R.

Rückblende #13-2017

Kale&Me Tagebuch

Work

Die Woche startet im Homeoffice und mit 4 Kunden, die parallel verarztet werden wollen. Am Ende des Tages stehen da 6 komplett abrechenbare Stunden auf der Uhr und ich bin kaputt. Von der Sonne hatte ich nicht viel.
Das war auch ein Zeichen für die Woche, die genau so weitergeht. Webseitenlaunch, ausufernde Feedbackschleifen, technische Probleme und ein MacBook, das rumspinnt. Ich bin genervt und habe keine Lust mehr. Wo bleibt das Wochenende, wenn man es braucht? Wie krieg ich das alles besser hinorganisiert?

Life

Am Dienstag gab es asiatisches Essen und eine Runde Brändi Dog, die ich mal total verbockt habe. Ich und neue Spiele mit obskuren Regeln … das dauert einfach. Aber es war sehr lustig und ich freue mich auf die nächste Runde.

Außerdem durfte ich zwei Mal zum Apple Store wegen meines MacBooks. Beim ersten Mal kamen wir nicht sehr weit, aber ich hatte einen sehr freundlichen und kompetenten Apple Genius. Das war schön. Problem tauchte jedoch wieder auf, also machte ich zuhause ein komplettes Backup und spazierte, nachdem ich wieder gesund war, wieder in den Store. Dort wurde der Rechner komplett gelöscht und mit neuem Betriebssystem wieder zu mir zurückgegeben. Das scheint das Problem tatsächlich gelöst zu haben. Einerseits gut, weil kein Hardware-Problem und somit keine weiteren Kosten, andererseits doof, weil ich jetzt nicht einfach mein Backup komplett einspielen kann, sondern alles nach und nach neu installieren muss.

Nach meinem Detox-Experiment (der Erfahrungsbericht folgt am Mittwoch) freute ich mich auf einen All-you-can-eat-Sushi-Abend mit Freunden. Das war ganz großartig. Danach folgte ein Verdauungsspaziergang über den Dom und ich habe endlich wieder Magenbrot gefunden. Die Norddeutschen kennen das nicht, aber die südliche Fraktion unserer kleinen Gruppe war voller Freude. So gut! Ihr müsst das testen.

Außerdem wurde der nächste Kurzurlaub geplant. Dieser findet aufgrund unterschiedlicher Zeitpläne zwar erst im Juli statt, aber Vorfreude ist die schönste Freude und Hauptsache, es passiert was. Wir fliegen für 3 Tage nach Prag. Tipps fernab des klassischen Sightseeings sind gern gesehen.

In der Planung unseres Podcasts sind wir ebenfalls weitergekommen. Wir werden das mal starten. Jetzt muss nur noch das Equipment besorgt und ein Name gefunden werden.

Balance

Arbeit macht grade nicht so viel Spaß. Diese Phasen gibt es halt. Das Wetter macht umso mehr Spaß. Ich merke, wie ich wieder motivierter bin, Dinge zu machen und zu erleben. Mag möglicherweise auch am Energieboost vom Detoxen liegen, wer weiß das schon so genau.
Das alles führte jedenfalls dazu, dass ich es mal wieder geschafft habe, meine komplette Wohnung zu putzen – inklusive Fenster! Immer wenn ich putze, wünsche ich mir eine kleinere Wohnung. Über 70qm aufzuräumen, Staubsaugen und wischen und durchwischen dauert echt lange. Danach ist man fertig. Das war mein Sportprogramm die Woche. Und so eine saubere Wohnung macht definitiv mehr Spaß.
Jetzt klingt der Sonntag auf jeden Fall noch gemütlich aus, eventuell kann ich mich noch motivieren, was zu kochen und habe die Hoffnung, dass die kommende Woche etwas ruhiger wird. We’ll see.

U.

Und auf einmal gibt es Zuwachs …

Spaziergänger im Nebel

[drop_cap]Dieser eine Gedanke und Wunsch begleitet mich bereits seit geraumer Zeit. Aber es war nie der richtige Moment dafür. Irgendwas hat immer gefehlt oder nicht gepasst. Zu viel unterwegs. Zu unsicher. Zu instabil. Nicht der richtige Raum. Zu viel Verantwortung. Zu einengend. Aber vermutlich gibt es eh nie den richtigen Zeitraum. Und einengend ist auch falsch. Es wird eher anders. Dennoch war alles ok so, auch wenn ich immer etwas vermisste und mir wünschte, dass es doch anders wäre.[/drop_cap]

Dann lernte ich einen Menschen kennen, dem ähnliches durch den Kopf ging. Wenn man jemanden an der Seite hat, der ähnlich denkt, fällt manch Entscheidung deutlich leichter. Jemand, mit dem man dann auch die Aufregung und Freude teilen kann.
Wenn dann auch noch die eigene Familie unterstützt und pusht, musste es so kommen, wie es nun kam. Was ein Posting auf Facebook alles auslösen kann …

Ich weiß, dass wir durch Blankenese spazierten und darüber sprachen. Ich freute mich etwas darüber, dass der Mann auf der Suche war, aber nichts passendes fand.
Doch kurze Zeit später führte eines zum anderen. Ein geteilter Post, Liebe auf den ersten Blick, ein ausgefüllter Antrag, noch am selben Tag ein Anruf der Organisation mit weiteren Rückfragen und Infos zum Ablauf. Ich solle eine Nacht drüber schlafen und mich am nächsten Tag noch einmal melden.

Dem Mann Bescheid gesagt, dass ich da möglicherweise etwas losgetreten habe, was ich mit ihm besprechen muss. Abendliches Gespräch. Am nächsten Morgen noch einmal kurz geredet, einig gewesen: Wir machen das.

Anruf mit meiner Entscheidung. Anschließend sollte jemand zur Vorkontrolle vorbeikommen. Ich dachte in meiner kindlichen Naivität, dass das ein paar Tage dauern wird, aber der Anruf kam wenige Stunden später. Da saß ich grad mit Freunden an der Elbe mit einem Kaffee in der Hand. Am nächsten Tag könne er vorbeikommen. Mein „Lebenspartner“ solle aber unbedingt bei dem Termin dabei sein. Ohje. Jetzt wird’s ernst. Was hab ich da nur losgetreten und geht mir das nicht alles ein bisschen zu schnell?

Hilft ja nix. Dann machen wir das.

Also bekamen wir am Tag darauf Besuch. Ganz seltsam, so überprüft zu werden und nicht zu wissen, worauf geachtet wird. Möglicherweise waren wir beide aber entspannter, als der Kontrollmensch. Aber wir waren ja auch zu zweit und ein sehr gutes Team.

Anschließend ging das Warten los und zwei Tage später bekamen wir die erlösende Zusage und weitere Infos. Jetzt gab es nur noch ein Problem: Meine Hausverwaltung wusste von ihrem Glück noch nichts und war auch noch im Urlaub. Schnell mal abklären war also nicht. Ich musste weiter warten (wer mich kennt, weiß, dass mir das gar nicht so liegt, aber challenge accepted).

Und am Montag kam sie dann endlich, die heißersehnte Rückmeldung und die Erlaubnis für meine Anfrage: Ja, bei mir darf ein Hund in die Wohnung einziehen!

Ihr macht euch keine Vorstellung davon, wie sehr ich mich freute und welch Stein mir vom Herzen fiel. Ich kann es noch gar nicht wirklich glauben. Ab Ende April bin ich endlich wieder Hundemama und freue mich so sehr auf die Spaziergänge, auf das Training und darauf, hier wieder ein bisschen mehr Flausch zu haben. Das wird ganz fantastisch.

Jetzt braucht das Kind nur noch einen Namen, aber den bekommt sie dann erst final, wenn sie im April hierher kommt. Ich zähle die Tage bis dahin und bin bereits jetzt schon ganz aufgeregt. Das wird ganz fabelhaft. Hach. Habt ihr denn Namensvorschläge?

R.

Rückblende #12-2017

Coffee from lesspolitical

Work

Die Woche startete damit, dass das Konzept, bei dem ich beratend tätig war, beim Endkunden sehr gut ankam und wohl überzeugt hat. Ich freue mich riesig und kann mir keinen besseren Start in die Woche vorstellen.

Ein paar Tage später bekomme ich die Nachricht, dass meine Aushilfe in der Agentur nicht nur bis Juni benötigt wird, sondern man mich bereits bis Ende des Jahres eingeplant hat, sofern das bei mir passt und im April und Mai eher mehr von mir benötigt wird. Die weiteren Termine sind blockiert und gebucht. Ich bin glücklich und es entspannt die Situation direkt mal wieder ungemein.

Dann gab es noch ein Stündchen MBA-Messe für mich, bevor es dann am Freitag noch vor Sonnenaufgang in Richtung Hannover und CeBIT los ging, Dort teilte ich mal mit, dass ich teilweise sehr unsicher bin und das Gefühl habe, dass ich wenig schlagfertige und kluge Dinge von mir gebe woraufhin mir gesagt wurde: „Was? Du hast doch Eier! Wenn ich dir zuhöre und dich so beobachte, frage ich mich manchmal: ‚Wer ist dieser Kerl?’“ Das fasste ich als Lob auf und bin mal wieder erschreckt darüber, wie sehr Eigen- und Fremdbild differieren können.

Life

Dank Luise durfte ich am Mittwoch auf das Wilkinson-Event auf dem Kiez. Ich nahm eine Freundin mit, die ich eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Wir haben uns endlich mal wieder lange unterhalten und uns gegenseitig auf den jeweils neuesten Stand gebracht, was unser turbulentes Privatleben anbelangt. Wir waren uns einig: Wir sind beide sehr glücklich und finden, dass wir das auch sehr verdient haben.

Der Samstag startete etwas verschlafen, aber dann mit Bagel-Frühstück in der Sonne, bei dem uns dann auf einmal Jakob von Revolverheld gegenüber saß, mit dem man sich über Bagels und Hunde unterhalten hat.

Danach traf ich mich mit Tilman auf ein Schnitzel bei Hatari (auch viel zu lange nicht mehr gemacht), um im Anschluss bei herrlichstem Wetter mit Kaffee für Gespräche über Urlaube, Projekte und Privates durch die Schanze und das Karoviertel zu spazieren.

Am Abend war schlafendes Baby sitten angesagt. Ich habe mir sogar einen Kerl dazu geholt und wir leben noch, obwohl das Setting das Zeug zum Teenie-Horrorfilm gehabt hätte. Aber bis auf krallenwetzende Katzen war der Abend ruhig.

Am Sonntag war lange Schlafen angesagt, dann ging es an den Elbstrand mit Fischbrötchen auf die Hand, durch den Sand spazieren und ab in die Schanze für das erste Spaghettieis des Jahres. Ich habe es lange herbeigesehnt und heute war es endlich so weit. #happygirl

Balance

Meine Gesundheit geht so hoch und runter. Der Tag auf der CeBIT hat mir etwas zugesetzt. Zuhause angekommen war ich sehr verfroren und schlief sogar mit Socken, weil mir so kalt war und ich derbe Halsschmerzen hatte. Am Samstag konnte ich mich nur dank des Sonnenscheins zu Aktivitäten motivieren. Sonst wäre da rein gar nichts drin gewesen.

Auch musste ich am Wochenende den ein oder anderen Punkt nacharbeiten, weil die Woche über einfach so viel los war und ich mit meiner Motivation zu hadern hatte.

Jedenfalls fühle ich mich dauermüde und könnte aktuell ständig schlafen. Da es aber vielen um mich herum aktuell ähnlich geht, gehe ich einfach mal von Wetter aus und dass das bald wieder weg ist.

Außerdem merke ich immer mehr, dass meine Matratze allmählich ihren Zenith mehr als überschritten hat. Ich brauche bald eine neue. Habt ihr Empfehlungen für 1,40m-Betten?

I.

Ich habe mich getrennt

Cardboard

Vor zwei Jahren bemerkte ich, dass mit mir irgendwas nicht so richtig stimmt. Ich war antriebs- und lustlos, wenig begeisterungsfähig. Mit den folgenden Monaten nahm das mal ab und wieder zu, doch letztendlich wurde es immer schlimmer. Ich fühlte mich zunehmend unwohler mit allem und hatte irgendwie das Ich-selbst-sein verlernt und den Bezug zu mir verloren. Das klingt für den ein oder anderen vermutlich recht seltsam, aber genau das beschreibt es so gut. Wo wollte ich hin? Wie wollte ich sein? Was sind meine Ziele? Meine Erwartungen?

Irgendwie zog und zerrte jeder an mir herum. Diverse Menschen konfrontierten mich mit ihren Zielen und ihren Erwartungen an mich und dem, was sie sich für mich vorgestellt haben. Aber was war mit mir? Was wollte ich denn? Das ganze Gezerre und Gezetere und Beschwöre war so laut, dass ich mich selbst nicht mehr hören oder verstehen konnte. Es war sogar so laut, dass ich lange gar nicht mitbekam, was da passierte. Ich verlor mich. Den Bezug zu mir selbst.

Irgendwann sah ich mich dann gewissermaßen gezwungen, etwas grundlegend zu ändern. Also habe ich die folgenden Monate viele Entscheidungen getroffen und mich auch von vielem getrennt. Ich habe meinen Kleiderschrank mehrfach ausgeräumt (und es ist schon wieder viel zu viel drin, die nächste Ausmistrunde steht bereits an), Zeitschriften und Bücher ausgemistet, aber auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich aufgeräumt.

Noch vor wenigen Monaten sah dieser Kreis sehr viel anders aus, als jetzt. Aber jetzt bin ich sehr viel zufriedener. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun und dich zu Höherem anspornen und motivieren.

[quote align=“alignright“ name=““]No matter what your current circumstances are, if you can imagine something better for yourself, you can create it.[/quote]

Dabei musste ich auch Menschen gehen lassen, die mich bereits seit vielen Jahren begleiten, aber mir irgendwie eben nicht mehr gut tun, aus den verschiedensten Gründen. Das schwierigste dabei war für mich, zu akzeptieren, dass das ok so ist und dass ich kein schlechter Mensch deshalb bin. Ich muss mich nicht rechtfertigen und ich muss auch nicht für jeden da sein und jedem zig Chancen geben. Ich darf diese Entscheidung treffen, wenn ich merke, dass ich mich durch andere Menschen einschränken lasse oder sie und ihre Art und Weise dazu führen, dass ich mich schlecht und nicht mehr wohl fühle. Wenn ich mich von diesen Menschen trenne, bedeutet das nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin. Es bedeutet auch nicht, dass diese Menschen selbst schlecht sind. Nicht im geringsten. Es bedeutet viel eher, dass wir eben nicht mehr zusammen passen. Dass unsere Zeit entweder vorüber, oder zumindest nicht Jetzt ist.

Das war ein harter Schritt und erst kürzlich habe ich mich mit einer Freundin genau darüber unterhalten. Sie meinte, dass sie dafür immer viel zu lange braucht und immer wieder und wieder aufs Neue mit den gleichen Leuten beginnt und sie sich wünschen würde, sie könnte früher aufhören damit. Ja. Habe ich viele Jahre auch genau so gemacht. Ich will nicht sagen, dass das die einzig richtige Lebensweise ist, aber für mich ist das derzeit genau richtig so.

Ich habe ausgemistet und jetzt Menschen um mich herum, auf die ich mich in der Vergangenheit sehr verlassen konnte. Die da waren, als es mir schlecht ging. Die mich verstehen und die mich so mögen, wie ich jetzt gerade bin. Die mich nicht verurteilen. Die mich nicht belehren. Die einfach ehrlich zu mir sind.

Meine Freunde und Bekannte könnten unterschiedlicher mittlerweile nicht mehr sein. Und dennoch passen sie genau deshalb so gut zusammen. Vor allem aber passen sie alle zu mir und ich habe jeden einzelne von ihnen sehr gerne.

R.

Rückblende #11-2017

Schlafzimmer

Schon wieder ist eine Woche rum. Heute ist sogar bereits Frühlingsanfang. Haben wir nicht erst Silvester gefeiert? Und von Frühling ist – zumindest in Hamburg – nichts zu sehen. Es regnet seit 2 Tagen irgendwie durch und das sorgt eher für Herbst- als für Frühlingsstimmung. Was auch Auswirkungen auf mein Aktivitätslevel hat. Denn so richtig Lust auf unterwegs sein und rausgehen habe ich nicht.

Work

Momentan bin ich immer noch Urlaubsvertretung, da fällt aber glücklicherweise derzeit nicht so viel an. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Wenn etwas passiert, dann natürlich immer dann, wenn ich eigentlich grad mit anderen Themen beschäftigt bin. Eh klar.

Der Montag startete mit vielen Dingen und Projekten, die ich nach und nach abgearbeitet habe. Abends sah ich mir noch die Pitchpräsentation einer Agentur an, für die ich derzeit arbeite. Die haben den Pitch nämlich gewonnen und zeigten den restlichen Leuten, was sie da so an Ideen präsentiert haben. Dazu gab es Champagner und Snacks.

Dienstag war ich recht motivationslos sowie angekränkelt und habe trotz dessen einiges geschafft. Eigentlich dachte ich, ich hätte den Tag unproduktiv verbracht, aber der Blick auf die Aufgaben und die getrackte Zeit zeigte: Da hab ich mehr weggearbeitet, als gedacht.
Dennoch sehr kaputt und früh im Bett.

Sonst lag in der Woche noch eine Konzeptionsberatung für eine Werbekampagne an, ein Monatsmeeting mit einem Kunden, um den vergangenen Monat zu besprechen und den vor uns liegenden zu planen sowie ein Briefing für ein weiteres Projekt zu bekommen.

Meine zwei Agenturtage brachte ich auch gut rum und allmählich verringern sich meine ToDos auf eine überschaubare Zahl.

Life

Am Montag traf ich mich rein platonisch mit einem ehemaligen Tinder-Date. Irgendwie witzig, wie sich manche Dinge so entwickeln. Jedenfalls gab es für mich einen Minztee und er erzählte Geschichten von seinem USA-Trip. War mal wieder nett.

Freitag Nachmittag ging es spontan mit einer Freundin ins Kino. Wie sollte es anders sein: Beauty and the Beast musste es werden. Es war ganz fantastisch. Seit jeher mein Lieblingsdisney-Film. Ich sah den Film damals im Kino mit meiner Mutter und hatte die Hörspielkassette dazu, die ich komplett mitsprechen konnte. Eine großartige Geschichte. Und dann noch mit Emma Watson – das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Zur Premiere hat es leider nicht geklappt, aber dann ja immerhin am Freitag. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Verfilmung ist ganz großartig. Nur wenig bis gar nichts zu meckern. Schaut ihn euch an. Ich bin ganz hin und weg und möchte ihn unbedingt noch einmal sehen.

Den Samstag verbrachte ich lange im Bett. Bücherlesen. Rumtüddeln. Gemütlichkeit. Danach starteten wir mit der Rumfahrerei (Fressnapf, Mercedes Benz Autohaus, McDonald’s), um Nachmittags zum Grillen nach Barmstedt zu fahren. Was man halt so tut. Der Sturm konnte uns nicht von dem Plan abhalten und geschmeckt hat es trotzdem.
Zuhause fielen mir recht bald die Augen zu. Aber ich verbrachte noch einige Zeit auf der Couch, bevor ich dann doch im Bett landete.

Waffeln mit Kirschen und Eis

Sonntag schlief ich mich dann endlich mal wieder so richtig aus, es gab ein spätes Frühstück und dann ging es Waffeln essen. Den Abend verbrachten wir dann mit Sushi, Salat, Suppe und Schach zuhause. Ich lerne jetzt nämlich Schach spielen und habe mich angeblich nicht einmal ganz dämlich dabei angestellt. Dafür, dass es das erste Spiel war. Verloren hab ich selbstverständlich trotzdem …

Balance

Die Woche war ruhiger, als die letzten. Ich war wenig unterwegs und hatte weniger Termine. Was auch an meinem Zustand lag: Ich fühlte mich einfach nicht so gut; vermute mittlerweile, dass da möglicherweise auch wieder ein kleiner Infekt in mir steckt, der noch nicht ganz genau weiß, ob er ausbrechen soll, oder nicht. Ein Indiz dafür sind anhaltende Gliederschmerzen, die mich abends nur schwer einschlafen lassen. Ich hoffe jedoch, dass sich das alles schnell wieder beruhigt, denn ich kann auf Kranksein gerne verzichten.

Das Wetter macht mich auch ein wenig nölig. Ich möchte Frühling. Bin sowas von bereit dafür. Bring it on!

R.

Rückblende #10-2017

Schreibtisch mit Macbook

Ungeplante Krankheitsvertretung vor der Urlaubsvertretung. Spontane Einladung für ein Dänemarkwochenende, an dem ich dann leider nicht teilnehmen konnte, Essen mit Schwimmbadblick und das erste Mal Radfahren in diesem Jahr mit Kreislaufzusammenbruch. Aber fangen wir mal am Anfang an.

Die Woche beginnt am Montag entspannt. Der Mann und ich fahren Wohnzimmertische kucken und kaufen. Glücklicherweise passte alles mit ein bisschen Tetrisspielen ins Auto.
Antizyklisch shoppen gehen macht mich ja immer sehr glücklich. Dadurch, dass wir beide selbstständig sind, können wir unsere Zeit etwas freier einteilen und nutzen das dann aus. Ich mag das sehr.

Anschließend holte ich mir in einer Agentur ein Briefing für Beratung und Konzeption ab und wir starteten mit dem ersten Brainstorming. Das verlief erfolgreich und war eine gute Grundlage für die weiteren Überlegungen für das Projekt in der Woche.

Am Dienstag trat ich dann weitere Dinge los, die privat vieles verändern werden und bat um Daumendrücken. Die erste positive Nachricht erfolgte, auf weitere musste ich warten. Das hatte zur Folge, dass ich quasi im 5-Minuten-Takt meinen Mailaccount aktualisierte – leider die komplette Woche vergebens. Wieso müssen denn alle immer in den Urlaub fahren, wenn ich wichtige Dinge zu entscheiden habe?

Der Mittwoch verlief unspektakulär, dafür war der Donnerstag wieder aufregend: Die Agentur, bei der ich derzeit fester als Freelancer arbeite, hat einen großen Pitch gewonnen, und obwohl ich nichts damit zu tun hatte, bin ich mindestens genauso aufgeregt, wie die und freue mich megadoll, als endlich klar ist: Ihr habt gewonnen! Zeit für Champagner! Und gute Gespräche. So schön.
Im Anschluss endlich wieder ein langersehntes Treffen mit der liebsten Nele und Drinks in der Sofabar. The good life.

Freitag war der socialize Tag: Abendessen mit den Eltern des Mannes mit Blick auf einen Aquafitness-Kurs. Wer denkt sich das denn aus? Unfassbar witzig und eigenartig, während des Essens Menschen beim Sportmachen zuzuschauen. Aber lecker war’s.

Danach weiter zur Wohnungseinweihung. Da ich vom Abend vorher genug Alkohol für die Woche hatte, kam spontan die Entscheidung: Der Mann darf alle Schnäpse durchtesten und ich werde das erste Mal sein Auto fahren.

  1. Ich bin in Hamburg erst 4 Mal Auto gefahren.
  2. Mit Automatik bin ich komplett überfordert.
  3. Ich bin noch nie so ein teures und großes Auto gefahren.
  4. Ich hasse einparken mit Autos, die ich nicht wirklich überblicken kann.
  5. Ich werde nervös, wenn der Autobesitzer neben mir sitzt.

Ich war also auf ein Abenteuer und viel Stress vorbereitet. Aber: Nachdem die ersten Meter gefahren waren, entspannte ich mich sehr (dank dem entspannten Beifahrer) und in diesem Auto musste man ja mal so gar nichts machen. Alles geht automatisch. Wie verrückt ist das denn? Dank Einparkautomatik hat auch das sehr gut und ohne etwaige Schweißausbrüche geklappt. Stolz wie Oscar, sag ich euch.

Den Samstag wollte ich entspannt für mich haben und ohne große Aktivität verbringen. Daraus wurde dann Pony nachschneiden beim Frisör für mich, Mittagessen bei IKEA, Freund vom Mann einsammeln, ans andere Ende der Stadt fahren, Dinge in der Wohnung des Mannes zusammensuchen, in „die beste Autowaschanlage Hamburgs“ fahren und megaenttäuscht sein, Schachspiel einpacken, in die Stadt fahren, damit der Mann seine Haare kurz beim Frisör in Ordnung bringen kann und dann ein spontanes: „Können wir zu T. fahren und du nimmst das Auto dann mit?“ … Ähhh. Oh. Puh.

Ich soll echt alleine fahren? Und was ist mit einparken? Und ich kenn den Weg nicht? Und wie traurig und sauer bist du, wenn ich es kaputtfahre? Na gut. Half alles nix. Wollte er so haben. Also den Mann rausgeschmissen und alleine nach Hause gefahren. Megaaufregend. Was da alles passiert ist. Falsch abgebogen. Wenden. Begegnung mit einem LKW. Rückwärtsfahren. Wahnsinn. Ich habe dann auch nicht lange nach einem Parkplatz gesucht, sondern einen der erstbesten genommen. Hauptsache vorwärts einparken.

Und während andere beim Knust Schlange standen, um ihre Samstagsabend-Feierei zu starten, schloss ich das Auto ab, klemmte mir das Schachbrett unter den Arm und freute mich sehnsüchtig auf meine Jogginghose und die Couch. Ich bin 31 Jahre alt.
Ich hätte auch bereits um 20:30 Uhr ins Bett gehen können, so müde war ich. Aber ich hielt noch zweieinhalb Stunden durch.

Der Sonntag startete früh und mit der ersten Radausfahrt des Jahres zu Balz und Balz und Frühstück. Bereits nach den ersten Metern wusste ich wieder, wieso ich mich im Sommer so sehr in dieses Rad verliebt habe. Es ist immer noch traumhaft und ich kann die ersten großen Touren in diesem Jahr kaum erwarten.

Nach dem leckeren Frühstück wieder nach Hause und kaum zuhause angekommen hat sich mein Kreislauf verabschiedet. Ich befand mich jedoch in guten Händen und somit ging das auch ganz schneller wieder.
Am Nachmittag waren Baby-Lasse und Spazierengehen angesagt. Dem Mann steht ein Kinderwagen gut und Baby-Lasse hat nun auch seinen ersten Ausflug über den Kiez hinter sich gebracht. Ein echter Hamburger Jung’.
Danach noch ein bisschen Lego spielen, dann wurde der kleine Mann auch schon wieder abgeholt. Tatort. Wochenende Ende.

Vielleicht wird das nächste Wochenende ja mal ruhiger …

R.

Rückblende #9-2017

Erholt aus dem Urlaub zurück, direkt in die erste Arbeitswoche durchstarten. Eigentlich war geplant, auch mal bei der Social Media Week vorbeizuschauen, aber das hat ganz und gar nicht funktioniert. Ich bin froh, dass ich es zum Webmontag geschafft habe, der wieder einmal sehr interessant war. Ich hoffe, zahlreiche weitere davon werden in diesem Jahr folgen.

Dann hatte ich mit Recherchen und Co-Working zu tun, Agenturtage, Briefings, Launch-Vorbereitungen, Kalkulationen, dies das.

Aber das Aufregendste: Ich habe mir nach langem Überlegen die Polar A360 bestellt. Mit Same Day Delivery. Schöne neue Welt. Ich habe sie einen kompletten Tag getragen, aber ich bin zu sehr Uhrenliebhaber, als dass ich mich damit anfreunden könnte. An aktiven Tagen kommt sie zum Einsatz, zur Arbeit und für andere Anlässe trage ich dann doch lieber eine hübsche Uhr, deren Sinn es ist, die Uhrzeit anzuzeigen und nicht mehr. Sind auch einfach bequemer. Nungut. Smartwatches sind für mich also nichts. Haben wir das auch abgehakt. Aber was die Polar für mich sehr gut kann: Pulsmessung und Trainingspläne.

Ich habe meine Fitnessstudio-Mitgliedschaft vor einiger Zeit gekündigt und merke aber, dass mir Sport fehlt (dass ich sowas mal sagen würde). Also möchte ich dieses Joggen wieder versuchen, weiß aber, dass ich immer zu schnell bin. Mittlerweile bin ich drei Mal mit der Polar gelaufen muss sagen: Funktioniert super. Laufen macht mir sogar ein wenig Spaß. Und bald vielleicht noch mehr. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Und möglicherweise folgt auch noch einmal ein etwas ausführlicher Bericht zur Uhr.

Ja nun. Sport ging in dieser Woche wieder los. Trotz schmerzenden Steißbeins. Zugegeben, es war etwas dumm. Das habe ich dann in der einen Nacht gemerkt, in der ich vor Schmerzen nicht wirklich schlafen konnte. Pendelt sich aber allmählich ein.

Das Wochenende war zwar vollgepackt, aber dennoch erholsam. Am Samstag gab’s Playground Coffee mit Pascal, Gespräche an der Elbe (kann bitte ganz bald Sommer werden? Ich vermisse diese weinträchtigen Sommernächte am Dock 11 …), ungeplante Treffen mit alten Freunden (die Stadt ist ein Dorf) und dann ging es zu einem Geburtstag mit lecker Kuchen und Essen und guter Unterhaltung. Neue Menschen sind super.

Ausgeklungen ist das Wochenende am Sonntag dann mit Laufen und deftigem Mittagessen, sowie einem Tee-Treffen mit einer Freundin.

Der Tatort hat mich nur genervt, also gab es Schulz&Böhmermann und dann ab ins Bett für mich. KW9 vorerst ohne besondere Vorkommnisse beendet.

R.

Rückblende #7/8-2017

Snowboarder im Schnee

Na, wartet ihr schon sehnsüchtig auf die Rückblende? Ich hinke etwas hinterher, aufgrund dessen fasse ich einfach mal direkt zwei Wochen in einem Post zusammen. Ich wollte einfach kein MacBook in den Urlaub mitschleppen und auf dem iPhone tippt sich das auch nicht ganz so gut.

Woche #7

The XX war besser, als erwartet. Es war ein schöner Abend mit tollen Leuten und ich bin froh, dass ich mir Karten dafür besorgt habe. Ein sehr schönes Erlebnis und ich liebe Künstler, die ihre Stücke auf der Bühne nochmal anders spielen, als abgemischt. Nur eines hat mich enttäuscht: Intro geht live mal gar nicht. Tat dem Abend aber keinen großen Abbruch.

Zu Beginn der Woche hatte ich das Vergnügen, mal das Mindspace testen zu können (Bericht folgt noch). Ich fand das ganz großartig, zumal es vom Zeitpunkt her auch noch perfekt war: Die letzte Woche vorm Urlaub ist für Freelancer meiner Erfahrung nach sehr mies und voll mit Arbeit. Jeder Kunde braucht noch dringend irgendwas, Angebote, die seit Monaten draußen sind und verhandelt werden, werden auf einmal angenommen und dann muss es auch sofort bitte losgehen und überhaupt bekommt man das Gefühl vermittelt, als käme man gar nicht mehr aus dem Urlaub zurück.
Konzentriert arbeiten war im Mindspace dann für mich möglich und so bekam ich den großen Teil auch in der Tat weggerockt.

Vier Tage vor Abfahrt brachte ich dann auch mal mein Snowboard zum Service. Nungut, an meinem privaten Timing kann ich mal noch arbeiten, aber langjährige Leser kennen das ja von mir. Hat jedenfalls alles ganz wunderbar geklappt und wenn ihr mal Boards oder Skier ordentlich aufbereitet haben wollt: ab zu HaiQ. Ganz großartige Arbeit haben die geleistet.

Am Donnerstag hielt ich einen Workshop in einer Agentur zum Thema Facebook Marketing. Die Teilnehmer waren großartig und stellten ganz tolle Fragen. Ich mag es sehr, wenn man merkt, dass die Leute dabei sind. Das macht allen deutlich mehr Spaß. Für mich ein voller Erfolg.

Dann nochmal ein bisschen Agenturarbeit und am Freitag nochmal schnell mit einem neuen Kunden Briefing, Recherche und Analyse, Konzeption, Kreation und Schaltung einer Anzeigenkampagne innerhalb von einem Tag abfrühstücken. Ich weiß, warum ich das bisher so nie gemacht habe und auch nie mehr machen werde. Aber was tut man nicht alles. Die Zahlen der Kampagne sprechen für sich und auch das verbuche ich als Erfolg.

Ich konnte also sehr entlastet in meine Urlaubswoche starten: Der große Arbeitsberg war abgearbeitet und viele Erfolgserlebnisse und zufriedene Kunden gab es noch obendrauf.

Am Samstag gab ich meinen Schlüssel an Pascal, der sich während meiner Abwesenheit um das Haustier kümmerte, packte endlich mal meine Sachen zusammen, kaufte die letzten Sachen ein und setzte mich gegen 15 Uhr in ein Auto Richtung Braunschweig.

Dort gab es selbstgebasteltes Ambilight und Tech-Talk, sowie Pizza und eine kurze Nacht. Um 4 Uhr klingelten unsere Wecker (nach einem panischen Anfall von Kim, der vermutete, den Autoschlüssel entweder stecken lassen oder verloren zu haben (war dann doch nur in einer Jackentasche, die er zuvor noch nie verwendet hat)). Zähne putzen, raus in die Kälte und ab nach Österreich!

Aufgrund dessen, dass wir sehr gut durchkamen konnten wir tatsächlich bereits am Sonntag auf den Berg. Das Wetter war auch noch schön. Herrlich.

Nach Liftschluss waren wir alle ziemlich kaputt. Der große Topf Nudeln wurde sehnsüchtig erwartet und fast restlos verputzt. Nun musste man sich aber noch irgendwie wach halten. Um 18 Uhr schlafen gehen ist ja auch Quatsch.

Woche #8

Am nächsten Tag wieder früh los und Schnee genießen. Freunde, echter Schnee. Das Geknirsche. Das Gefühl. Das ist pures Glück. Da ich mich jedoch bei einem Lift etwas ungeschickt anstellte, knallte ich mit meinem Steißbein, Rücken und Kopf auf eine Eisplatte, nachdem ich beim Ausstieg unglücklich verkantete. Das war unschön und führte dazu, dass ich am Dienstag aussetzte. War jedoch nicht weiter schlimm. Das Wetter war wohl grauenvoll und die Jungs kamen 2 Stunden, nachdem sie die Wohnung verlassen hatten, wieder zurück. Hüttentag war angesagt.

Der Mittwoch war der beste Tag. Schönes Wetter. Halbwegs guter Schnee. Gute Piste gefunden und ich hatte viel Spaß. Die Jungs waren im Park, ich auf der Piste. Alles lief gut.

Donnerstag war nicht weiter spektakulär und am Freitag schneite es anhaltend. Ich sah nichts und stürzte noch einmal unglücklich vor der Mittagspause. Mir reichte es, Kim fuhr mich in die Wohnung und ich konnte den Nachmittag in Ruhe für mich genießen und schon einmal ein paar Sachen zusammen packen.

Nachdem die Jungs zurück und geduscht waren, zogen wir uns zum ersten Mal seit Tagen wieder normale Kleidung an und gingen zum Abschluss im nahe gelegenen Restaurant essen. Sehnsüchtig erwarteten wir jedoch wieder die Rückkehr in die Wohnung und unsere Jogginghosen.

Packen. Planen. Um 3 Uhr sollten wieder unsere Wecker klingeln, damit wir uns gegen 4 Uhr auf den Weg Richtung Hamburg machen konnten.

Der Rückweg war sehr zäh, obwohl wir eigentlich auch ganz gut durchkamen. Aber Unfälle vor Hamburg und dann ein wenig Stau in Hamburg, wo man doch eigentlich schon das eigenen Zuhause fast sehen kann, ließen Minuten wie eine Unendlichkeit wirken.

Ziemlich kaputt kam ich zuhause an und es war dann auch nicht mehr viel mit mir anzufangen. Ein gemütlicher Filmabend (Die Verurteilten) und vorallem: Ausschlafen am Sonntag standen an. Das Frühstück ließen wir ausfallen und gingen direkt Mittagessen, um anschließend durch das Niendorfer Gehege ins überlaufene Schwarzlichtviertel zu fahren, dort ein bisschen Airhockey zu spielen, um wiederum weiter nach Othmarschen zu fahren, um eine Runde Billard zu spielen.

Das reichte dann auch an Action für die Woche und das Wochenende. Nochmal kurz ein bisschen ausruhen, bevor die neue Woche startet.

E.

Ein Wochenende in Heiligenhafen

Für das Wochenende in Heiligenhafen habe ich auch mal wieder meine Kamera eingepackt. In der Tat habe ich die ziemlich oft dabei, aber bei der Kälte auspacken und wirklich fotografieren ist nicht so wirklich. An der Ostsee sind aber einige Bilder entstanden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dokumentiert so ein bisschen die Spaziergänge und ich will da unbedingt noch einmal hin. Hübsche Ecke.

In den nächsten Urlaub kommt die Kamera natürlich auch mit und ich hoffe, dass da auch ein paar gute Bilder entstehen werden. Vielleicht werden dieser jedoch auch wieder mehr Dokumentationscharakter haben. Wir werden sehen.

R.

Rückblende #6-2017

Eine Woche voller Menschen, Arbeit, Terminen und schlechter Laune. Das fasst es ganz gut zusammen. Haken dran machen. Weitermachen. Noch 6 Tage bis Urlaub.

Arbeitstechnisch standen wieder Google-Support, Assistenztätigkeiten, Webseitenprojekte und Timings, Timings, Timings, sowie ein 2- und ein 3-stündiges Kundenmeeting zur Abstimmung auf dem Plan und ein verschobener Facebook-Ads-Workshop. Abwechslungsreich aber dadurch auch echt fordernd. Das Springen zwischen den Themen erfordert dann doch eine Menge Konzentration. Das muss ich noch irgendwie besser organisiert bekommen. Für die kommende Woche habe ich da auch schon eine Idee und bin gespannt, ob sich das so umsetzen lässt. Werde ich dann in der nächsten Rückblende mal berichten.

Das sind dann so Wochen, in denen ich mir manchmal wünsche, ich könnte etwas fachlich gut. Projektmanager springen halt von Projekt zu Projekt. Vor allem, wenn es derzeit keine Langzeit-Vollzeitprojekte sind, sondern eher in Richtung Beratung und Weiterleitung geht. Da kann ich wenig sagen: Montag bin ich nur für Kunde x da. Wenn das Projekt von Kunde z dann eskaliert, ist der wenig begeistert, wenn ich sage: Ja, dein Timeslot ist erst morgen wieder, vorher kann ich mich nicht um dein Projekt kümmern.

Dafür wird es doch aber auch eine Lösung geben und ist vermutlich nur eine Frage der Organisation und Strukturierung. Ich bin guter Dinge und für Tipps eh dankbar.

Abwechslungsreich wie der Arbeitskram war auch mein Sozialleben: Mittwochs ging es mit zwei Freundinnen ins Savoy zur Ladies Night. 50 Shades Darker. Meine Schwelle an Ertragenswertem bei Filmen ist echt hoch. Ich hab da wenig Anspruch dran, bei der Filmserie eh. Daher war der größte Teil für mich ziemlich in Ordnung. Aber das Ende hat alles getoppt, war maßlos übertrieben und ich wollte nur noch raus. Zum Glück war es ja dann auch erst einmal wieder vorbei. Das Ladies-Date für nächstes Jahr ist jedoch schon geplant. Tradition muss sein.

Freitag Abend ging es auf die exklusive Vorabpremiere vom neuen MINI Countryman und der Premiere des neuen BMW 5er. Der MINI gefällt mir ja schon ganz gut. Zu Abi-Zeiten bin ich mit dem MINI einer Freundin regelmäßig gefahren und der Geruch hat mich wieder total daran erinnert und in diese Zeit zurückversetzt.

Interessant, wie sehr man dieses Auto mittlerweile aufgebohrt und mit Features ausgestattet hat und wie die verschiedenen Linien sich voneinander abgrenzen. Aber den MINI Cooper S find ich immer noch am Besten.

Danach gab es dann nach langer, langer Zeit mal wieder ein Freundes-Get2gether in der Sofabar wie in guten alten Zeiten. Philipp und ich feierten spontan 5 Jahre in Hamburg, und alle kamen vorbei. Sogar Martin war mit am Start, über den ich mich sehr freute. Fand das ja schon immer Schwachsinn, dass er Hamburg verlassen hat und plädiere ganz stark dafür, dass er wieder zurückkommen sollte.

Der Abend war jedenfalls mal wieder sehr schön und ich danke allen, die dabei waren. Ich hoffe, der nächste Termin ist nicht erst in 5 Jahren, sondern wir schaffen es vorher bereits wieder. Irgendwie ist das ja immer ganz nett so.

Aber man wird ja auch nicht jünger, ne? Der lange Abend steckte mir doch etwas in den Knochen und ich war am Samstag komplett am Ende und ziemlich launisch. Mittags zum Treffen mit meinen Snowboardurlaubjungs zu gehen, war echt eine Qual. Am liebsten wäre ich gar nicht aus dem Bett aufgestanden. Somit ging anschließend auch nicht mehr viel. Ich habe mal wieder gefüllte Paprika für den Mann und mich gekocht (Hack <3) und danach gab es den Steven-Hawking-Film. Irgendwann bin ich ins Bett, weil sich meine Laune nicht wirklich besserte und schlief heute morgen sehr lange. Das war gut.

Und nun rätsele ich, ob ich einfach nur Urlaub brauche oder ob ich krank werde. Ich tendiere zu Urlaub und zähle die nächsten Tage einfach durch, bis es am Samstag endlich mit einem Zwischenstopp los in Richtung Berge und Schnee geht.

Gleich gibt es noch die Reste von gestern und anschließend geht es ab zu The XX. Mein zweites Konzert in diesem Jahr. Eines, auf das ich mich eigentlich sehr gefreut habe, aber aufgrund mangelnder Begeisterung für das neue Album etwas skeptisch bin. Pascal und ich hoffen einfach weiter darauf, dass sie auch ein paar alte Sachen spielen werden. Hofft mit!