N.

Nähqueen goes nächste Runde

In meiner vielen freien Zeit nach dem Studium entdeckte ich neben meiner Leidenschaft zum Bewerbungenschreiben meine Leidenschaft zum Nähen. Selbermachen. Allerdings fehlten mir tatsächlich die Grundlagen und anders, als in anderen Dingen, war autodidaktisch bei mir nicht sehr viel zu machen. Ich schaffte es nicht so wirklich, mir das alles selbst beizubringen. Dann scheiterte ich einmal zu oft und verlor ein wenig den Spaß an der Sache. Ein Nähkurs sollte her.

Ich sah mich also um, erkundigte mich, googlete. Und fand: N I C H T S. Eine weitere Bestätigung dafür, dass Karlsruhe einfach von mir gehasst werden will. u_u
Ich wurde dann in Heidelberg fündig. Aber ernsthaft: Heidelberg ist schön und so. Aber jede Woche einmal dort hin fahren? Nachts? Im Winter? Überzeugte mich irgendwie nicht sonderlich. Also ließ ich es frustriert bleiben. Und wünschte mich einmal mehr in eine kreativere Stadt.

Ein Jahr später, einige kreative Dates später und zwei VHS-Semester später soll es nun wirklich so weit sein: Morgen startet mein Nähkurs an der VHS Karlsruhe. Ich freue mich wie ein kleines Kind darauf und bin schon sehr gespannt. Erstens, ob ich wirklich mit dieser Näherei klarkommen werde (immerhin habe ich dann keine Ausreden mehr) und was für Leute dort dabei sein werden. Immerhin ist der Kurs ausgebucht.

Und jetzt widme ich mich mal eben dem Zusammenkleben des Starschnitts Schnittmusters.

N.

November = Dänemark

Nachdem wir im November 2010 eine erholsame Zeit hier verbrachten, keimte der Gedanke auf, dass man das doch eigentlich jedes Jahr machen könnte. Herrliche Ruhe. Den Nordseestrand kann man kilometerweit Privatstrand nennen, weil kaum eine Menschenseele dort ist. Bowlingbahnen schließen um 22 Uhr. Urlaub. Ruhe. Abschalten. Genießen.

War es im letzten Jahr noch eine meiner (Arbeits-)Bedingungen, dass WLAN im Haus verfügbar sein muss, haben wir uns in diesem Jahr für ein Haus ohne entschieden. Eine Woche internetfrei. Eine Woche für niemanden erreichbar. Das bedeutet wirklich komplett abschalten und das auch noch ohne schlechtes Gewissen oder ohne ein „Ich mach das mal eben schnell.“
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Y.

Yo, Wikio


Charts und Rankings… Kann man von halten, was man will. Aber ein kleines bisschen freut mich das Ergebnis da ja doch.
Ich weiß bis heute zwar noch nicht, wie Wikio zwischen Fotoblogs und Fotografieblogs unterscheidet und wieso ich bei Fotoblogs gelandet bin, aber so sei es.

Mein Dank an Euch da. Jaja. Hach. ♥

W.

Warum ich mir ein iPhone 4S bestellte


Eigentlich bin ich kein Freund von „Ich kauf mir was Neues, auch wenn das Alte noch funktioniert.“. Mein iPhone funktioniert noch tadellos und ist in einem guten Zustand. Auch war ich zunächst etwas enttäuscht von der Vorstellung des iPhone 4S. Mir ist es sowas von pupsegal, wie das Ding heißt. Aber im ersten Moment hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Außerdem irritiert es mich nach wie vor, dass das 4S 100 Stunden weniger im StandBy-Modus leistet. Aber wenn’s dann benutzt länger hält… Wird sich zeigen.

Warum ich es nun bestellte? Siri ♥
Ich glaube, das kann richtig gut werden.
Und nicht zuletzt auch wegen der verbesserten Kamera. So kann ich mir das Geld für die
Fujifilm X10 erstmal sparen. Denn wie bereits erwähnt: Mein Telefon habe ich immer dabei. Mit dem 4S dann auch mit einer besseren Kamera für unterwegs. Ich freu mich drauf.

Nun wartet mein iPhone nur noch auf einen neuen Besitzer. Schwarz. 16 GB. 5 Monate alt. Vertragsfrei. Kaum Gebrauchsspuren. Anyone?

F.

Freunde

Am 30. September 2009 beendete ich mein Studium. Exmatrikulation. Weg aus Hessen. Ab nach Karlsruhe. Hinein ins Erwachsenenleben. In dem kam ich bis heute nicht an. Aber wie sagte Erich Kästner so treffend? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt ist wirklich Mensch. Es ist ein guter Spruch. Ich mag dich, Herr Kästner.

Jedenfalls verabschiedete ich mich an diesem Tag von vielen lieben Menschen, die mich die drei Jahre zuvor durch sämtliche Höhen und Tiefen, die so ein Studium fernab von der Heimat und der Familie so mit sich bringt, begleiteten. Gerade in den letzten beiden Semestern wurde man noch mehr zusammen geschweißt, lernte manche Kommilitonen richtig kennen und verbrachte sehr viel Zeit mit ihnen. Sie wurden wichtig. Nun verließ ich sie und ging meinen eigenen Weg. Wieder weit weg.

Zwei Jahre ist das jetzt her. Meine ehemaligen Kommilitonen schreiben nun bereits ihre zweite Abschlussarbeit. Nach dem Bachelor folgt der Master. Es liegt nun also ein komplettes Aufbaustudium zwischen uns.
Und tatsächlich haben wir es geschafft, Kontakt zu halten. Wir haben sogar bereits Traditionen etabliert.

Heute war dann so ein Spontantag. Ich freute mich sehr darauf, Vroni „aus der Reihe“ zu sehen. Wir verbrachten einen kompletten Tag zusammen, machten Fotos, aßen zu Mittag, führten Mädchengespräche, shoppten und hatten Spaß. Immer wieder eine Freude. Und in zwei Wochen vielleicht bereits ein Wiedersehen. Ach wat schön.