A.

Armer, armer Student

Die Uni haut mich ganz schön um. So fertig war ich schon lange nicht mehr.
Ich komm morgens nicht aus dem Bett und abends fällt der Weg von der Couch dorthin ungemein schwer.
Aber der längste Unitag der Woche ist hiermit überstanden. Und somit auch meine Uniwoche.
Es ist doch unheimlich angenehm, nur an zwei Tagen in der Woche Veranstaltungen zu haben. Abgesehen vom allgemeinen universitären Engagement.

Montags gibt’s ein bisschen Medizinische Psychologie II und mittwochs darf’s ein bisschen Umgang mit Wissen und Statistik II sein. Plus anschließende Fachschaftssitzung und der dienstäglichen Bachelor-Sprechstunde, die ein Kommilitone und ich freiwillig anbieten.

Nächstes Semester wird es noch weniger Anwesenheit sein. Plus Thesisschreiben.
Ein wenig wehmütig wird man da schon. Einige hängen den Master gleich in Gießen dran. Die sehen sich dann wieder. Aber ich werde weg sein. Es bleiben uns also nur noch wenige Monate gemeinsam. Und dann sollen schon wieder drei Jahre vorbei sein. Dabei habe ich das Gefühl, gerade richtig hier angekommen zu sein.
Beängstigend, wie schnell die Zeit vergeht.
Aber wie sagt man so schön? Wer Gießen überlebt, der schafft alles! 😉

B.

Bachelorthesis

Bachelorthesis Teil 1 ist bewältigt. Und es wird nun langsam ernst.
Aber dennoch erleichternd, dass es langsam Formen annimmt, und zumindest ein Punkt schon abgehandelt ist. Auch wenn sich danach ein weiterer Punkt ergeben hat. Aber der wird auch noch geklärt. Und der ist halb so wild.

Einige Möglichkeiten haben sich heute wieder eröffnet. Und das macht Freude.
Trotz allem Geschimpfe und Gemeckere bin ich froh, meine Abschlussarbeit an der Justus-Liebig-Universität in Gießen schreiben zu dürfen. Bei einem kompetenten, engagierten Prof.
Es werden harte, aber durchaus auch sehr lehrreiche drei Monate Abschlussarbeitschreiben werden. Aber ich freu mich ein ganz kleines bisschen drauf.

E.

Erster Unitag und Finanzlage

Der erste Uni-Tag im neuen Jahr gilt als überstanden. War auch nur eine Vorlesung. Die aber endlos lange schien.
Auf der Couch nun fast eingeschlafen und allgemein fallen mir fast die Augen zu. Die letzte Nacht hat es ewig gedauert, bis ich schlafen konnte. Ich habe so wahnsinnig gefroren, das war nicht mehr nett.
Heute wird das hoffentlich besser.

Dummerweise ist mir heute dann auch bewusst gemacht worden, dass wir uns wieder zurückmelden müssen an der Uni. Bedeutet 220 Euro Rückmeldegebühren werden fällig. Ich meine, ich bin froh, dass da nicht noch die 500 Euro darauf kommen. Aber die 220 Euro hatte ich einfach schlichtweg in meiner Budgetplanung und -berechnung vergessen.
Das wirft mir also wieder alles über den Haufen. Nicht so lustig.

T.

TickTack – 1

Um auch einfach mal einen Jahresverlauf festzuhalten, und da mich sowieso interessiert, ob sich die Kaninchen nach dem Futterwechsel verändern, will ich mal versuchen, wöchentlich ein Foto zu machen.
Festhalten, wie ich mich und die Kaninchen sich verändern.

Demnach: TickTack.

Woche 1

1_Lilli
1_Leo
1_Melly

G.

Gesetzesänderungen Baden-Württemberg

Na, das hier lobe ich mir doch mal.
Mich betrifft es zwar nicht, aber vielleicht den ein oder anderen, der den Weg hierher findet.

Studiengebühren noch sozial verträglicher

Der Wissenschaftsminister unterstrich die sozialverträgliche Ausgestaltung der Studiengebühren in Baden-Württemberg. „Wir sehen Klarstellungen und Erleichterungen bei Ausnahmen von der Gebührenpflicht vor. So verbessern wir die Situation kinderreicher Familien, indem wir künftig nicht mehr auf die Mehrbelastung durch Studiengebühren, sondern die generelle Mehrbelastung kinderreicher Familien abstellen.“ Wie bisher würden für höchstens zwei Kinder Studiengebühren erhoben, weitere Kinder jedoch freigestellt. Künftig solle eine Befreiung aber auch dann erfolgen, wenn von drei Kindern nur eines studiere. Außerdem werde die Altersgrenze bei Kindererziehung von acht auf 14 Jahre angehoben, und die Härtefallklausel auf Fälle erweitert, in denen die Beitreibung der Gebühr – unabhängig von der finanziellen Situation des Betroffenen – eine persönliche Härte darstelle. Für die bereits beschlossene Zinsobergrenze von 5,5 Prozent für Studiengebührendarlehen werde eine gesetzliche Grundlage geschaffen.

Quelle: Studieninformationen Baden-Württemberg