F.

Fotografiererei

Phasenweise macht mir Fotografieren keinen Spaß. Nein. Anders. Vielmehr kann ich mich nicht dazu motivieren, zu fotografieren. Mir fehlen Ideen. Mir fehlt die Lust. Es kann dann vorkommen, dass die Kamera monatelang unberührt in der Tasche liegt.
Jedes Mal auf’s Neue finde ich es sehr traurig. Zum einen, weil da viel Geld einfach so ungenutzt herumliegt, zum anderen aber auch, weil ich merke, wie mir die Routine verloren geht. Wenn ich nach so einer Zeit die Kamera wieder in die Hand nehme, fühlt es sich oft an, als müsse ich alles wieder von Neuem erlernen.

Auch die letzten Monate lag sie nur so herum. Mit dabei hatte ich sie oft. In Hamburg. In Berlin. Fotografiert habe ich jedoch selten.
Bis die Anfrage eines Models kam. Sie möchte gerne Bilder mit mir machen. Ihr gefielen meine so gut.
Aufgrund des Wetters wurde das jedoch mehrfach verschoben. Ich hatte große Lust drauf, etwas mit ihr zu machen, aber irgendwie graute es mir auch davor, hatte ich doch schon so lange nicht mehr fotografiert und auch keinerlei Ideen…

Wenige Tage vor dem festgesetzten Termin wurde ich dann von Marc und Daniel angesprochen. Die beiden drehten gerade einen Film in Karlsruhe und fragten mich, ob ich nicht Lust hätte, ein bisschen am Set zu fotografieren. Making of. Warum nicht? Ich war dabei und verbrachte zwei Tage dort. Die dabei entstandenen Fotos gibt’s bei Facebook zu sehen.
Ich bin froh, dass die beiden mich angesprochen haben. Denn das war der Moment, zu dem ich wieder aus meinem Trott kam und meine Kamera forderte. Das war schön

Meine Leidenschaft für das Thema wurde wieder geweckt, was sich auf das Treffen mit Mareike positiv auswirkte. Es machte Spaß mit ihr zu arbeiten. Endlich mal wieder ein Model vor der Kamera, das diese Bezeichnung verdient. Ich mag vielleicht verwöhnt sein und Ansprüche haben, aber manch ein Model-Kartei-Model hat diese Bezeichnung wahrlich nicht verdient. Aber das ist ein anderes Thema.

Um nicht wieder aus meiner Fotoroutine zu kommen, kam auch prompt das nächste Shooting. Mit Tiberio.

Nächste Fotoshoots sind geplant und eine weitere Anfrage von einem Model liegt schon wieder in meinem Postfach. Das bereitet mir Freude und Spaß. Und wenn GLS dann hoffentlich auch endlich mal meinen Sunbounce hier abliefert, bin ich noch glücklicher und zufriedener.

Ja. Fotografieren macht mir nach wie vor Spaß und ich bin sehr froh, dass wir immer wieder zueinander finden. Ich wünsche mir nur, dass das endlich mal längerfristig anhält. Ich muss es endlich schaffen, eine gewisse Routine zu entwickeln. Man muss Ziele haben. Ich denke, die habe ich. Ich weiß, wohin der Weg gehen soll. Zumindest die nächsten paar Meter…

S.

Statusbericht die 500ste

Der Umzug stresst mich. Ich hasse das so sehr. Und ich hoffe, hoffe, hoffe und wünsche mir, dass das wirklich das letzte Mal ist und ich nun länger als ein Jahr sesshaft bleiben werde.
Aber naja. Sesshaft und konstant war nie meins. Warten wir also ab.

Das Wetter in Karlsruhe ist furchtbar anstrengend. Das stresst mich auch. Es ist heiß. Sehr heiß. Teils mit hoher Luftfeuchtigkeit. Was mir nette Kopfschmerzen beschert.
Das Gute daran? Ich musste vergangene Woche die komplette Teamleiter und Führungsriege einer Firma in Karlsruhe briefen. Schwieriges Thema. Man rechnete mit vielen Einwänden. Es kamen… keine Einwände. Alle wollten das Meeting nur so schnell wie nur möglich beenden. Supersache. Merke: Zukünftig immer an solchen Tagen schwierige Meetings ansetzen. Läuft.

Aber als wäre das alles nicht genug, begannen zwei neue große Projekte für mich. Verantwortung. Was in der ersten Phase auch erstmal schwierig war und ein enormes Arbeitsaufkommen mit sich brachte. Es beruhigt sich allmählich aber wieder, was wohl daran liegt, dass sich meine lieben Kunden in den Urlaub verabschiedet haben und ich machen kann. Das ist schön.

Und abschließend habe ich durch die Arbeit an der neuen Webseite für meinen Fotoverein meine Liebe zur Fotografie wieder entdeckt. Also machte ich auch gleich meine Fotografie-Seite frisch. Es wurde Zeit.
Ich hatte zwei super Fotoshoots. Bilder folgen. Ich probiere mich in Bildbearbeitung und es macht mir sichtbar und unfassbar viel Spaß. Fotografie wurde für mich in diesem ganzen Stress wieder das, was es mal war: Mein Ausgleich. Mein Ruhepol. Es fühlt sich richtig und gut an.

Und dann gab ich dem FRIZZ-Magazin noch ein Interview. Läuft.

So. Am Wochenende wird mein Umzug beendet. Dann geht’s hier wieder richtig weiter. Mit mehr Fotografie. Vielleicht auch mit neuem Theme… ?

M.

Michelle

Ich lieh mir in der vergangenen Woche ein Objektiv und fotografierte damit am Mittwoch am Film-Set von „Endspiel“ (Bilder und Bericht folgen noch).
Da ich laut Verleiher für zwei Tage zahlen musste, bot es sich an, am Donnerstag auch nochmal zu fotografieren. Allerdings sprach mein Model ab. Also rief ich schnell via Twitter und Facebook nach Leuten, die spontan Zeit und Lust hätten entweder mit mir fotografieren zu gehen oder sich im besten Fall von mir fotografieren ließen.

Die Jungs von fotograf.de waren schnell mit dabei und verbreiteten ihrerseits den Aufruf auch nochmal. Außerdem hatten sie Michelle im Schlepptau, die schnell als Model benutzt wurde, obwohl sie doch eigentlich auch selbst fotografieren wollte.
Jedenfalls hat sie jetzt viele neue Fotos von sich.

Es hat super viel Spaß gemacht und Michelle machte einen guten Job. Danke, dass du so spontan dafür zur Verfügung standest.

Und hier geht’s zur Galerie mit weiteren Bildern.

T.

Tim Bendzko läuft.

Ich kaufte mir ein Album bei iTunes. Tim Bendzko. Weil ich es sehr gerne mag. Famos.
Das Album ist angenehm ruhig, teilweise melancholisch und herrlich unaufgeregt. Kann man nebenher hören und träumen.

Ein Mann, der live singen kann. Mit einer schönen Stimme.
Deutsche Musik.

http://www.youtube.com/watch?v=zz3QjODaw1c

O.

Ohoh…

Hallo kleines, süßes Blog.
Ich vernachlässige dich gerade ein bisschen und lasse dir nicht die Aufmerksam zu teil werden, die du eigentlich verdient hast. Das tut mir leid.
In den vergangenen Woche ging es drunter und drüber und wichtige Lebensdinge wollten geklärt werden. Nun arbeite ich richtig in unterschiedlichen Projekte und das verlangt eine Menge Zeit. Dumm, wie ich bin, halse ich mir immer mehr auf. Noch dazu ziehe ich zum 1. September irgendwo aus und woanders ein.

Aber all das entschuldigt nicht, dass ich den 6. Geburtstag vergessen habe. Vergessen ist das falsche Wort. Ich hatte einfach keine Zeit, mich gebührend darum zu kümmern. Und dann rutschte es ‚runter.
Dennoch, seit 6 Jahren treiben wir uns hier gemeinsam herum. Gute und weniger gute Zeiten. Aber gerade das letzte Jahr war unheimlich spannend. Wir lernten viele interessante Menschen kennen und machten viel gemeinsam durch. Das ist schön.

Jetzt befinden wir uns also im verflixten 7. Jahr und ich hoffe, nein, ich weiß, dass wir auch das meistern werden und keine getrennten Wege gehen werden. Domain, WordPress und ich, wir passen einfach zusammen. Und ihr Leser passt hier wohl auch her, sonst wärt ihr nicht mehr da. Danke!
Vielleicht bekomme ich nächstes Jahr endlich mal ein kleines Dankeschön für euch hin. Habe ja jetzt noch 359 Tage Zeit dafür.

W.

Wie Nintendo mich anfixte

Der Junge arbeitet in einer Firma, in der es zu Weihnachten immer Geschenke gibt. Firmengeschenke.
In seinem ersten Jahr dort konnte er wählen zwischen einer Kompaktkamera, einem iPod Touch und einem Nintendo DS. Ich wollte den DS. Der Junge entschied sich für den iPod Touch. War ok. Denn mal ehrlich… portable Konsolen? Muss nicht. Der Gameboy war kuhl. Aber der neue Schnickschnack?

Der iPod Touch war super, bekam ich nämlich einen Monat darauf wieder meine geliebte Augenentzündung und konnte super damit Hörbücher hören. Twilight war das damals. Alle Folgen. No comment.

Auf der re:publica in diesem Jahr konnte man dann den neuen Nintendo 3DS ausprobieren. Wir probierten sie exzessiv aus. (Eigentlich lagen wir nur in den kuhlen Sitzsäcken rum und damit wir nicht verscheucht wurden, testeten wir halt auch den 3DS.)
Der 3D-Effekt war schon kuhl. Aber Face Raiders irgendwie auch seltsam. Dennoch konnte ich jetzt allen erzählen, dass ich das Teil schon in der Hand hatte und der 3D-Kram ohne Brille wirklich zu funktionieren scheint.

Vor ungefähr 4 Wochen landete dann eine Mail bei mir. Ein Vöglein brachte sie vorbei. Mädchen, hast du Lust, The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D zu testen? Wenn du keinen Nintendo 3DS hast, schicken wir dir eine Leihgabe mit. Du musst nichts dafür tun.
Ich sagte nicht nein. Folglich sagte ich ja und hatte wenige Tage später ein kleines Paket bei mir. Es war wunderbar. Und sauschwer. Bedienungsanleitungen sei Dank.

Ausgepackt. Zelda gespielt. Super Sache. 3D ist doof, wenn man ständig mit den Armen herumfuchtelt und die Konsole an sich bewegt. Nicht nur einmal wurde mir schlecht dabei. Aber Zelda in 3D ist schon unfassbar kuhl.

Aaaaber: Das Rückschickdatum rückte unaufhaltsam näher. Irgendwie doof. Passenderweise kam dann aber die Tage die Meldung: Hey Freunde, Nintendo verringert am 12. August den Verkaufspreis des Nintendo 3DS. Bestellt ihn euch vor, wenn ihr wollt.

Nunja, wie soll ich sagen? Eigentlich war der Plan die Konsole zurückzuschicken und das Spiel hier an euch zu verlosen. Weil wie soll ich ohne Konsole spielen?
Aber nun habe ich mir das Teil vorbestellt und werde das Spiel behalten. Kchchch. Ihr habt mich trotzdem lieb! ♥

Und total super von der Nintendo-Agentur ist übrigens, dass ich die Leihgabe nun noch ein paar Tage länger behalten darf, bis mein eigenes Exemplar ankommt. Internet ist super.