Ich hätte dich ewig in meinen Armen halten können.
Und es wäre immer noch zu kurz gewesen.(Jake, OTH)
♥

Ich hätte dich ewig in meinen Armen halten können.
Und es wäre immer noch zu kurz gewesen.(Jake, OTH)
♥
Wenn der Freund schonmal wieder Blumen schenkt, muss diese Tat doch entsprechend honoriert werden, nicht wahr?
Das ist doch mal eine feine Alliteration.
Ich liebe Pakete. Vor allem, wenn sie für mich sind.
Ich wusste, dass durch mein frisch aufgenommenes Fernstudium Unterlagen auf dem Weg zu mir sind. Dass das aber so ein großes und schweres Paket sein wird, das mich vergangene Woche erreichte, hatte ich nicht für möglich gehalten. Aber bei dem Inhalt auch kein Wunder. Das Auspacken hat natürlich am Meisten Spaß gemacht.
Jede Menge Texte, die es zu lesen und zu lernen gilt. Und wie nicht anders gewohnt, schiebe ich es schon jetzt ein bisschen vor mir her. Ein anderes Zeitmanagement muss her. Auf ein neues ins Studentenleben. Irgendwie.
(Alleine die Überschrift klingt schon nach fröhlichem Musikantenstadl, aber hey, ich kann auch nichts für meine Herkunft.
Ach, und Klick auf die Bilder macht wie immer groß. Im Blog sogar mir Slidezeugs.)
Eigentlich hatten wir am Samstag vor den Mittag im Garten und in der Sonne zu verbringen. Dann rief der Freund jedoch die Staubentfernung aus, welche den gesamten Samstag über dauerte. Großartig. Das einzige Ereignis war dann das Lasagne kochen/backen/zubereiten.
Aber nicht, ohne dem Herrn das Versprechen abzuringen, dass man dann den Sonntag schön faul herumliegen würde.
Der Sonntag kam. Die Sonne auch. Und wie so oft wartete ich. Und wartete. Die blaue Decke zum Draufliegen ist unauffindbar. Aber wahrscheinlich liege sie im Auto. Gut. Ich packte also schonmal meine Sachen für draußen zusammen, während der Herr das Telefon schnappte. Er rufe mal seine Eltern an. Bezüglich der Decke, versteht sich. Ähm, wenn die im Auto liege, wieso dann….? Ja, nachher liegt die zuhause bei seinen Eltern, dann müsse man im Auto nicht schauen.
Und dreimal raten, wo sie lag? Richtig!
Im Scherz sagte ich, während er noch telefonierte: Komm, wir fahren hin, holen die Decke und grillen gleich noch.
Dann verzog ich mich in mein Zimmer und überlegte mir den Decken-Plan-B, bis ich ein: „Sollen wir fahren?“ hört. Pff, von mir aus…
Gesagt. Getan. Route durch den Schwarzwald herausgesucht und los ging’s.
Entlang der Schwarzwaldhochstraße in Richtung Heimat. Natürlich nicht, ohne uns einmal so richtig schön katastrophal zu verfahren. Gehört ja dazu. Ohne ist es gar kein richtiger Ausflug.
Wiedemauchsei. Viel los. Jede Menge Motorradfahrer. Einige gute, einige schlechte Fahrer. Und jede Menge Kurven, Höhenunterschiede und enge Straßen.
Ist aber schon ein schönes Fleckchen Erde, muss ich gestehen. So viel Natur. So viele Bäume. So viel los.
Und hier begegnet man auch den Resultaten von Naturgewalten. Viele leere Flächen dank Lothar (Lothar? Ihr kennt doch Lothar? Nein, nicht diesen verlotterten, sich-nicht-auf-Englisch-artikulieren-könnenden Ex-Fußballer. Dieser Lothar.).
Und daraus ist dann auch der Lotharpfad entstanden. Interessante Idee. Ich war leider weniger in Laune und auch wenig gut gekleidet, ihn zu beschreiten. Aber ein Erlebnis ist es sicher wert. Wer mal in der Gegend ist…
Über die Ausblicke hinaus hat sich die Fahrt nicht nur wegen der Decke gelohnt, sondern vor allem auch deshalb:
Yeah, wir haben auch endlich für uns die Grillsaison eingeläutet.
…oder: Wie man’s lieber nicht macht.
Wenn der Wecker klingelt, erstmal ein wenig hin und her wälzen und das ein oder andere Stündchen weiterschlafen.
Sobald man den Punkt erreicht hat, an dem man vom Augenzulassen die Nase voll hat, nimmt man das in einer hirnverbrannten Aktion angeschaffte Smartphone vom Nachttisch (warum hat man sich das nochmal angeschafft? Irgendwie verschlimmbessert dieses Gerät doch nur alles), verbindet sich WLAN-technisch mit der Welt außerhalb des Bettes und liest ein bisschen die Tweets, twittert gelegentlich mal selbst und kuckt, was sich so im Mailpostfach tummelt und was sich auf Facebook so tut. Dann surft man ein bisschen in der Gegend herum, markiert alles Interessante und weniger Interessante voll kuhl auf der Höhe Zeit mittels irgendeiner tollen App (wahlweise auch Widget or whatever) zum Später-am-PC-Lesen.
Wenn man dann merkt, wie langweilig und unbequem das alles ist, macht man davon noch 2-3 Durchgänge. Dann ist aber auch wirklich alles abgegrast und ein bisschen Hunger hat man vielleicht auch. Also auf zur nächsten Station: PC.
PC hochfahren, und das Programm, welches man smartphonemäßig absolviert hat, noch einmal zelebrieren. Und natürlich die total interessanten und weniger interessanten Links und Seiten aufrufen, damit auch ja gefühlte Fünfmillionen Browsertabs den Monitor verschandeln. Dann heißt es Frühstück zubereiten und ultraunterhaltsame Comedyserie anschauen. Greek. Scrubs. HIMYM. Was gerade so anfällt.
Frühstück fertig, Serie aber noch nicht? Macht nichts. Vom Frühstück kann man sich Nachschlag holen, oder man lässt es einfach auf sich beruhen, bis die Folge fertig ist.
Dann erstmal Angst vorm Feedreader bekommen, weil eh schon so viele Tabs offen sind. Macht aber nichts. Erstmal muss eh nochmal geschaut werden, was in der Zwischenzeit bei Twitter passiert ist. (Meistens im Übrigen: NICHTS!)
Wenn der Feedreader durch ist, hat man die Hälfte auf „als ungelesen markieren“ gesetzt und den Rest in Tabs geöffnet, oder übersprungen. Davon macht man zwei Durchgänge, dann hat man alles geschafft und der Browser reagiert vor lauter Tab-Prozessen nur noch alle paar Minuten.
Macht ja nix. Muss eh noch Bewerbungen schreiben. Denkt’s und öffnet das Textverarbeitungsprogramm. Sobald das Ding offen ist und man das angefangene Anschreiben mit den vielen Stichwörtern vor sich hat, wirken die Tabs wieder wie das kleinere Übel. Also einen Pseudosatz, wahlweise aber auch nur ein Pseudowort in das Anschreiben einfügen und weiter geht’s im Browser.
So kann das den ganzen Tag gehen. Zwischendurch kann man mal shoppen gehen. Einen Kaffee trinken. Wäsche waschen. Oder kucken, was das werktägliche TV-Programm zu bieten hat. Das muss man nämlich spätestens zum Mittagessen bemühen. Weil vorm PC Mittagessen geht ja gar nicht.
Und irgendwann ist es dann recht spät. Die Bewerbung fertig zu machen lohnt sich jetzt auch nicht mehr. Lieber morgen, da hat man mehr Zeit und ist auch nicht so geschafft von diesem anstrengenden Tag. Außerdem kann man sie dann auch gleich wegschicken. Sieht besser aus.
Jetzt noch ein bisschen Twitter, Feedreader, Facebook. Um dann völlig erschöpft ins Bett zu fallen und zu schlafen. Und zu hoffen, dass der Tag morgen nicht so anstrengend wird, wie der vergangene…
ToDo-Liste hier. Sonst mach ich’s ja eh wieder nicht.
Bewerbung schreiben.
Blogpost(s) schreiben (Lernen. Ausflug).
Fotos bearbeiten.
Das sind mal die Wichtigsten.
Wenn dann noch Zeit und Lust bleibt, sollte ich endlich Moritz mal wieder anrufen.
Und meiner Mutter könnte ich auch mal wieder ein Lebenszeichen schicken.
Und das Lernen könnte ich anfangen. Iiih, was ein komisches, ungewohntes Wort.
Nun aber ab ins Bettchen.
Da ich nicht in Berlin vor Ort sein kann, gebe ich mich mit dem Livestream aus den unterschiedlichen Räumen zufrieden. Da die Übertragung sehr gut ist (zumindest vom Ton), ist das auch alles absolut in Ordnung.
Unter anderem fand ich heute die Übertragung der Diskussion zum Thema „Das andere Geschlecht. Sexismus im Internet“ u.a. mit Anna Berg von der Mädchenmannschaft sehr interessant und wollte teilnehmen. So weit, so gut. Neben dem Stream läuft immer noch ein Chat. Hätte interessant werden können. Wenn da nicht diverse Trolle gewesen wären. Das fing schon vor der Diskussion an. Antifeministisches Zeug von, wie ich jetzt gelernt habe, wahrscheinlich Maskulinisten. Es war beleidigend. Unter der Gürtellinie. Und einfach nicht in Ordnung. Es wurde gespamt, was das Zeug hielt, der Stream ist zwischenzeitig zusammengebrochen.
Somit habe ich teilweise die Diskussion nicht mitbekommen. Ein kleiner Einblick in das, was im Livechat los war, findet ihr hier.
Und nun würde mich einfach mal interessieren, ob in den anderen Chats auch so massivst gespamt wird und was das bitte überhaupt soll. Danke.
Edit: Weitere -ich nenne sie mal- „Leckerchen“ gibt es beim Piratenweib zum Thema Sexismus.
Sowas twittert mein Freund.

Gibt dann wohl kein CS5 sponsored by boyfriend für mich. Schade.
Hier nochmal ein Video. Mit den Videos wurde gestern gelauncht. Nur noch ein bisschen ausführlicher.
Aber vielleicht ist hierüber meine Faszination für CS5 noch mehr zu verstehen, unabhängig vom content-aware-Zeugs.
