A.

AntiCrop: Fotos inhaltssensitiv vergrößern

Von den Entwicklern von TouchRetouch wurde nun AntiCrop angekündigt. Damit lassen sich Fotos vergrößern. Nicht vergrößern im Sinne von Zoomen, sondern inhaltssensitiv vergrößern. Der Freiraum wird passend zum Rest vom Bild von der App aufgefüllt.

Die App soll ab dem 17. Januar im AppStore (iPod touch, iPhone & iPad) für 0,79 Euro verfügbar sein.
Mir fehlen ein wenig die Worte. Daher: Schaut euch das Video an.

S.

Sunny, sunny, sunny

Workshop war gut. Aber das bezweifelte ich auch nicht. Immerhin kenne ich Thomas seit mittlerweile fast 2 Jahren und das was er abliefert, fand ich schon immer gut.
Aber Rudelshooten ist nach wie vor nicht meins. Ich hasse es, beobachtet zu werden. Und ich hasse es, wenn seltsame Leute dabei sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Workshops seltsame Leute sind, ist hoch.

Aus diesen Gründen habe ich auch nicht besonders viel fotografiert, sondern selbst beobachtet, oder mich über Hamburger Wohnungen unterhalten (und direkt eine angeboten bekommen). Aber so eine handvoll Bilder habe ich doch gemacht.
Ich mag das Licht. One-Light-Setups sind eh so oft die besseren.

 

 

 

Info

1 Hensel Blitz mit Reflektor (für die Vignette) auf Galgenstativ von rechts
50D + Sigma 30/1.4 mit f5.0

V.

Veröffentlichung von Bildern auf Flickr planen

Gestern meckerte ich noch, dass es kein Tool gibt, mit dem sich die Bildveröffentlichung auf Flickr planen lässt. Abgesehen von den Tools für Windows, oder die Beschränkung auf eine Kantenlänge von 2500px.
Direkt im Anschluss fand ich dann doch etwas, testete es und es funktioniert in der Tat.

Warnung vorweg: Es ist hässlich!

Es nennt sich loadlater.com und die Startseite sieht so aus:

Kurz mit dem eigenen Flickr-Account verbinden und los geht’s! Ich kann Bilder auf meiner Festplatte auswählen, die dann hochgeladen werden. Im Anschluss kann ich jedes einzelne Bild auswählen und einen Titel, eine Beschreibung eingeben, Tags hinzufügen und das Bild in Gruppen einordnen. Leider kann man nur ein Set auswählen.

Zum Schluss noch ein Datum auswählen sowie eine Uhrzeit, speichern, fertig. Die Veröffentlichung übernimmt loadlater. Und das zuverlässig. Bis auf eine Verschiebung um ca. 10 Minuten, die ich mir nicht erklären kann, läuft alles problemlos. Ich weiß auch nicht, ob es diese Verschiebung immer gibt, aber eben war das so. Mal beobachten.
Überprüft habe ich auch, ob die Bilder wirklich in der Originalauflösung hochgeladen werden. Werden sie. Yeah.

Jedenfalls, loadlater it is. Nur hübscher wäre noch etwas schöner. Ja.

Schaut’s euch an. Was haltet ihr davon?

F.

Flickr-Pro-Gewinner

Danke für’s Teilnehmen!

Nach Herausfiltern der disqualifizierten Kommentare blieben sage und schreibe 40 potentielle Gewinner übrig. Von diesen 40 kann aber dennoch nur 1 gewinnen. Denn auch wenn mir manche Mails anderes suggerieren, bin ich noch immer nicht Millionärin (bin ein Genderblog!).

Mit Hilfe der unabhängigen Losungsfee random.org konnte ich folgendeN GewinnerIN ausmachen:

Und dieseR GewinnerIN heißt:

Herzlichsten Glückwunsch, Marcus! You’re a Pro!

Genug gegendert. Fühle mich emanzipiert genug, nicht explizit mit meiner Geschlechtsform angesprochen zu werden. Albern.

2.

21 days later

Day 214 - Regrettabe Stunts
lintmachine @ Flickr

In 21 Tagen wird sich mein Leben komplett verändert haben.

Weg von den Bergen und vielen Wintersportgebieten, hinein ins Flachland.
Raus aus der 85qm-Wohnung, rein in ein kleines WG-Zimmerchen.
Raus aus „Kein Alkohol mehr nach 22 Uhr“-Bundesland, hinein ins „Hier gibt’s immer was zu trinken“-Bundesland.
Weg vom liebstenbesten Lieblingsjungen, hin zu vielen lieben besten Menschen.
Goodbye, Beziehungsalltag. Hallo Wochenend-Fernbeziehung.
Weg von meiner Familie. Raus aus der gewohnten Umgebung. Raus aus der Selbstständigkeit, hinein ins Festangestelltsein. Geregelte Arbeitszeiten. Geregeltes Gehalt.

Und so könnte ich ewig weiter machen. Es ändert sich so vieles. Viel zum Besseren, einiges zum schlechteren. Und ich blicke dem allem mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Aber auch mit Angst. Unsicherheit. Es ändert sich einfach so wahnsinnig viel. Gefühlt. Ich habe tatsächlich ein wenig Angst davor, dass alles schief gehen wird. Dass alles gar nicht so gut sein wird, wie ich mir das vorstelle. Dass es mir nicht gut gehen wird.
Doch im nächsten Moment denke ich mir wieder, dass das alles Quatsch ist. Das wird prima.

Aber die Angst, vielleicht doch eine falsche Entscheidung getroffen zu haben, bleibt.

F.

Flickr, und nun?

11 Tage Vollzeit-Flickr liegen hinter mir. Und ich bin zufrieden.

Ich habe nicht mehr fotografiert oder mich anderweitig mehr bemüht, aber ich habe mehr Bilder gezeigt, ich habe mehr Feedback bekommen (in welche Qualität sei mal dahingestellt), und es macht gerade wirklich Spaß. Ich setze mich visuell mehr mit der Fotografie auseinander, sammele Ideen, analysiere mehr Bilder, die mir gefallen. Aber ja, mir ist bewusst, dass das auch alles ohne Pro-Account ginge. Dennoch. Es ist ein Anreiz.

Zum ersten Mal habe ich Statistiken und schau da auch regelmäßig rein. Frustrierend ist tatsächlich, dass die Views schlagartig in den Keller gehen, sobald man mal kein Bild veröffentlicht. Es ist also ein ständiges Auf und Ab.
Man könnte dies dadurch umgehen, indem man Veröffentlichungen planen kann. Geht aber nicht. Mir fehlt das wirklich. Ich lade ungern 10 Fotos gleichzeitig hoch. Bei einer Serie ergibt das eventuell Sinn, aber nicht bei einzelnen Bildern. Ich will die nach und nach veröffentlichen, weil alle für sich irgendwie gut und wichtig sind.
Es gibt dafür zwar Services, aber der eine ist nur für Windows und der andere kann keine Bilder in voller Auflösung verarbeiten. Was dann ja wieder gegen den Pro-Account spricht. Schlecht. Queuing fehlt mir also wirklich. Ich will das haben. Falls jemand Lösungen kennt: Her damit!

Außerdem finde ich den Flickr Uploader grauenvoll. Viel zu viel Gescrolle beim Auswählen der Sets.
Das gleiche Problem besteht auch beim Einordnen der Fotos in Gruppen, sofern es nur um eines geht. Dass man dieses eine Fenster nicht vergrößern kann, verstehe ich nicht.

Aber ja, Flickr ist super. Und ihr könnt nur noch heute an der Verlosung des Pro-Accounts teilnehmen. Nicht vergessen.

W.

Wochenende = 4 von 5 Sternen

Es schneite 3 Tage durch. Das ist… anstrengend. Aber es hat den nicht unwesentlichen Vorteil, dass man immer, wirklich immer Neuschnee hat. Bei jeder Abfahrt. Ich meine, wie geil ist das denn bitte?
Abgesehen vom letzten Tag keine vereisten Flächen, kein harter, gefrorener Schnee, keinen abgeschabten Berg. Powder, so weit das Auge reicht. Tiefschnee, der den Namen verdiente. Und noch ein Vorteil: Kaum Leute auf der Piste. Schönwetterwintersportler.
Ich gebe zu, ich wünschte mir auch schönes Wetter. Eiskalter Schnee, der von Sturmböen ins Gesicht geweht wird, ist schmerzhaft. Phasenweise hatte ich das Gefühl, meine Lippen seien geschwollen und taub. Aber es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht.

Bereits auf der Fahrt ins Allgäu kam ich dank anhaltenden Schneefalls endlich in Weihnachtsstimmung. Der erste Abend sollte dann übrigens auch der längste werden. Wir vertrieben uns mit Wein und Kartenspielen die Zeit, verteilten die Schlafmöglichkeiten untereinander, klärten, wer wann aufstehen wird (bei sechs Personen kann das schon einmal etwas länger dauern) und gingen schlafen.
Der Wecker am nächsten Morgen klingelte gefühlt viel zu früh, aber was muss, das muss. Frühstücken. Rauf auf den Berg. Nachdem zwei Skibusse an uns vorbeifuhren, verloren wir an Enthusiasmus und fanden die Rumsteherei im Schnee so gar nicht mehr witzig. Doch dann kam endlich ein Bus, der auch uns auf den Berg brachte.

Es stürmte und schneite. Und nach der ersten Abfahrt schmerzten meine Augen. Schnee und Eis ins Auge zu bekommen macht wenig Spaß. Skibrille als Brillenträger ist auch keine lustige Angelegenheit. Aber der Junge lieh mir seine, anders sah ich nach zwei oder drei Abfahrten nämlich überhaupt nichts mehr. Ich beschloss also, mich nach der Mittagspause auf die Suche nach einer für mich geeigneten Skibrille zu machen.

Besagte Mittagspause war dann sehr teuer. Pommes mit Currywurst: 7,90 Euro. Kaiserschmarrn: fast 10 Euro. Käsespätzle: 12,90 Euro. Freude.
Dann kaufen wir doch mal vor Ort eine neue Skibrille. Wird bestimmt ein Schnäppchen. Auf zur Skischule. Und sie hatten tatsächlich Brillen. Es wurde eine von Alpina für sagenhafte 32 Euro. Schnappatmung setzte ein, aber unter den gegebenen Umständen musste es sein. Ich hätte sonst nicht mehr weiter boarden können. Es schneite immer noch und kein Ende war in Sicht. Also zückte der Junge seine EC-Karte, wir verließen den Raum, schnallten die Boards an und nach der Empfehlung des Jungen, zuhause bloß nicht nach dem Normalpreis der Brille zu googlen, ging’s weiter.
Der Kauf hat sich jedenfalls sehr gelohnt, dadurch dass es wirklich andauernd schneite, außer Samstag Vormittag.

Der Freitag Abend beschränkte sich auf Abendessen gehen und die Planung des nächsten Morgens.
Samstag Vormittag war das Wetter vergleichsweise gut, verschlechterte sich dann aber wieder und die Pisten wurden leerer. Der Schnee war nass und schwer und ich machte den Fehler und verließ mich auf die Jungs, mit denen ich mich in den Tiefschnee und somit auf die ungesicherte Piste begab. Tja. Keiner kannte den Weg so genau, ich am allerwenigsten und ohne Schnelligkeit Tiefschnee fahren ist keine gute Idee. Hinfallen eine noch schlechtere. Also einmal stecken geblieben. Herausgegraben. Weiter gefahren. Für eine Minute. Dann erstmal kopfüber im Schnee gelandet. Board oben. Kopf unten. Die Menge lachte. Und mein Gesicht erfror. Tobi half mir da wieder raus, sonst läge ich vermutlich jetzt noch dort. Dummerweise klappte aufstehen auch mit Hilfe eines Baumes nicht mehr. Einzige Lösung: Board abschnallen. Laufen.
Mit 1,64m eine saublöde Idee, sofern der Schnee 1,20m tief ist. Schlussendlich dann komplett kraftlos auf das Board gesetzt und die letzten Meter sozusagen den Berg runtergerodelt.

Dann noch zweimal normal auf der Piste gefahren aber dann war Aus für mich. Ich hatte einfach keine Kraft mehr und dank des nassen Schnees, der überall in und an meiner Kleidung war, fror ich nur noch. Ich wollte nach Hause. Raus aus den Sachen. Duschen. Das machten wir dann auch bald, nachdem alle wieder da waren.

Abendessen gehen. Um 21 Uhr schlafen gehen. So sieht Partyurlaub aus. ♥

Am Sonntag wieder froh raus, den halben Tag auf die Piste bei schlechten Sichtverhältnissen und Sturm. Und wie immer: Die allerletzte Abfahrt war die tollste. Aber der Lift wollte uns nicht mehr mit hoch nehmen, nachdem unsere Karten um 12.25 Uhr abgelaufen waren. u_u
Dann halt nochmal in der Hütte etwas essen und auf den Bus warten. Ab in die Ferienwohnung, duschen, essen, aufräumen, packen und wieder nach Hause nach Karlsruhe fahren.

Die Gruppe war super. Bessere Leute hätte es für dieses Wochenende nicht gegeben.
Die Investition in die Skibrille war die beste des Wochenendes. Und nachdem ich nach der Ankunft zu Hause herausfand, dass der Normalpreis auch bei 30 Euro liegt, war’s dann umso besser.
Die Investition in ein neues Board, Bindung und Schuhe sowieso. Nach einem mittelschweren Snowboardsturz vor 3 oder 4 Jahren verlor ich in diesem Urlaub und mit dieser Ausrüstung endlich wieder komplett die Angst vorm Boarden. Das ist großartig.

Und jetzt möchte ich superunbedingtsehrgerne über Ostern wieder ins Pitztal. Können wir das einrichten? Ja?

Wiedemauchsei: verlängertes letztes Wochenende = ✭ ✭ ✭ ✭ ✫