S.

Social Games? Von wegen!


Ich hatte früh diesen uralten allerersten Nintendo Gameboy. Weil meine Cousine auch einen hatte. Ich spielte exzessiv. Allerdings nur Tetris und Super Mario. Kirby zwischendurch noch, aber das Spiel gehörte nicht mir. Das war super. Machte viel Spaß. Und ich hatte das Teil echt ewig.

Es folgte eine Nintendo Konsole, eine uralte Playstation und irgendwann die Playstation 2. Aber auch nur aufgrund von Singstar. Und Gran Turismo. Naja. Die Sache mit der PS2 hat sich mittlerweile ja leider erledigt.

Jedenfalls bin ich nicht so der Spieler. Der Junge arbeitet in einer Spielefirma. Entwickelt Onlinespiele, verbessert Onlinespiele, managet Onlinespiele. Und… ähm… spielt Onlinespiele. Ich soll immer mitspielen. Aber ich kann dafür keine großartige Leidenschaft aufbringen. Leider.

Das einzige Spiel, das ich mit einer riesigen Ausdauer spielen konnte, waren Die Sims. Phänomenales Spiel. Und ich fand es großartig, dass es das nun auf Facebook gibt. Endlich kann ich auch bei diesem Social-Gaming-Dingens mitmachen.
Es ging auch ein paar Tage gut. Dann nervte es nur noch.

Social Gaming? Ist das euer Ernst? Das ist im Leben nicht social. Um weiterzukommen, muss ich immer mehr Leute in dieses Spiel bringen, ich muss sie andauernd mit Anfragen nerven, um weiterzukommen. Oder ich muss eben Geld ausgeben.

Jaja, naives Mädchen war naiv und natürlich kenne ich diese Mechanismen und wusste bereits vorher, dass das ein Reinfall wird. Aber hört auf, das Social Gaming zu nennen. Es frustriert, es nervt und es macht irgendwann keinen Spaß mehr.

Ich will weder meine Freunde nerven müssen, noch sie zu irgendwas zwingen müssen, wenn ich weiterkommen möchte, noch Geld ausgeben. Darauf habe ich keine Lust. Dann lass ich das halt und freunde mich lieber mit den Spielen an, die der Junge entwickelt. Die kosten nämlich nichts und ich muss niemanden social nerven.

Danke.

D.

Dankesehr


+ Lush-Gut-Riech-Kram, der leider nicht mit aufs Gruppenfoto konnte, weil er sich bereits im Bad befindet.

Reinfeiern ist ja immer so eine Sache. Man ist fast gezwungen, bis mindestens 24 Uhr auf der (lahmen) Party zu bleiben und kann dann eigentlich auch nicht direkt um halb eins verschwinden.
Dennoch ging jemand vor 24 Uhr und jemand verschwand direkt um halb eins wieder. Aber das war ok. Denn die meisten blieben. Lange.

Gastgeber sein bei vielen unterschiedlichen Menschen ist anstrengend. Und die unerwarteteste (?!) Unterhaltungseinlage kam von mir. Beim Playstation-2-Schrotten. Vor 24 Uhr. Mit einem lauten Knall und viel Gestank. So ist das halt, wenn man improvisiert. Das war sehr traurig und ich hätte fast geweint. Wer also eine PS2 übrig hat, und mich damit Singstar spielend meine Nachbarin ärgern lassen möchte, macht aus mir ein glückliches Mädchen.

Naja, bis auf das kann ich sagen: Bester Geburtstag seit immer.
Kein Stress davor, kein Stress danach. Alles gemütlich. Alles entspannt.

Das war dann wohl leider auch der letzte Geburtstag. Denn soweit ich weiß, geht das nur bis zu einem bestimmten Alter, und dann wird man einfach nicht mehr älter. Naturgesetz war das. Und da ich jetzt nicht mehr älter werde, kann ich auch nicht mehr Geburtstag feiern.

B.

Baggerseetour

Mitte September ging es zusammen mit Chris auf eine kleine Baggerseetour. Er suchte passende Fotolocations, ich wollte an dem schönen Tag einfach nur raus.
Es war ein schöner Tag. Sonnenschein. Warm. Nur leider wurde es viel zu schnell und viel zu früh wieder dunkel. Der Sommer sollte einfach schon vorüber sein. Nichtsdestotrotz fotografierten wir bis zum bitteren Ende.


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E.

Es war ein schöner Herbstsamstag

Das Wochenende ansich war großartig und abwechslungsreich. Eine Konstante blieb: Fantastisches Herbstwetter.

Und so kam es, dass ich mich am Samstag gemeinsam mit Martin aufmachte, um Karlsruhe fotografisch neu zu erkunden. Ich merkte ziemlich schnell, dass ich Dinge nicht mehr so gut sehe, wie es schon einmal der Fall war. Der Griff zur Kamera verlief anfänglich eher zögerlich, anstatt sicher und entschlossen. Nachdem Martin gefühlt bereits 20 Fotos hatte, zog ich meine Kamera dann auch mal aus der Tasche. Denn genau das war der Fehler. Ich kann doch nicht fotografieren gehen und die Kamera nicht in der Hand halten.

Wir liefen durch den Botanischen Garten am Bundesverfassungsgericht vorbei zum Schloss. Sahen die alte Schlossparkbahn, Menschen, Pflanzen und dann auch den neuen Schlossvorplatz (der mir sehr gut gefällt und das Schloss endlich wertiger erscheinen lässt, als die Anlage davor). Sehr hübsch. Weiterlesen

D.

Das Kind hat einen Namen

Ich kann an Projekten nicht arbeiten, so lange sie keinen Namen haben. So lange ich nicht weiß, wie sie aussehen. Es gibt eine Grobidee, aber über diese komme ich nie hinaus, sofern ich das Ding nicht benennen kann. Ich brauche einen Namen dafür, erst dann kann ich weiter konzipieren. Eigentlich sollte es anders herum sein.

Aber ich mache vieles „falschrum“. Hausarbeiten im Studium zum Beispiel.
Im Normalfall sollte es so laufen: Thema der Hausarbeit, Gliederung, Literatur zusammen suchen, Text schreiben.
Hausarbeiten à la zimsternin liefen eher so ab: Literatur zum Seminar suchen, lesen, grobes Thema der Hausarbeit notieren, Text schreiben, Gliederung, Thema der Hausarbeit zum Text passend abändern.

Mittlerweile doktoriere ich seit mehreren Monaten an einem eigenen, Privat-Projekt. Ich hatte eine Idee. Führte sie ein wenig aus. Hatte einen Namen und der Name war weg. Domaintechnisch gesehen. Frustration, sag ich euch. Und ab da stand es still. Grundlagenrecherche wurde noch betrieben. Das war’s dann auch schon. Und jedes Mal, wenn ich wieder einen guten Namen hatte, machte ein Denic-Check alles wieder zunichte. So machte das keinen Spaß.
Aber dann, die Verzweiflung konnte nicht größer sein, kam das Kind nun doch noch zu einem Namen. Vermutlich. Das macht es mir nun einfacher, alles weitere anzugehen.
Wenn dann aus dem Arbeitstitel der Projektname wird, es ist das noch größer.

Nun geht es weiter.
Alleine oder im Team, wie, was, wo wann?
Fragen über Fragen. Sobald ich mehr weiß, erfahrt ihr auch mehr.