S.

Sonntags an den Landungsbrücken

Am vergangenen Wochenende war tatsächlich schönes Wetter in Hamburg. Von Frühling kann man zwar noch nicht richtig sprechen, aber die Sonne schien, der Himmel war blau, was will man mehr?

Bevor man sich ums abendliche Kochen kümmerte, sollten ein Abstecher zum Hafen und ein kleiner Spaziergang doch wohl möglich sein. Jetzt, da ich wieder so etwas, wie ein Privatleben fernab der Arbeit habe und Dinge wie Freizeit wieder etwas mehr genießen kann.
So kam es also, dass ich so ziemlich alles mitnahm, was man sonntags am Hafen mitnehmen kann. Ein riesiges Passagierschiff legte ab und verließ den Hafen mit Begleitmusik, irgendein Engländer sprang nur in Unterhose bekleidet von einem Träger in die Elbe, Sonnenuntergangsstimmungsbilder, Seifenblasen, gut gelaunte Menschen, die jeden Sonnenstrahl genießen, …
Hach, Hamburg. Du bist schon ein wunderschönes Fleckchen Erde. ♥

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S.

Samstags im Grindel

Projekt nach wochenlanger Arbeit erfolgreich gelauncht. Zeit für Wochenende. Freizeit. Quality time. Kann man ja jetzt mal wieder versuchen.
Endlich wieder um Freunde kümmern, Gespräche fernab von Arbeit führen. Wie schön. So kam es, dass ich meinen Samstag im Grindel verbrachte und zum Frühstücken (eigentlich eher Mittagessen) mit einer Freundin ein jüdisches Café aufsuchte. Man muss ja auch mal andere Dinge ausprobieren.
Wie soll ich sagen? Es war eine gute Entscheidung.
Das Café Leonar ist vielleicht nicht das hübscheste Café, aber es hat eine grandiose Auswahl an verschiedenen Teesorten, leckeren Speisen, eine vorzügliche heiße Schokolade und nette Menschen. Das alles noch zu guten Preisen. Ich bin sehr angetan davon. Daher verbrachten wir auch einfach mal 4 Stunden dort und führten endlich wieder die langen Mädchengespräche, die ich tatsächlich bereits vermisst habe.

Danach kaufte ich noch Dinge für das Sonntagskochen ein, fuhr nach Hause und schlief um 22.30 Uhr auf meiner Couch bei einer Folge Castle ein. Ob das jetzt schon die Frühjahrsmüdigkeit ist, oder einfach nur die pure Erschöpfung, wird sich noch zeigen.
Jedenfalls: Besucht das Café Leonar!

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S.

Samstag

Manchmal arbeitet man am Wochenende. Aus verschiedenen Gründen. Ist das der Fall, sollte man sich das so angenehm wie möglich gestalten.
Da die Temperaturen auch in Hamburg mittlerweile über dem Nullpunkt und somit im Plusbereich liegen, gab es zum Feierabend einen nächtlichen Spaziergang durch die Schanze.

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W.

Work hard, play hard

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Wenn ich zuhause bin, halte ich mich hauptsächlich im Wohn- oder im Schlafzimmer auf. Arbeite ich von zuhause aus, geschah das bisher immer von der Couch aus. Das war ok, aber auch immer etwas einschläfernd.
Als ich kürzlich einen neuen Lattenrost kaufte, nahm ich bei der Gelegenheit auch gleich noch eine Schreibtischplatte mit. Wer weiß, wann ich die mal gebrauchen könnte. Immerhin habe ich noch ein drittes Zimmer, das irgendwann mal zum Arbeitszimmer gemacht werden soll.

Bisher stand dieses Zimmer jedoch voll mit Wäscheständer, Kaninchenkram, verstreuten Klamotten, Glas- und Pfandflaschen sowie jede Menge leerer Kartons.
Doch heute sollte ein produktiver Tag werden. Also stand ich auf und hatte zum Ziel, ein wenig Müll zu entsorgen und bis abends ein vorzeigbares drittes Zimmer fertig zu haben.

Und siehe da, es scheint mir gelungen. Dort steht nun ein Schreibtisch. Mit einem Stuhl davor. Wenn ich Lust darauf habe, habe ich jetzt also ein Zimmer, in dem ich arbeiten kann.

H.

Hamburg, oh deine Immobilienpreise

mietpreise
Meine Wohnung ist in meinem Freundeskreis mittlerweile bekannt, wie ein bunter Hund (um ehrlich zu sein: es ist vermutlich eher das riesige Bad). Sie ist gut gelegen (ich liebe die Schanze und die Nähe zur U-Bahn), ist wunderschön, hat einen Garten, 3 Zimmer und 70 Quadratmeter. Kurzum: Ich liebe sie.

Aber jeden Monatsanfang, wenn es darum geht, Miete zu überweisen und nach und nach die Nebenkosten wie Gas, Wasser und Strom von meinem Konto abgezogen werden, heule ich innerlich und schreie verzweifelt: „Waruuuuuuum?!“ Dann kommen der Frust und die Träumereien, was ich alles großartiges mit diesem ganzen Geld sonst anstellen könnte, würde ich es nicht für ein Dach über dem Kopf ausgeben (zugegeben: ein luxuriöses Dach).

So kommt es, dass ich mir immer noch Wohnungsangebote per Mail zuschicken lasse und die einschlägigen Portale regelmäßig durchstöbere. Hat auch ein wenig etwas mit einem gewissen Voyeurismus zu tun, was andere Wohnungen angeht. Wie sind die eingerichtet? Wie aufgebaut? Bin Wohnungsfetischist. Und ich muss sagen: Es gibt hübsche Wohnungen in Hamburg. Sehr hübsche. Aber dann wird schnell verglichen: Größe, Mietpreis. Und jedes Mal komme ich wieder zum selben Ergebnis: Diese Wohnung in der Lage, Größe und Ausstattung zu dem Preis? Nie wieder hergeben!

Mit der Meckerei über Mietpreise in Hamburg bin ich nicht alleine. Der Wohnungsmarkt ist nicht der Beste, um große Ansprüche zu stellen. Und finde ich mal eine andere hübsche Wohnung in ähnlicher Größe zu einem besseren Preis, kann ich davon ausgehen, dass sie irgendwie weiter draußen liegt.

Wen es jetzt mal interessiert, wie die Mietpreise so allgemein sind, dem kann ich für einen Überblick diese Mietpreisübersicht empfehlen. Ich zoome jetzt schon eine ganze Weile rein und raus, suche Wohngegenden ab und fand es ganz spannend, dass ich mich tatsächlich im unteren Quadratmetermietpreis meines Sektors befinde.
Die komplette Verteilung in Deutschland ist auch nicht zu verachten. Einfach mal komplett rauszoomen und anschauen, wo es eher rot und wo eher blau ist.

In eine neue Stadt umziehen am Besten mal anders aufbauen: Erst einen allgemeinen Überblick verschaffen und wenn man lieber wenig Geld für Miete ausgeben möchte, einen Job in den Gegenden suchen, die eher blau eingefärbt sind. Je nach persönlicher Präferenz.
ich bleibe jedenfalls erst einmal hier. Genieße die Größe und Lage. Und am Monatsanfang werde ich mich an diese Übersicht erinnern, und diesmal wohl etwas weniger laut innerlich meckern.
Wohnung ♥