Es ist irgendwie ziemlich kuhl.
Und wer schaut jetzt mit mir den Film?
Wie ist das alles aufregend a.k.a QUOTE.fm

Gestern ging die neue Startseite von QUOTE.fm live. Die Vorbereitungen dazu durfte ich ebenso wie das Onlineschalten und die ersten Reaktionen hautnah und in Farbe miterleben. Die kindliche Freude von Marcel und Martin war so unfassbar toll anzusehen und steckte an und es war mir eine Freude, mit dabei zu sein.
Für alle, die nicht wissen, was QUOTE.fm eigentlich sein soll, zitiere ich an dieser Stelle mal Madlen:
Im Prinzip kann man mit QUOTE.fm Zitate in Internetartikeln markieren und sie socialnetworkmäßig sammeln und mit anderen teilen.
Zusammengefasst geht es also darum, gute Artikel in Form eines Zitates anderen weiterzuempfehlen.
Wenn nicht schon diese Idee so gut wäre, müsste man QUOTE.fm bereits alleine aufgrund des Designs lieben. Denn das ist wirklich phänomenal und kann entstehen, wenn man kreativen Menschen Freiraum lässt.
Jedenfalls finde ich das alles sehr interessant und bin gespannt, wie sich die Idee und das Projekt weiterentwickeln werden, und wünsche Martin, Marcel und Philipp weiterhin viel kreativen Freiraum, Ideen und Erfolg.
Und wer jetzt noch behauptet, die Jungs wüssten nicht, was QUOTE.fm überhaupt werden soll, sollte sich vielleicht folgendes Video ansehen:
Für mich klingt das alles sehr bewusst, zielstrebig und fokussiert.
EDIT: Und hier steht nun sogar noch mehr darüber, wie es aussehen soll: I hear a new apprentice you have, Emperor.
Samstag. Hamburg. Gut.

Der gute und schöne Teil meines Samstags in Hamburg dokumentiert.
Klick auf die Bilder und sie werden größer.
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Wolkenloser Himmel mit strahlendem Sonnenschein am Morgen. |
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Krimskrams machen im elbdudler HQ (weltbestes Büro, übrigens!) |
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fritz limo trinken, wie es sich gehört. |
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Mädchenzeitschriften im Loft. Die Themen ändern sich nie niemals nicht. |
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Zum heiteren Ausgleich ging’s auf in die Fotobuchhandlung der Deichtorhallen. Überwältigend. Die letzten Male habe ich es nie geschafft und war nun froh, da ein wenig rumstöbern zu können, auch wenn ich schlussendlich nichts kaufte. |
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Martin beim Pakete fotografieren fotografieren. |
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Martin beim Kameras fotografieren fotografieren. |
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Männlicher Martin als Jäger, Sammler, Feuermacher und Ernährer der elbdudler Crew und Freunde. Ihm flogen die Mädchenherzen nur so zu. |
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Jan, Julia und Paul schenkten mir ein Auto. ♥ |
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Es gab totes Tier zu essen. Und Kräuterbaguette. Und Krautsalat. |
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Auto und Gin Tonic mit Zitrone. |
Der Rest des Abends wird an dieser Stelle zensiert und geht nur die Beteiligten etwas an.
Ein ganz großes Danke an Marcel und Martin für eure wunderbare Gastfreundschaft und an elbdudler, dass ich Strom klauen durfte. Und für Gin Tonic. Und fritz cola. Und Astra. Und den Rest.
It makes me wanna scream
Ich liebe dieses Lied aktuell sehr. Es läuft hoch und ‚runter. Ich lasse euch teilhaben.
Angels&Airwaves = ♥
fotocommunity convention 2011

Die fotocommunity wird 10 Jahre alt! Das ist Grund genug groß zu feiern. Und wo sollte die Geburtstagsfeier anders stattfinden als im großartigen Congress Centrum Nord der koelnmesse, das man von der photokina bestens kennt.
Vom 20. bis 22. Mai bekommt man bei der fotocommunity convention 2011 jede Menge geboten: Mehr als 70 Foto-Workshops, geleitete Fototouren durch Köln, zahlreiche Spontanshootings, eine Fotofachmesse und ein Galaabend, der die Feierlichkeiten abrunden wird.
Zu den Referenten zählen u.a. Cora und Georg Banek (sehr zu empfehlen, ich durfte den Vortrag „Professioneller Umgang mit einem Modell“ schon einmal hören und fand ihn gut), die mitunter eine Mappensichtung anbieten, Doc Baumann, Pavel Kaplun und Martin Krolop (auch guter Referent, unbedingt anschauen!).
Workshop-Themen sind zum Beispiel Beauty-Retusche mit Photoshop, Fotografien und Lizenzen, Portraitfotografie mit available light, Pressefotografie – die Kunst des Moments, Adobe für Fotografen, Lightpainting leicht gemacht, Medienrecht, Perfekte Bildbearbeitung für Produktfotos und Extraordinary people photography (Robert Preston!).
Der ganze Spaß kostet euch 29,90 Euro, für die ihr an allen Workshops und Shoots ohne zusätzliche Kosten teilnehmen könnt. Freigetränke und ein kostenloses Abendessen während des Galaabends sind darin enthalten.
Die Tickets gibt es hier.
Zivilcourage
Ich hasse Menschen. Ich mag sie einfach nicht. Das ist schon jahrelang so. Menschen sind dumm, werden in der Masse noch unfassbar dümmer, sind egozentrisch, selbstgerecht und ekelhaft. Und Erlebnisse wie heute verstärken diese Abscheu noch einmal mehr.
Heute war ein schöner Tag und ich auf dem Heimweg. Umsteigen. Mann liegt auf der Bank. Offensichtlich stark alkoholisiert. Nicht ansprechbar. Es sitzen Leute teilnahmslos ringsum. Der eine schaut mal angewidert hin, der nächste voller Ekel und der dritte schüttelt den Kopf.
Auch ich fand es äußert widerlich, ekelte mich davor, finde es unfassbar, wie man so viel Alkohol in sich ‚reinkippen kann, um danach irgendwo auf einer Bank so kaputt zu liegen. Aber das Mindeste, was ich in dieser Situation tun kann, ist es, einen Notruf abzusetzen. Man nennt das Zivilcourage. Sowas kann jeder tun. Mit Smartphones kann man nämlich auch telefonieren. Und der Anruf bei 110 ist sogar kostenlos. Braucht man keine Flat für. Geht auch mit Prepaid-Kartentelefonen.
Nach dem abgesetzten Notruf kamen weitere Straßenbahnen an. Weitere Menschen stiegen aus. Sahen diesen Mann da liegen. Blieben stehen. Starrten. Glotzten. Aber keiner dieser Menschen zückte auch nur ansatzweise das Telefon.
Dem nicht genug stiegen noch beschissene Jugendliche aus, die die Situation, die sie vorfanden, so unheimlich lustig fanden, dass sie sie unbedingt mit ihrer tollen iPhone-Kamera fotografieren und/oder filmen mussten.
Ist euer Leben echt so wenig unterhaltsam, dass ihr auf Kosten eines Menschen, der vielleicht sterben könnte, wenn ihr nicht einen Funken Verstand zeigt, eueren Spaß haben müsst?
Schlussendlich kamen dann noch Menschen, die sich nicht so ekelten wie ich, die diesen Mann in die stabile Seitenlage brachten, mit ihm redeten und mich fragten, ob ich auch den Krankenwagen gerufen hätte. Nein. Das hatte ich nicht.
Sie riefen dann nochmal zusätzlich den Krankenwagen und ich fühlte mich ein wenig besser, als ich in meine Bahn einstieg und weiter nach Hause fuhr.
Dennoch machte mich das Erlebte unendlich wütend.
Ja, auch ich hätte mehr tun können, aber 110 zu rufen ist etwas, das jeder von uns tun kann. Egal, wie unsicher er ist, wie widerlich die Situation, die Person, das Vorgefallene ist. Alles ist besser, als nichts zu tun, nur zuzusehn, sich drüber lustig zu machen und sogar Videos davon zu drehen.
Ich studierte Psychologie. Ich weiß, wieso Menschen so sind. Bzw. nein, ich weiß, was man tun muss, damit Menschen anders reagieren. Aber was, wenn jemand, der Hilfe benötigt schlichtweg nicht mehr in der Lage ist, um Hilfe zu bitten?
Vor zwei Jahren fuhr ich von der Uni nach Hause. Es war warm. Und mir ging es plötzlich nicht mehr gut. Ich stieg zwei Haltestellen vorher aus dem Bus. An einer belebten Haltestelle. Und ich brach zusammen. Ich lag einfach da.
30 Minuten lang, die sich wie die Ewigkeit anfühlten. 30 Minuten, in denen mich keine Person ansprach.
Irgendwann ging es halbwegs, und ich schleppte mich nach Hause.
Wenn man einmal selbst so etwas erlebt hat, zweifelt man noch mehr an dieser Welt und ihren Menschen.
Ja, ich wurde in meinem Hass heute wieder bestätigt. Aber ich habe die Hoffnung in euch, euren Verstand und eure Intelligenz noch nicht absolut verloren.
110. Zivilcourage. Ich sag’s ja nur.
50mm-Liebe
Vor gefühlt viel zu langer Zeit verbrachte ich ein Wochenende in Hamburg.
Am Freitag kam ich an und akklimatisierte mich, Samstag waren wir unterwegs mit Panasonic und die wenigen verbleibenden Stunden des Sonntags verbrachte ich damit, auf den Herrn W. zu warten, da dieser sich dachte, mal eine kurze U-Bahntour durch Hamburg zu machen.
Irgendwann trafen wir uns dann aber doch und zogen los. Diesmal wollte ich in Martin-Wolf-Manier mit nur einem einzigen Objektiv los und den Rest im Hotel lassen. Somit entschied ich mich für das lichtstarke 50er.
Lange waren wir nicht unterwegs. Ergebnisse sind folgende:



Und am Hamburger Flughafen… Warten auf den Flug zurück nach Karlsruhe.


Vor einem Jahr…
… war das hier irgendwie unterhaltsamer. Besser. Lesbarer.
Fotografiecontent – Ausstellungen und Unlust

Im Mai stehen zwei Ausstellungen an. Unabhängig voneinander. Mein Fotoverein veranstaltet mal wieder eine Fotowoche (nachdem die letztjährige so überwältigend gut ankam) mit durchgängigem Konzept.
Am 14.05. ist die Vernissage mit Band und Pipapo. Ich muss eine Rede halten. u_u Das kann noch lustig werden.
Wie man dem Kalender entnehmen kann, ist das bald. Und ich bin Null vorbereitet.
Dann kommt noch eine zweite Ausstellung dazu. Ist ein Projekt, das Künstler und Rauminhaber (also Gastronomien, andere Geschäfte, Galerien etc. pp.) zusammenbringen soll. KulturZeitRäume. Schlussendlich bekam ich zwei Lokalitäten zugewiesen, in denen ich meine Bilder präsentieren kann. Eine davon ist das Pinkoko, das ich mir gestern ansah. Ich muss sagen, ich war ein bisschen begeistert, was nicht zuletzt an der unheimlich sympathischen Inhaberin lag. Das Café ist ein pinkfarbener Mädchentraum und ich freue mich schon darauf, meine Bilder dort zu hängen. Entschieden haben wir uns für Bilder aus Berlin und Hamburg. Ich denke, die passen sehr gut da rein. Am 25.05. ist die Vernissage und betrachtet werden kann das Ganze dann bis zum 11.06.
Ohne den Spaß wäre ich wohl in nächster Zeit nicht auf das Pinkoko aufmerksam geworden. Südliche Waldstraße ist nie so mein Gebiet in Karlsruhe. Aber das wird sich in nächster Zeit ändern. Geht da mal vorbei, wenn ihr aus Karlsruhe oder in Karlsruhe seid. Jeden Tag gibt es nämlich frischen Kuchen. FritzCola gibt es auch und Bier aus Hamburg! Awesome.
TJa. Zwei Ausstellungen also. Ist schon irgendwie toll. Aber: Mir fehlen Bilder. Und das ist traurig. Ich habe in letzter Zeit viel Portraits gemacht. Das war auch ok und machte Spaß. Aber die Streetfotografie fehlt mir doch sehr.
Ich habe meine Kamera mittlerweile nahezu immer dabei, wenn ich das Haus verlasse. Ich will auch fotografieren. Aber im Ende fehlt mir dann doch die Lust. Ich hole die Kamera nicht aus der Tasche. Ich mache kein Foto. Selbst in Berlin entstand kein einziges Foto. Ich weiß, dass ich solche Phasen oftmals habe und sie auch wieder vorübergehen. Aber aktuell macht mich das wirklich ein wenig traurig. Die Kreativität ist komplett flöten.
Das letzte Mal wirklich Spaß an exzessivem Fotografieren hatte ich in Hamburg mit Panasonic. Und am nächsten Tag, als ich nochmal mit Martin in den Straßen unterwegs war. Die Bilder gab’s hier aber nicht zu sehen. Es gab einige Bilder hier nicht zu sehen.
Ich weiß nicht, woran das alles liegt. Ob mich meine Umgebung nicht inspiriert, ob ich jemanden brauche, der mir in den Hintern tritt, ob es am beschissenen Blogtemplate liegt oder komplett andere Gründe hat… Ich weiß es nicht. Ich bin unzufrieden damit. Ich will ja, aber ich schaff’s aktuell nicht.
Überhaupt ist gerade alles ein komplettes Chaos. Es wird Zeit, endlich aufzuräumen, denke ich.












