U.

Umzug #4

Mein vierter Umzug steht an. Und die Lust hält sich in Grenzen.
Ich freue mich auf die „neue “ Wohnung, das neue Zimmer und so weiter. Aber dieses Kisten packen, Kisten schleppen, Kisten wieder auspacken ist einfach nervtötend. So alle paar Jahre ist das ganz witzig, aber innerhalb weniger Monate anstrengend. Vor allen Dingen weil es eben wieder nur eine Übergangslösung ist und ich in wenigen Monaten wieder umziehen werden muss.

Karlsruhe heißt mich also auf besonders herzliche Weise willkommen.
Für Arbeitsleistung, die ich erbringe, werde ich nicht ordentlich bezahlt, einen richtigen Job will’s mir nicht geben und überhaupt und in jeglicher Hinsicht bin ich einfach nur Gast. Das macht keinen Spaß. Wirklich nicht. Diese Unsicherheit quält mich und schlägt sich auf alles um mich herum nieder.
Ich kann und will mir hier nichts aufbauen, wenn ich nicht sicher sein kann, dass ich hierbleiben kann und nicht woanders hin muss.

Ein wenig Zukunftssicherheit würde ich mir wünschen. Eine Planungsgrundlage, die über die nächsten 5 Monate hinausgeht. 2 Jahren wären mal ganz schön. So habe ich mir das jedenfalls nicht vorgestellt.

A.

Aus den Augen…

Ziemlich genau 5 Monate ist es her, dass ich Gießen, Freunde, Studentenleben und alles was dazu gehört hinter mir ließ und nach Karlsruhe zog. Zum Abschied sagten viele, sie kämen mich besuchen und man bliebe in Kontakt und und und. Alles, was dazu gehört eben.

Nun bin ich seit 5 Monaten hier. Meine Zwischenmietenaufenthalt in der ersten Wohnung neigt sich dem Ende zu, der nächste Umzug steht an und in dieser Zeit habe ich mich mit zwei Personen von den vielen getroffen. Zwar auch nicht in Karlsruhe, sondern wetterbedingt in Stuttgart. Aber sie hielten Wort.

Eine Person sucht noch nach einem passenden Termin und eine Person, die auf diesen „Ich besuch‘ dich ganz sicher“-Zug erst gar nicht aufgesprungen ist, hat einen kurzen Zwischenstopp angekündigt, über und auf den ich mich sehr freue.

Trotz allem eine gute Bilanz und ich freue mich darüber. Auch wenn der/die ein oder andere fehlt. Aber das ist wohl nicht zu vermeiden.

z.

zimtsternin ♥ Rankin

Wenn ich sagen müsste, welcher Fotograf derzeit zu meinen Favoriten und vielleicht auch Vorbildern gehört, würde ich definitiv sagen: Rankin rocks!

Ein paar kennen den britischen Mode- und Portraitfotografen sicherlich schon aus diversen Folgen von Germany’s Next Topmodel, in denen er mit tollen Fotoshoots für die Modelanwärterinnen aufwartet.

Und da Bilder mehr als tausend Worte sagen, solltet ihr euch seine Seite mit zig Fotos nicht entgehen lassen.

G.

GRAZIA #2: Fazit

Nachdem der ansässige Penny meint, die GRAZIA erstmal nicht ins Sortiment aufnehmen zu wollen, bin ich bei meinem kurzen Ausflug heute nachmittag einmal mehr um den Block gelaufen, um die zweite Ausgabe zu ergattern.

Ausgabe 1 glänzte schon sowohl mit inhaltlichen als auch schriftlichen Fehlern. Ausgabe 2 steht dem jedoch in nichts nach. Traurig.

In einem Artikel (GRAZIA #1) wird anhand nicht belegter Aussagen über Jennifer Anistons Absichten bezüglich Brad Pitt abgelästert. Wer dann aber zu blöd ist, daraufhin die hinzugefügten Bilder richtig zu beschriften, sollte seine Umwelt doch bitte auch davon verschonen.
Das auf dem Bild, lieber Schreiberling, sind nämlich Jolie und Pitt. Setzen. Sechs.

Oder das hier (GRAZIA #2): Kann doch jedem jedem mal passieren? Is‘ klar!

Ihr wollt Ernst genommen werden? Dann macht eure Hausaufgaben!
Das, was da abgeliefert, ist nicht einmal einen Euro wert. Just my two cents.

Und wer mit „Kate Moss – Wo war sie nur, als er sie brauchte?“ titelt und im Teaser dann nachlegt mit „Wie soll sie das nur verkraften?“ widerspricht sich ein wenig, ist auf BILD-Niveau und damit sowieso ‚raus.

Mein abschließendes Urteil nach zwei Wochen GRAZIA: Nicht mehr und nicht weniger als jedes andere Klatschblatt auch. Mit mehr Schreibfehlern, als unbedingt nötig.
Dann doch lieber wieder die Cosmopolitan oder Woman, wenn’s ein wenig Unterhaltung sein soll.

K.

Karlsruher Schloss mal anders

Wie man feststellen kann, habe ich mich momentan ein wenig auf das Karlsruher Schloss eingeschossen (momentan eines der besten und geduldigsten Motive). Ich wollte zwei Themen ausprobieren. Das eine war HDR und das andere das hier (daraufklicken für In-Groß):

Da gestern endlich mal wieder schönes Wetter war, ging ich spontan los, um die Fotos für das „Großprojekt“ anzufertigen. Dieser Teil war recht schnell erledigt. Da Zusammenfügen war dann doch etwas aufwändiger und für einen ungeduldigen Menschen wie mich nervenraubend.

Aber:

  1. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal freiwillig etwas mache, das nach Geduld, Ausdauer und starke Nerven verlangt.
  2. Es hat doch tatsächlich Spaß gemacht. Das Anpassen, Drehen, Schieben, alles nochmal von vorne, Checken.
  3. Ergo: Meine Nerven sind stärker, als gedacht.

Projekt 2: Erfolgreich beendet.
Motivstudie: abgehandelt.
Nun schau ich, dass ich Ihnen auch mal wieder andere Motive präsentiere.

H.

HowTo: Wofür sind LEE-Filterfolien gut?

Als ich vor wenigen Tagen glücklich meinen neu erworbenen LEE-Filterfächer präsentiert habe, kamen gleich Fragen auf.
Was machst du damit?
Wofür ist das gut?
Wie soll das funktionieren?

Dementsprechend folgt nun: LEE-Filterfolien, oder: Was soll der Quatsch?!

  1. Man benötigt nicht alle Farben das Blocks. Wichtig ist zunächst lediglich die Folie mit der Nummer 204. Diese bringt ein sattes Orange mit sich.
    Beschreibung: FULL C.T.ORANGE converts daylight to Tungsten 3200 K
  2. Diese Folie schneidet man sich zurecht, damit sie auf die Blitzfläche des entsprechenden Aufsteckblitzes passt.

Damit wird nun die Farbtemperatur des Blitzes angepasst. Wenn der Blitz zum Einsatz kommt, wirken die Fotos danach meist sehr kühl und blaustichig. Um dies zu umgehen, kommt die erwähnte Filterfolie zum Einsatz. Diese „erwärmt“ das Licht des Blitzes und somit auch das Foto.

© Traumflieger.de

Ein weiterer Effekt kann erzielt werden, wenn man den Hintergrund beleuchtet und vor dessen Blitz eine Farbfolie (Beispiel) anbringt. Allerdings sind dann natürlich größere Stücke erforderlich, als die aus dem Fächer. Diese reichen wirklich nur für den internen bzw. Aufsteckblitz.

Und zum Schluss noch ein Beispiel, was passiert, wenn ich ein und das selbe Motiv mit unterschiedlichen Farbfiltern fotografiere. Unschwer zu erkennen: Die Farbe wird teilweise vom Motiv „angenommen“. Damit kann man also auch gezielt Farbstiche erreichen, wenn man denn so will.

Das Thema Farbfolien gehört also zum großen Thema „Kreativ Blitzen“, dem keine Grenzen gesetzt sind. Probieren geht über studieren.
Mir war erstmal der 204er wichtig, um neutrale Farben zu erreichen und Farbstiche zu vermeiden bzw. mir die Bearbeitung später am Computer zu vereinfachen.