E.

Es musste so kommen…

Ich gerate in akute Thesis-Panik.
Niemand hat Zeit, jetzt ein Eis mit mir essen zu gehen.
Das Fernsehprogramm hält auch keine Unterhaltung für mich bereit.
Mein Freund scheint im Baggersee verschollen zu sein und kommt nicht nach Hause um mit mir zu telefonieren.

Dann verziehe ich mich halt mit den Herren Bolder und Hendrich in mein Bett!

G.

Goodbye oder: Mein Tag bisher

Entweder ich habe einen Bloggingflash oder es kommt gar nichts. Immer diese Extremen… :kopfschüttel:

Genau heute in 7 Tagen, 3 Stunden und 10 Minuten sitze ich mit dem Liebsten im Zug in Richtung der tollsten Stadt wo gibt: Berlin! Das wollte ich nur nochmal kurz anmerken.

Die Abschiedsstimmung aus meinem Studium macht sich allmählich bemerkbar. Gestern nahm ich an meiner letzten Fachschaftssitzung teil, die schneller vorbeiging, als mir lieb war. Als Abschiedsgeschenk gab’s von mir Kuchen und ich bekam ein neues Pflänzchen für meine mittlerweile kaum noch überschaubare Pflanzensammlung. Einen Platz dafür zu finden war entsprechend schwierig.
Abschiedsfotos gab es dann auch noch. Sollte das mit Job und Master bis Oktober nichts werden, kann ich mein Plätzchen unter der Brücke damit dekorieren.

Heute stand die Verabschiedung von der Studiendekanin an. Diese legt ihr Amt mit dem kommenden Semester nieder, ein neuer Studiendekan ist schon benannt. Von Fachschaftsseite wollten wir uns bei ihr für ihre bisherige Arbeit in den letzten Jahren danken und haben ihr ein Blümelein geschenkt (erkennen Sie das Muster?).

Und anschließend wollte ich meine Gremienarbeit und die Fachschaftstätigkeiten bestätigt haben. Für den Fall, dass mal jemand nachfragt und auch um informell erworbene Kompetenzen nachweisen zu können (jaja, die Erwachsenenbildner….). Ich hatte auch etwas vorbereitet und die liebe B. war begeistert davon. Also wurde mein Text ohne Einschränkung übernommen, Dekanatsbriefkopf drüber, ausdrucken, Studiendekaninunterschrift drunter, Stempeld drauf, fertig! So soll’s sein.

Bescheinigung über Fachschaftstätigkeiten

Hiermit wird Frau Melanie J., geb. 23.10.19xx, das langjährige freiwillige Engagement in der Fachschaft Erziehungswissenschaft im Fachbereich 03 der Justus-Liebig-Universität bescheinigt.
Frau J. war im Zeitraum von November 2006 bis September 2009 mitverantwortlich für die Planung, Organisation und Durchführung verschiedener Informationsveranstaltungen für Studierende des Fachbereichs. Im Wintersemester 20008/2009 initiierte sie die Einführung einer regelmäßigen Bachelor-Sprechstunde für Studierende des Studiengangs Außerschulische Bildung.

Darüber hinaus war sie in folgenden Gremien als studentischer Vertreter aktiv:
10/2007-09/2009 Bachelor-Prüfungsausschuss der erziehungswissenschaftlichen Studiengänge
10/2008-09/2009 Dezentrale Vergabekommission für Studiengebührenersatzmittel
10/2008-04/2009 Lehr- und Studienausschuss
04/2008-03/2009 gewählte Fachschaftsrätin

Mit freundlichen Grüßen,
B. R.
(Studiendekanin)

Danach war ich mal wieder ein Buch kopieren, einkaufen, essen und nun geht’s auf den Balkon, sonnen, Text lesen und danach beginne ich mit meinem ersten Thesiskapitelchen.

W.

WG-Leben Content

Einer meiner Mitbewohner hat morgen eine wichtige mündliche Prüfung. Davor hat er zweimal die entsprechende Klausur nicht bestanden. Bedeutet: Wenn er die mündliche Prüfung morgen nicht besteht, ist er ‚raus. Das war’s dann mit dem Studium.
Und irgendwie geht der Gute das recht entspannt an. Telefoniert den halben Tag (und nein, da geht es in keinster Weise um die Prüfung), ist bis spätabends wach. Kifft. Trinkt. Zockt. Schaut fern. Isst. Und das seit Wochen. Ich bin gespannt, wie gut oder schlecht gelaunt er morgen nach Hause kommt.

L.

Last time

Ich mach mich gleich auf den Weg in mein letztes Seminar des Semesters. Was sage ich: Das letzte Seminar meiner Bachelorette-Karriere. Dann werde ich meine Universität winken und goodbye sagen.
Ob mir mein Dozent wohl eine Rose überreichen wird?

S.

Sonntäglicher Essenspost

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Zunächst wäre im sonntäglichen Essenspost der Kuchen von Samstag zu erwähnen. Das war eine Spontanidee beim Einkauf mit dem Liebsten am Donnerstag abend. Eigentlich sollte der Kuchen Freitag gemacht werden, aber keiner dachte mehr dran.
Hier hätten wir also den Kirschpuddingbuscuitbodenkuchen. Ich kann sagen: Sehr lecker! Ich liebe Biscuitböden und Kirschen. Wird also wieder mal gemacht werden.

Hier nochmal in angeschnittenem Zustand. Ich muss zugeben: Anfänglich war ich skeptisch. Aber er ist doch gelungen.
Tja Honey, da hast du was verpasst! 🙂

Es hatte sich eine Weile lang eingebürgert, dass wir bzw. ich sonntags vorm Tatort-Abend lecker koche und es auf der Couch vorm TV genieße.

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In dieser Woche kam jedoch alles ein bisschen durcheinander. Daher gab es heute nur Pizza (die auf Alufolie im Backofen gar nicht schmeckt, Backpapier muss wieder her!)

Im Gegenzug gab es jedoch gestern gutes Essen. Nachdem ich auf der Suche nach Mango-Curry war (was auch diesmal fehlschlug), gab es als Ersatz Curryreis. Und ein wenig was fischiges musste auch her. Also noch *schwupps* die Cocktailshrimps aus dem Gefrierfach befreit. Die fanden zuhause den Weg in die warme Pfanne und freundeten sich anschließend mit dem Curryreis an.

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Now playing: Nico Vega – Burn Burn
via FoxyTunes

T.

Thesis-Gliederung

Mein Thema ist also: Teilnahme- und Abstinenzforschung in der Weiterbildung. Eine vergleichende Analyse
Die dafür zuständige Professur ist die der Weiterbildung.

Aktuelle Gliederungspunkte wären (um einfach mal ein Gerüst zu haben):

  • Einleitung
  • Historische Entwicklung der Weiterbildung
  • Gliederung der Weiterbildung
  • Teilnehmerstatistiken Teilnahme und Abstinenz
  • Forschungsvorgehen Teilnahme und Abstinenz
  • Gründe für Teilnahme und Abstinenz

Und was verbirgt sich nun hinter den Punkten? Ja, das frag‘ ich mich auch.

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F.

Frischer Wind: Thesis

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So, jetzt ist es endlich so weit. Hier gibt es in den nächsten Wochen vermehrt Thesiscontent. Zwischendurch auch ein wenig Berlin- und Fotografiecontent, aber das Hauptaugenmerk sollte nun auf der Thesis liegen.

Was ist geschafft, was steht mir noch bevor?

Geschafft wäre der Großteil der Bücher.
Durchgeschaut, gelesen, zusammengefasst. Ebenso wie die Artikel.

Die vorläufige Gliederung, bzw ein Gerüst ist auch festgehalten. Diese werde ich am Dienstag in der Sprechstunde mit meinem Betreuer klären. Zumal sich da noch einige Fragen aufgetan haben.
Und ab Dienstag sollte es dann losgehen mit der Schreiberei. Noch bin ich skeptisch. Und ja, allmählich tut sich Panik auf. Aber das ist normal. Mein Schnitt ist nicht der schlechteste, daher sollte eigentlich nun auch nichts mehr schiefgehen. Alles eine Frage der Organisation und des Zeitmanagements. Ich habe nur grandiose Angst davor, dass ich keine 40 Seiten hinbekomme. Dass ich die nicht gefüllt bekomme und mir einfach nichts mehr einfällt, was ich schreiben kann. Dass ich dadurch mein Thema zu sehr ausweite und mich in Folge dessen nur noch oberflächlich mit dem eigentlichen Thema beschäftige.

Man merkt vielleicht: Ich bin schon jetzt etwas durch den Wind. Und ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich den richtigen Beginn weiter vor mir herschiebe. Aus Angst davor, dass es nicht funktioniert. Blödsinn, ich weiß. Und das macht alles nur noch schlimmer. Aber so war das bisher immer. Nur ging es nie um eine Abschlussarbeit. Wah.

Das schöne gelbe Heftlein ist mir in dem Ganzen eine große Hilfe. Die Pädagogen nennen das auch gerne mal „Lerntagebuch“. Aber ich würde es als „Hilfe, das Chaos zu strukturieren und dabei nichts zu vergessen, auch wenn es noch so ein kleiner Gedankenschnipsel ist“-Buch bezeichnen. Seit Beginn der Thesis (also irgendwann im letzten Semester, als die ganze Sache langsam los ging) schreib ich in dieses Heft. Die ersten Gespräche mit dem Prof., die Themenfindung und alle Gedanken drumherum. Und ja, auch mal solche Sachen wie: PAAAAANIIIIIK!!!

Es hilft. Ehrlich. Hätte ich damals in meinem Blockseminar zu diesem Thema nie gedacht. Aber ich kann dadurch mein Wirrwarr wirklich strukturieren. Sicherlich ist im Endeffekt immer noch alles durcheinander, und dort mal ein Schnipsel und da ein guter Satz und schon wieder 10 Fragen. Aber ich habe alles gesammelt an einem Platz. Und wenn ich mitten in der Nacht plötzlich aufschrecke und denke: „Ja, ja, JAA, das ist ein guter Satz!“, dann kommt der da rein und ist festgehalten.

Und beim Aufschreiben muss ich auch wieder darüber nachdenken. Auf welche Seite soll’s geschrieben werden? Wie passt es in den Kontext? usw.
Einfach mal ausprobieren. Das war damals auch meine Devise. Und ich würde es immer wieder weiterempfehlen. Im ersten Moment sieht es nach Mehrarbeit aus. Im Endeffekt erleichtert es aber die Arbeit teilweise wirklich enorm.