K.

Kino: Sherlock Holmes

Bei Rock N Rolla hab ich mir gesagt: Nie wieder ein Guy-Ritchie-Film!
Ich verstehe sie nicht. Ich komm mit ihnen nicht klar. Ich mag sie schlichtweg nicht.

Und so wurde gestern geplant, heute mal wieder den vergünstigten Kinodienstag für einen Film zu nutzen. Weder Up in the Air noch Verdammnis liefen. Blieb noch Wenn die Liebe so einfach wäre. Oder Sherlock Holmes. Letzteren wollte ich nicht wirklich, aber dem Liebsten zuliebe.

Ich sollte positiv überrascht werden.
Sehr unterhaltsamer Film, gute Story, perfektes Ende mit Auflösung.

Gutes Kino! Brilliante Schauspieler.
Und Robert Downey jr. ist wirklich lecker anzusehen. Von Rachel McAdams ganz zu schweigen. Auf Jude Law stehe ich persönlich nicht so, aber was soll’s. Den kann man auch mitnehmen. Hätte schlimmer kommen können.

Jedenfalls von Anfang bis Ende gut.

Und dann kam der Abspann, durch den ich erfuhr, dass ich mir soeben einen Guy-Ritchie-Film angeschaut habe. Den ich verstand. Und gut fand. Er kann es also doch.
Danke für diese Erfahrung. Mehr davon.
Bis dahin freue ich mich schon jetzt auf den zweiten Teil und bin froh, dass ich mich zu diesem Film überreden ließ.

F.

Filterfächer

LEE Filterfolien

Lange habe ich danach gesucht. Und unerwarteterweise war es dann plötzlich ganz schnell und spontan so weit.
Ich habe den Farbfilterfächer von LEE. So toll. Endlich ordentliche Farben beim Blitzen und bei Mischlicht.
Wenn mir jetzt noch jemand verrät, wo ich meinen Blitz schon wieder hin habe, bin ich glücklich.

Hat noch jemand Interesse an so einem Fächer? Ich sitze an der Quelle. Nur her damit!

N.

Nicht ganz & Portfolio

Dass ich am Wochenende gar nichts geschafft habe, stimmt nur teilweise.
Den Freitag verbrachte ich nämlich damit, die externe Festplatte für einen neuen und durchweg organisierten Fotoworkflow vorzubereiten. Bedeutet Daten sichten, sichern, ausmisten. Festplatte formatieren. Dann war der Tag auch schon vorbei.

Samstag war ich, wie man schon lesen konnte, mittags am Rheinhafen mit ein paar Leuten fotografieren.
Bedeutet erstens ich habe fotografiert und zweitens habe ich neue Leute in Karlsruhe kennengelernt. Ist schon was.

Abends wurde dies im KAP fortgesetzt. Dort fand nämlich der erste Fotostammtisch statt. Und dort wurden mir zum Ende hin ein paar gute Locationtipps gegeben, die es nun zu erforschen gilt. Froh wäre ich natürlich, wenn sich mir wieder jemand anschließen würde. Aber das sind alles nicht so wirklich die Streetfotografen, wie ich es kenne.
In Freiburg und Gießen war das wesentlich leichter, Leute zu finden, die mit der selben Arbeitsweise herangehen. Aber da wusste ich meist schon vor dem ersten Treffen, mit wem ich am Besten harmonieren werde, was die Fotografie angeht. Hat sich auch immer bewahrheitet. Hier suche ich noch.
Und vielleicht schließt sich doch jemand an, wenn ich spontan losziehe.
Der Stammtisch jedenfalls war sehr unterhaltsam. Sehr unterschiedliche Leute, mit denen man gute Gespräche führen konnte.

Und darüber hinaus verbrachte ich den Sonntag dann damit, Ordnung in mein Webseitenchaos zu bringen. Viel zu viel ist an unterschiedlichen Stellen online und wird doch nicht mehr gepflegt. Jede Menge Baustellen, mittlerweile ohne jegliche Struktur. Die blieb irgendwann auf der Strecke.

Somit wurde erst einmal eine To-Do-Liste geschrieben, wie das Ganze danach auszusehen hat, welche Seiten aktualisiert werden und/oder verschoben werden müssen.
Anschließend wurden Datenbanken und FTP-Daten gesichert, damit die Software aktualisiert werden kann. Nach Jahren habe ich also Pixelpost von meinem Fotoblog mal wieder aktualisiert. Und die dortigen Spamkommentare endlich gelöscht. Und das Admin-Interface von Pixelpost ist nach wie vor grottig. Ich bin einfach viel zu verwöhnt von WordPress.
Allerdings liegt das eh brach. Ich weiß nur nicht, ob ganz löschen, oder einfach „verdrängen“.

Denn ich bastele seit einiger Zeit an einem neuen Portfolio. Das alte Portfolio wurde kein einziges mal aktualisiert und gefällt mir auch nicht mehr so wirklich. Das Neue ist seit ewigen Zeiten online, aber so wirklich was gemacht habe ich dann auch nicht, geschweige denn mal anständig verlinkt.
Außerdem hatte das Template jede Menge Macken.
Und jetzt müsstet ihr auch schon wissen, was ich wohl die ganzen letzten Tage gemacht habe.

Mein Foto-Portfolio angepasst. Fast alles alleine. Der Liebste musste nur ein- oder zweimal helfen.
Allmählich versteh ich WordPress.

Jedenfalls dient die Portfolioseite nun ein stückweit als Referenz und sofern möglich soll die auch täglich aktualisiert werden, sofern Fotos vorhanden sind.
One picture a day. So lange der Vorrat reicht.

R.

Rheinhafen

Gestern war ich das erste Mal, seit ich in Karlsruhe wohne (seit Oktober (!!!)) fotografieren. Und dabei habe ich mich sogar mit Leuten getroffen.
Es tat sehr gut, mal wieder rauszukommen, sich mit Menschen zu unterhalten, die man noch nicht richtig kennt (um nicht zu sagen: gar nicht) und endlich zu fotografieren.

Man merkt, dass man ein wenig eingerostet ist, was das Motive sehen angeht. Alles nichts besonderes, aber ein paar Eindrücke vom Rheinhafen sind’s geworden.

Um die Fotos in größer zu sehen, anklicken und durchschauen.

Und danach gab’s einen Aufwärmcappuccino im McCafé bei mir um die Ecke.
Ich muss sagen: Sehr gemütlich und aushaltbar. Auch eine nette Location.
Die Bahngleise führen hinten dran vorbei. Fährt ein Zug vorbei, vibriert es ganz schön.
Ist lustig.

Z.

Zitat

quotes

Nachtrag von Günter Scheller

Liebes Weltall,

Wenn wir nicht mehr existieren, dann soll niemand uns vermissen.
Niemand soll uns auch nur eine Träne hinterher weinen.
Wenn irgendeiner sich an uns erinnern möchte, dann soll er das voller Freude tun.
Es ist nämlich so: Wir haben das einzig Richtige getan: Wir haben gelebt!

(Was nützt die Liebe in Gedanken)

F.

Frauenzeitschriften: Grazia

GRAZIA ist die Zeitschrift für urbane Hedonistas.
Ihre Leserinnen sind ausgesprochen trendorientiert und durch eine hohe Affinität zu Stil und Design gekennzeichnet. Ihre Begeisterung richtet sich deshalb auf Mode, Beauty, Wohnen und Genießen schlechthin.
Die GRAZIA-Leserin ist jedoch kein Fashion-Victim, sondern eine selbstbestimmte, multioptionale Verbraucherin.
Ihre Souveränität bei der Kaufentscheidung deckt sich mit ihrer Intelligenz im Informationsverhalten, denn sie erwartet von der Zeitschrift ihres Vertrauens smarte Unterhaltung mit Niveau.

So präsentiert und beschreibt der Klambt-Verlag (wohnt hier grad um die Ecke) die neue Women’s Weekly, die in 5 Tage, 8 Stunden, 30 Minuten und 00 Sekunden (11. Februar) an die deutsche Frau gebracht werden soll.
Sie richtet sich an Frauen zwischen 25 und 39 Jahren. Die erweiterte Zielgruppe umfasst das Alter 20 bis 49.

Urban Hedonistas also. Soso. Von der Beschreibung her klingt sie schon einmal ein wenig ansprechender als das, was derzeit verfügbar ist. Vor allem der letzte Satz macht mir Hoffnung. Jedoch befürchte ich, dass ich nur wieder enttäuscht werde.
Das Konzept stammt aus Italien. Und der dortige herausgebende Verlag gehört wohl wem? Berlusconi. Richtig. Ich bin gespannt.

Das GRAZIA BOOK lässt hoffen. Die Einrichtungsfotos (Seite 18) gefallen mir schonmal. Die farbliche Gestaltung auch. schwarz.grau.lila. Eine meiner bevorzugten Kombinationen.

Ich wünsche mir jedenfalls eine Zeitschrift, die Frauen nicht als dumme, naive Gespielinnen von Mode und Männern darstellt.
Hauptthemen:

    Wie nehme ich effektiv ab?
    Wie begegne ich Mobbing im Job?
    Welche 5.000-Euro-Fummel kann ich mir leisten?
    Wie bringe ich meinen Mann beim Sex um den Verstand?
    Und mit wem betrügt B-Promi xy C-Promi yz?


Promiklatschundtratsch ist ganz nett, aber ich mag dieses Reißerische von so vielen Zeitschriften nicht. Dieses absolut primitive Papparazzigedöns. Da fühle ich mich immer gleich so minderbemittelt.

Politisches Geschehen? Uninteressant. Reicht doch, wenn ich weiß, dass Schmusesänger Enrique Iglesias eine neue Schmuse-CD mit Schmusesongs veröffentlicht hat.

Ich hoffe noch immer auf einen ebenbürtigen Nachfolger für die Vanity Fair, die mir nach wie vor fehlt. Auch wenn eine wöchentliche Ausgabe doch wieder sehr am Geldbeutel nagen wird.
Von daher bin ich gespannt, ob GRAZIA hält, was sie verspricht. Ich werde berichten.

A.

Android-Update endlich da!

Nerdcontent.
Es war wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Nachdem ich mich schon tagelang aufgrund des Kamerabugs darüber ärgerte, dass das deutsche Update von Motorola noch immer nicht verfügbar ist, war es gestern dann unerwarteterweise doch so weit.
Die deutschen Kunden erhalten endlich ihr 2.0.1 Update. Aber erstmal die ungebrandeten Geräte und die von o2. Ha, wieder alles richtig gemacht.

Also musste ich mich nach gestrigem Bowlingfotografieren nachts noch vor den Laptop setzen und mein mobiles Telefon aktualisieren, während der Liebste schlief (ja, auch mir wurde an dieser Stelle bewusst, wie freakig ich sein muss).

Jedenfalls zauberhaft. Alles läuft schneller, flüssiger, zuverlässiger. Und auch das Milestone hat nun endlich eine Equalizerfunktion für den Medienplayer. Das war der einzige Grund contra Milestone, pro iPhone (das Bashing muss einfach sein und hat sich Apple redlich verdient).
Aber jetzt viel besser.
Und das ein oder andere vom NexusOne wurde auch gleich integriert. Danke!
Nerdcontent Ende.