigentliche Montag und somit doof.
Mittwoch. Mittwoche sind ja so eine Sache. Es ist nicht mehr Anfang der Woche aber auch noch nicht das Ende. Wie der Name übrigens auch schon sagt. Der Tag liegt in der Mitte der Woche. Er gehört somit eigentlich nirgends so richtig dazu. Also dient er dazu, mit dem Wochenbeginn abzuschließen und seelisch und moralisch schon einmal auf das Wochenende vorzubereiten. Erste Pläne dürfen gemacht werden.
Mittwochs kann man dann auch schonmal ein bisschen arbeiten. Oder sich vom stressigen Dienstag wieder etwas erholen. Je nachdem. Das kann variieren.
Dann kommt der Durchhänger-Donnerstag. Ganz schlimm. Vorbereitungen für Freitag Abend treffen. Die letzten Termine einhalten, arbeiten, denn am Freitag kommt man ja zu nix, weil ab 14 Uhr die Deutschen allmählich aus ihren Büros ins Wochenende verschwinden. Also kommt man an Donnerstagen mal dazu, etwas zu arbeiten. Man wird quasi dazu gezwungen.
Und Freitag ist so ein Arschlochtag. Irgendwie schon Wochenende und dann doch wieder nicht. Und der Lebensmitteleinkauf Freitag Nachmittag oder Abend ist sowieso die Hölle.
Achja, und mein Montag heute begann nämlich doof. Daher steht das jetzt hier.
Dieser Beitrag wurde Ihnen präsentiert vom Verein für überflüssige Montagsrantblogposts.
Instagram-Filter als Photoshop-Aktion
Die Instagram-App entwickelte sich mitsamt ihrer Filter unter iPhone-Usern zu einem beliebten Werkzeug, um Fotos unterwegs schnell zu bearbeiten und zu veröffentlichen.
Nicht nur ich versuchte entsprechende Effekte auch auf andere Bilder zu übertragen. Photoshop macht’s möglich.
In dieser Woche entdeckte ich in meiner Timeline dann einen Tweet von @Animator den ich klickten und siehe da: Jemand hat sich die Mühe gemacht und Photoshop-Aktionen geschrieben, die genau den Effekt, die die Instagram-Filter erzeugen, auch auf eure nicht mit dem iPhone entstandenen Fotos bringt.
Viel Spaß!

EDIT: Die Aktionen funktionieren nicht in der deutschsprachigen Version von Photoshop, aber Carsten hat sich die Mühe gemacht und ein paar Aktionen editiert: Brannan, Nashville, XPro II und Earlybird. Vielleicht findet sich auch jemand, der den Rest macht…
Funken
Gestern Vor einigen Wochen war ich zum Fotografieren verabredet. Endlich wieder einmal. Und zwar mit der lieben Anna-Lena. Zuerst gingen wir bei dean&david lecker essen, hörten uns einen Vortrag über die maritim-Hotels an (bei dem das Fernweh von Minute zu Minute größer wurde) und warteten dann, dass es dunkel genug wurde, um fotografieren zu gehen.
Irgendwann war es soweit. Zufrieden bin ich mit meiner Ausbeute nicht.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich längere Zeit nicht fotografiere, wirke ich eingerostet. Mir geht vieles nicht so leicht von der Hand, ich mache dumme Fehler und sehe Motive nicht so wirklich.
Naja. Ich muss wieder öfter los. Irgendwie. Zeitfenster, in denen ich einfach fotografieren gehe. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit Nichts zurückkomme.

Bei ihr gibt es noch mehr Bilder von diesem kleinen Ausflug.
Ich hasse Kabel

Sehr.
Karlsruhe, du Copycat!
Karlsruhe bekommt eine U-Bahn. Zumindest durch die Innenstadt. Überall stehen grässliche Bauzäune, aber hey, wir haben ja Kunststudenten hier in Basel. Die sollen das mal schön machen.
Marketingtextermenschen gibt es auch wie Sand am Meer. Die zeichnen sich dann verantwortlich für solch epische Beschreibungstexte:

Beschrieben wir damit Folgendes:

Ja. Netter Text für „mal eben schnell wo abgeschaut“:

springpad
WordPress 3.2
Seit ca. 5 Minuten läuft dieses Blog mit WordPress 3.2 und ich habe bereits jetzt meine Lieblingsfunktion gefunden.

Ich denke damit wird mir das Schreiben wieder etwas mehr Spaß machen. Dieser ging nämlich ein wenig verloren in den letzten Tagen.
Nerdmädchen

Ich fühlte mich nie nerdmädchenhafter als in den letzten paar Tagen.
Ich freue mich über einen Kindle. eBook-Technikgadgetkram. Total toll.
Ich freue mich, wenn ich einen WLAN-Multifunktionsdrucker mein Eigen nennen kann, auf dem ich vom iPhone vom Wohnzimmer aus Fotos drucken kann, obwohl er im Arbeitszimmer steht. Kindliche Freude übrigens. Um das Bild ein wenig zu schärfen.
Ich liebe Google. Und ich darf mit den kuhlen Kids bei Google+ spielen. Mein Leben könnte schlimmer sein.
Jedenfalls. Mir war nie klarer, dass ich niemals ein normales Mädchen sein werde. Der Zug ist abgefahren. Ich bin und bleibe immer ein wenig Nerdmädchen. Was ich im Übrigen ganz fabelhaft finde. Denn ich bin auch das Mädchen, das einen Nintendo 3DS inklusive The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D zum Testen zugeschickt bekommt.
Nerdmädchen sein ist schön. ♥
Der Tag, an dem ich ein Kind bekam

Um genauer zu sein, ein Kindle.
Dankeschön an Oliver!


