Sollte ich etwa schon den Punkt erreicht haben, an dem es wieder besser wird? Die letzten Tage liefen halbwegs wie geplant. Es plätschert vor sich hin ohne besondere störende Vorkommnisse. Irgendwie beängstigend. Warten wir’s ab.
Ausdrucksstark
Soeben eine Fotoreihe in meinem Feedreader entdeckt.
Das dänische Model Freja Beha Erichsen fotografiert von Boo George.
Die Portraits sind sehr ausdrucksstark, kontrastreich, scharf. Ich bin begeistert. Daher möchte ich sie euch nicht vorenthalten.
Wie immer gilt: Drauf klicken, die Fotos in groß sehen und mit den Pfeiltasten navigieren.
Das gefällt mir aufgrund der Farben und der Unschärfe im Hintergrund.
Und bei diesem ist es der Kontrast, des Licht und das ausdrucksstarke Gesicht. Einfach der Wahnsinn. Hinzu kommt der Unschärfebereich. Eines meiner neuen Lieblingsfotos. Ganz klar.
Dieser Blick. Unbezahlbar.
Männerzeitschriften? Her damit!
Gestern wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Frauenzeitschriftenreviews doch sehr frauenzeitschriftenlastig wären. Ach nee?!
Aber ich will mal nicht so sein. Habe bekanntlich auch einige Herren unter meiner werten Leserschaft (manchmal frage ich mich ernsthaft, ob der männliche Teil nicht mittlerweile überwiegt. Warum auch immer.).
Diese Reviewgeschichte hat ihren Ursprung darin, dass ich Unterhaltung für meine Wenigkeit suchte. Nachdem die deutsche Vanity Fair eingestellt wurde (ja, ich weiß, Sie können’s nicht mehr hören lesen) und mir die englisch/amerikanische dann durch den Import auf Dauer doch etwas zu teuer ist, musste Ersatz her. Daher dieser Reviewkram.
Und nun wieder zum Anfang: Ich suche den Herren auch gerne eine niveauvolle Männerzeitschrift. Aber die müsst ihr mir dann schon besorgen und vorbeibringen/schicken. Wie ihr wollt. Dann wird’s hier auch mal einen Männerzeitschriftenverriss geben.
Shoop, Shoot
Der Stand der Dinge
Mein Blogflash hält sich nach einigen Eskapaden in den letzten Wochen momentan wieder in Grenzen. Und das ist gut so.
Was jedoch nicht bedeutet, dass ich anderweitig tatkräftiger wäre. Im Gegenteil. Jegliche Motivation und Lust blieb zwischen Flash und Wiedereinkriegen auf der Strecke.
Die vielen Stunden, die der Tag hat, scheinen mir dennoch viel zu wenige zu sein. Und ich verstehe nicht, wieso, habe ich doch eigentlich nichts zu tun (abgesehen von Stellensuche, Bewerbungen schreiben, den Tag ‚rumkriegen). Und dennoch bekomme ich dieses nichts (also den Inhalt da in Klammern) nicht gebacken. Es ist grenzwertig.
Da finde ich Stellen, die auch halbwegs interessant klingen und mit meinen bisher angesammelten Fähigkeiten machbar wären. Über den Vormittag gesammelt sind einige Tabs auf, die ich dann unter irgendwelchen Vorwänden nach und nach wieder schließe, bis keines mehr davon übrigbleibt. Dementsprechend ist bis zum Ende des Tages und dem Beginn des Zubettgehens keine einzige Bewerbung geschrieben. So geht das, tagein, tagaus.
Zwischendurch habe ich dann erleuchtete Momente. Da schreibe ich eine Bewerbung. Such alles zusammen. Und verschicke das Ganze auch. Mal per Mail. Mal per Post. Und dann warte ich. Und warte. Und warte. Auf die nächste Absage. Die der Motivation auch nicht gerade gut tut.
Es gibt dann noch weitere Lichtblicke. So zwischendurch. Wie zum Beispiel vergangene Woche. Da hatte ich ein Telefonat mit dem neuen Personalchef vom Arbeitgeber des Freundes. Der bestätigte mir, dass mein Lebenslauf wirklich sehr gut sei. Mitunter sehr gute Referenzen. Aber ich müsse flexibel bleiben. Karlsruhe sei ein Kaff. In anderen großen Städten spiele die Musik derzeit. Keine schönen Aussichten. Ich solle jetzt, wo ich noch jung und ungebunden sei, die Chance ergreifen.
Und das sagt er mir jetzt, wo ich mich halbwegs damit abgefunden habe, hierzubleiben und alles andere nahezu gestrichen habe.
Er nannte mir einige Jobbörsen, die ich noch nicht kannte und noch weitere Tipps, wie ich jetzt am Besten vorgehen solle.
Wie ich allerdings meine Motivationslosigkeit in den Griff bekomme, hat er mir nicht gesagt. Vielleicht ist sie aber auch schlichtweg auf Faulheit zurückzuführen. Oder zu wenig Ehrgeiz.
Ich bin einfach nur unzufrieden. Mit allem. In jeglicher Hinsicht. Und das macht nichts, aber auch gar nichts einfacher. Im Gegenteil.
Review: Missy Magazine

Es hat zwar etwas länger gedauert, aber nun ist es endlich soweit: Ich komme zum Missy-Review, das auch erklären wird, warum es so lange auf sich warten ließ.
Der Untertitel des Missy Magazines lautet „Popkultur für Frauen“. Ist also klar eine Frauenzeitschrift. Allerdings kein typisches Frauenblättchen, sondern ein Magazin, das sich mit Frauenbildern, Emanzipation und Feminismus in unserer Gesellschaft beschäftigt. Nachdem ich das „herausgefunden“ hatte, war ich zunächst etwas geschockt. Bei genauerem Betrachten war ich jedoch positiv überrascht. Missy ist kein „Emanzenhammer„, sondern liest sich angenehm, unterhaltsam und gut.
Das Layout fande ich beim ersten Durchblättern sehr ansprechend. Fotografieren sind groß gedruckt, der Text ordentlich gesetzt. Auf manchen Seiten verliert sich das Auge etwas und man weiß nicht direkt, ob Werbung oder Beginn eines Artikels. Aber das ist zu vernachlässigen.
Missy beschäftigt sich stark mit Medien. So ist das Titelthema der Februar-Ausgabe „Besser Fernsehen 2010“, welches nach zeitgemäßen Rollen im Fernsehn fragt und sich erkundigt was allgemein in der TV-Landschaft los ist.
Es werden einige Frauen in Interviews vorgestellt, es gibt eine DIY-Rubrik, Musik, Filme und Bücher werden vorgestellt und auch einige Bloggerinnen, die sich in der auch von Männern dominierten Bloggerszene durchgesetzt haben. Nur so am Rande: Für mich war dieser Artikel im Übrigen der Kaufgrund.
Die Artikel sind wirklich gut. Sowohl vom Thema her als auch von der Schreibart. Sie sind lang, aber nicht zu lang. Noch dazu lesen sie sich gut. Interviews gehen auch mal tiefer und man will einfach alles lesen. Deswegen hat es bis hierher auch so lange gedauert. Das Heft ist wirklich umfangreich.
Es kommt zwar etwas dünner als beispielsweise eine Cosmopolitan daher, aber dafür ist aufgrund sehr viel weniger Werbung mehr Inhalt drin.
Wie man vielleicht herauslesen kann: Ich bin zufrieden. Vielleicht sogar ein bisschen begeistert.
Die anfängliche Skepsis ist im Nu verflogen und das Heft macht einfach Spaß.
Einziger Wehrmutstropfen: Missy erscheint nicht monatlich, sondern im 3-Monatstakt. Finde ich etwas schade, da ich mich schon jetzt auf die neue Ausgabe freue. Diese Tatsache sorgt aber wahrscheinlich für die Qualität. Also werde ich das wohl hinnehmen.
Also liebe Frauen: Wenn ihr was mit Niveau sucht, Substanz und Unterhaltung mit ohne Diät-Tipps: Schnappt euch das Missy Magazine. Derzeit ist die Februarausgabe für 4,90 Euro zu haben. Im Jahresabo kostet der Spaß sogar nur noch 18 Euro für Deutschland und 27 Euro im Ausland.
Meiner Meinung nach gut investiertes Geld. Zumindest nach meiner ersten Missy. Ich bin gespannt, was meine zweite Missy-Erfahrung am 17. Mai sagen wird. (Das war im Übrigen das Fazit.)
PS: Wo ich’s grad sehe: Dieser Beitrag hat nichts mit der Verlinkung auf dem Missy-Blog zu tun. Auch wenn ich mich darüber natürlich sehr freue.
Multiple Persönlichkeit

Meine zweite Persönlichkeit ist eine Packstation.
Und Ihre so?
Weltfrauentag
Meine Damen:
Happy Weltfrauentag!
Auf dass jede von uns so sein darf, wie sie möchte und das erreicht, was sie will.
Ob erfolgreiche Karrierefrau, Hausfrau, Ehefrau oder Mutter. Oder alles zusammen.
Denn darum und nur darum geht’s.
Geht raus und rockt das Leben und die Welt!
Einräum-Fortschritt

So langsam nimmt das Ganze doch Gestalt an.
Frame1: Das kennen Sie schon.
Frame2: Wenige Tage später.
Frame3: One week later.
Wiederentdeckung
Gestern Abend spielte die Band (aufgepasst!) eines Bekannten von meiner Ex-Mitbewohnerin.
Und dabei wurde unter anderem auch Weak von Skunk Anansie gespielt. Und überhaupt sehr viele alte Lieder, die ich immer wirklich richtig, richtig gut fand, aber mittlerweile absolut in Vergessenheit geraten sind.
Skunk Anansie waren sowieso immer gut. Mir hat das meiste gefallen.
Überhaupt waren wir gestern viel unterwegs. Mittags fuhren wir nämlich nach Bretten zum Hamburger Fischmarkt. Leider war es sehr enttäuschend, weil kaum Leute unterwegs waren. Somit hat es wenig Spaß gemacht. Noch dazu war es extremst kalt. Die ersten Vorboten des nächsten Wintereinbruchs konnte man in Mark und Bein spüren.
Und trotz heftiger Müdigkeit haben wir uns nochmal aufgerafft und machten uns auf den Weg zur Dorfschänke.
Irgendwann nach 1 Uhr verließen wir den Laden und kamen in den ersten Schneesturm. Kurz am Europaplatz ausgestiegen und bei McDonald’s einen Mitternachtssnack besorgt, ab nach Hause, essen und mit Bauchschmerzen ins Bett.








