S.

Sieh der Wahrheit ins Auge

Ich mag Prüfungszeiten nicht.
In der Prüfungszeit ist man unausgeglichen, schläft zu wenig und zu unruhig, man hat auf einmal so viel Wissen, das man das ganze Semester über zusammengezählt nicht hatte und bei mir kommt noch hinzu, dass ich unkontrolliert esse, sobald ich am Lernen bin.

Da wird alles reingestopft, was nur irgendwie geht. Dann fühle ich mich noch unwohler und mir ist die ganze Zeit schlecht, weil war ja nicht gesund, was ich da so zu mir nahm und sowieso viel zu viel.
Gekrönt wird das Ganze dann noch von der Tatsache, dass der werte Herr Freund genau das ausspricht, was einem selbst schon lange durch den Kopf geht: „Wenn du eh soviel isst, dann musst du auch nicht ins Fitnessstudio.“
Muh.
Aber ich bin ja eine Frau. Ich kann mir alles schön reden. Also wird er mit einem lapidaren: „Na, ohne Fitnessstudio würde ich ja noch mehr zunehmen, als mit.“

=)

Ja, ich gebe zu, gekonnt ist anders. Aber irgendwas muss man sagen.

O.

Oh geliebte Prüfungszeit

Uni ist scheiße. Zumindest in der Prüfungszeit. Ich fühle mich überfordert und absolut ahnunglos. An der Überforderung bin ich schuld (man muss ja auch immer alles erst auf den letzten Drücker machen), aber die Ahnungslosigkeit nimmt mich doch mehr mit, als gedacht.

Für die Klausur habe ich mittlerweile einen roten Faden entdeckt, an dem ich mich zur Not entlanghangeln kann.
Und zum Ansporn hat man sich nun natürlich auch schon wieder etwas geleistet. Das sehnlichst herbeigewünschte 1.8-50er-Objektiv wurde nun endlich bestellt. Nein, ich will keins mit 1.4, ich find das 1.8 schon gut und ausreichend. Für eine Blende zahle ich keine Unsummen an Geld mehr.
Und eine Immerdabeihabkamera. Mir fehlen einfach die normalen Alltagsfotos. Und ich habe einfach nicht die Möglichkeit, meine 20D überall mit hin zu schleppen und dafür ist sie mir auch leicht zu schade. Mal sehen, was das wird.
Jedenfalls ein Ansporn, schnell alle Arbeiten zu erledigen und mich wieder um wichtigere Dinge wie fotografieren zu kümmern.

G.

Großaktion

To-do heute:

Kleiderschrank ausmisten.

Weil: 30% bei Takko. Ja. Keine großen Marken aber trotzdem schöne Sachen. Und soo viel Kleidung in meinem Schrank, die ich nicht mehr anziehe und die man zu Geld machen kann. Hab ich mir schon lange vorgenommen und heute zieh ich das mal durch. Hoffe ich zumindest. 🙂

E.

Ernsthaftigkeit

Passend zum Ende meines zweiten Semesters entwickele ich nun wohl langsam auch die entsprechende Ernsthaftigkeit meinem Studium gegenüber.
Abgesehen von meinen Fehlzeiten und von meiner Lustlosigkeit gegenüber Seminare vorbereiten habe ich mir heute dich endlich ein Grundlagenbuch zugelegt. Das steht zwar auch bei uns in der Bibliothek, aber es scheint nicht verkehrt zu sein, das auch im Schrank stehen zu haben und ab und zu Mal darin zu lesen.
Und ich spüre vermehrt, dass mir einfach die Grundlagen in manchen Vorlesungen und Seminaren fehlen. Das ist kein schönes Gefühl für einen Perfektionisten.

Und da das Fernsehen gerade nichts für mich hergibt, werde ich mich nun ein wenig mit dem guten Buch auseinandersetzen (um mich vor meinem Essay, das morgen abgegeben werden will, zu drücken). Und wenn mir die Lust daran vergeht, heißt mich immer noch Naokos Lächeln Willkommen. 🙂

P.

Prüfungskram

:: Geschichte der Kindheit: Diskussion „Kinder im Knast“ am 09.07.2007
:: Psychosoziale Medizin: Projektarbeit vorstellen am 09.07.2007

:: Didaktik & Methoden berufl. Bildung: Klausur am 17.07.2007 14-16 Uhr
:: Methoden & Medien in päd. Handlungsfeldern: Ausarbeitung Referat E-Learning/Aktive Videoarbeit bis 20.07.2007
:: Medienkompetenz als Zieldimension: Hausarbeit bis 31.08.2007
:: Beratung in WB: Essay, 10 Seiten, bis 01.10.2007

Das steht mir noch bevor. Musste ich nun haben um mir einen Überblick zu beschaffen, wann wir Zeit haben, den Nip/Tuck-Marathon zu bewältigen.

K.

Kleiderschrank ausmisten

Gut um den Kleiderschrank auszumisten ist es, Klamotten mit in die Uni zu nehmen, und beim übereilten Aufbrechen um die Vorlesung früher als normal zu verlassen, weil die Dozentin gerade den Raum verlassen hat, liegen zu lassen.
Dumm hierbei ist allerdings, wenn man ein Teil liegen lässt, dass man gerne anzieht und gar nicht ausmisten wollte.

Wieder zurückgehen war keine Option. Man hätte den Bus verpasst und die Dozentin war mittlerweile bestimmt wieder im Raum. Da muss man Prioritäten setze und Opfer bringen.
Tja. Muss ich halt wieder shoppen gehen. Führt kein Weg dran vorbei. Immerhin fehlt mir jetzt ein Teil.

D.

Die Frau des Zeitreisenden

Ich gehe allein ins Bett und wache allein auf. Ich mache Spaziergänge. Ich arbeite, bis ich müde bin. Ich beobachte, wie der Wind mit dem Müll spielt, der den ganzen Winter unterm Schnee lag. Alles scheint einfach, wenn man nicht darüber nachdenkt. Warum wird die Liebe durch Getrenntsein stärker?

Und schon habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mich der Trauer entziehen will; wir müssen uns an unsere Toten erinnern, auch wenn es uns verzehrt, und wir letztendlich nur sagen können Es tut mir leid, bis es banal wird wie Luft.

N.

Naokos Lächeln

„Außerdem soll der Mann dann noch zu mir sagen: ‚Midori, ich verstehe dich. Ich hätte ahnen müssen, dass du keine Erdbeertorte mehr essen willst. Ich bin ein Idiot und so uneinfühlsam wie Eselsscheiße. Lass mich dir zur Wiedergutmachung etwas anderes holen? Mousse au Chocolat, oder lieber Käsekuchen?'“

„Und dann?“

„Dann würde ich ihn dafür lieben.“