G.

Gut gegen Nordwind

Marlene liebt Leo nicht. Leo liebt Marlene nicht. Beide Nicht-Liebenden schöpfen aus der Sehnsucht nach der Liebe des anderen ihre Leidenschaft.

Und jetzt kommen wieder Sie an die Reihe, schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.

Dann ist man 21 – und lernt natürlich sofort wieder so eine schön verpackte Schachtel kennen. Und man denkt: Diesmal muss aber mehr drinnen sein. Wieder nicht, nächster Versuch. Daraus entwickelt sich ein klassisches Frauenschicksal: Sie glaubt, der immer gleichen Typen zu brauchen, um den „Irrtum vom ersten Mal“ zu korrigieren. Jeder weitere Irrtum bindet sie aber noch mehr an diesen Typen.

aus: Gut gegen Nordwind

P.

Plan zur Sportlichkeit

Ich werfe aktuell mit guten Vorsätzen um mich.
Nunja. Zumindest seit diesem Jahr.

Das Nägelkauen habe ich fast aufgeben. Nach keineahnungwievielen Jahren. Von der Nagelhaut wollen wir nicht sprechen, aber immerhin wachsen die Nägel wieder und sehen nicht all zu hässlich aus. Und diesen Vorsatz hab ich mir endlich mal nicht genommen, weil ich dachte, es würde eh nicht funktionieren.

So, aber ich werde demnächst das Fitnessstudio in Gießen aufsuchen. Day&Night Sports Gießen. 24 Stunden 7 Tage die Woche geöffnet. Keine Ausreden.
Angefangen wird *Sunbirdstarten* in der Woche zwischen dem 21. und 26. Mai. Anmelden, loslegen, abnehmen.
Ob’s was wird?
Jedenfalls ist es hiermit offiziell.
Mal sehen, was es für Einträge in dieser Woche von mir geben wird. 😉

B.

Buchzitat

Das Schönste daran war immer der Neubeginn. Weil wir beide so leidenschaftlich gerne neu begannen, taten wir es alle paar Monate. Wir waren jeweils „die große Liebe unseres Lebens“, aber nie, wenn wir zusammen waren, immer nur, wenn wir uns gerade wieder bemühten, zusammenzufinden.

Kennt das nicht irgendwie jeder von uns? Hat nicht jeder von uns schon so eine Beziehung hinter sich?
Ich jedenfalls schon. Und ich bin nicht stolz drauf. Mich fasziniert nur die Tatsache, dass sowas immer wieder vorzukommen scheint.
Die Liebe ist ein seltsames Spiel.

U.

Uni-Trott

Schwierig, in den Universitätsalltag reinzukommen. Nicht nur für mich, sondern auch für einige meiner Kommilitonen.
Das erste Semester war aufregend, neu. Man war motiviert, immer hin zu gehen (meistens jedenfalls).
Aber schon mein Stundenplan sieht viele Fehlzeiten vor. Bzw. fühlt sich an, wie Urlaub.

Daher empfinde ich es aktuell als verdammt schwer, in den Trott reinzukommen und die Semesterferien vorbei sein zu lassen. Ich habe hier einen Text für eine Hausarbeit liegen, der gelesen werden muss.
Donnerstag ist die Vorbesprechung dafür. Da sollte ich eine Gliederung vorlegen können und Fragen stellen. Montag muss die 10-seitige Arbeit abgegeben werden.

Von 42 Seiten fehlen mir noch 11 die ich lesen muss. Immerhin beim ersten Lesen schon zum größten Teil verstanden. Erfolgserlebnis. Morgen steht mir der Rest bevor.

Wie dem auch sei. Der Unialltag hat mich nicht. Und die Wochen rasen penetrant an mir vorüber, ohne dass ich wirklich etwas davon mitbekomme. Durchhänger im zweiten Semester? Eher unmöglich. Aber hat’s nicht alles schon einmal gegeben?

D.

Das Sternchen auf Reisen

Mein Wochenende verbrachte ich mitsamt durchwachsenem Wetter in Karlsruhe.
Freitag abend regnete es aus Eimern. Samstag war es windig und eher kühl. Und Sonntag gab es dann strahlenden Sonnenschein und warme Temperaturen.
Das lud ein um außerhalb frühstücken zu gehen. Gesagt. Getan.
Café Emaille sollte als Ausflugsziel auserkoren werden.

Zwei Dinge habe ich dort gelernt:
Auf Bierdeckeln findet man so manche Weisheit. Vor allem auf Bierdeckeln von Moninger.
Beweis dafür dieses Exemplar:

Wissen Sie, was tragisch ist?
Einen Mann aus Liebe heiraten, und dann herausfinden, dass er kein Geld hat.

Ich fand das sehr amüsant. Meine männliche Begleitung weniger.

Und die zweite Sache: Die Welt ist ein Dorf.
Da denkt man, man sei abgeschieden in Karlsruhe, kennt keine Menschenseele und wen trifft man? Die gute Frau B. Meine liebste Oberstufenklassenkameradin, wo gibt. Gut, ihr Freund wohnt in Karlsruhe. Naheliegend also, dass sie ihre Wochenenden auch dort verbringt, aber um die gleiche Zeit im gleichen Café zu sitzen ist jawohl schon großartig.

Jedenfalls liegt ein gutes Wochenende hinter mir. Und hätte ich gewusst, wie meine Uniwoche hier so vor sich hin eimert, hätte ich mein Wochenende wohl wirklich um ein paar Tage verlängert. Aber man weiß es nie vorher.

Z.

Zitat

Für die erste Entscheidung sollte man sich Zeit nehmen und Konsequenzen abwägen. Zu langes Überlegen aus Angst vor einem Fehltritt bringt nichts. Wichtig ist es, erst einmal anzufangen. Es bleibt genug Spielraum für neue Bahnen.

Sollten sich mehr Leute merken und verinnerlichen.

K.

Kaffeestöckchen

Stöckchen von Jan

1. Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst du sie?
Ich trinke nicht wirklich viel Kaffee. Aber wenn, dann zu unterschiedlichen Tageszeiten. In der Prüfungszeit meist morgens.

2. Wieviele Tassen trinkst du täglich?
0-2

3. Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
Wozu bitte koffeinfreien Kaffee? Ich trinke Kaffee nur wegen dem Koffein.

4. Zucker, Milch oder Sahne?
Zucker plus Milch.

5. Deine bevorzugte Zubereitungsart?
Keine speziellen Anforderungen

6. Mit wem geniesst du deinen Kaffee am liebsten?
Mit meinen Mädels.

7. Deine Lieblingsmarke?
Senseo. Wenn man das unter Marke einstufen kann.

8. Wo trinkst du deinen Kaffee vorzugsweise?
Zuhause und in der Uni.

9. Wie sieht deine Lieblingstasse aus?
In der Uni die legendäre „Studentenwerk Gießen“-Tasse. Zuhause eine von Keith Haring.

10. Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
Cappuccino und Latte.

11. Bevorzugte Tätigkeit beim Kaffeetrinken?
Bevorzugt: Quatschen. Meistens jedoch lernen.

Z.

Zitat

Nichts dauert für immer,
also „leb nach oben“,
trink „nach unten“,
lacht „es weg“,
vermeide das Drama,
nimm deine Chancen & bereue nicht,
denn letztendlich alles, was du gemacht hast,
war genau das, was du wolltest!“

Quelle: c-heads.com Issue 5