Das Wetter in den vergangene Tage war hervorragend und so verbrachte ich den Großteil der letzten Tage außerhalb der eigenen vier Wände in der freien Natur. Elbstrand ist dabei der Klassiker mittlerweile und der Sonnenuntergang dort war wie immer sehr schön und versprühte einen Hauch von Urlaubs- und Meerfeeling. Hach.
(Ent-) Spannungsgefühl
Wisst ihr noch, was ich mir für meine erste Urlaubswoche vorgenommen hatte? Genau: Nichts.
Allerdings kam selbstverständlich alles anders. Krank sein und bei einem Umzug helfen machten meine Nicht-Pläne kaputt.
Aber: Frohe Kunde, frohe Kunde! Meine Laune hält sich gerade ganz gut und ich bin endlich wieder im Stande, Dinge zu unternehmen. Raus und unter Menschen gehen. Vermutlich kam ich endlich wieder zu Kräften, was wohl nicht zuletzt auch an dem wunderbaren Sommerwetter aktuell liegt. Selbst jetzt ist es noch angenehm warm. Ich liege im Wohnzimmer, die Fenster sind weit geöffnet und es weht ein leichter, warmer Sommerwind.
Überhaupt war der ganze Tag ziemlich perfekt. Richtig lange ausschlafen und dann ohne Stress aufstehen. Frühstücken um 14:30 Uhr im Freien. Anschließend Erdbeeren, Sonne und lesen bei Planten un Blomen. Nachtisch bei Hatari mit Martin, Philipp, Mareen und Matthias. Eis bei der Eisbande mit selbigen. Und zum Abschluss noch Anleitung zum Unglücklichsein.
Ich glaube, das nennt man „entspannt“. Und es fühlt sich ziemlich gut an.
Der Urlaub neigt sich dem Ende zu, aber ich werde die nächsten Tage sicherlich genießen und das gute Wetter ausnutzen. Das wird super. Vielleicht bekomme ich dann auch gewisse Dinge geregelt. Hoffnung und so.
Smoothie-Frühstück

Ich bin nicht wirklich der Frühstücksmensch. Direkt nach dem Aufstehen bekomme ich unter der Woche meist kaum etwas herunter. Das dauert immer so 1-2 Stunden.
Am Wochenende treibt mich dann meist der Hunger aus dem Bett, dann kann ich auch etwas essen. Die Frage ist nur meist: Was?
So kommt es, dass ich mir in letzter Zeit gerne irgendeinen Shake oder Smoothie zusammen mixe. Geht schnell. Schmeckt gut und ist erfrischend. Fühlt sich an, wie Sommer.
Eigentlich wollte ich den heutigen mit dem Standmixer machen. Aber der steht nun schon seit geraumer Zeit ungenutzt herum und ich hatte absolut keine Lust, den jetzt erst einmal noch zu waschen. Also wurde es kurzerhand wieder mein heiß geliebter Stabmixer, den ich mir vor einem Jahr genau zu diesem Zweck angeschafft hatte. Ich liebe den. Man sollte viel mehr damit machen.
Aber egal. Ich schweife ab.
Milch, Waldbeeren, Vanillezucker schön durchmixen und fertig ist das Frühstück.
Und weil mich nun offensichtlich nicht mehr nur Smoothies mixen und trinken sondern tatsächlich auch das Wetter auf Sommer einstimmt, schwing ich mich nun ins Bad, zaubere mir irgendwas, was sich Frisur nennt und werde den Tag (des Kusses übrigens!) in der Sonne mit einem guten Buch verbringen.
Tut selbiges! Verbringt den Tag draußen, wer weiß, wie lange das anhält.
Mobil

Ich bin nun schon wirklich lange Zeit mit meinem Mobilfunkkram bei o2. Wirklich lange war ich damit auch sehr zufrieden. Empfang. Qualität. Preis-Leistungsverhältnis. Alles prima.
Dann legte ich mir mein erstes Smartphone zu. Mobiles Internet. Aufregend. Auch das lief alles ziemlich gut. Bis ich einen Ausflug nach Hamburg wagte. Dort trat das Phänomen auf, dass mir 3G angezeigt wurde, aber ich weder Nachrichten, Tweets und Mails versenden, noch empfangen konnte. Ich schob das auf das damalige Smartphone und kurze Zeit später funktionierte auch alles wieder. Allerdings tauchte dieses nervige Phänomen danach auch während ich in Karlsruhe unterwegs war und mit iPhone immer öfter auf. Es begann mich wirklich zu nerven, weil diese 3G-Anzeige nicht zuverlässig war und ich mich somit nicht darauf verlassen konnte. Doch offensichtlich hing das nicht mit dem Telefon zusammen und ich war auch nicht allein damit. Es lag an o2 und der Netzüberlastung in bestimmten Bereichen.
Nun wohne ich mittlerweile in Hamburg und kenne diese bestimmten Bereiche. Hauptbahnhof zum Beispiel kann ich vergessen. Kein Twitter, keine iMessages, keine E-Mails. Schanzenflohmarkt samstags ebenso. Jungfernstieg am Nachmittag macht auch keinen allzu großen Spaß. Mönckebergstraße allgemein ist auch immer ein nervenaufreibendes Spiel. Man kann Glück haben, oder aber auch nicht.
Regelmäßig finde ich mehr solcher Bereich. Heute fand ich heraus, dass die Ecke Sievekingplatz/Messehallen um die Mittagszeit herum auch nicht gerade super ist. Somit lief ich vor meinem Mittagessen mit einer Freundin 10 Minuten recht orientierunglos herum, bis ich sie endlich fand. Konnte aber nicht einmal Bescheid sagen, dass ich gerade herumirre.
Das alles ärgert mich sehr und schränkt mich ein. Und so gerne ich o2 eigentlich mag, denke ich über einen Wechsel nach. Ich fange also gerade wieder damit an, mich mit Tarifen auseinander zu setzen und finde es doch fast interessant, was sich in den vergangenen Jahren so getan hat und wie wenig das alles mittlerweile kosten kann.
Spannend fand ich zum Beispiel, dass blau.de nur zwei Tarife anbietet: Einen 9-Cent-Tarif (alles kostet 9 Cent pro Minute bzw. pro SMS) oder eine All-Net-Flat, mit der man in alle Handynetze und ins Festnetz kostenfrei telefonieren kann. 500-MB-Datenflat und das alles für nur 20 Euro (ok, SMS kosten 9 Cent pro Stück extra, aber wer schreibt heutzutage schon noch SMS?). Vorallem der Punkt „in alle Netze“ ist interessant für das Geld, wenn man viel telefoniert.
Andere Anbieter haben wieder Mal zig verschiedene Tarife und Kombinationen sowie Zusatzpakete, bei denen ich tatsächlich nicht direkt durchblicke. Das dauert etwas. Zum Glück läuft mein Vertrag aber auch noch bis Mitte 2014. Habe also noch ein wenig Zeit, die Lage zu sondieren und mir gut zu überlegen, ob und wenn ja, wohin ich wechseln werde. Ich mag mich nur nicht damit beschäftigen. Kennt man ja. Und am Ende bleibt doch alles wieder, wie es ist. u__u
Couchpotato

Ihr erinnert euch sicher noch an die spannenden Posts so Anfang des Jahres. Einträge à la „Ich kann supergut schlafen.“ oder wahlweise auch „Ich schlafe gerade super schlecht und bin ständig müde.“. Nunja. Wie soll ich sagen? So geht es nun weiter.
In Eigentherapie dachte ich mir so: „Eisenmangel. Das kann nur Eisenmangel sein.“ Also Brausetabletten mit Eisen gekauft, eingenommen und super viel Spinat gegessen. Außerdem arbeitete ich auf meinen Urlaub hin. Freie Zeit. Ausschlafen. Unverplant. Dinge geregelt bekommen. So der Plan.
Meinen ersten Urlaubstag verbrachte ich dann jedoch verkatert komplett im Bett und auf der Couch. Viel anzufangen war mit mir nicht. Am zweiten Urlaubstag war nicht sonderlich viel mit ausschlafen und ausruhen. Stattdessen standen Cocktailschulungen und Abschlussgrillerei auf dem Plan. Ich musste mich jedoch dazu aufraffen.
Selbiges gestern. Abgesehen von einem kurzen morgendlichen Abstecher zum Bäcker und dem Penny meines Vertrauens passierte tagsüber nicht viel. Serien schauen. Zwischendurch immer mal wieder einnicken. Essen. Schlafen.
Das schlechte Gewissen trieb mich dann in die Sofabar und führte zu einem angenehmen restlichen Abend.
Dennoch. Wenn ich das Haus verlasse, hat es etwas mit Überwindung zu tun. Mit Aufraffen. Mit Anstrengung.
Ist das dieses Älterwerden? Echt jetzt? Und gibt es eine Möglichkeit, das wieder los zu werden?
Ich hoffe ja, dass sich in den nächsten Urlaubstagen diese absolute Langeweile einstellt und ich wieder Antrieb finde. Ein kleiner Antriebsüberschuss käme mir sehr gelegen.
Stattdessen werde ich aber natürlich erst einmal krank. Musste ja so kommen. ¯\_(?)_/¯
Himmelpforten in schwarzweiß
Vor einigen Wochen machten meine Großeltern in der Nähe von Hamburg Urlaub und ich besuchte sie. Lecker Mittagessen von Oma gekocht, das schlägt man doch nicht aus. Ich sah also einen Teil meiner Familie endlich mal wieder (Weihnachten ist ja nun auch schon wieder eine ganze Weile her) und war essenstechnisch versorgt. Was will man mehr?
So kam es, dass ich mit dem Metronom einmal Richtung Nordsee fuhr und dabei an lustigen und schönen Haltestellen vorbei kam. Wie zum Beispiel Himmelpforten. Das Häuschen dort war ein bisschen schön. Wofür auch immer dieser kleine eingezäunte Bereich gut sein soll.
War auf jeden Fall ein angenehmer Ausflug, auch wenn es an der Nordsee kälter als gedacht war und ich anschließend tatsächlich erst einmal krank wurde. Kann man mal wieder machen.
Wochenendtrip

Einfach ins Auto setzen und weg fahren.
An die Ostsee. Wohnung Wohnung sein lassen und weg von allem. Raus aus dem Alltag.
Letztendlich reihte sich zwar Katastrophenereignis an Katastrophenereignis (und wenn ich alles verarbeitet habe, bin ich vielleicht auch mal in der Lage, darüber zu sprechen (und ich frage mich ständig, wann die Versteckte Kamera denn endlich auftaucht)), aber es war dennoch ein gutes Wochenende. Auf eine ganz eigene Art und Weise.
Und ich habe Sonnenbrand. u___u
Feste feiern, wie sie fallen
Vor mittlerweile 2, nee, 3 ein paar Wochen ging es nach Kassel zum Feiern. 5 Jahre Klangextase-Party.
Um 20 Uhr ging es los mit Sachen aufbauen, DJs begrüßen und irgendwann auch mit Musik. Für mich bis 7.40 Uhr am nächsten Morgen mit einer halbstündigen Schlafunterbrechung im nahe gelegenen Hotelzimmer.
Es war eine fantastische Nacht die ziemlich gut tat. Gute Musik, gut gelaunte Menschen, traumhaftes Wetter und Temperaturen (zumindest außerhalb der Partywände).
Sehr schön war auch einfach das Schlafen danach bis 16/17 Uhr und der anschließende Heißhunger auf Cheeseburger.
Irgendwann will ich das wieder machen. Mit ebenso guter Musik und ebenso tollen Menschen. Es war ein schöner Ausflug.
Und mal unter uns: 6 Jahre Klangextase solltet ihr euch nicht entgehen lassen.







Roadtrip
Ich liebe es sehr, mich in ein Auto zu setzen und irgendwo hin zu fahren. Ich weiß nicht, woran das liegt, oder was der Grund dafür ist. Meistens werde ich nach einer Stunde eh so müde, dass ich einschlafe und das Aufwachen ist meist nicht sehr angenehm.
Mein letzter längerer Autotrip ging im November nach Dänemark. Seither nichts mehr.
Daher freute ich mich ein wenig, als es am Mittwoch vorm Feiertag hieß: Ab nach Kassel. Erster Urlaubstag seit November. Wie aufregend.
Vor allem auch andere Umgebung, andere Menschen, andere Themen, andere Beschäftigungen. Nach 4 Monaten Großprojektbaustelle war das auch bitter nötig.
Zuvor Sachen packen (nur QS-Phasen hasse ich mehr, als Koffer packen), alles im Auto verstauen und ab auf die Autobahn. Und auch wenn wir zwischendurch immer mal wieder etwas Vorfeiertagsstau hatten, haben wir es uns gut gehen lassen.






7:40 am

Morgens kurz nach halb acht aus dem Club fallen. Die stickige Luft, das Dröhnen des Basses, die Dunkelheit einfach hinter dir lassen.
Ruhe. Durchatmen.


