Nicht aufgeben lautete die Devise.
Nachdem ich mich seelisch und moralisch schon voll darauf eingestellt hatte, die nächsten Wochen meines bisher überschaubaren Lebens in Gießen ohne sichere Unterkunft zu verbringen, und mich mit der Suche nach einem kleinen, sicheren Fleckchen Dach über den Kopf zu beschäftigen, kam gestern doch noch eine rettende SMS.

Die Bekannte sei abgesprungen. Ob ich noch Interesse an der Wohnung hätte.
Ich traute meinen müden Äuglein nicht mehr. Zuerst wollte ich zurückschreiben, aber dann war die Telefoniersucht stärker. Also rief ich an. Und ja, die gute Frau rettete mir meinen Abend und die nächsten Wochen.
Ich muss also unter keiner Brücke schlafen. Oder in Turnhallen nächtigen. Ich habe jetzt offiziell ein Zimmer in einer 2-er-Mädels-WG.

Es ist noch nicht alles unter Dach und Fach. Unterschrieben hab ich natürlich auch noch nichts, aber ich glaube an das Gute im Menschen. Und daran, dass ich das jetzt nicht geträumt habe. Also fahr ich in den nächsten Tagen/Wochen nach Gießen, um den Vertrag zu unterschreiben, und mein neues Zuhause auszumessen. Wie schön das ist. 🙂

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