E.

Ein Sonntagsspaziergang mal anders

Der Sonntag sollte nicht mehr so faul verbracht werden. Daher ist vor einiger Zeit die Idee geboren, sonntags Sport zu machen, schwimmen oder auch einfach nur spazieren zu gehen. Bewegung, frische Luft und Dinge sehen. Hamburg hat so viele schöne Parks und Wege zu bieten, die ergründet werden wollen. Einige Parks und deren Sehenswürdigkeiten habe ich bereits recherchiert und notiert, um sie nach und nach abzuklappern und mir macht das echt Spaß. Eine andere Seite von Hamburg und eine weitere Maßnahme das hier Heimat werden zu lassen.

In den letzten zwei Wochen habe ich pausiert, da ich entweder verkatert oder es extrem kalt war.
Aber gestern war es dann wieder so weit. Wer mich begleitet hat und was wir so erlebt haben, erfahrt ihr in folgendem Video:

R.

Reykjavík, ich komme (+ Gewinnspiel)

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Sue Winston via FlickrCreative Commons

Island ist ein fantastisches Land. Seit Jahren bin ich begeistert davon und will unbedingt mal dort hin reisen und diese Faszination direkt erleben. Bisher hat das jedoch nie geklappt.
Vor einiger Zeit gab es recht günstige Flüge von Berlin nach Island. Diesmal habe ich nicht lange gezögert und den Flug gebucht. Nun ist es also bald soweit. Bald fliege ich nach Island und werde ein paar wunderbare Tage dort verbringen. Ich freue mich sehr darauf.

Allerdings habe ich mich lange davor gedrückt, mich mit dem Buchen der Unterkunft und des Mietwagens zu beschäftigen. Zu groß war die Angst vor den Kosten, zu gering die Lust, viel Zeit dafür zu investieren, ein gutes und günstiges Hotel zu finden, welches allen Ansprüchen genügt und zentral gelegen ist. Ihr kennt das.

Umso überraschter war ich, als ich auf momondo das Reiseziel eingab und mir direkt einige gute Hotels angezeigt wurden, die gar nicht so teuer waren, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Bilder sahen auch gut aus, die Bewertungen ebenso. Da kann man dann vermutlich nicht viel falsch machen.
Natürlich hatte ich erwartet, dass im Buchungsprozess noch das ein oder andere auftreten wird, aber nein, alles ging ganz einfach von der Hand und innerhalb von weniger als 10 Minuten hatte ich das Zimmer gebucht. Ohne weitere versteckte Kosten oder sonstige Schwierigkeiten. Das machte mich sehr glücklich.
Außerdem ist die Seite recht hübsch und übersichtlich. Und für mich als „Orrrr, da wäre es günstiger gewesen.“-Mensch kommt die Preisgarantie natürlich ganz recht. Sollte ich unter irgendwelchen Umständen mein Hotel woanders günstiger finden, bekomme ich die Differenz wieder zurück. Da kommt der Einfluss der Schwaben um mich herum zum Tragen. Tja.

Seit Sonntag habe ich nun also endlich für diese Zeit ein Dach über dem Kopf. Dadurch wird die Reise noch einmal ein Stück realer und greifbarer. Nicht mehr lange …

lomo_fisheye_2

Mitmachen und gewinnen

Um mir und euch bis dahin die Wartezeit zu verkürzen und die Vorfreude weiter zu steigern, habe ich mir Folgendes überlegt:

Irgendwie muss der Trip auch geplant werden und meine größte Angst bei einer Reise ist ja, irgendwas wichtiges, irgendwas, was man unbedingt gesehen haben muss, zu verpassen und erst im Nachhinein davon zu erfahren.

Schreibt mir also bitte bis zum 23.02.2014 unter diesen Beitrag, was ihr euch in Island nicht entgehen lassen würdet inklusive eurer E-Mailadresse.
Unter all diesen Kommentaren verlose ich mit freundlicher Unterstützung von momondo eine Lomo Fisheye 2, die euren zukünftigen Reisefotos das gewisse Etwas verleihen wird.

Teilnahmebedingungen

Dieses Gewinnspiel läuft bis zum 23.02.2014 um 18 Uhr. Spätere Einsendungen können nicht berücksichtig werden.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen wohnhaft in Deutschland, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Daten werden außer zur Gewinnversendung nicht an Dritte weitergegeben. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

V.

Valentinstagsinspiration

Valentine's Day 2012 Calendar
Daniel Moyle via FlickrCreative Commons

Der Valentinstag rückt auch in diesem Jahr unaufhaltsam näher. Doch Valentinstagsgeschenke sind meist eher eine grenzwertige Sache. Zu kitschig. Zu kommerziell. Zu unpersönlich. Zu mainstream. Und so weiter … Immer wieder ein Graus für alle Beteiligten. Für den, der schenkt und sich denkt: „Oh je, was schenke ich nur diesmal, womit kann ich eine Freude machen?“, wie auch für denjenigen, der beschenkt wird: „Hoffentlich ist es was schönes und hoffentlich war es nicht zu teuer, sondern angemessen.“
Womit man wenig falsch machen kann, ist Essen gehen. Ich freue mich zum Beispiel immer über Zeit zu zweit. Davon haben auch beide etwas und der Schuss geht eigentlich nie nach hinten los (auch wenn es dafür hoffentlich nicht immer einen Anlass braucht).

Wieder einen Blumenstrauß von Fleurop oder dem Blumenhändler um die Ecke besorgen? Nee, das hatten wir letztes Jahr schon. Mal nachschauen, ob sich der Lieblingsduft vielleicht bald dem Ende zuneigt und man für Nachschub sorgen kann. Nee. Ist noch ziemlich voll. Erlebnisreise? Zu teuer. Und nun?

An dieser Stelle ist vielleicht ein kleiner Ausflug zu Monsterzeug ratsam.
Hier kann man sich Anregungen holen, was es denn noch so Schönes gibt im großen Pärchengeschenkuniversum. Dort findet man wirklich alles. Von kitschig über schön zu hilfreich bis sogar individuell ist alles geboten. Wer mir also eine personalisierte Schnitz-Nachricht schicken will: Meine Adresse kennt ihr ja. 😀

M.

Mädchen-Wellness-Nachmittag

Samstag. 10:30 Uhr. Der Wecker klingelt und reißt mich aus einer Tiefschlafphase. Ich bin träge und quengelig. Möchte nicht aufstehen, bin aber zum Frühstücken verabredet. Der einstudierte Blick in die Wetter-App zeigt -11° (in Worten: MINUS ELF GRAD!!!1111einself). Ganz ehrlich: Ich will da nicht raus.

Ich reize die Prokrastiniererei bis zur letzten Sekunde aus, bis ich mich dann doch aufraffe und mein Bett verlasse. Anziehen. Rausgehen. Auf die Bahn warten. Einsteigen. Losfahren. Aussteigen. Zum Treffpunkt laufen. Lokalität geschlossen. Wie jetzt? Was soll das?

In den Bus setzen, ins nächste Café fahren. Dadurch verschlug es uns wieder ins Café Leonar. Von der Bushaltestelle zum Ziel stand uns jedoch noch ein 5-minütiger Marsch durch die Kälte bevor. Zum Glück bekamen wir noch einen Tisch. Mit Kaffee und Tee aufgewärmt, Mädchengespräche geführt und spontan überreden lassen, den Nachmittag im Spa zu verbringen. Der Plan ist schnell geschmiedet: Ab nach Hause, Sachen packen, Termin vereinbaren, Körper auf Vordermann bringen. Ein wenig Stress vor der Wellness-Einheit hat noch niemandem geschadet.

Somit verbrachte ich den gestrigen Nachmittag in den verschiedenen Saunen und Whirlpools des MeridianSpa und gönnte mir zum Abschluss noch eine Teilkörpermassage bei Marc. Danach noch eine Runde Heu&Kräuter-Sauna, duschen, anziehen, raus in die Kälte und ab nach Hause.

Soooooooo erholt und – obacht – entschleunigt. Man sollte sich das öfter gönnen. Das tut gut. Entspannt. Und war jeden Cent wert. Zumindest jetzt, da der Winter eingekehrt ist, ist das eine schöne Sache.

Sport. Wellness. Hamburg, was machst du nur mit mir?

M.

Mein Leben als Vegetarier

Als Kind aß ich sehr ungern Fleisch. Ich mochte den Geschmack davon einfach nicht. Lange Zeit. Fisch. Geflügel. Das ging allmählich. Manchmal auch Schwein. Aber Rind … Pfui. Nie. Fand ich ganz schrecklich. Alles andere sowieso (Lamm, Kaninchen, …). Nichts davon angerührt.

Seit ca. einem Jahr esse ich auch Rindfleisch, weil mir das aus irgendwelchen Gründen nun doch auf einmal schmeckt. Nunja. Dadurch stellte ich dann auch fest, dass mein Fleischkonsum in den letzten 2-3 Jahren sehr stark angestiegen ist und das eigentlich gar nicht sein muss. Es passiert einfach. Daher hatte ich in meinem Kopf den Plan, die ersten drei Monate des neuen Jahres fleischfrei zu verbringen. Ich wollte wieder ein Bewusstsein dafür bekommen, wann ich Fleisch esse. Worin Fleisch ist. An welchen Stellen ich eigentlich darauf verzichten kann. Schlichtweg wieder bewusster essen. Dieser Plan scheiterte jedoch direkt am zweiten Tag. Tja. Selbstdisziplin kann ich nicht so gut.

Nun geschah diese Woche jedoch ein gesundheitlicher Zwischenfall in Verbindung mit Fleischprodukten, der mich wieder auf diesen Gedanken zum Jahresbeginn zurückbrachten. Zwei Tage habe ich jetzt darüber nachgedacht und mir überlegt, auf was ich alles verzichten müsste, wenn ich denn nun mein Leben als Vegetarier starten sollte. Ohne ins Detail gehen zu wollen: Es ist einiges und es wird mir sicher schwerfallen. Daher zögerte ich. Aber der Gedanke, jetzt Fleisch zu essen, bereitet mir auch nicht wirklich Freude. Also eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um diesen Plan doch anzugehen.

So geschah es, dass ich heute meinen Pommes-Currywurst-Jieper mit einer Veggie-Currywurst stillte und es gar nicht so ungeil fand. Ja, schmeckt anders. Aber ist ok. Und um den Druck auf mich etwas zu erhöhen, teile ich das alles mit euch. Ich will versuchen, bis Ende März kein Fleisch zu essen. Fisch erlaube ich mir jedoch. Mal sehen, ob mir das Experiment gelingt.

PS: DU MEINE GÜTE! KEINE METTBRÖTCHEN MEHR! Ohje. u____u